[Umfrage] Welches sind Eure bevorzugten Smartphone Navi Apps?

  • habe ich mir gedacht, das avatar kann aber auch geklaut sein. ;) deshalb mein nachhaken.

    danke für die aufklärung.

    nick ändern? glaube ich nicht, wenn, dann nur ein admin (Tobias oder Kristian).



    mfg rohoel.

  • Ich bin gerade mal in YouTube auf seine Videos gestoßen. Unser „neuer“ Freund Leech lässt da halt in einem Vergleich der von ihn getesteten Apps im Simulationsmodus einen Rundkurs bei Duisburg ablaufen. Alle Textanweisungen leider in Englisch bis auf Navigon, so dass man die unterschiedliche Qualität der Ansagen in deutscher Sprache oder den Zeitpunkt derselben nicht bewerten kann. Die Qualität der Ansagen ist für mich auch wichtig.

    Was den Zeitpunkt der Ansagen angeht, läßt sich diese natürlich nicht mit der Simulation einschätzen, weil der eigene Standort mit dem Auto dazu fehlt.

    Da weiß ich halt, dass Navigon bei den PNAs erstklassig war, speziell auf der Autobahn.

    Garmin neigte bei früheren Modelln zu sehr späten Ansagen, weil da auf der BAB nicht der Beginn der Ausfädelspur zählte, sondern der Beginn von Schnittpunkten im Straßenverlauf der Ausfahrt (wohl entsprechend der Attribute, die den Beginn der Ausfädelspur nicht berücksichtigte. Ist halt amerikanischer Herkunft.

    So wurde entsprechend auch auf Kreuzungen das Abbiegen angesagt, wenn man mitten auf oder etwas spitz formuliert, fast hinter der Kreuzung war. Die Ansagen hinkten zwischen 10 m in der Stadt und 300 m auf der BAB nach.

    Seit aber Garmin die Real Direktion Ansagen hat, mit optischen Hinweisen, wie „An der Ampel links abbiegen“ ist dieses Probleme fast verschwunden. Im Gegenteil, seit der 99 Serie kommen Ansagen schon eher zu früh, oft 600 bis 800 m laut gleichzeitig eingeblendeter Entfernungsanzeige vor dem Ereignis. Dass irritiert genauso, wenn das gleiche Ereignis z. B. ein Kreisverkehr zuvor auch schon kommt, dieser aber nicht gemeint ist.

    In F und I sind die Dinger ja sehr (schon fast zu) häufig.


    Als zurück zu den vids, ich finde die Unterschiede marginal, und wenn einer so TT Fan ist, dann mag er dies gerne sein.


    Auch Ich schrieb schon öfters, vielleicht bin ich da auch zu alt zu, aber wenn man von etwa 1970 bis zum ersten Navi um 2005 mit 2 D Karten halb Westeuropa bereist hat, braucht man kein 3 D Birdview in den unterschiedlichsten Winkeln und dann noch mit Häuserschluchten. Ich flieg auch nicht in dieser Höhe mit dem Auto über die Straße und guck wie so ein Habicht hinunter. Und Farb und Form von Dächern ist von unten nach oben gesehen auch so was von egal. Und wenn auf dem Display der Eifelturm oder das Brandenburger Tor aufpoppt, sehe ich es auch immer schon durch die Frontscheibe.


    Mein 3 D Screen ist meine Windschutzscheibe und ich kann eher aus der 90 Grad Draufsicht, wie halt ein alter Techniker, mein Bild in die horizontale Sicht klappen, als mit diesem Pseudo 3 D Gedöns. Ich habe da eher ein Problem als mit der klassischen 2D in Fahrtrichtung.

    Im Garmin ist halt in 3D das automatische Zoomen mit der gefahrenen Geschwindigkeit besser umgesetzt, als bei der 2 D. Da gehts zu oft unmotiviert hin und her von zu nah gezoomt bis zuviel Karte im Screen.

    Mein Ford Sync3 oder, wenn ich es mal nutze, die Navigon App oder GMaps fahre ich mit 2D.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

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  • So. Heute bekommt die HERE WeGo App zusammenfassend ihr Fett weg. Diese bekannteste Gratis-Navi-App ist noch älter als Google Maps App und dürfte jedem von uns bekannt sein. Also brauche ich nicht viel darüber zu verzällen:

