Speed Limit Kampagne bei HERE

  • Wer sich mit einbringen möchte...

    Am Montag dieser Woche starteten wir den zweiten Teil unserer großen ISA Kampagne, mit sogenannten Map Alerts zum Thema Speed Limits über den Map Creator. Würde mich freuen, wenn der ein oder andere mitmacht.

    Alle Infos dazu hier in unserem Community-Blog.

    Zu gewinnen gibt es übrigens diesmal Garmin-GPS-Sportuhren...

    Viel Erfolg dabei und allen eine schöne Restwoche

    Eric

  • News ist online :)

    Wenn du Feedback dazu hast, kannst du mir gern privat schreiben.

    Der Kartenhersteller Here möchte falschen Angaben zu Geschwindigkeitsbegrenzungen im Kartenmaterial an den Kragen. An der ISA-Kampagne können sich alle beteiligen und falsche Tempolimits in der Kartendatenbank von Here korrigieren. Obendrein gibt es Preise von Garmin und Gutscheine von Amazon zu gewinnen.

    Quelle: https://www.pocketnavigation.d…garmin-sportuhr-gewinnen/

    Gruß
    Monika

  • nun, zu

    Zitat

    Der Kartenhersteller Here möchte falschen Angaben zu Geschwindigkeitsbegrenzungen im Kartenmaterial an den Kragen. An der ISA-Kampagne können sich alle beteiligen und falsche Tempolimits in der Kartendatenbank von Here korrigieren.

    Gutes lobenswertes Anliegen und es geht dann bei Here sicher schnell in den Datensatz.

    Wenn aber die Datenabnehmer, wie z. B. Garmin oder gar schlimmer Festeinbauten der Fahrzeughersteller weiterhin in Frequenzen von bis 4 Updates (Garmin) im Jahr und weniger als eins im Jahr (Festeinbau) und dann mit mindestens 3/4 jährlichem Rückstand die Daten erst anbieten, möglichst noch kostenpflichtig mit mal eben um 200 Euro (Festeinbau), dann ist der Nutzen eher gering vorhanden.


    Da ist kamerabasierte Technik sicher schwer im Vorteil, wenn auch, wie ich es selber feststelle, ebenso nicht perfekt.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

  • Artikel gelesen und aktuell habe ich schon 2 Autos gefahren bzw. fahre es noch die mit der Kombination Kamera plus Kartendaten ausgerüstet ist, dazu sogar den Tempomaten darüber steuert.

    Tw. ist das dann schlicht eine Katastrophe.

    Kalker Tunnel in Köln wg Renovierung 5 Jahre Tempo 50 Per Schild aber auch wohl Kartendaten. Seit Anfang des Jahres alle Beschränkungen aufgehoben, es gilt Tempo 80. Man fährt von Osten auf den Tunnel zu und das Auto bremst runter, da zwar kein Schild dafür an dieser Stelle noch die hinterlegten Daten 50 melden.

    Hinter dem Tunnel die Abfahrt nach Kalk. Rechte Abfahrtsspur separat beschildert mit 50, es geht schon etwas auf der Spur bergab, aber auf der Leitplanke links steht das 80er Schild für die Hauptfahrbahn zur Zoobrücke. Schild erkannt, das Auto gibt Gas.

    Selbiges auf Autobahnen A3 Heumar in Baustellen. Zwei Spuren auf der „bearbeiteten Bahn, eine Spur auf die Gegenbahn geführt. Man fährt wg. den LKWs in der 2-spurigen Strecke links. Ausschilderung 60. Die Spur auf der Gegenbahn hat auf der Leitplanke für mich jetzt links die Beschilderung 80. Der Tempomat spielt mit der nun wechselnden Beschilderung rechts von mir und für mich 60 und links von mir für die andere Bahn 80 Ping-Pong.

    Nächstes Problem, Tempolimit per Kamera erkannt, gebremst wird aber relativ sanft erst ab oder gefühlt nach dem Schild. Ständen Blitzer schon ab den erlaubten 50 m nach dem Schild, keine Chance, man ist immer noch zu schnell.

    Auch die Einbremstrompeten vor Baustellen, meist in der Folge 120, 100, 80 und ggf. 60 schafft das System mit dem Tempomat nicht selber sauber einzubremsen.

    Kurzzonen wg Fahrbanstörungen meist kürzer als 400 m., oft ohne Vorwarnung aus dem Nichts, keine Chance.

    Dann bei Kurzonen, Tages- oder Wanderbaustellen fehlt oft am Ende die weiße Platte, fürs System gilt dann immer noch das Limit.


    Also, einige Sicherheitssysteme, die Vorschrift werden oder schon sind, sind sicher sehr sinnvoll, bei Manchen hakt es noch gewaltig.

    A. Bloch der von Vox hat dazu ein Video auf Youtube in seiner AMS Reihe, das spricht Bände.

    Und vollautonomes Fahren, die Einführung haben die verantwortungsvollen deutschen Hersteller MB und Audi nach den ersten Erfahrungen auf den Teststrecken im realen Verkehr auf viel später verschoben.


    Falls man das mit Autopiloten beim Fliegen vergleicht. Auch da gilt immer noch der Mensch und das bei weit strengeren Regeln und doppelter Kontrolle Piloten und Fluglotsen am Boden.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

  • ... dann ist der Nutzen eher gering vorhanden.

    aber natürlich ist der nutzen auch für festeinbauten da, je eher so etwas angegangen wird, desto eher kommt es nämlich auch dort an.

    man kann das hier in einem jaht anbieten und es ist in dreien im festeinbau oder man macht es eben jatzt und es ist in zweien dort drin.



    mfg rohoel.

  • nun, ich war ja mal bei Here bzw. Eric und einem Vortrag zur Arbeitsweise von Here.

