Kartenexport aus Top50-V4 (Geogrid 2.2)

  • huhu leute


    vielleicht habt ihr meinen letzten tread in "fugawi" mal gelesen.
    ich möchte meinen ppc gerne fürs wanderreiten nutzen. leider habe ich bis jetzt nur fugawi und hier wird man leider nicht sprachmäßig gelotzt. was für mich aber sehr wichtig ist.unser foren mitglid "anderl" hat mich dann mal auf ozi und diesen tread hingewiesen. ales schön und gut.......aber ich verstehe nur bahnhof. sorry ich bin blutiger anfänger.
    als karten material habe ich die top50 version 4.


    jetzt mal eine frage:"was ist der peterpus workshop und wo finde ich den"? zwecks der grundeinstellungen im geogrid viever.


    und noch eine:"muß ich fineprint dann zum exportieren in ozi unbedingt dazwischen nehmen oder ist es jetzt nur nen bearbeitungsprogram in dem mann schön alles nach seinen wünschen herrichten kann bevor man es in ozi exportiert"?


    da fällt mir glatt noch ne dritte frage ein:" wenn dem nun so sei, käme ozi auch ohne dieses program klar


    auch wenn ich mich jetzt mit diesen fragen vielleicht lächerlich mache, aber ich verstehe von dem was ihr hier so diskutiert nur bahnhof.

  • Hallo merlin12,
    die Sprachansagen bei Ozi sind tatsächlich sehr hilfreich, man muss allerdings zuvor die Route entsprechend aufbereiten.


    Zitat

    Original von merlin12
    aber ich verstehe nur bahnhof. sorry ich bin blutiger anfänger.
    als karten material habe ich die top50 version 4.


    Dann kann ich Dir zum Einstieg nur empfehlen, Dir (z.B. über Ebay) eine "ältere" TOP50 mit dem Geogrid-Viewer 1.x zu besorgen. Dieser ältere Viewer ist leider nicht frei, sondern unterliegt dem Coypright. Er kann auch die aktuellen Karten TOP50-V4 lesen, und damit kann man dann auf sehr viel leichtere Weise den Kartenexport nach der in Peterpus Workshop beschriebenen Methode bewältigen oder mittels NH-TOP50Trans nach der bei Schnoeppi beschriebenen Methode vorgehen. Die hier im Thread von mir vorgestellte schwierigere Variante ist primär für solche Fälle gedacht, in denen die klassische Methode aus irgendwelchen Gründen (z.B. exotischer Viewer) nicht funktioniert.


    Zitat

    Original von merlin12
    jetzt mal eine frage:"was ist der peterpus workshop und wo finde ich den"?


    Der Workshop findet sich hier:
    http://www.pocketnavigation.de…-OziCE-Karten/4.3.31.html


    Weiterhin sind zum Einstieg die oben bereits erwähnten Tutorials von Schnoeppi sehr zu empfehlen:
    http://www.malume.de/ppc/ppcna…navisoftware.html#ppcdown


    Für die dort beschriebenen Methoden sowie für viele sonstige Zwecke ist Norbert Heins "NH-Top50Trans" Pflicht:
    http://www.norberthein.de/navi…top50trans/top50trans.htm


    Ist einige Lesearbeit, aber damit sollte Dir der Einstieg gelingen. Allerdings: zuvor Geogrid-Viewer 1.x besorgen. Vielleicht findest Du ja auch jemanden in Deiner Gegend, der Dir beim Einstieg vor Ort helfen kann.


