Kaufberatung, nur Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung und aktuelles Kartenmaterial wichtig

  • Hallo Forianer,
    ich fahre beruflich etwa 90tkm im Jahr und dementsprechend schwer ist es immer so konzentriert zu sein alle Begrenzungen zu erfassen. Mir ist vollkommen klar das das Naiv hier nur unterstützend wirkt. Meine Frau hat ein Navigon welches immer Achtung sagt, wenn man die Geschwindigkeit überschreitet. Genau so etwas suche ich. Sinnvoll ist es dabei das kostenlos das neueste Kartenmaterial zur Verfügung steht. Navigieren erledige ich mit dem im Auto eingebautem Navi.
    Das Gerät muss nicht neu sein und alle anderen Ausstattungen sind egal. Das Teil kommt an den Zigarettenanzünder und läuft quasi immer mit ohne das ich eine Route eingeben muss. Updates müssen dann sicherlich am PC durchgeführt werden, das ist kein Problem. Welches Gerät kann man hier empfehlen?



    Gruß Frank

  • navigon als PNAs gibt es nicht mehr . Meine Navigon App auf meinem Smartphone warnt sehr zuverlässig . Die auf dem Markt noch erhältlichen Navions sind vor zwei Jahren hergestllt worden . Zu für und wieder um ein solches Gerät zu erwerben gibt es einige Beiträge . Ob die verbliebenen Hersteller wie Garmin ,Falk,Becker Medion oder TT ohne Route warnen kann ich nur für Garmin sagen . Da kommt ein Warnton wenn ein Starenkasten vor einem auftaucht . Das BimBim hat keine Toleranz die sich einstellen lässt . Bei Navigon geht das bei den Apps für Andoid und iOS..



    Gruss

    iPhone 14 max Pro & iPad4 mit Jabra Motion Headset ,Hyndai I30N Performance mit Werksnavi und Karten von Navteq/Here und Verkehrsservice von TT,das beste aus zwei Welten

  • Ein Warner vor Blitzern und Gefahrenstellen ist doch aber etwas gänzlich anderes, als ein Gerät, das einen kontinuierlich schon warnt, wenn man die im Kartenmaterial verankerte, zulässige Höchstgeschwindigkeit um ein definierbares Maß überschreitet. Oder irre ich mich und der POI-Pilot tut dies auch?

  • Hi,

    Ein Warner vor Blitzern und Gefahrenstellen ist doch aber etwas gänzlich anderes, als ein Gerät, das einen kontinuierlich schon warnt, wenn man die im Kartenmaterial verankerte, zulässige Höchstgeschwindigkeit um ein definierbares Maß überschreitet. Oder irre ich mich und der POI-Pilot tut dies auch?

    dafür hat der Fahrer das Tacho im Auto. Außerdem sind die hinterlegte Strecken Geschwindigkeiten nicht zuverlässig genug. Und das Gebimmel bei Überschreitung um 1Km/h ist auf Dauer einfach lästig.

    Einmal editiert, zuletzt von EnigmaGPS ()

  • Hallo EnigmaGPS,
    vielen Dank für deinen Hinweis, aber TeeSteinchen hat Recht, ich suche keinen Blitzerwarner sondern nur ein Gerät welches mir sagt "halllooo, hier ist 70" ob es nun pling oder Achtung sagt ist egal. Mein Ziel ist es schon mich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu halten. Je aktueller das Kartenmaterial desto genauer die sagen wir mal Prognose des Gerätes, 100% wird es nicht geben und ein mobiler Blitzer steht auch meist in einer Zone wo eh ein Limit ist. Anders sieht es bei beschränkten Limits, z.B. Baustellen aus aber hier hat man meist viel mehr Schilder und andere Hinweise vorab, das ist auffällig genug. Da ich auf die Kartendarstellung und alles andere keinen Wert lege soll es halt ein gebrauchtes Gerät werden mit entsprechendem Preisvorteil.


    Gruß Frank

  • Ach noch etwas,
    ich bin hier darauf gestossen das es wohl Geräte gibt welche bereits ab 1 KMH Bescheid geben, das liegt ja noch unter der Tachotoleranz, also ich denke 3-5KMH reichen hier auch aus.
    Das Ganze soll funktionieren ohne das ich irgend etwas am Gerät programmieren muss, am besten hat das Teil noch so eine Art Standby wenn Zündung aus und Strom weg uns bei Zündung ein ist es gleich wieder aktiv.
    Wer kennt solch ein Gerät?


    Gruß Frank

  • ... dafür hat der Fahrer das Tacho im Auto. Außerdem sind die hinterlegte Strecken Geschwindigkeiten nicht zuverlässig genug. Und das Gebimmel bei Überschreitung um 1Km/h ist auf Dauer einfach lästig.


