Beiträge von PSR

    Zitat

    Woran das nun bei Garmin liegt, müsste genauer erforscht werden

    Einfache Frage: Wer macht dann „müsste“?
    Oder: Wie bekommt dann Garmin davon „Wind“, dass sie bei der Berechnung von Zielen ggf. nicht mehr vorhandene Ausfahrten einbezieht?

    Hallo Eric,


    habe mal als Ziel auf meinem Garmin 65 die Landstraße „Im Gartherfeld“ zwischen der ex-Ausfahrt und ex Flugplatz Alhorn eingegeben und von Süden kommend einen Start auf die A1 eingesetzt.

    Garmin berechnet nun die Route über die nicht mehr vorhandene Ausfahrt.

    TomTom Go als auch Google leitet einen zuvor an der Ausfahrt 63 Cloppenburg ab auf die B69.


    Irgendein Attribut scheint Garmin immer noch zur Berechnung der falschen Route zu bewegen.

    Gibt es da keine einheitlich Attributkennzeichnung bzw. Bewertung zur Berechnung?


    Bemerkbar sind solche Routingfehler allerdings sicher auch nur von Nutzern die ein Ziel in der Nähe dieser ehemaligen Ausfahrt wählen. Sobald eine andere Ausfahrt „besser“ liegt, kommt so eine Berechnung wohl nicht vor.

    Nun, selbst im Luftbild von Google Maps sind für dir hier bei Here gezeigten gestrichelten Linien noch geteerte Fahrspuren und die weiße Farbkennzeichnung sehr gut sichtbar. Es handelt sich wohl um Behelfsfahrbahnen der Autobahnmeisterei oder auch weiter genutzte Notausfahrten, die z. B. bei Sperrungen aktiviert werden können.

    Warum diese dann noch als „offizielle“ Ausfahrten von den Navianbietern geführt werden, nun das weiß vielleicht Here?


    Nachtrag:

    Da ich mich noch etwas tiefer in die Luftbilder eingegraben habe noch folgendes:

    Auf den Apple Maps mit Hinweis by TomTom ist die Fahrbahn auch zu sehen.

    Aber wenn man etwas rauszoomt, kommt noch was ins Bild.

    In unmittelbarer Nähe ist der ehemalige Fliegerhorst Ahlhorn.

    Wer weiß wozu die Straße bzw. Abfahrtspur halt noch fahrtüchtig gehalten wird und die Soldaten der Bundeswehr beschweren sich dann, dass die Abfahrt Alhorn nicht in den Karten ist. :-)

    um welche Autobahnabfahrt handelt es sich?


    Und nicht vergessen, selbst wenn die Abfahrt vielleicht erst vor kurzem von Here in den Daten entfernt wurde, die Navianbieter liegen in der Regel ein 3/4 bis mehr als ein Jahr hinterher.

    Egal ob Garmin, Tom Tom oder die Festeinbauten der Autohersteller, bei einigen der Letzteren darfst Du froh sein überhaupt nach Jahren Updates zu bekommen und gratis gibt es die dort meist auch nicht.


    Man kann sich da noch so drüber aufregen, es ist aber nun mal so.

    Die Diskussion um die Aktualität ist so alt wie es diese Art der Navigation für „Jedermann/frau“ gibt.

    Eine vernünftige Carplay Aufrüstung ist nicht billig, kann durchaus ein paar hundert Euro ausmachen.

    Und dann muss einen noch die kompatible Navigationsapp zusagen, dessen Version in der Darstellung auf dem Display des Radios dann auch nicht identisch zur Darstellung auf dem Smartphone ist.

    Hallo Kalle,

    Problem dürft ja sein, dass die meisten Smartphones auch bei den Androids einen eigenen GPS Empfänger haben dies sogar in Kombination mit dem GSM Empfänger und die interne Software bzw. Navigations Apps diese nutzen.
    Bedarf an einer Zusatzapp um externe GPS Empfänger einzubinden bzw. zu lesen, die dann auch von den anderen Anwendungsprogrammen erkannt wird, ist eher gering.


    Vor Jahren hatte GNS in Aachen einen GPS Empfänger, ich hatte einen der Letzten gekauft, welcher auf Apple Betriebssystem abgestimmt ist. Dabei, verwendet habe ich ihn bisher doch noch nicht, die geplante Verwendung fiel dann doch aus.


    Nun, für den Laptop, die meist ohne GPS Empfänger sind, habe ich mir mal von GPSComplete gezogen

    https://www.gpssensordrivers.com/.

    Auch hier, es funktioniert mit meinem mittlerweile uralt Navilock BT und dem GNS auf Windows.