    • Im Kartenmodus entscheidet man sich für eine der 6 möglichen Layer-Belegungen: entweder Map, Map+Transit, Map+Traffic, Satellite, Satellite+Transit oder Satellite+Traffic. In einer WinXP GUI würde man die Auswahl <Map vs. Satellite>, bildlich vorstellbar als 1 Kippschalter, mittels 2 Radio-Buttons modellieren und, davon unabhängig, die Option [Transit vs. Traffic] als 2 Kästchen, von denen man maximal 1 abhaken kann: sobald man das zweite Kästchen auch abhakt, erlischt das Häkchen im ersteren Kästchen. Wegen der Unabhängigkeit der Option bleibt ein gesetztes Häkchen bestehen, wenn man zwischen Map und Satellite umschaltet. Dieser Verhalt ist in der App mit lediglich 3 beschrifteten Quadraten clever umgesetzt, da vom Kippschalter immer nur der hervorstehende Teil gezeigt wird. Imho ist in Google Maps die Möglichkeit zur Layer-Belegung verständlicher umgesetzt, dafür muss man wohl 1-mal mehr tappen (und zwar aufs 'X', um den Dialog zu schließen). Layer-Belegungen sind nützlich und finde ich klasse! (*****)
    • Wenn man mit der GUI wild herumspielt, Handy-Orientierungen wechselt o.ä., stürzt die App gerne mal ab. Das soll nicht verwunderlich sein und auch nicht störend, denn im normalen Nutzungsbetrieb läuft sie ja stabil. Ausserdem hängt das gewiss von der benutzten WeGo Version und vom benutzten System, sprich Smartphone Modell+Android Version, ab und soll deswegen nicht als generelles Manko angeprangert werden. Es soll aber Erwähnung finden, denn von all meinen Navi-Apps ist WeGo diejenige, dir mir beim wilden Herumtesten am häufigsten abstürzt. (***)
    • Die App ähnelt in vielerlei Hinsicht (GUI, Aufbau, Layer-Belegung, Suche, Fahrmodus, Funktionalität usw.) der Google Maps App; alles was WeGo kann, beherrscht Google Maps noch besser. Positiv gesehen, WeGo hat kompaktere Funktionalität, ist dadurch noch schneller zu meistern, und liefert in Google Services-blockierten Gebieten (las Chinas o.a.) weiterhin Traffic-Dienste über die mobile Internetverbindung. Für Google Products-Meider wäre WeGo in jedem Fall die vergleichbare Alternative. (***)
    • Selbstverständlich muss eine App grundsätzlich konfiguriert sein (Speicherort, Sprache, Einheiten metrisch, Help improve Traffic No thx), danach verbleiben dem Nutzer nur 2 weitere Einstellmöglichkeiten zur flexiblen Anpassung: Nachtansicht, Geschwindigkeitswarnung An/Aus. Das war's schon, mehr kann man nicht einstellen! Okay, nicht ganz wahr, denn im Fahrmodus kann die Anordnung von 3 dashboard panel Anzeigen geändert (im TRACKING Fahrmodus, von mir auch "Gleitmodus" genannt) bzw. 3 von 5 Anzeigen ausgewählt werden (im NAVIGATION Fahrmodus), und Map options u. Route preferences sind von dort aus auch zugänglich. Aber jetzt. Das war's. Mehr Einstellungen für den Nutzer gibt es nicht. Zwar vermisse ich keine weiteren Einstellungen in dieser simplen App, aber das Ganze kommt mir ziemlich mager vor. Na ja. Kann man auch positiv betrachten: Bei so wenigen Einstellmöglichkeiten bleibt kein Potential für Zweifel übrig, man ist sich sicher, die richtigen Einscheidungen auf ewig getroffen zu haben; das gibt einem Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein beim Hantieren mit der App, und man wird nie wieder an App-Einstellungen zu denken brauchen, Thema erledigt. Manch ein Nutzer ist also dankbar dafür, dass es in der App praktisch nichts zu befummeln gibt. Erleichtert in der Tat die Handhabung. (***)
    • Was die App auszeichnet, ist die nahtlose Integration von sechs Fortbewegungsvarianten (Fußgänger, Fahrrad, Taxi/Uber, Carsharing, ÖPNV, Selbstfahrer). Für DEU sind im ÖPNV das gesamte nationale Netz der Deutschen Bahn einschließlich Regionalbahnen inbegriffen, sämtliche regionalen u. lokalen Buslinien, Busverbünde und Straßenbahnen, absolut flächendeckend; im Routenplan werden Ankunfts- u. Abfahrtszeiten samt ihrer Gleisnummern mit angegeben. Und im Kartenmodus reicht ein Zoomen auf einen beliebigen Kartenausschnitt (braucht nicht die aktuelle GPS-Location zu enthalten!), die Funktion Getting around listet dann die Haltestellenfahrpläne der nächst umliegenden Haltestellen des ÖPNV. Mittlerweile integriert Google Maps auch ÖPNV-Infos für Reisende, aber HERE hatte diese fantastische Funktionalität afaik zuerst in dieser Ausgereiftheit im Programm. Das macht die App zu einem echten Allrounder im Alltag, einsetzbar in vielen Situationen. (*****)
    • Vor dem START einer Navigationsroute (re: Fußgänger, Fahrrad, ÖPNV oder Selbstfahrer) hat man die Gelegenheit, in einer interaktiven Liste der Navigationsschritte sich die einzelnen Manöver auf der Karte einblenden zu lassen: man tappt mit dem Finger auf den Navigationsschritt, daraufhin wird in der oberen Bildschirmhälfte die betreffende Kartenstelle herangezoomt & zentriert und evtl. ein Manöverpfeil in die Straßenabbiegung eingetragen; um zum anschließenden Manöver zu gelangen, wischt man die Manöveranweisung nach links, usf. Dank dieser Interaktivität ist es für mich das erste Mal, dass ich turn-by-turn navigation Anweisungen in Listenform überhaupt studierenswert finde; bislang fand ich solche Auflistungen immer witzlos hihi. Apropos, das swiping mit dem Finger wird in der GUI auch verwendet, um sich durch die alternativen Routen zu hangeln, wenn für die gewählte Fortbewegungsart Alternativrouten zur Verfügung stehen. Diese Art eine App zu bedienen sagt mir zu, finde ich zeitgemäß. (****)
    • WeGo ist superflott bei den Routenberechnungen, und es werden immer Alternativrouten mit ausgegeben. Dies ist aber auch notwendig, da mir keine Möglichkeit bekannt ist, Wegpunkte in die Route zu pflanzen, um etwa den Navigationsverlauf zu manipulieren. Wer einen konkreten Wegpunkt passieren möchte, muss darauf hoffen, dass eine der alternativen Gesamtrouten dadurch verläuft, oder sich mit einen workaround behelfen. Hier sind andere Navi-Apps, auch Google Maps, sicherlich flexibler in der Manipulation der Route vor oder während der Fahrt. (***)
    • In dem Suche-Dialog "From: beliebig A To: beliebig B", aufrufbar durch Tappen auf das Pfeilgabel-Symbol, können jeweils beliebige locations A und B eingetragen werden, WeGo berechnet dann die Routeninfo von A nach B, wie gehabt. Sobald man auf START tappt, wird die Navigation vom aktuellen GPS-Standort C aus gestartet und führt dann stracks nach B, d.h. der Startort A und die eingangs berechnete navigation guidance werden verworfen wtf. Dieses Verhalten unterscheidet sich von TTGM's Verhalten: C→B (WeGo) vs. C→A→B (TTGM). Damit stelle ich den Sinn von WeGo's Verhalten infrage. (**)
    • eine Selbstfahrer-Route kann man im Kartenmodus erstellen (Tappen auf "Where to?" oder auf "From To"-Pfeilgabel) oder im Fahrmodus (Tappen auf "Set destination"). Hält man im Kartenmodus den Finger auf ein Ziel B der Karte, fächert ein Kontextmenü auf: tappt man aufs Auto-Symbol, wechselt die GUI in den Fahrmodus so, als ob man dort "Set destination: B" eingegeben hätte. Die Bedienung über das Auto-Symbol erspart 1x Tappen und verliert all die Vorzüge der Bedienung über die Pfeilgabel. Nur keine Verunsicherung, viele Wege führen nach Rom, deswegen die Erwähnung (***)
    • Abgesehen davon ist die Suche sehr powerful, leistungsfähig. Sie findet schnell alles (Adressen, POI's, usw, aber keine GPS-Koordinaten). Wie bei einer indizierten Volltextsuche muss man kein Eingabeformat einhalten, was sehr bequem und benutzerfreundlich ist. Wenn man online ist, gilt die Suche und Navigation weltweit, man braucht dafür nicht das zugehörige Offline-Kartenmaterial vorher gedownloadet zu haben. Wer immer kostenfrei online unterwegs ist, braucht also nie Offlinekarten downzuladen. (****)
    • Die aus HereMap-Rohdaten vorkompilierte WeGo-Offlinekarte ist im Gegensatz zur auch aus HereMap-Rohdaten entstandenen Navigon-Karte ein fetter Download (BEL/DEU/NLD, Megabytes: 500/1420/500 vs. 35/270/60). Das ist außerordentlicher Speicherbedarf im Vergleich. Dafür enthält die WeGo-Offlinekarte auch Satellite-Bilddaten (***)
