Beiträge von emjay500

    Ich hatte schon einige Dienste aufgezählt, für die ich (und offenbar genug andere auch) bereit bin, Geld zu bezahlen obwohl es sie auch in anderen Varianten kostenlos gibt.


    Nur muss der Dienst dann sein Versprechen auch annähernd halten. Wir sprechen hier sicher nicht von einer Hochverfügbarkeitslösung, aber TomTom scheint die Probleme einfach nicht in den Griff zu bekommen.


    Heute hatte ich wieder ein besonders exquisites HD-T-Desaster. Schon einige Sekunden nach dem Einschalten gab das Gerät auf und versuchte einen Neustart. Diesmal blieb der Startbildschirm aber mehrere Minuten zu sehen, sodass ich noch einmal manuell einen Neustart auslösen musste. Auf der Hinfahrt zur Arbeit, zwischen ca. sechs und sieben Uhr, war dann nur das Störungssymbol zu sehen. Im Unterschied zu sonst verkündete der Kleine alle zehn oder so Minuten, der Service stehe nicht zur Verfügung, um sich dann erneut auf die Suche zu machen usw. usf.


    Das muss in diesem Forum diskutiert werden dürfen. Hätte ich zuvor mehr von Leuten wie z. B. Bodo Bach gelesen, der die mangelhafte Systemstabilität von früheren TomTom-Generationen kennt (und dies hier auch schreibt!), hätte ich meine (Fehl-)Kaufentscheidung vielleicht nicht getroffen. Indes, die guten Testergebnisse von Stiftung Warentest, ADAC oder c't haben schon eine gewisse Sogwirkung

    Wenn die Preisfrage jedem Einzelnen überlassen ist, muss dieser zunächst die Live-Bestandteile trennen dürfen. Ich persönliche brauche z. B. Buddies und Wetter nicht.


    Für ein mit einem besseren Service Level laufendes HD-T zzgl. lokaler Suche und Spritpreisen wäre ich durchaus bereit einen Obolus zu entrichten. Sagen wir 4,95 EUR je Monat.


    Nicht zuletzt muss sich HD-T immer mit anderen verfügbaren, kostenloses Services messen lassen.


    Ist doch genau wie beim E-Mail-Provider. Ich zahle 2,95 EUR je Monat und habe im Vergleich zur kostenlosen Variante eine werbefreie Oberfläche, 50 Frei-SMS und noch einige andere Goodies.

    Es würde vermutlich kaum jemand Kritik äußern, wenn HD-T als zusätzliches (und dauerhaft kostenloses Features) in den TomTom-Top-Modellen verbaut würde.


    Ähnlich wie TMCpro mal ein Differenzierungsmerkmal für hochpreisige Geräte war. (Und dessen Nutzung mit einer einmaligen, im Gerätepreis versteckten Zahlung abgegolten war.)


    TomTom verlangt jedoch um die 10 EUR im Monat. Die entscheidende Frage, die in diesem Forum auch recht schnell aufkam, ist doch, ob das leichte Plus bei den Verkehrsmeldungen bzw. der Routenplanung diesen doch recht happigen Preis rechtfertigt.


    Ich habe den Eindruck, dass hier trotz unübersehbarer Lagerbildung niemand ernsthaft HD-T als die Revolution anpreist, als welche es TomTom gerne sehen möchte.


    Vor dem Hintergrund der Preisfrage finde ich den Schnelltest der Stiftung, welcher im Grunde aussagt 'es funktioniert, aber erwarten Sie nicht zuviel davon' vollkommen gerechtfertigt. Schließlich setzt jemand, der ein HD-T-Modell von TomTom erwirbt, mangels anderer Empfänger voll auf die HD-T-Karte und müsste bei Nichtgefallen nach drei Monaten notfalls noch einmal zur Geldbörse greifen.

    Zitat

    Original von Franz Jaeger


    []zumindest tageweise Ausfälle.


    Gab es zur Genüge.


    Wenn ich den Dienst weder auf der Hinfahrt noch auf der Rückfahrt zur bzw. von der Arbeit nutzen kann, ist das für mich ganz pragmatisch ein 'ganztägiger' Ausfall.


    Ich nutze (bzw. habe genutzt) auch andere kostenpflichtige Services wie E-Mail, soziales Netzwerk oder Börsenkurse. Die monatlichen Gebühren schwank(t)en zwischen ca. 30 und 60 % des von TomTom veranschlagten Betrags.


    Die Downtime war und ist hier indes wesentlich geringer als bei TomTom. Aufgrund häufigerer Nutzung würde mir das zusätzlich auch noch stärker auffallen. Wenn dann doch mal was war, wurde auch zügig an der Problemlösung gearbeitet, sprich es lief in absehbarer Zeit wieder (und das Spielchen ging am Folgetag eben nicht wieder los).


    Inwieweit der Vergleich zulässig ist, ist mir als Kunde völlig egal. TomTom verlangt einen saftigen Preis und muss dafür entsprechend leisten.

    Was soll man da groß zu sagen?


    Die Stiftung Warentest hat immerhin drei 3 TomTom-Modelle gleichzeitig zu je acht Fahrten antreten lassen. Das ist schon mal mehr als auch der engagierteste Navi-Fan hinbekommt.


    Es wäre natürlich interessant zu wissen wo getestet wurde (möglicherweise in und um Berlin).


    Aber nicht vergessen, es handelt sich um einen Schnelltest. Bei lediglich acht Fahrten mag mancher die Nase rümpfen und sagen, das seien ja lediglich anekdotische Aussagen. Die gute Nachricht indes für TomTom: Die Stiftung hat nicht mitbekommen, wie es um die Verfügbarkeit des Services wirklich bestellt ist.

    Wenn man es morgens und abends für den Arbeitsweg braucht und es dann ausfällt, ist es als ob es den ganzen Tag nicht verfügbar wäre. ;)


    Auch bin ich immer noch misstrauisch, ob HD-T nicht gerade 'bevorzugt' bei extremen Verkehrssituationen ausfällt. Ist aber nur so 'ne Vermutung, die ich nicht belegen kann.

    'Kpnzg' kannte ich bisher nicht. Eine Google-Suche führte mich wenig überraschend? ins MeinTomTom-Forum.


    Interessanterweise lautet der Schlusssatz des Eröffnungsbeitrags 'Schade, dass ich dem Tomtom-Fanclub aufgesessen bin', worauf der Administrator antwortet: 'Dann verkauf's und gut ist'.


    Sehr bezeichnend so kann man das Ganze natürlich auch 'lösen'.


    Ich bleibe dabei: Wenn TomTom so freundlich ist und Besitzern älterer Geräte neue Funktionen schenkt, dürfen sie das gerne machen. Nur nicht zu Lasten von (Weiter-)Entwicklung und Qualitätssicherung beim aktuell am Markt befindlichen Modell. Aber vielleicht passe ich mit diesem Qualitätsanspruch tatsächlich nicht zu dieser Firma :gap

    Putzig, dass man ein 'Versions-Junkie' ist, wenn man die neueste Software installiert (in der Hoffnung, es würden einige Fehler behoben).


    Software ist prinzipiell nicht fehlerfrei; ein Hersteller sollte ein Release aber nach bestem Wissen und Gewissen in guter Qualität ausliefern.