    Für Android ist nur was zu Github zu finden, mühsam sich da durchzuarbeiten, alles in englisch.

    Ansonsten auf Anhieb gibt das Internet ja dazu wenig bis eher nichts her.

    Ich würde mal Garmin Express komplett deinstallieren und neu herunterladen.


    Ich habe den Vorgänger Camper 780 und noch ein Drivesmart und bei mir gingen bisher alle Updates problemlos.


    Kurios ist allerdings der Kartenfehler, wenn es diesen bei Navigon nicht gab, da Navigon die Karten von Here bezog als auch Garmin von Here weiter beziehen.

    nun, ich war ja mal bei Here bzw. Eric und einem Vortrag zur Arbeitsweise von Here.

    Es ist gewaltig, was da getrieben wird um weltweit die Attributdaten der Verkehrswege zu erfassen. Das geht über Straßenabmessungen, Fahrspuren, Bebauung, Parkplätze, die berühmten POIs, viel andere Parameter und natürlich der variabelsten und häufigst geänderten Größe, die Beschilderung. Auf einem Meter Straße können einige Dutzend Variablen hinterlegt sein.

    Here sammelt und verarbeitet laufend just in time die z. B. von staatlichen Ämtern, Nutzern via Internet gemeldeten oder selber erfassten Änderungen und pflegt die in die Datensätze ein. Nicht vergessen, die müssen auch noch auf „Wahrheit“ verifiziert werden

    Karten macht Here selber nicht.

    So und jetzt kommt die nicht einheitliche Schnittstelle, die Kunden von Here, die diese Daten kaufen.

    Das wären die Anbieter unserer Navis, der bekannteste derzeit Garmin, und die nutzen parallel auch mittlerweile die OSM Community. TT hat eine eigenen Erfassung, war mal Teleatlas und was und wie Google das macht, nun weiß ich jetzt nicht. Da ist man aber immer online und starre Karten gibt es nur in kleinen Häppchen und dann nur wenn Online abgeschaltet wird.

    Dann kommen die Autohersteller, manche mit eigener Softwareabteilung für die Mediageräte mit Navigation, andere wieder kaufen über angeschlossene Softwarehäuser zu.

    Und welchen Umfang an Daten die Autohersteller oder die Auftragnehmer von Here kaufen, nun ist halt eine Kostenfrage.

    Man sieht es an den Darstellungen der Karte. Manche zeigen z.B. auch die Fahrspuren auf Parkplätze auf anderen sind dies graue Felder.

    Bisher arbeiten alle Autohersteller an ihren Autos immer nur in Zyklen zu den geplanten Modellwechseln oder sog. Facelifts. Da wird dann bis zum sog. „Print to build „ und den ersten Probebauten im Vorserienbau entwickelt ggf. noch modifiziert aber zum sog. Job 1 wird die Entwicklung „abgeschlossen“ und eingefroren. Und dies halt in der Regel für meist 3,5 bis 4 Jahre.

    Dann geht das Entwicklungsteam ans nächste Modell.

    Früher mit den nur Radios im 1 und 2 DIN Format waren diese immer Zukaufteile, etwas modifiziert und oft techn. einfacher, aber sie kamen von den etablierten Herstellern Bosch/Blaupunkt, Becker, Grundig, Philips oder der Autokunde kaufte sich das Radio selber im Aftermarkt. Das ist nun seit ca. 15 eher bald 20 Jahren vorbei. Die Autohersteller haben das Normradio längst abgeschafft.

    Folge Neuerungen kommen langsamer.

    Aktuell ist das halt dort auch noch mit der Umsetzung der Kartenupdates.

    Die Autowerke haben andere Absicherungen, müssen im Verbund zum Auto mehr prüfen und daher ist der Zyklus der Updates länger und kostet auch dem Kunden Geld.

    Abhilfe wären hier eine Vereinheitlichung der Displayformate, der Software und die Variabilität des Austausch der Software auch durch die Hardware.

    Ford Sync ist da nun ein mir bekanntes Beispiel. Ford hat nun in 20 Jahren mehrere Versionen von Navis verbaut. Es gab Systeme in Kooperation mit VW von Bosch, dann gab es ein System von Delphi, dann kamen die fürchterlichem „Mäusekinos“ im Fiesta/Focus/C-max, während der Mondeo und S-Max weiter mit den großen Displays geliefert wurde. Dann Sync2, aktuell Sync3 und im Focus kommt jetzt Sync4 mit neuem Displayformat und auch der E-Mustang hat ein anderes Format, hochkant.

    Sync 3 ist nicht einspielbar in Radios mit Sync2 und mit Sync4 wird es ebenso sein, geht nicht auf Sync 3.