    • Es wäre müßig und unfair, alle features and functions aufzuzählen, die andere Navi-Apps haben aber in dieser simplen App fehlen. Aber auf erhebliche, entscheidende Defizite muss imho in diesem Posting eingegangen werden. Vor allem wären da 2 Dinge zu nennen. Zum einen ist das das Fehlen von Speedcam- u. Redlightcam-Infos. Weder werden fest installierte Cams visualisiert noch wird vor ihnen akustisch gewarnt. Wie bei Google Maps gibt das vollen Punktabzug, auch wenn man dieses Defizit durch Installation von POIbase, Blitzer Plus, u.ä. leicht beheben kann (**)
    • Zum anderen ist das das Fehlen eines Fahrspurassistenten (PLGA oder ALGA). Seit 2014 hat Google Maps einen (nicht verlässlich funktionierenden) PLGA. HERE könnte nachziehen, denn sämtliche Fahrspurinfos sind im HERE-Kartenmaterial implementiert, wie das Beispiel des Navigon ALGA eindrucksvoll zur Schau stellt. Auf sehr breiten Kreuzungen mit dicht aneinander gereihten Nebenkreuzungen, multiplen Fahrspuren und weiteren Abbiegungen stößt TTGM's elegante Lösung der passiven Navigationsbepfeilung auf ihre natürlichen Grenzen. Da in solchen Situationen Navigon's ALGA nicht versagt (wohl aber Sygic's ALGA manchmal!), würde ich mir für WeGo auch einen ALGA wünschen. Das Leben ist aber kein Wunschkonzert und am pragmatischsten ist es, wenn man Dinge akzeptiert wie sie sind. Ich akzeptiere, dass WeGo keine lane guidance hat; genauso muss die App akzeptieren, dass ich sie dafür abwerte. Fair ist fair. Dass ich mich auf der BAB mit der WeGo App ein paar Mal verfahren habe, z.B. Ausfahrten verpasst, schreibe ich mal der fehlenden Assistenz zu (*)
    • die 3-D Grafik im Fahrmodus und im Kartenmodus ist gut unterschiedlich, haben jedoch eines Grundlegendes gemein: zieht man sich mit 1 Finger an einer beliebig orientierten Straße entlang, so ändert sich die Perspektive von Häusern/Dächern/Straßen, als ob alles Kartographierte sich auf einer Kugeloberfläche, nämlich unserem Globus, zu befinden scheint und diese Kugel vollkommen frei ist überallhin zu rotieren, analog wie ein auf der Wasseroberfläche eines halbvollen Eimers schwebender Fußball. Im Kartenmodus verringert sich dieser floating ball-Eindruck bzw die 3-D Perspektivität ganz natürlich bei Verringerung des Perspektiven-Kippwinkels (tilt angle), bleibt aber selbst beim zero tilt erhalten, wo Sygic in eine reine 2-D Straßen-Draufsicht übergeht. diese Bodenkrümmungsgrafik ist mir aus Navitel bekannt und eine imho attraktive Art mapping-Räumlichkeit auch in Draufsichten ins Spiel zu bringen, denn unsere Bodenoberfläche ist in der Tat gekrümmt und nicht Sygic-flach . Genau genommen ist die floating ball-Analogie nicht vollständig: während der Ball durch die Eimerwand gehindert wird, sich translatorisch zu bewegen, kann die Kugeloberfläche sehr wohl (wenn auch umständlich) parallelverschoben werden: dazu muss man die Karte mit 2 Fingern fixieren und dann langsam zur Seite hin draggen, anstelle sie mit 1 Finger nach rechts zu swipen (****)
    • die 3-D Karte im Kartenmodus. Die 3-D Karte lässt sich in jeder Layer-Belegung tilten, anders als bei Sygic aber nur um ein paar Grad; dadurch bleibt die imaginäre Kamera immer auf konstanter, entfernter Höhe über dem Boden. Bei maximalem Tiefenzoom ist der Maßstab (fast) so groß wie bei TTGM, Straßen bleiben weiterhin schmal gezeichnet, wodurch enge oder kleine Kurvaturen mit erstaunlicher Detailtreue oder, sagen wir lieber, mit höherer Auflösung abgebildet werden. Wenn man unbedingt pauschalisieren möchte, so ließe sich sagen: TTGM versucht ein Mehr (Anzahl o. Kilometer) an Asphaltiertem noch irgendwie zu berücksichtigen und benutzt dabei eine verniedlichende Straßen-Darstellung, während WeGo prinzipiell kein dumbing down bei der Auflösung betreibt, wohl im Gegenzug einiges Asphaltiertes gar nicht erst kartographiert; letzteres wäre als vereinfachte Straßen-Darstellung (Abstraktion) zu bezeichnen und kann durch Aktivierung der Layer-Belegung Satellite sichtbar gemacht werden. Wahrzeichenbauten erstrahlen in voller Pracht, und von 3-D Häusern verbleibt ein durchsichtiges nutzloses Liniengerüst für den Umriss ihrer individuellen Bauhöhen. Die Karte lässt sich ziehen, zoomen, rotieren, norden und auch tilten. Das Zoomen geht fantastisch flüssig und wird auch von der App selbst als Animation verwendet, etwa um zwischen Orten auf der Karte zu hopsen. Der eigene GPS-Standort wird durch einen witzig animierten grünen Ring markiert. Pfeile für Fahrbahnrichtungen sind häufiger eingetragen als in der Sygic-Karte. Bei den WeGo-Offlinekarten ist die Layer-Belegung Satellite verständlicherweise mies aufgelöst, das Satellitenbild sehr verschwommen; sobald man das Häkchen bei "Use app offline" entfernt, werden die Daten für ein schärferes Bild automatisch nachgeladen. Leider erreicht weder die Bildschärfe noch die Bildinformation, geschweige die maximale Auflösung, das hohe Level von Google Maps' Satellitenbild. Dafür ist der durchschnittliche Datenverbrauch auch nur 150KB/s beim maximalen Tiefenzoom Satellite (~530MB nach 60min), abhängig von Fahrgeschwindigkeit im Kartenmodus. Die Satellitenbild-Möglichkeit wertet den WeGo-Kartenmodus um einen vollen Punkt auf (*****)
    • die 3-D Karte im Fahrmodus. Die Karte ist stärker gekippt, dass man den Horizont sieht; der tilt angle ist fest, nicht veränderbar. Sobald man die Karte berührt, erscheinen die Controls (Zoom-In, Zoom-Out) und man kann die Karte bedienen (ziehen, parallelverschieben, drehen, zoomen, nicht kippen). Allerdings stoppt damit das Tracking, d.h. die Kamera verfolgt nicht mehr automatisch den grünen Pfeil, also uns den Autofahrer. Diesen Zwischenmodus, nennen wir ihn 'Halted', haben auch die 3-D Grafik-starken Navi-Apps Sygic und Navitel; dann muss immer ein Button getappt werden, damit der trackende Fahrmodus fortgesetzt wird. In Sygic heisst der Button passenderweise 'Resume'. In WeGo's Halted Fahrmodus könnte z.B. ein Beifahrer die umliegende Gegend in 3-D auskundschaften, virtuell über die Dächer fliegend auf konstanter Höhe bei maximal eigenstelltem Tiefenzoom, dessen Auflösung btw sehr passabel ist. Viel sinnvoller wäre es, wenn der trackende Fahrmodus Bedienelemente hätte wie etwa bei Navitel (Track Up/North, 3D/2D, Zoom-In/Zoom-Out), zumindest aber die Möglichkeit zu zoomen! Aber so, wie die Dinge z.Z. sind, finde ich den Maßstab (s. Navigon) im trackenden Fahrmodus viel zu klein, absolut inakzeptabel. Da hilft auch ein Handy-Drehen von landscape nach portrait nicht. Wie gesagt, der Halted Fahrmodus hat einen begehrenswerten Tiefenzoom (****), der trackende Fahrmodus bietet gar keine Zoom-Möglichkeit (*). Gesamtnote dementsprechend (**)
    • Sehe ich richtig, dass der NAVIGATION Fahrmodus nur 1 maneuver arrow links oben anzeigt? Oic. Alle anderen Apps haben 1-2 maneuer arrows. (dtsch. Manövervorschau). Immerhin berücksichtigt die Voice Guidance (VG) einen imaginären zweiten Pfeil, wenn das zweite Manöver kurz auf das vorige Manöver folgt. Auch sehe ich am spot check FRA Airport, dass die VG 100% vollständig ihre Liste der Navigationsschritte abarbeitet, also jede mögliche Abzweigung kommentiert: dort, wo die VG anderer Apps schludert o. Anweisungen verschluckt, besteht WeGo die Prüfung fehlerfrei wie Navigon, Hut ab! Zur Navigation gehört aber nicht nur VG. Die VG ist nur eine der möglichen Navigationselemente. Die anderen sind der 2nd maneuer arrow und die Fahrspurassistenz. Und die hat WeGo nicht. (****)
    • Verkehrsdaten u. Stauzeiten werden bei der Routenberechnung mit eingerechnet und während der Fahrt frisch verarbeitet. Ich halte mich zurück beim Testen und Bewerten, andere Leutz haben das bereits eingehender getestet, und ich höre oft, dass Google Maps am besten in diesem Segment ist. Jede App, die behauptet mit Verkehrsdaten umzugehen, bekommt dieselbe Note von mir, schluss ende fertig aus (***)