    Hier gehe ich völlig konform mit Enigma. Das Geplärre oder Gebimmel stört, auch wenn man es einstellen kann. Mein Gerät benutze ich nur zum navigieren und habe es diesbezüglich stumm so (ein)gestellt, es zeigt ab 15 km/h drüber ein blinkendes Verkehrsschild. Man fährt bewusst schneller, wer fährt denn als Vielfahrer genau mit 51 km/h am Ortsausgangsschild aus einer Ortschaft, oder mit max. erlaubten 70 auf vielen Landstraßen (S-H), nur Urlauber und Hutträger. Selbst Lkw fahren 90 bei erlaubten 60 und die haben Fahrtenschreiber als untrüglichen Beweis für die Rennleitung. Die Überschreitung heiße ich aber nicht gut!
    Der negative Nebeneffekt kann auftreten, man verlässt sich zu sehr auf diese Hilfe und vernachlässigt die Wahrnehmung und Reaktion auf Verkehrszeichen allgemein, sei es Geschwindigkeit etc., nur weil man meint, sich dann mit anderen Sachen beschäftigen zu müssen. Auto fahren heißt aufmerksam fahren. Wenn das Punktekonto aber so voll sein sollte, dass man auf diese Hilfe angewiesen ist, ist man psychologisch nicht fahrtüchtig.

    • Offizieller Beitrag

    ich bin hier darauf gestossen das es wohl Geräte gibt welche bereits ab 1 KMH Bescheid geben, das liegt ja noch unter der Tachotoleranz, also ich denke 3-5KMH reichen hier auch aus.
    Das Ganze soll funktionieren ohne das ich irgend etwas am Gerät programmieren muss, am besten hat das Teil noch so eine Art Standby wenn Zündung aus und Strom weg uns bei Zündung ein ist es gleich wieder aktiv.
    Wer kennt solch ein Gerät?


    herzlich willkommen im forum! : drink
    einige medion können das und die warnschwelle ist in 5km-schritten einstellbar. leider erfüllt der hersteller deine zweite forderung nicht (kostenlose lebenslange updates).



    mfg rohoel.

  • Also wem dieses Geplänkel auf dauer zu lästig ist der fährt auch auf daher zu schnell:-) Ich tue dieses nicht und ich suche auch keinen Freifahrtschein zum schneller Fahren der mich dann auf Blitzer aufmerksam macht. In meinem Arbeitsvertrag steht schlicht und einfach drin das der Arbeitsplatz am Führerschein hängt. Leider leider habe ich obwohl defensiv und aufmerksam im Verkehr, heile Ankommen heisst die Devise, schon Situationen erlebt wo z.B. eine 70er Zone aufgehoben wird und ich frage mich wann die wohl begonnen hat. Wie in meinem ersten Posting geschrieben meine Frau hat ein Navigon, da die aber wohl nicht mehr produzieren ist das ein Problem mit aktuellen Karten.


    Einmal bimmeln ist mir zu wenig, das Teil soll rumoren wenn ich zu schnell sein sollte und feddich. Welche Becker oder Garmin kommen da wohl in Frage?


    Gruß Frank

  • garmin warnt ab dem ersten kmh!! das ist auf dauer echt nervig und nicht einstellbar.
    mfg rohoel.


    Das sol ja kein problem sein.
    Wen das signal direct ab km/h warnt,dan ist die angegebene geschwindigkeit aufs tacho weit über das zugelassene?
    Und was ich verstehe,er(FEH) will ein zeichen dass er sieht auf sein navi wie schnell er fahren darf.
    Dass kan mit Garmin 2495(4,3 zoll) und 2598(5 zoll) ,und viele andere.
    Stell das gerät auf stum,und das nervt auch nicht mehr.
    Und Garmin hat LifeTimeMaps kostenloss.

  • Hallo Frank,


    auch ich als Außendienstler muss drauf achten, dass mein Führerschein nicht in einer Zwangsverlagerung auf einem Stadtamt gelangt. Dazu muss man aber bei Tempoverstößen schon mindestens 31 km über dem Limit gewesen sein. Und so nebenbei, Tempoüberschreitungen sind nicht die alleinigen Fehlhandlungen, die eine Zwangspause bei "erwischt werden" zur Folgen haben können. Eine rote Ampel mit mehr als einer Sek. "Rot" überfahren kostet auch 4 Wochen und das passiert einem ohne Absicht eher, als die 31 zu viel. Und Abstandsunterschreitungen auf der BAB sind auch so ein beliebter Grund für Zwangspausen.


    Auch habe ich ein Navigon seit fast 9 Jahren im Einsatz und seit ca. 5 Jahren mit der Tempowarnung.


    Dazu folgendes. Nett aber zu oft ist eine Warnung nicht vorhanden bzw. mindestens genauso oft ist die Angabe der Geschwindigkeit und Warnung fehlerhaft, weil mittlerweile überholt. Die Aktualisierungen brauchen Jahre oder erfolgen gar nicht, z. B. A6 von Sinsheim bis Rappenau jetzt seit 2 Jahren 3 spurig ohne Limit, das Navi warnt mit Tempo 100. Andere Beispiele habe ich genug. Fazit: Vergiß es.