    D. h. die Autowerke, nicht nur Ford, produzieren Inkompabilitäten von Modellwechsel zu Modellwechsel und auch über Modellreihen in Hard und Software und sollen dann noch vierteljährlich oder gar öfter Kartenupdates anbieten, die für die jeweiligen Systeme und Software passt.

    Bisher nicht.

    Allerdings hat Ford angekündigt, mit Sync4 nun mit Google zusammenzuarbeiten und durch die nun in den Autos vorhandenen eCalls mit Onlineanbindung „Live“ Google Maps anzubieten.

    Mal sehen, was da so noch kommt.

    Meine Vielfahrerzeit ist als nun Rentner, nah der 70 auf dem Tacho eh vorbei, statt 50.000 km Jahr und mehr sind es nur noch 5-8000 und dank Corona sogar noch nicht mal die 5000 im letzten Jahr.

    Und die Zukunft fürs Auto in der uns bisher gewohnten Form sehe ich eh nicht mehr und werde sie wohl auch nicht mehr erleben, oder allenfalls passiv.

    Artikel gelesen und aktuell habe ich schon 2 Autos gefahren bzw. fahre es noch die mit der Kombination Kamera plus Kartendaten ausgerüstet ist, dazu sogar den Tempomaten darüber steuert.

    Tw. ist das dann schlicht eine Katastrophe.

    Kalker Tunnel in Köln wg Renovierung 5 Jahre Tempo 50 Per Schild aber auch wohl Kartendaten. Seit Anfang des Jahres alle Beschränkungen aufgehoben, es gilt Tempo 80. Man fährt von Osten auf den Tunnel zu und das Auto bremst runter, da zwar kein Schild dafür an dieser Stelle noch die hinterlegten Daten 50 melden.

    Hinter dem Tunnel die Abfahrt nach Kalk. Rechte Abfahrtsspur separat beschildert mit 50, es geht schon etwas auf der Spur bergab, aber auf der Leitplanke links steht das 80er Schild für die Hauptfahrbahn zur Zoobrücke. Schild erkannt, das Auto gibt Gas.

    Selbiges auf Autobahnen A3 Heumar in Baustellen. Zwei Spuren auf der „bearbeiteten Bahn, eine Spur auf die Gegenbahn geführt. Man fährt wg. den LKWs in der 2-spurigen Strecke links. Ausschilderung 60. Die Spur auf der Gegenbahn hat auf der Leitplanke für mich jetzt links die Beschilderung 80. Der Tempomat spielt mit der nun wechselnden Beschilderung rechts von mir und für mich 60 und links von mir für die andere Bahn 80 Ping-Pong.

    Nächstes Problem, Tempolimit per Kamera erkannt, gebremst wird aber relativ sanft erst ab oder gefühlt nach dem Schild. Ständen Blitzer schon ab den erlaubten 50 m nach dem Schild, keine Chance, man ist immer noch zu schnell.

    Auch die Einbremstrompeten vor Baustellen, meist in der Folge 120, 100, 80 und ggf. 60 schafft das System mit dem Tempomat nicht selber sauber einzubremsen.

    Kurzzonen wg Fahrbanstörungen meist kürzer als 400 m., oft ohne Vorwarnung aus dem Nichts, keine Chance.

    Dann bei Kurzonen, Tages- oder Wanderbaustellen fehlt oft am Ende die weiße Platte, fürs System gilt dann immer noch das Limit.


    Also, einige Sicherheitssysteme, die Vorschrift werden oder schon sind, sind sicher sehr sinnvoll, bei Manchen hakt es noch gewaltig.

    A. Bloch der von Vox hat dazu ein Video auf Youtube in seiner AMS Reihe, das spricht Bände.

    Und vollautonomes Fahren, die Einführung haben die verantwortungsvollen deutschen Hersteller MB und Audi nach den ersten Erfahrungen auf den Teststrecken im realen Verkehr auf viel später verschoben.


    Falls man das mit Autopiloten beim Fliegen vergleicht. Auch da gilt immer noch der Mensch und das bei weit strengeren Regeln und doppelter Kontrolle Piloten und Fluglotsen am Boden.

    nun, zu

    Zitat

    Der Kartenhersteller Here möchte falschen Angaben zu Geschwindigkeitsbegrenzungen im Kartenmaterial an den Kragen. An der ISA-Kampagne können sich alle beteiligen und falsche Tempolimits in der Kartendatenbank von Here korrigieren.

    Gutes lobenswertes Anliegen und es geht dann bei Here sicher schnell in den Datensatz.