    Fazit: Meine Augen und Fahrunkünste kommen nicht damit zurecht, dass das 3-D Fahrmodus TRACKING in so kleinem Maßstab stattfindet. Und zur Auto-Navigation gehört imo nicht nur eine tadellose, vorausschauende VG, sondern auch Elemente wie ein 2nd maneuer arrow und Fahrspurassistenz. Und beides habe ich in WeGo noch nicht selbst gesehen, und die App warnt auch nicht vor Speedcams. Das Screen-Layout im Fahrmodus sieht zwar professionell und übersichtlich aus, aber auf der BAB musste ich immer WeGo die Schuld geben, wenn ich mich vermanövert hatte. Wenn ich schon eine Navi-App beim Fahren verwende, dann soll es auch einen umfassenden Job erledigen wie ein PNA. Ansonsten blamiere ich mich nach verfehlten Manövern. Unterm Strich bleibt WeGo eine sympathische simple App, schnell zu meistern wegen wenigen Detailfunktionen u. Einstellmöglichkeiten, vielseitig einsetzbar, besonders für Fußgänger, ÖPNV, Fahrrad und evtl auch Pendler. Für mein Handy ein Must-Have und die allererste Wahl, wenn ich ohne Auto unterwegs bin. Noch vor Google Maps.

    ...last updated 2018-03-27....

  • MapFactor ist ein Zwischending bzgl Bodennähe, wesentlich besser als Sygic Drive Mode und x-mal besser als Navigon, aber Tomtom unterlegen (GIF-Recording rechts): (click pic to enlarge!)

    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/tribseesthumb7wk6a.gif], [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/anithumbpsp10cs6fj8x.gif], [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/mapfactor1603bkzd.gif]


    In diesem Post ging es mir um die Dokumentierung/den "Beweis", dass Sygic prinzipiell in der Lage wäre, im Drive Mode einen ähnlichen Tiefenzoom-Effekt zu produzieren wie Tomtom, wenn auch mit kantigeren Fahrbahnrändern. Viel müssten die Programmierer dafür bestimmt nicht tun. Ich hoffe, dass dieses "Feature" in Zukunft kommen wird, und habe es bei der Sygic Softwareschmiede als Feedback hinterlassen. Meine Daumen sind gedrückt.

    Mein Riecher hat mich dazu geführt die App namens Sygic Car Navigation ©2014 Sygic a.s. (v15.8.6 standalone for Android phones tested 2018-03-09, v18.0.6 retested 2019-01-27) zu installieren und anzutesten, FREE 7 Days Premium Traffic World Trial. Man kann die App mit dem Auto Dashboard verbinden, muss man aber nicht.


    Und was soll ich sagen? Unsere Sygic GPS Navigation App ist im Grunde nichts anderes als diese klassisch alt & professionell wirkende Car Navigation App, nur im modernisierten neuen Gewand plus einigen Vereinfachungen u.a. Wegfallen/Verbilligung; vielleicht vergleichbar mit der Neueinkleidung von Win98SE auf WinMe oder der Neuverfilmung von Fame oder dem Unterschied zwischen Navigon Europe und Navigon Select. Beide Sygic App Releases sind, abgesehen vom verwendeten Farbschema, Fonts und Anordnung von items, so übereinstimmend in vielem (Einstellmöglichkeiten, Einstellungen, VG, ALGA, Traffic, Karte, Leistung, Fehler, Grafik, usw usf), das ist schon nicht mehr feierlich. Beim Wechsel des Gewands wurde abgestaubt, alte Dinge neu angeordnet, und wenige alte Funktionen fielen weg, so dass in unserer App (v17.3.x I/2018 bzw. v17.4.x I/2019) die Bedienung vereinfacht ist. Ja, die Car Navigation App ist klassisch umständlich zu bedienen, ihre Benutzeroberfläche imho nicht für flotte ungeduldige oder junge Typen geeignet.


    Wegfallen heisst im Umkehrschluss, dass die Car Navigation mehr kann, mehr zu bieten hat. Zum Beispiel hat sie wie HERE WeGo eine interaktive Kartenvorschau der einzelnen Manöver aus der Liste der Navigationsschritte. Und besonders die Grafik spielt in einer doch höheren Liga (Schilderfarben, JunctionView, Speed-Assistent, Tiefenzoom, 3-D Häuser, Hügel u. Höhenunterschiede, Detailgestaltung), auf professionellem Niveau. Ihr Kartenmaterial basiert wohl auch auf TomTomMap-Rohdaten, und so ist es interessant zu sehen, dass unsere App nur das Nötigste rauszieht. Für unsere App wurde also nicht nur die Bedienung vereinfacht, sondern auch die Ausbeutung der TTM data, ganz klar ersichtlich. Es muss ja auch ein Grund übrig bleiben, weshalb Sygic Car Navigation Premium Traffic HUD World Lifetime 34.99€ (einschl. -50%) kostet, mit der Option Car Connectivity sogar 59.99€ (einschl. -50%).


    Apropos, bei der Grafik haben die 3-D Häuser unterschiedliche Bauhöhen, aha. Wie gesagt, das Farbschema ist anders. Aber jetzt kommt's. "prinzipiell in der Lage wäre" ... nicht nur prinzipiell! Dieses App-Release lässt den User im trackenden Fahrmodus tief reinzoomen, da schau einer an (AniGIF/256Far/OptPal/IncWin/820x720/10fps<10MB):

    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/tribseesdoublenewago8s.gif]

    (click pic to enlarge!)


    Weshalb die Entwickler beim Gewandwechsel von Sygic (Car Navigation v15.x.x) aufs neue Sygic (GPS Navigation v17.x.x) den maximal möglichen Tiefenzoom im trackenden (im Gegensatz zum Halted) Fahrmodus so stark eingeschränkt haben, verstehe ich nicht. Hat vielleicht auch mit dem Preis zu tun: wer billiger kauft, sieht billiger. Wer ambitioniertereGrafik will, hat die Möglichkeit Car Navigation zu kaufen. Fair enough!


    Da die 2 Apps prinzipiell das Gleiche können u. machen, macht es Sinn nur eine der beiden zu behalten. Ich brauche mir jetzt nicht mehr zu wünschen oder vorzustellen, wie Sygic mit starkem 3-D Tiefenzoom im (trackenden) Fahrmodus aussieht. Hier sehen wir's ja. Und gefällt's mir? Ja schon. Würde unserem Sygic v17.x.x Release auch gut tun! :love:8)


    Zum direkten Vergleich frische GIF's von Navigon - Mapfactor - HERE WeGo:

    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/threesomsmalldsrpm.gif]

    (click pic to enlarge!)

    Und Google Maps - TTGM:

    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/tomtomgmaps1809prs4.gif]

    (click pic to enlarge!)


