btw:
wir haben es hier ja gsd. i.d.R. mit EDV-Usern zu tun, die (halbwegs) wissen, was sie ihren Rechnern mit "sogenannten Sicherheitsprogrammen" antun.
Das ist bei sehr vielen Anwendern nicht der Fall.
Fakt ist, das alle hier besprochenen Programme extreme Eingriffe in der Registry vornehmen.
Fakt ist auch, dass viele der vermeintlich sichernden Funktionen völliger Mumpitz sind, weil, z.B. hinter einem Router mit eingebauter Firewall und aktiven NAT ein "Einbruch" nahezu ausgeschlossen ist. Eine zusätzlich installierte PC-Firewall schützt den User vor der "Gefahr" des eigenen Routers, total überflüssig!
Wenn man die Programme mal wirklich auf Effiktivität abklopft, stellt man fest, dass 80% überflüssiges ressourcenfressendes Gedöns sind.
... mit der häufigen Folge, bei nicht sachgeeigneter Nutzung, sperren sie den User vom Internet aus, weil sie "Phantombedrohungen" vermuten.
Das Securityprogrammmarketing ist sowas von zum kot..., dass es mir bei meiner täglichen Arbeit ständig die Fußnägel aufrollt.
Z.B. Phishingfilter: Wenn jemand soweit ist, "fischeninteressante" Informationen zu erlangen, dann hat er alle vorgelagerten Sicherungseinrichtungen überwunden, wenn die nichts taugen, wie kann ich dann Vertrauen in einen solchen Filter entwickeln.
Sorry, 40% meiner täglichen Arbeit muß ich den Unfähigkeiten der hier besprochenen Sicherheitsanbieter widmen, weil sie hochgradig Arrogant das Betriebsystem manipulieren, völlig skrupellos Funktionen als Standard implementiern, die bei 99,99% aller Anwender nie zum Tragen kommen und auf die Benutzbarkeit ihres Produktes absolut keinen Wert legen.
Besonders fatal sind die Tests in "Fachzeitschriften", vorgenommen von IT-Profis in Laborumgebung. Redakteure können sich nicht vorstellen, dass es "Omma Meume" gibt, die, wenn sie liest, maximal die letzten zwei Sätze des Fazits versteht.
Mein Fazit: Was sich zur Zeit im Securitysoftwaresetor tummelt sollte man komplett verbieten (klar, kann man nicht), weil nahezu alle ein Produkt anbieten, welches wirklich niemand braucht.