    Wenn aber die Datenabnehmer, wie z. B. Garmin oder gar schlimmer Festeinbauten der Fahrzeughersteller weiterhin in Frequenzen von bis 4 Updates (Garmin) im Jahr und weniger als eins im Jahr (Festeinbau) und dann mit mindestens 3/4 jährlichem Rückstand die Daten erst anbieten, möglichst noch kostenpflichtig mit mal eben um 200 Euro (Festeinbau), dann ist der Nutzen eher gering vorhanden.


    Da ist kamerabasierte Technik sicher schwer im Vorteil, wenn auch, wie ich es selber feststelle, ebenso nicht perfekt.

    Nun, Blitzer waren, soweit ich mich erinnere, bei den Navigons eine Kaufoption, die über den Login des Gerätes auf dem Server zum Download stand. Da ist aber nun für die PNAs seit einigen Jahren alles eingestellt und bei den Smartphones seit 2020 auch Schluss ist, no way.

    Ob die Blitzer sich klonen lassen, das weiß ich nicht. Und selbst wenn es ginge, aktuell können die nicht mehr sein.

    Eigentlich, sorry dies zusagen, heute noch ein mindestens 11 Jahre altes Navigon zu kaufen ist irgendwie schon sinnfrei.

    Nun,

    Garmin hat seinerzeit 2011 Navigon aufgekauft und kommt in der Bedienung der alten Navigons am Nächsten.

    Ich selber bin vor 6 Jahren auf die Garmins umgeschwenkt.

    Wer übrigens, wie ich, das Kartendesign mit der orangen Führung der Route bevorzugt, es ist in Kartendesign der Garmins wählbar.

    Und nun, sorry Deine Forderung

    Zitat

    Was sehr wichtig wäre, dass die Routenführung/GPS über Ladekabel erfolgt da meine Eltern leider kein Smartphone mit Internet nutzen.

    ist Unsinn. Die Routenführung erfolgt immer über die GPS-Antenne im Gerät und dem gespeicherten Kartenmaterial. Man kann das Navi auch eine kurze Zeit 1-2 Std. auch ohne Ladekabel benutzen.


    Was aber ohne Ladekabel nicht funktioniert ist der Empfang der Verkehrsdaten bei dem MT-D Modell. Das MT-D Model hat einen DAB+ (und UKW) Empfänger für die Verkehrsdaten der Radiosender, die übers DAB+ Netz Verkehrsinfos senden. Das Kabel ist hier Antenne. Die empfangenen Daten entsprechen in der Qualität dem TMC pro. Wo DAB+ nicht funktioniert, wird UKW TMC empfangen.

    TMC pro und das ältere TMC funktioniert aber nur auf den Hauptverkehrswegen, also Autobahnen und tw. Landstraßen.

    Alternativ, also kein Muss, kann man mit dem MT-D aber auch in Verbindung über Bluetooth mit der Garmin Drive App auf dem Smartphone die sogenannten viel genaueren Live-Verkehrsdienste empfangen. Hier werden schon Staus innerorts an Ampeln zu Anzeige gebracht.

    Das MT-S empfängt Verkehrsinfos NUR über die Verbindung mit der App und Smartphone. Über Radiosender geht da nichts.

    Von daher das MT-D ist das „universellere“ Gerät, auch wenn die Infos der -S bzw. des Live Dienstes besser sind.

    Ob man es braucht, nun ich halte nach einigen Jahren Er“fahrung“ auch 10 Jahre im Außendienst mit ca. 50.000 km auf deutschen Autobahnen den Nutzen der Dienste für überschätzt, ist aber Ansichtssache.

    Ansonsten, das MT-D wird bei mir benutzt, das Display ist eine Klasse für sich. Die Basisbedienung noch einfach. Man hat aber so einige weitere Möglichkeiten an Darstellung, zur Routenplanung für Ausflüge mit der PC Planungssoftware Basecamp, die Einarbeitung verlangt.


    Das 65 MT-D ist bei Garmin ganz aktuell durch die „neuere“ Drive-Smart 76 ersetzt und das 65 D ist bei den großen Internetanbietern im Ausverkauf schon für unter 150,—€ ein gutes Angebot. Zugreifen ist da m. E. kein Fehler.

    Kenne zwar die Becker Geräte nicht, aber bei den Navigons früher und auch bei den Garmins wird eine Identifikationsdatei des Gerätes Device…. mit dem Download der Karten abgefragt und mit in die Kartendaten eingespeichert so dass diese nur auf dem „zugehörigen“ Gerät funktioniert.

    Es gibt sicher den einen oder anderen Experten der bei den älteren nicht mehr erhältlichen Marken wußte, wie man diese Datei „weiterreichen“ konnte. Nur öffentlich machen, das geht hier nicht.

    Und die aktuell noch am Markt in großen Stückzahl verkaufenden Garmin und TT sind dicht.