    Interessant war das Ergebnis eines Stichprobentests einer simulierten Fahrt von Duisburg nach Frankfurt, identische Strecke. Handyakku war auf 100% aufgeladen. Nach der Simulation (genannt "Preview") mit unserer Sygic App hatte der Akku nur noch 56% Saft. Danach lud ich das Handy wieder auf 100% auf. Nach der Simulation (genannt "Demonstration") mit der Sygic Car Navigation App hatte der Akku noch 62% Saft. Die Einstellungen waren zuvor spiegelgleich identisch von mir eingestellt, u.a. Settings>> Battery Management>> On Battery>> On Battery: Power Saver.

    Ich werde diesen Test wohl noch einmal wiederholen, noch gewissenhafter durchführen, über eine noch längere nationale Teststrecke. Sollte sich bekräftigen, dass die Sygic Car Navigation App weniger Strom frisst, wäre das für mich ein weiterer Kaufgrund.

  • Ich für mein Anteil benutze z.B. keine App von diesen. Ich benutze die App von Sminno. Der Grund dafür ist, dass sie, obwohl sie kostenlos ist, viele Features hat, wie z.B. Navigation und Musik.

  • Hallo Leech,

    zu Deinen Bemerkungen zum unterschiedlichen Zoom von Sygic App und Sygic Carnavigation schrieb ich Dir schon, dass die App Carnavigation für das Spiegeln der Navigation via CarPlay oder Android Mirroring auf die unterschiedlichsten Auflösungen der Automediasysteme gedacht ist und Rücksicht nehmen muss.

    Da geht nicht die höchste Auflösung, sondern nur die für alle Passende.


    Zu Deiner Abstimmung.

    Da Navigon als App stirbt, bleiben zumindest für die PKW Navigation nicht mehr viele Apps übrig, zumal du noch GMaps ausschließt.

    Sygic steht wohl in der Qualität vorne an und kommt der Navigon noch am nächsten.

    Waze habe ich nach 3 Minuten wieder runtergeschmissen, sieht für mich nicht schön aus, um es nett zu beschreiben.

    Andere jucken mich nicht und die Fahrrad und Touren-Apps, z. B. gpsies und Andere, die es sonst noch gibt scheiden hier wohl aus.


    Deine Umfrage wird ein totgerittenes Pferd.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

    4 Mal editiert, zuletzt von PSR ()

  • " Sygic Active Lane Guidance Assistance Assistant ALGA doesn't does not work bug " — Sygic aktive Fahrspurassistenz aktiver Fahrspurassistenttent LGA funktioniert nicht verlässlich Bug . Das ist meine Langzeitbeobachtung beim Hantieren mit der App, war sie schon immer gewesen, ein ewiger Bug sozusagen. Zumindest auf meinem Smartphone/Android. Für mich ist dieser Bug der Grund, weshalb ich Sygic im Praxistest stark abwerten muss, leider. Mein vorgeschlagener Workaround funktioniert auch nicht immer sicher. Wer Sygic nicht ernsthaft nutzt oder wen das verlässliche Auftauchen der Lane Guidance nicht interessiert, kann hier aufhören weiterzulesen. Für die Interessenten gilt:


    Kurz bevor man eine Reise/Tour/Trip/Fahrt antritt, muss man sich durch wiederholte(!) Tests vergewissern, dass der ALGA wohl im "funktionalen Zustand" sei, also dass der ALGA zu funktionieren scheint (zumindest im Preview Simulationsmodus). Denn wenn der ALGA im Test auf der Teststrecke funktioniert, so darf man davon ausgehen, dass der ALGA auch auf der eigentlichen Reisestrecke funktionieren wird. Umgekehrt: wenn der ALGA beim Testen auf der Teststrecke nicht erscheint, so wird der ALGA auch auf der eigentlichen Reisestrecke einen in Stich lassen, also nicht erscheinen!


    Als Preview-Teststrecke diene die Verbindung zwischen

    Punkt A (Set as starting point) : Brehmstraße 33 (N 51.24375° E 6.80180°) in Düsseldorf

    und

    Punkt B (Get directions) : Düsseldorf Airport DUS (N 51.27361° E 6.75374°) in Düsseldorf.

    Beide Adressen habe ich als Favoriten abgespeichert, um das schnelle Testen zu vereinfachen. Ich rate jedem diese zwei Adressen auch als Favoriten abzuspeichern.


    Wer eine frische untouched (oder resettete) Sygic Installation hat (z.B. von Version 17.4.15), sollte keine Probleme mit dem Erscheinen/Nicht-Erscheinen des ALGA haben. Hier die Testprozedur:

    1. Siehe oben, Punkt A und Punkt B in der Sygic App als Favoriten speichern.
    2. Sygic >>Settings >>rechts-oben auf den Dreierpunkt tippen >>Reset to Defaults
    3. in den Android-Einstellungen muss GPS aktiviert sein u. Sygic muss die echte derzeitige Geolocation anzeigen
    4. Sygic >>rechts-unten auf den Dreierpunkt tippen >>Switch to walking
    5. Sygic >>links-unten auf das Fadenkreuz tippen bis das Symbol einen konzentrischen Doppelkreis mit genordeter Spitze anzeigt
    6. Sygic >>rechts-unten auf den Dreierpunkt tippen >>Switch to driving
    7. Status: spätestens jetzt sollte die App automatisch in die Karte hinein reinzoomen/reingezoomed haben, und man müsste einen großen 3D-Pfeil in perspektivischer Ansicht bei einer hohen Karten-Auflösung sehen
    8. Sygic >>rechts-oben auf das eingekreiste Herzsymbol (Favoriten) tippen >>Favorites: Places and Routes: Brehmstraße 33
    9. die App findet die Adresse auf der Karte. Jetzt unten nicht auf Get directions (blaues Feld) tippen, sondern darunter auf >>Brehmstraße 33 (weisses Feld) tippen, ein Kontextmenü rollt von unten auf, dann >>Set as starting point
    10. Sygic >>rechts-oben auf das eingekreiste Herzsymbol (Favoriten) tippen >>Favorites: Places and Routes: Düsseldorf Airport DUS
    11. die App findet die Adresse auf der Karte. unten auf >>Get directions (blaues Feld) tippen.
    12. die App versucht nun Routen zu berechnen (Preview - Finding route...) und stellt drei Alternativrouten zur Auswahl
    13. allein hier könnte(?) der ALGA aus der Balance geworfen werden! durch Herumtippen entscheide man sich für irgendeine der drei Routen, >>Preview
    14. jetzt zeigt sich, ob der ALGA im funktionalen Zustand ist oder ob der Bug das Oberwasser gewonnen hat. die App spielt die Streckensimulation ab, und von Anfang an sollte der ALGA am rechten Bildschirmrand erscheinen!

    Wenn der ALGA also auf der Brehmstraße erscheint, heisst das leider nicht, dass man aus dem Schneider ist und dass der ALGA von nun am im funktionalen Zustand ist und bleibt. Keineswegs! Es beweist nur, dass man den ALGA beim ersten Testversuch auf Anhieb zum Laufen gebracht hat. Auf Anhieb funktionierte das auch nur, weil man von einer untouched bzw. resetteten Sygic Installation ausgegangen war.

    Wenn der ALGA nicht auf der Brehmstraße erscheint, heisst das, dass der Bug in diesem Testlauf die Oberhand gewonnen hat.

