Wie groß ist Europa wirklich - oder: die lange Arbeit von MapExport

  • Ready war ich schon nach 5 Minuten - wann warst du denn fertig? :D

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

    Einmal editiert, zuletzt von HSVMichi ()


  • Hallo Andreas,


    an Deinem Rechner ist nichts faul, meine 1 GHZ-CPU hat für eine 62 MB-Karte etwa 3 Stunden benötigt.
    Faul ist nur was an dem Programm, da hat sich keiner Mühe beim Design gegeben, es wird ja nur die Rechenzeit bei den "dummen" Kunden vergeudet.


    Viele Grüße
    rowdy

    Es ist besser nichts zu tun als mit Mühsal nichts zu erreichen.

    Einmal editiert, zuletzt von rowdy ()

  • @ Rowdy und alle, die meinen Navigon "vergeudet die Zeit seiner Kunden",
    habt Ihr Euch eigentlich schon mal im R66-Forum umgeschaut? Seit SP2 können die dort ja jetzt endlich auch größere Karten als 180 MB exportieren, leider mit dem Nachteil einer intensiven rechnerei von mehreren Stunden (12h für D-Karte). Es scheint wohl nicht unbedingt nur am Navigon-Mapexport zu hapern, sondern an der Problematik allgemein, wenn auch andere Navihersteller solche Zeiten bieten (Kartenlieferant auch Navteq).
    Ich finde es bezeichnend, das hier immer sofort Navigon als Verursacher ausgemacht wird, wissen tut es aber keiner so genau.
    MfG
    Olaf

  • @Olaf: die Frage, die sich mir immer wieder stellt: was bbraucht eigentlich so lange? ?(


    Wenn es stimmt, was andere schreiben - und daran zweifel ich auch nicht - daß die Europakarte kopiert funktioniert, was um Himmels Willen wird denn da (bei mir) 20 Stunden gerechnet? ?( Ich schneide einen Teil raus - der sollte doch wohl auch berechnet sein....


    Keine Ahnung, was da intern abläuft.


    Aber noch stutziger machen mich in letzter zeit so Meldungen wie 35 Minuten und so - ganz schön krass, der Unterschied zu mir :-D) :-D)


    Der eine braucht eine Halbzeit, der andere 'ne ganze Saison.... :D

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  • @ Michi,
    die zeitlichen Unterschiede sind doch zunächst mal Nebensache, ich denke es ist nicht nur die de- und Komprimierung der Kartendaten, sondern auch noch die Neuberechnung der Datenbanken, sowie die Verifizierung der Daten, ob diese gültig sind, was wohl einen sehr grossen Teil der Zeit ausmacht (denk mal an ein einfaches PC-Backup, dort dauert die Verifizierung der Daten auch länger als der Backupprozess an sich).
    Um die Mapexport-Zeiten vergleichen zu können, müsste man sich doch erstmal einen identischen MApexport gestalten.
    MfG
    Olaf

  • Zitat

    Original von Oma97
    @ Rowdy und alle, die meinen Navigon "vergeudet die Zeit seiner Kunden",
    habt Ihr Euch eigentlich schon mal im R66-Forum umgeschaut? Seit SP2 können die dort ja jetzt endlich auch größere Karten als 180 MB exportieren, leider mit dem Nachteil einer intensiven rechnerei von mehreren Stunden (12h für D-Karte). Es scheint wohl nicht unbedingt nur am Navigon-Mapexport zu hapern, sondern an der Problematik allgemein, wenn auch andere Navihersteller solche Zeiten bieten (Kartenlieferant auch Navteq).
    Ich finde es bezeichnend, das hier immer sofort Navigon als Verursacher ausgemacht wird, wissen tut es aber keiner so genau.
    MfG
    Olaf


    Hallo Olaf,


    hab ich behauptet, bei anderen Herstellern ist es besser?


    Wer sich ständig mit Massendatenverarbeitung herumschlägt, der lernt mit der Zeit viele Möglichkeiten kennen etwas schnell oder eben nicht so schnell zu gestalten. Bei dem MapExport bleibt, jedenfalls bei mir, der Eindruck da wird unnötigt viel "hin- und hergeschaufelt". Anders sind diese Verarbeitungszeiten für gut 1 GB Daten nicht zu erklären.