    Es ist gewaltig, was da getrieben wird um weltweit die Attributdaten der Verkehrswege zu erfassen. Das geht über Straßenabmessungen, Fahrspuren, Bebauung, Parkplätze, die berühmten POIs, viel andere Parameter und natürlich der variabelsten und häufigst geänderten Größe, die Beschilderung. Auf einem Meter Straße können einige Dutzend Variablen hinterlegt sein.

    Here sammelt und verarbeitet laufend just in time die z. B. von staatlichen Ämtern, Nutzern via Internet gemeldeten oder selber erfassten Änderungen und pflegt die in die Datensätze ein. Nicht vergessen, die müssen auch noch auf „Wahrheit“ verifiziert werden

    Karten macht Here selber nicht.

    So und jetzt kommt die nicht einheitliche Schnittstelle, die Kunden von Here, die diese Daten kaufen.

    Das wären die Anbieter unserer Navis, der bekannteste derzeit Garmin, und die nutzen parallel auch mittlerweile die OSM Community. TT hat eine eigenen Erfassung, war mal Teleatlas und was und wie Google das macht, nun weiß ich jetzt nicht. Da ist man aber immer online und starre Karten gibt es nur in kleinen Häppchen und dann nur wenn Online abgeschaltet wird.

    Dann kommen die Autohersteller, manche mit eigener Softwareabteilung für die Mediageräte mit Navigation, andere wieder kaufen über angeschlossene Softwarehäuser zu.

    Und welchen Umfang an Daten die Autohersteller oder die Auftragnehmer von Here kaufen, nun ist halt eine Kostenfrage.

    Man sieht es an den Darstellungen der Karte. Manche zeigen z.B. auch die Fahrspuren auf Parkplätze auf anderen sind dies graue Felder.

    Bisher arbeiten alle Autohersteller an ihren Autos immer nur in Zyklen zu den geplanten Modellwechseln oder sog. Facelifts. Da wird dann bis zum sog. „Print to build „ und den ersten Probebauten im Vorserienbau entwickelt ggf. noch modifiziert aber zum sog. Job 1 wird die Entwicklung „abgeschlossen“ und eingefroren. Und dies halt in der Regel für meist 3,5 bis 4 Jahre.

    Dann geht das Entwicklungsteam ans nächste Modell.

    Früher mit den nur Radios im 1 und 2 DIN Format waren diese immer Zukaufteile, etwas modifiziert und oft techn. einfacher, aber sie kamen von den etablierten Herstellern Bosch/Blaupunkt, Becker, Grundig, Philips oder der Autokunde kaufte sich das Radio selber im Aftermarkt. Das ist nun seit ca. 15 eher bald 20 Jahren vorbei. Die Autohersteller haben das Normradio längst abgeschafft.

    Folge Neuerungen kommen langsamer.

    Aktuell ist das halt dort auch noch mit der Umsetzung der Kartenupdates.

    Die Autowerke haben andere Absicherungen, müssen im Verbund zum Auto mehr prüfen und daher ist der Zyklus der Updates länger und kostet auch dem Kunden Geld.

    Abhilfe wären hier eine Vereinheitlichung der Displayformate, der Software und die Variabilität des Austausch der Software auch durch die Hardware.

    Ford Sync ist da nun ein mir bekanntes Beispiel. Ford hat nun in 20 Jahren mehrere Versionen von Navis verbaut. Es gab Systeme in Kooperation mit VW von Bosch, dann gab es ein System von Delphi, dann kamen die fürchterlichem „Mäusekinos“ im Fiesta/Focus/C-max, während der Mondeo und S-Max weiter mit den großen Displays geliefert wurde. Dann Sync2, aktuell Sync3 und im Focus kommt jetzt Sync4 mit neuem Displayformat und auch der E-Mustang hat ein anderes Format, hochkant.

    Sync 3 ist nicht einspielbar in Radios mit Sync2 und mit Sync4 wird es ebenso sein, geht nicht auf Sync 3.

    D. h. die Autowerke, nicht nur Ford, produzieren Inkompabilitäten von Modellwechsel zu Modellwechsel und auch über Modellreihen in Hard und Software und sollen dann noch vierteljährlich oder gar öfter Kartenupdates anbieten, die für die jeweiligen Systeme und Software passt.

    Bisher nicht.

    Allerdings hat Ford angekündigt, mit Sync4 nun mit Google zusammenzuarbeiten und durch die nun in den Autos vorhandenen eCalls mit Onlineanbindung „Live“ Google Maps anzubieten.

    Mal sehen, was da so noch kommt.

    Meine Vielfahrerzeit ist als nun Rentner, nah der 70 auf dem Tacho eh vorbei, statt 50.000 km Jahr und mehr sind es nur noch 5-8000 und dank Corona sogar noch nicht mal die 5000 im letzten Jahr.

    Und die Zukunft fürs Auto in der uns bisher gewohnten Form sehe ich eh nicht mehr und werde sie wohl auch nicht mehr erleben, oder allenfalls passiv.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

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  • Beitrag von rohoel ()

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  • Hallo Peter, toller Beitrag. Ich denke, dass man als Otto Normalverbraucher den Aufwand, der hinter der Pflege von sich ändernden Fakten (Straßenverläufen etc.) gar nicht richtig einschätzt und deshalb in Unkenntnis des Aufwandes und der Abhängigkeiten schnell zu einer Fehleinschätzung der Leistung kommt. Ich bin auch fast 70 und war bei einem Automobilzulieferer tätig. Ich weiß zumindest, was im Bereich von elektrischen Systemen (Stromverteiler, Sicherungsboxen, Abschaltsystemen, ...) für ein Aufwand betrieben wird, den man dem Auto in keinster Weise tatsächlich ansieht.