    In beiden Fällen ist eine (und noch eine und noch eine und usw) Wiederholung des Tests angebracht:

    • 15. während der Simulation auf den Simulations-<STOP>-Button tippen, um die Simulation zu stoppen
    • 16. Sygic >>rechts-unten auf den Dreierpunkt tippen >>Cancel route
    • 17. zurück zu Schritt 4

    Schon bei dieser eigentlich fail-safen Prozedur könnte man schon bemerken, dass der ALGA leicht "aus der Balance/aus der Bahn geworfen" werden kann, u.a. wenn man in Schritt 13 eine beliebige der drei vorgeschlagenen Routen auswählt. Ein echter Bug, bei dem man wirklich nicht weiss, wovon er abhängt.


    Ich hatte bereits vermutet und getestet, ob der Bug davon abhinge, wie flink man die obige Testprozedur durchläuft, oder ob Schritt 13 einen Einfluss ausüben könnte, Ich kam zu keinem eindeutigen Ergebnis, keinem wirklich fail-safen Workaround.


    Ich testete auch ob Änderungen und das Zurückändern in den Einstellungen (Sygic >>Settings >>Map >>Places >>Show Places on Map >>..., Sygic >>Settings >>Navigation >>Place on Route >>Categories >>...) den Bug auslösen und wieder verschwinden ließen. Wieder mit keinem eindeutigen Ergebnis, der Bug zeigte sich schnell und ging dann nicht wieder so leicht weg. Deswegen ist in der obigen Prozedur Schritt 2 eingefügt, damit jeder User/Tester/Developer sicher sein kann, dass er unter den gleichen/vergleichbaren Voraussetzungen die App betreibt wie ein anderer Tester des ALGA Erscheinens.


    In der Praxis ist Schritt 2 natürlich Humbug, denn ich finde die Standardeinstellungen der App schrecklich; viel zu viel Müll wird per Show Places on Map und Place on Route auf dem Bildschirm angezeigt. Spielt man aber mit diesen oder anderen Einstellungen, läuft man evtl. Gefahr dass der ALGA nicht mehr verlässlich auftaucht, wie flotte wiederholte Tests (Brehmstraße Simluation) vorausahnen lassen.


    Wer überhaupt gar keine Probleme mit dem Erscheinen des ALGA auf der Brehmstraße erfährt, egal mit welchen Sygic Einstellungen, egal wie langsam/flink er die Prozedur durchläuft, dann meine Gratulation.


    Auf meinem Smartphone ist der Bug jedenfalls real und schwer zu catchen!


    Die Frage lautet bei mir: Solange der Bug von den Developern ungetötet bleibt, was kann ich denn überhaupt tun als Workaround? Denn schliesslich ist Schritt 2 inakzeptabel in der Praxis!


    Nun. Mein bisheriger (und nicht verlässlich funktionierender) Workaround liegt darin, dass ich Schritt 2 weglasse und wie folgt vorgehe: Ich schließe die App und starte sie neu ("clean slate") und mache meinen ersten Testdurchlauf. ALGA erscheint nicht, dang! Dann mache ich meinen zweiten Testdurchlauf. ALGA erscheint wieder nicht, dang!! Dann mache ich wütend meinen dritten Testdurchlauf, diesmal mit flotteren Fingern. Und siehe da, plötzlich erscheint der ALGA auf in der Brehmstraßensimulation (ich wohne hunderte Kilometer von Düsseldorf entfernt btw), potzblitz! Ich schimmere Hoffnung, hoffe auf Glück. Dann mache ich meinen vierten Testdurchlauf, diesmal mit langsamen pausierenden Fingern, und ich spiele auch in Schritt 13 und suche mir eine andere der drei Routen aus. Und ... mit viel Glück erscheint der ALGA wieder! Dann mache ich einen fünften Testdurchlauf und variiere wieder Fingerfertigkeit/Schnelligkeit/Pausieren/Schritt 13, und wenn der ALGA am Ende zum dritten Mal hintereinander aufgetaucht ist, gehe ich davon aus, dass der ALGA gerade im funktionalen Zustand ist und somit für meine nächste echte anzutretende Route funktional sein wird. Die anzutretende Route tippe ich natürlich sofort danach ein. — Dieser Pseudo-Workaround ist nicht sehr praktikabel, er erfordert Zeit, Ruhe, und führt schnell zur Frustration, weil er nicht verlässlich funktioniert.


    Fahrspurassistenz (toll: Navigon, Sygic, auch Tomtom) und hohe Straßenauflösung (toll: Google Maps, auch Tomtom) sind für mich als Selbstfahrer Schlüsselelemente einer GPS Navigationsapp. Für andere Selbstfahrer sind andere Elemente wichtiger. Jedem das Seine.

  • Bislang haben 36 an der Abstimmung teilgenommen, keine große Stimmenanzahl imho aber das Zwischenergebnis soweit scheint repräsentativ für das Forum zu sein! Da es möglich ist, seine abgegebene Stimme zu editieren, überdenke und update ich meine abgegebene Zweierstimme alle 12 Monate.


    Wayne's Jahresupdate:

    Die von mir gewählten zwei Favoriten sind Tomtom App und Sygic App für die Selbstfahrersituation; so lautet meine Abstimmung derzeit (Stand 2019). Im Verlaufe des vergangenen Jahres hatte ich mehrfach editiert und umgestimmt, mal schloss ich Herewego App mit ein in meine Zweierstimme, mal Navigon App, ich glaube aber nie Mapfactor App. Iirc war Tomtom App (auch wenn ich nur die 75km/Monat-Version besitze) immer Teil meiner Zweierstimme. In anderen Navigationssituationen oder für spezielle Zwecke/Funktionen kommen weiterhin Herewego App und Mapfactor App zum Einsatz. Googlemaps App versuche ich zu meiden, wenn ich weiss, dass für eine Situation eine der vorgenannten Apps mir genauso zufriedenstellend weiterhelfen könnte; aus Prinzip gebe ich also den anderen ("den Schwächeren") den Vorzug, und erst bei deren Versagen würde ich dann die Googlemaps App zücken. Wir wissen alle, dass Googlemaps App der allerstärkste Allrounder ist und bleiben wird hands down, die Google Corp. steckt "Milliarden Dollars" in die Entwicklung ihrer kostenlosen App und steht somit völlig außer Konkurrenz; kein Wunder dass die teure Navigon App Entwicklung unterdes eingestellt werden musste. Von der Navigon App verabschiede ich mich so langsam aber sicher, obwohl sie in der Navigation selbst ziemlich vortreffliche Arbeit leistet.


    Im Einzelnen:

    Die flotte moderne Sygic App mit wirklich leicht und flink zu bedienender GUI hat sich über das Jahr hinweg langsam aber sicher zu meiner go-to app gemausert, und ich wäre ein uneingeschränkter Fan, wenn der maximal mögliche Zoom-In dem der Sygic Car Navigation entspräche und wenn sie nicht den zuvor genannten Bug hätte; beides stünde im Rahmen der umgehend verwirklichbaren Möglichkeiten des Entwicklerteams, die Hoffnung stirbt also zuletzt. Die Tomtom GO Mobile App wäre stattdessen mein #1 Favorit aber gegen die jährlichen 20€ sträubt sich noch mein Geiz ist geil. Ich komme mit der gewöhnungsbedürftigen übermodernen GUI zurecht, und die klare Navigation für Raser finde ich einfach nur sensationell; hierfür wäre ich bereit bis zu 69€ Einmalpreis zu latzen. Wenn der Einmalpreis von Mapfactor App nicht so niedrig wäre, hätte ich sie niemals ernsthaft länger in Betracht gezogen; selbst in der unlängst erschienenen Version 5.0 ©2019 ist sie die lächerlich unmodernste und lahmste unter den aufgelisteten Apps! Der Kaufbesitz zwang mich der App etwas Positives abzugewinnen und siehe da, manche Funktion ist hervorragend, z.B. die absolut tadellose Blitzer-Anzeige/Warnung. Herewego App und Googlemaps App ähneln sich in vielen Aspekten wie Cousin Kusine, und beide punkten vergleichbar hoch im Kartenmodus (zu Fuß, ÖVPN u.ä.) aber genauso mies im Drivemodus für rasende Selbstfahrer; auf jeden Fall gehöre imho die Beherrschung entweder der einen oder der anderen App zum Pflichtprogramm auf jedem Handy. Beide Apps sind super, wer Datenkrake Google Products aus Prinzip scheut, hat mit Herewego jedenfalls die perfekte Alternative! Der Navigon App merkt man das deutsche Engineering an, für die jüngeren Nutzergenerationen ist diese biedere Kreation aber imho keine wirkliche Alternative mehr; ich persönlich verstehe allerdings gut, warum sie von meinen Seniorinnennachbarinnen;) immer noch so geschätzt wird. Die eigentliche Navigationsqualität ist recht vorzüglich gebe ich ja zu, aber die Navigon Story fand ja von sich aus ihr Ende, da braucht mein kleiner Bruder;) also nicht mehr nachzutreten.


    just my two cents8o

  • Wer überhaupt gar keine Probleme mit dem Erscheinen des SLG auf der Brehmstraße erfährt, egal mit welchen Sygic Einstellungen, egal wie langsam/flink er die Prozedur durchläuft, dann meine Gratulation.


    Auf meinem Smartphone ist der Bug jedenfalls real und schwer zu catchen!


    Die Frage lautet bei mir: Solange der Bug von den Developern ungetötet bleibt, was kann ich denn überhaupt tun als Workaround? Denn schliesslich ist Schritt 2 inakzeptabel in der Praxis!

    Sygic Fans, die wie ich unter dem Bug litten, frustriert waren und ihn verfluchten, hätten zumindest mit meinem gefundenen einfachen Workaround wieder Hoffnung den ALGA mit 97% Wahrscheinlichkeit zum garantierten Laufen zu bringen! 8) Und Schritt 2 ist wohl nicht nötig, z.B. habe ich in meiner Test-Konfiguration, ausgehend von den "Reset Einstellungen" (Schritt 2), den Autozoom (liebe ich bei Tomtom wegen Tomtom's hoher Straßenauflösung, mag ich nicht bei Sygic wegen Sygic's niedriger Straßenauflösung!) deaktiviert: Settings>>Map>>Autozoom:DEACTIVATED

    und mein Workaround funktioniert immer noch!! Ich werde morgen in aller Ruhe mein Sygic komplett nach meinen persönlichen Präferenzen durchkonfigurieren und dann weiter meinen neuen Workaround testen. Sollte sich aufgrund dessen etwas an meinen positiven Resultaten zum Negativen hin ändern, würde ich diesen Post dementsprechend editieren. Ansonsten bliebe es bei der Feststellung, dass Schritt 2 überhaupt gar nicht nötig sei! :thumbup:


    Hier ist der Workaround in meinem verständlichen Engrish ;):

    The minimum key requirement for the LGA to work (=appear at all on screen) in Sygic17.7.0 is that the phone's GPS signal is turned on and that the app has a fix on your current GPS location. Let's call this COND1, the first necessary condition.

    case1 : you want to drive and use Sygic's Route Navigation mode. In this case, make sure that COND1 is met, before you start driving. Enter your DESTINATION, tap "Get directions" to let the app calculate the 3 alternative routes, then check that in this 3-routes-overview at your very position on the map (DEPARTURE) you are seeing a circled blue arrow. The blue arrow color is basically the app's confirmation that COND1 is indeed met, i.e. that the app has a fix on your GPS location and is tracking it successfully. Now you can finally tap the "Start"-button in the 3-routes-overview, Sygic starts the navigation of your chosen route, and you can start driving. With this fail-safe procedure the LGA is going to appear reliably when you drive in Sygic's route navigation mode. Btw if/while you tap on alternative routes in the 3-routes-overview and make your pick, observe the color (status) of the circled arrow at your location, i.e. that it continues to be blue. Only then tap on the "Start"-button.

    case2 : you use Sygic's Route Preview mode. In this case too, make sure that COND1 is met. Let's call your current GPS location C. Obviously, at C you see the circled arrow in blue color. Go ahead and enter your DEPARTURE ("Set as starting point", A) and DESTINATION ("Get directions", B). The app calculates 3 alternative routes and the "Preview"-button appears. At this point in time the app may or may not display a circled arrow at A, or it displays it in grey color! COND2 is that, at A, we need the circled arrow and that its color be blue. How do we do that? Just tap wildly on the 3 alternative routes and you will see that eventually(!) a circled arrow appears at A, disappears, reappears, etc. You will also see that its color isn't stable but switches between blue and grey. It's like playing a game haha! So continue tapping on the alternative routes and wait for the moment until COND2 is met. Then quickly tap on the "Preview"-button to finally start the route preview mode (of your last tapped alternative route ;-). With this fail-safe procedure the LGA is going to appear reliably when you watch the Sygic's route preview/simulation/demonstration.

    leech's comment: Apparently the above described fail-safe procedures are workarounds for an existing bug in SygicGPSNavigation android app. The bug is: If you don't meet COND1 in case1 (or COND1 AND COND2 in case2), chances are very high that the LGA will not appear at all. On a side note, SygicCarNavigation android app does not suffer from any similar bug: no conditions COND1 or COND2 need to be met for the LGA to work (=appear on screen)!


    Der leserliche präzise ALGA ist, was Sygic für mich so wertvoll macht (Navigon's ALGA mit seiner Idealspurlinie ist zwar noch präziser und so gesehen "besser"), er ist eine der größten Stärken von Sygic. Für andere Selbstfahrer ist Fahrspurassistenz (ALGA oder PLGA) nicht so wichtig, für mich ist es das Wichtigste auf Autobahnen und in Großstädten. :huh:

  • Gute Nachrichten, Sygic hatte nach meiner großen Bug-Beschwerde vor 12 Monaten die Speedcam-Datenbank (zumindest für Deutschlandbereich afaik) komplett revidiert und systematisch anhand von POIbase Datenpunkten abgeglichen. Heute habe ich etliche mir bekannte fest installierte Speedcams (und Redlightcams) mit der neuesten Sygic Version getestet, u.a. auch die 28 Datenpunkte der obigen Route für Hin- und Rückfahrt simuliert. In den obigen 28 Fällen lag Sygic nur 1x mal falsch: camL scheint wohl eine Doppelcam zu sein (laut POIbase), in Sygic ist sie nur eine normale cam, so dass auf der Rückfahrt die cam zwar visualisiert wurde aber kein Warngeräusch ertönte ("silent cam").


    Die alte Datentabelle ist veraltet nicht nur was Sygic betrifft (u.a. werden cam#1, #3, #4, #6 nicht mehr im neuen Sygic visualisiert, was korrekt ist!), sondern auch andere Apps, z.B. zeigte POIbase die cam#10 vor 1 Jahr noch als Doppelcam an, in der aktuellsten POIbase Version ist die camH (cam#10 = camH) eine normale cam, die nur auf den Rückfahrer gerichtet ist.


    Wie kann ich die fest installierten cams zu jeder Zeit in Sygic sehen?