    Aber mal ganz konkret:
    Obwohl die Struktur der PC-Karte und der PDA-Karte identisch ist (sonst würde die PC-Karte nicht auf dem PDA funktionsfähig sein) wird die zu erstellende Karte völlig neu berechnet, es müßte jedoch ausreichen nur die "zerschnittenen Bereiche" an den neuen Kartengrenze neu aufzubauen und die "unverletzten Kartenbereiche" einfach zu kopieren. Dafür müßte natürlich mehr "Gehirnschmalz" hinzugefügt werden.
    Es wird versucht mit so wenig wie möglich Analyse- und Programmieraufwand auszukommen. Diese "Sparsamkeit" führt dann zwangsläufig zu Mehraufwand an anderer Stelle.


    Viele Grüße
    rowdy

    Es ist besser nichts zu tun als mit Mühsal nichts zu erreichen.

    2 Mal editiert, zuletzt von rowdy ()


  • Ich glaube, Du verwechselst da etwas:


    Wir reden hier über den MapExport des MobileNavigator 4.x.


    Es geht hier nicht um die Übertragung von bereits erstellten Karten auf die Speicherkarte mittels Kartenleser sondern um das Erstellen eigener, eventuell länderübergreifender, Ausschnitte.


    Die maximale Kartengröße liegt hier bei guten 300MB, was für ganz D oder entsprechende andere Ausschnitte ausreicht. Die Erzeugung dieser Karte(n) dauert viele Stunden auf dem PC, ohne dass bisher ein echter Flaschenhals (Platte, Hauptspeicher, CPU) zu ermitteln gewesewn wäre.


  • Warum soll an Deiner Kiste etwas faul sein?


    So lange brauchen (fast?) alle anderen auch... :D

    Einmal editiert, zuletzt von smarty ()

  • Zitat

    Original von rowdy
    [......es müßte jedoch ausreichen nur die "zerschnittenen Bereiche" an den neuen Kartengrenze neu aufzubauen und die "unverletzten Kartenbereiche" einfach zu kopieren. ........


    nicht ganz


    durch die Struktur der Kartendaten müssen die Strassengraphs alle geschlossen werden.
    Wenn nun ein Stück "abgeschnitten" wird, muss der verbleibende Teilextra geschlossen werden, ohne dass eine Sackgasse entsteht


    das ist bei den tausenden Strassen, die abgeschnitten werden, ein zusätzlicher Aufwand




    Aber was regt ihr euch auf - bis zur CeBIT werden wir es ja schon noch aushalten

  • Zitat

    Original von Oma97
    @ Rowdy und alle, die meinen Navigon "vergeudet die Zeit seiner Kunden",
    habt Ihr Euch eigentlich schon mal im R66-Forum umgeschaut? Seit SP2 können die dort ja jetzt endlich auch größere Karten als 180 MB exportieren, leider mit dem Nachteil einer intensiven rechnerei von mehreren Stunden (12h für D-Karte). Es scheint wohl nicht unbedingt nur am Navigon-Mapexport zu hapern, sondern an der Problematik allgemein, wenn auch andere Navihersteller solche Zeiten bieten (Kartenlieferant auch Navteq).
    Ich finde es bezeichnend, das hier immer sofort Navigon als Verursacher ausgemacht wird, wissen tut es aber keiner so genau.
    MfG
    Olaf


    Natürlich brauchen die anderen auch so lange.


    Ich finde die ganze Diskussion sowieso etwas schizophren:


    Einserseits meckern alle, der Detailreichtum der Karten sei viel zu klein, andererseits meckern dieselben über zu lange (und manchmal unsinnige) Routenberechnungen und zur Krönung wird auch noch über die lange Rechenzeit des Kartenexports gemeckert - als ob man das jeden Tag macht...


    Habt Ihr Euch eigentlich mal während des Kartenexports die Anzeigen genauer angeschaut?


    Wir reden hier bei einer Kartengröße von ca. 300MB über mehr als 20 Millionen Objekte, die aufbereitet werden wollen, damit sich ein kleiner schmalbrüstiger PDA mit 12 MB Hauptspeicher und 200MHz CPU - Takt an der Navigation keinen (Platinen-)Bruch hebt!


