Hallo Joachim,
auch wenn Du Recht hast und dass nicht unbedingt zum Wunsch Routenplanungstool hinzu gehört.
Da Du wohl neu in dem Thema zu sein scheinst.
Eine Routenplanung am PDA, sorry dies zu sagen, ist nicht der Weisheit letzter Schluß und wird wohl von den Meisten, die das Tool wünschen nicht so gesehen.
Die Tipperei und das Vergleichen auf der Karte auf dem PDA, das geht alles zu mühselig.
Der Wunsch kam auf, weil in der Vorversion MN4 eine PC- Variante dazugehörte, mit welcher man Routen vorplante und an Hand dieser "Planung" Teilkarten am PC berechnete und diese auf den PDA lud. So erhielt man z. B. eine Strecke Köln-Basel-Mailand über die A3, A5, Gotthard usw. mit einer 90 km breiten Karte (für mögliche Korrekturen bei Umleitungen) entlang dieser geplanten "Strecke", oder man zoomte sich aus der Europakarte ein Feld heraus, ähnlich einer Bildbeschneidung in der Photosoftware. So bekam man Karten von etwa 250-500 MB, welche dann auf die, bis dato immer noch teuren und kleineren, SD-Karten passten. Das war der eigentliche Grund. Mit MN5 wurde für die Karten von Navigon eine neue Komprimierung eingeführt und so passen nun Teileuropakarten auf 1 GB-SDs, die heute weniger kosten, als vor 2 Jahren 512 MB-SDs. Damit wurde das mühsame, manchmal stundenlang dauernde Berechnen von "eigenen Zonen", die auf eine Karte mussten hinfällig.
Also eine Routen(vor)planung ist besser am PC durchzuführen, wo die Karte am Bildschirm übersichtlicher und leichter zu zoomen ist.
Und wenn Du dort bestimmte Knotenpunkte brauchts, z. B. ein AB-Kreuz dann zoomt du ganz groß auf dieses Kreuz und setzt dort dein Fähnchen. Dabei sollte aber das Fähnchnen schon auf der Fahrbahn der nächsten gewünschten Strecke liegen, damit die Berechnung "gezwungen" ist, diesen Punkt anzufahren. Habe auch schon Berechnungen dieser Art gemacht und wenn Du genau auf Knotenpunkten bist, kann es sein, dass Dein nächster Punkt über Umwege und Schlingen über das Autobahnkreuz angefahren wird.
Übrigens, Du kannst den Punkt in der Karte wirklich genau auf die Fahrbahn setzen. Auf die Gegefahrbahn gerätst Du nicht.
Pech wäre, wenn der Punkt beim tasächlichen Erreichen wegen einer Umleitung in einer nicht befahrbaren Strecke liegt.
Dann geht nur: Kurz Anhalten, den Zwischenpunkt löschen und zunächst der Straßenbeschilderung der Umleitung folgen, bis dann die automatische Aktualisierung Deine "alte Strecke" wieder hat und zum nächsten Ziel routet .
Dies gilt aber auch immer für ein normales Routing zu einem Ziel, weil auch dort versucht die Software Dich zur ursprünglichen Strecke zurückzuführen, nur mit dem Unterschied, dass es das (nicht vorhandene) Zwischenziel nicht erreichen "muss". Daher muss der nicht zu erreichende Zielpunkt, sofern es nur ein Streckenpunkt auf einer Fahrbahn und kein Arbeitsziel ist, gelöscht werden.
Wie schon gesagt, geplant ist gewollt und dem wird erst mal gefolgt, alles Unerwartete muss neu vorgegeben werden.
Dein Wunsch mit Bereichen wird nicht funktionieren, weil dann die Software einer Chaosthoerie folgen müsste und die Aufgabenstellung lautet immer, und daran wird sich kaum was ändern, berechne Weg zu einem Punkt oder Punktefolge in einer festgelegten Reihenfolge und nicht an einem Punkt nah vorbei zum Nächsten. Sie kann nicht unterscheiden zwischen Wegziel als "Hilfe" und "Arbeitsziel des User" wie z.B. Rastplatz, Hotel, Besprechung. Da müssten dann weitere Filter hinzu und die gibt es heute zumindest in den bezahlbaren Planern für Hobbyuser noch nicht.
Map & Guide hat zB. Filter für Durchfahrtshöhen und Fahrverbote bei LKW und vielleicht auch noch so was wie Du dir vorstellst. Ich kenne die Software nicht. Sie kostet auch so schon über 1000,- ohne Geräte und das überspannt wohl den Bogen für die Zielgruppe der Hobbynavigierer.