    Und dein Satz:

    Zitat

    Anders sieht es bei beschränkten Limits, z.B. Baustellen aber hier hat man meist viel mehr Schilder und andere Hinweise vorab, das ist auffällig genug

    widerlegt Deinen Wunsch ja selbst, weil dazu gibt es eh so gut wie keine Naviwarnungen aktuell.


    Ich würde einfach das Online Navi auf aller größte Empfindlichkeit stellen, also Augen auf und Gehirn einschalten. Schon der Straßenverlauf, die Bebauung und vieles mehr sagt mir ungefähr, was ich fahren darf.
    Außerorts sind Tempolimits fast nur auf engen kurvenreichen oder viel frequentierten Strecken, sowie an Kreuzungsbereichen oder wenn man sich Ortsgebieten nähert. Und wenn nichts anderes gilt, dann Tempo 100.
    Innerorts muss man halt auf 30 Zonen achten, und sollte man unter den 60 auf dem Tacho bleiben, ist man auch dann noch mit dem 31er Limit zumindest am Fahrverbot zunächst als Ersttäter vorbei.


    Auf Autobahnen sind Limits (fast) immer gut angezeigt und Baustellen sind eh' ein Fall für sich mit leider m. E. viel u wenig Kontrollen. Was da manchmal abgeht, da sträuben sich mir die Nackenhaare. Mit mehr als 30 über dem Limit an dir vorbei ist nicht selten, und 'ne Baustelle ohne Limits, meist 80 oder 60 gibt es nicht.


    Ich habe seit 20 Jahren immer Fahrzeuge mit Tempomaten und da ist es ein Leichtes Geschwindigkeiten mit +5 zum Erlaubten, was die (geforderte) Tachovoreilung berücksichtigt, einzustellen und bin so schon oft an Blitzern vorbei gefahren. Da passiert dann rein garnichts.
    In D-Land kann zwar ab 1 Km/h zu schnell zwar bezahlt werden (bis 10 km über dem Limit sind das 10,-- oder 15,--€ außer/innerorts), tatsächlich werden aber alle Blitzer auf 9 Km/h Grenzwert eingestellt, so dass dann mit dem vorgeschriebenen Abzug von 3 Km/h erst ab echten 6 Km zu schnell Bußgelder kassiert werden. D. h. auf dem Tacho hast Du dann auch schon mindestens so 10-12 km/ über dem Erlaubten.
    Die Tachovoreilung bei modernen Tachos ist allerdings so unter 100 Km/h nur noch so um die 2-3 km/h und über 100 Km/h auch nur noch selten mehr als 5-7 km, selbst bei hohem Tempo weit über 150 km/h.


    Daher ist das Gedingele der Garmins bei Tacho 54 schon nervig, obwohl zum "geblitzt" werden noch 5 Km Luft ist. Und das dann immer noch maximal für "ein Taschengeld". Womit ich das ausdrücklich nicht gut heiße, sondern nur klar mache, vom Fahrverbot bist Du noch weit weg.


    Übrigens, meine letzte "bezahlte Knolle" ist 26 Jahre her, mit Tempo 103 über eine auf 70 limitierte Außerortskreuzung Das Schild wegen Quatscherei mit Beifahrer übersehen und nicht alle Kreuzungen auf der B51 hatten ein Limit.
    2009 dann am Darmstätter Kreuz Überleitungsrampe Brücke A61 in die A5 eine 80er Zone, die ich kannte wurde mal eben mit nur einem Schild kurzfristig wg. Brückenschäden auf ein paar Meter nun auf 60 gesenkt. Nun mit 86 gemessen, zweispurig beim vorsichtigen passieren eines LKW (die 80 im Kopf), also für 80 normalerweise ohne Problem. Pech. Verfahren wurde aber wegen Zustellüberschreitung des Bußgeldes eingestellt. Heute gilt an gleicher Passage Tempo 100. ?(
    Also, man kann bei rund 50000 Km/Jahr unterwegs in ganz D auch ohne Warner über die Runden kommen (ich klopfe fest auf Holz).


    Wenn es Dir darum geht, überwiegend, d. h. eigentlich immer, gesetzeskonform zu fahren, woran es mir übrigens auch liegt, da bin ich bei Dir, aber halt auch das kleinste Risiko geblitzt zu werden zu minimieren, hilft nur eine (nicht erlaubte) online Blitzer-App.


    Gegen Hinterherfahren auf der BAB, aber auch manchmal nicht nur da, siehe Fernsehreihe "Schneller als die Polizei erlaubt" mit Provida-BMWs hilft die App auch nicht. Nur dann muss man auch meist mehr als 20 km/h drüber sein und das permanent, drunter geben die sich normalerweise nicht mit einem ab.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

    8 Mal editiert, zuletzt von PSR ()