    Das Aufbereiten der Kartendaten ist nun einmal mit immensem rechenaufwand verbunden (der den meisten verborgen bleibt, wenn sie die "vorverdauten" Karten nehmen)...

  • Zitat

    Original von rowdy


    Aber mal ganz konkret:
    Obwohl die Struktur der PC-Karte und der PDA-Karte identisch ist (sonst würde die PC-Karte nicht auf dem PDA funktionsfähig sein) wird die zu erstellende Karte völlig neu berechnet, es müßte jedoch ausreichen nur die "zerschnittenen Bereiche" an den neuen Kartengrenze neu aufzubauen und die "unverletzten Kartenbereiche" einfach zu kopieren. Dafür müßte natürlich mehr "Gehirnschmalz" hinzugefügt werden.


    Ich vermute mal, das Nachrechnen der veränderten Teile und die Nachoptimierung derselben dauert länger (und ist wahrscheinlich auch fehleranfälliger), als alles komplett neu zu rechnen und zu optimieren...

    Zitat

    Original von rowdy
    Es wird versucht mit so wenig wie möglich Analyse- und Programmieraufwand auszukommen. Diese "Sparsamkeit" führt dann zwangsläufig zu Mehraufwand an anderer Stelle.


    Viele Grüße
    rowdy


    Das halte ich schlicht für dummes Zeug...

  • Hallo smarty,


    versuchen wir mal aus der Europakarte eine Deutschlandkarte zu erstellen.


    Dabei sind dann ca. 95% aller Straßen überhaupt nicht betroffen und die betroffenen Straßen führen alle wie auf einer Insel "ins nichts" werden also zu Sackgassen.


    Da es aber wesentlich einfacher ist alles neu aufzubauen als nur die betroffenen Bereiche zu behandeln, wird die gesamte Karte neu aufgebaut.
    Das habe ich gemeint, als ich von "Sparsamkeit" geschrieben habe, die an anderer Stelle zwangsläufig zu Mehraufwand führt.


    Es bleibt Dir natürlich völlig unbenommen, das für dummes Zeug zu halten.


    Viele Grüße
    rowdy

    Es ist besser nichts zu tun als mit Mühsal nichts zu erreichen.

  • Zitat

    Original von rowdy
    ........Dabei sind dann ca. 95% aller Straßen überhaupt nicht betroffen und die betroffenen Straßen führen alle wie auf einer Insel "ins nichts" werden also zu Sackgassen.
    .........


    So wie ich das von Navteq verstanden habe, dürfen es aber keine "echten" Sackgassen sein, daher wird (muss) ein relativ hoher Aufwand betrieben werden, um die "abgeschnittenen" Graphs in der Tabelle auch zu verankern und zu schliessen




    aber wie gesagt, es zahlt sich nicht aus, die kurze Zeit bis zur CeBIT mit tiefschürfenden Betrachtungen zum MapExport vom MN|4 zu vergeuden
    Schauen wir, was MN|5 bringt

    3 Mal editiert, zuletzt von Klaubi ()

  • Die mangelnde Optimierung beim Mapexport wird am deutlichsten mit folgendem Beispiel:
    Als Basiskarte mitgelieferte Deutschlandkarte, Rechteck um komplettes Gebiet, es wird also NICHTS abgeschnitten. Trotzdem rechnet das Teil stundenlang...


    Wenn ich mich recht erinnere, läuft die zum Mapexport vergleichbare Funktion bei einem Konkurrenten in wenigen Minuten, hab nur leider vergessen welcher. Destinator?

  • Zitat

    Original von 944S2
    ............Wenn ich mich recht erinnere, läuft die zum Mapexport vergleichbare Funktion bei einem Konkurrenten in wenigen Minuten, hab nur leider vergessen welcher. Destinator?



    Habe ich mal gepostet


    das war der neue CoPilot, ein amerikanische System - wir hatten in Salzburg im Oktober 2004 mal eine Demo - das noch immer nicht zu einem vernünftigen Preis in Europa angeboten wird
    Marketing und Sales sind sich da wieder mal nicht einig


    (Schade, das Programm hat mir sehr gut gefallen, ist auch sonst blitzschnell)


    waren nicht einige Minuten, aber ca eine halbe Stunde für eine ca 180mb-Karte