    Zuerst sicherstellen, dass die drei Einstellungen stehen:

    1. Settings >>Map >>Speed Cameras: ACTIVATED

    2. Settings >>Map >>Places

    >>Places: Show Places on Map: ACTIVATED

    >>Places: Places Categories: Vehicle Services: ACTIVATED

    • >>Vehicle Services: Show Places on Map: ACTIVATED
    • >>Vehicle Services: Places Categories: Speed Cameras: ACTIVATED
    • >>Vehicle Services: Places Categories: Traffic lights: ACTIVATED

    3. Settings >>Navigation >>Place on Route

    >>Place on Route: Place on Route: ACTIVATED

    >>Place on Route: Categories >>Categories: Places Categories: Vehicle Services: ACTIVATED

    • >>Vehicle Services: Show: ACTIVATED
    • >>Vehicle Services: Places Categories: Speed Cameras: ACTIVATED
    • >>Vehicle Services: Places Categories: Traffic lights: ACTIVATED

    Dann sicherstellen, dass man im Drive Modus ist ("Switch to driving"). Im Fußgängermodus ("Switch to walking") werden die cams eher nicht mitangezeigt; das muss kein Bug sein. Wie bei anderen Navi Apps werden die cam Icons erst ab einer gewissen Kartenauflösung mitangezeigt, man muss also etwas in die Karte reinzoomen.


    Woran erkenne ich, in welche Richtung die cams zeigen?

    Eine cam ist für den Selbstfahrer relevant, wenn sie auf den Fahrer gerichtet ist; ansonsten ist sie für die Route eine "silent cam", weil sie auf die Gegenfahrer gerichtet ist. Sobald man eine Route erstellt hat (per "Preview"- oder "Start"-Button), kennt die Software die grobe Marschrichtung. Es werden daraufhin sämtliche relevanten cams auf der Route (und in näherer Umgebung der Route) mit einem andersfarbigen größeren Icon dargestellt; man kann die flinke Umwandlung dieser Icons beobachten, interessant! Wenn man sich in der Fahrt einem solchen cam Icon nähert, fängt das Icon an zu blinken und man hört den akustischen Warnton. Anhand der Größe/Farbe der Icons kann man also schon vor Antritt der Fahrt sehen, welche der 14 cams auf der Route auf einen gerichtet sind, z.B. 8 auf der Hinfahrt und 7 auf der Rückfahrt (einschl. Doppelcams). So etwas kann man zwar in POIbase auch sehen, aber das geht jetzt auch zuverlässig mit Sygic.


    Fazit: Eines der größten oder ausschlaggebensten Mankos von Sygic war schon immer deren ungepflegte und höchst unzuverlässig funktionierende Speedcam/Redlightcam Warnfunktion gewesen. Man war auf Zweit- oder gar Drittapps angewiesen, wer fehlerfrei vor (fest installierten) cams gewarnt werden wollte. Seit neuestem ist das nun komplett bereinigt und es gibt diesbezüglich nun wirklich nichts mehr zu mosern. Der Test vor 1 Jahr zeigte auf, dass auch Tomtom und Navigon Fehler bei den Warnungen machten; Sieger waren Mapfactor und POIbase. Wenn ich's nicht besser wüsste, würde ich zum jetzigen Zeitpunkt behaupten, dass Sygic zu den besten aufgeschlossen hat. Für ausnahmsweise Datenpunktübertragungsfehler von POIbase nach Sygic gilt errare humanum est.


    an alle Sygic User/Tester: Bitte selbst mal stichprobenartig überprüfen und berichten, inwiefern Sygic nun tatsächlich korrekt vor cams warnt, danke! Ich bin jedenfalls begeistert YMMD :thumbup:

  • Mein Riecher hat mich dazu geführt die App namens Sygic Car Navigation ©2014 Sygic a.s. (v15.8.6 standalone for Android phones tested 2018-03-09, v18.0.6 retested 2019-01-27) zu installieren und anzutesten, FREE 7 Days Premium Traffic World Trial.

    Ich bin seit heute auch Kaufbesitzer von Sygic Car Navigation App, yay (bitte nicht zu verwechseln mit der viel bekannteren, neueren Sygic App mit vollem Namen Sygic GPS Navigation App)! Sie liefert mir folgende relevante Vorteile:

    1. extrem tiefer Zoom-In im [RESUMED] Drive Modus, ähnlich Tomtom GO Mobile App's Tiefenzoom im Drive Modus
    2. verlässlich erscheinender Fahrspurassistent, kein diesbezüglicher Bug mehr!
    3. merklich geringerer Stromverbrauch, wow!**
    4. für mich relevant: attraktivere "teurere" detaillierte 3D-Graphik, größere deutlichere Bepfeilung, klarer ersichtliche Hügel/Steigungen, nützlich überzeichnete Höhenunterschiede

    Inwiefern die Blitzer-Warnungen genauso fehlerfrei sind wie beim aktuellen Sygic, habe ich noch nicht genauer untersucht. Was mir an der App nicht so gut gefällt, ich kann mich aber damit arrangieren:

    • die Suche ist sehr langsam
    • die Vor-Start-Routenberechnung ist auch etwas langsam
    • die Nutzeroberfläche ist an In-car-Bedienung angepasst

    Interessanterweise hat die App im Google Playstore eine Bewertung von "4.7 189,837 total", die bekanntere App eine Bewertung von "4.4 1,483,967 total". Beide Apps werden parallel weiterentwickelt, wobei bei der ausgereiften älteren App keine merklichen Änderungen mehr zu erwarten sind.


    Nutzungsverhalten: Wenn ich's eilig habe, unter Druck stehe oder nervös bin (z.B. wenn ungeduldige Beifahrer zugucken), ist zweifelsohne die neuere Sygic App die erste und bessere Wahl. Wer die neuere Sygic App bereits nutzt, braucht die ältere Sygic App natürlich nicht; die beiden Apps sind wie großer Bruder kleiner Bruder, Pott wie Deckel, same same. Ich habe jedoch vor, immer häufiger mal stattdessen die Sygic Car Navigation App (also die ältere App) auf dem Handy zu nutzen und praktische Erfahrung damit zu sammeln. Ich kaufe und benutze ein bestimmtes Tool-Modell (Leatherman, Spyderco, Fenix, usw.) nicht nur für seinen Endnutzen, sondern auch um während seiner Benutzung Freude zu spüren. Tolle Tools machen einfach Fez, das ist so!! 8) Bei der älteren Sygic App verspreche ich mir auf lange Sicht mehr Freude in der Praxis (nicht nur in der Simulation/Demonstration/Preview), ich werde berichten, spätestens wieder in einem Jahr. ;)


    **ich werde einen zweiten fairen Akkuverbrauchstest-Vergleich zwischen den beiden Sygic Apps machen. die vorläufigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die ältere App merklich weniger Akkustrom verbraucht als die neuere App. ich werde das endgültige Testergebnis in Kürze präsentieren :thumbup:

    EDIT:

    unter exakt gleichen Simulation-Testbedingungen (Battery Saver, GPS, Mobile Data 3.8MB->11.2MB), u.a. Sygic Power Saver mode:

    Teststrecke Hamburg Elbphilharmonie 100% -> München Philharmonie

    Sygic Car Navigation -> ruckelnde Grafik -> 28%

    Sygic GPS Navigation -> ruckelnde Grafik -> App Absturz (3x, zu unterschiedlichen Zeitpunkten). Das Abstürzen darf eigentlich nicht passieren, könnte aber mit dem GPS-Signal zusammenhängen, das die Simulation stören könnte. mal abschalten...