    Gutes Gelingen wünscht
    WOM

  • ich habe mir von anderl sagen lassen, das die sprachansage zwar sehr hilfreich ist aber im falle eines verrittes nicht weiter hilft. so wie beim auto.
    welche möglich keit habe ich denn dann zu meiner route zurück zu finden ohne mitgenommenes kartenmaterial?
    ich weiß das ich bei der routenplanung dann schon an der sprachansage arbeiten muß....aber wie muß ich mir das vorstellen?
    jeden knick dann sprachlich festhalten?


    ich möchte erst jede aufgekommene frage erläutert wissen bevor ich mir hals über kopf irgend was wieder dazu kaufe :-)

  • Hallo merlin12,
    zu allgemeinen Ozi-Fragen dürfte es sich empfehlen, einen neuen Thread aufzumachen, da Du dann die Ozi-Experten des Forums besser erreichst (hier beim Fineprint-Export geht das eher unter).


    Zitat

    Original von merlin12
    ...ich habe mir von anderl sagen lassen, das die sprachansage zwar sehr hilfreich ist aber im falle eines verrittes nicht weiter hilft...


    Naja, wenn man die Route gut vorbereitet und sich damit von Ozi lotsen lässt, kommt es vermutlich gar nicht erst zum "Verritt" ;)


    Zitat

    Original von merlin12
    ...ich möchte erst jede aufgekommene frage erläutert wissen bevor ich mir hals über kopf irgend was wieder dazu kaufe...


    Verständlich, aber sowohl Ozi (PC- und PDA-Version) wie wohl auch andere Rasterkartenprogramme gibt es als Demo- oder Trial-Versionen, mit denen sich vorher alles wesentliche risikolos ausprobieren lässt. Zu Ozi gehört in der Hilfe ein Tutorial mit einigen Demo-Maps, wobei auch die Sprachansage demonstriert wird. Eine deutsche Übersetzung gibt es hier:
    http://users.skynet.be/peter.entz/Anlagen/OziCE-german.zip
    Ist am Anfang wohl alles etwas unübersichtlich, aber da muss man durch ;)


    Viele Grüße,
    WOM

  • Hi,


    ich hab auch mal versucht nach der FinePrint-Methode eine Karte mit dem neuen Geogrid-Viewer von NRW zu erzeugen.


    Leider gibt es immer eine Fehlermeldung bei größeren Karten (ca. 70km x 83 km) mit 1200dpi. Hingegen funktioniert die alte Methode (Viewer 1) einwandfrei bis zu solch einer Größe. Nur leider bleiben da ja die fetten Höhenlinien.


    Liegt das an meinen Einstellungen bei FinePrint oder gibts es bei Euch in dieser Größe auch Fehlermeldungen?




    Gruß



    Thorsten

  • Hallo Thorsten,


    Zitat

    Original von Onkelwilli
    Leider gibt es immer eine Fehlermeldung bei größeren Karten (ca. 70km x 83 km) mit 1200dpi. Hingegen funktioniert die alte Methode (Viewer 1) einwandfrei bis zu solch einer Größe. Nur leider bleiben da ja die fetten Höhenlinien.


    Da ich inzwischen für NRW wegen der besseren Detailauflösung nur noch Exporte aus den MagicMaps (1:25.000) verwende, habe ich die Fineprint-Methode nicht mehr weiter verfolgt. Meine größten Kartenexporte lagen wie in der Anleitung beschrieben bei etwa 30 x 40 km. Das war mir für die Verwendung mit Ozi völlig ausreichend, da Ozi unterwegs automatisch auf die nächste Teilkarte umschaltet. Vielleicht kommst Du ja auch mit kleineren Kartenstücken zurecht?


    Viele Grüße,
    WOM

  • Zitat

    Original von WOM


    Vielleicht kommst Du ja auch mit kleineren Kartenstücken zurecht?


    ... oder mit einer geringeren Auflösung? 1.200 DPI erscheinen mir etwas übertrieben, die Kartenbilder selbst dürften etwa 200 - 250 DPI haben.



    Wastl

  • Hi


    Unsere PDAs haben 240 Pixel in der Breite
    Das heißt, 240 Pixel auf ca 3,5 Zoll
    Also sind das pro Zoll, ca 70 Pixel
    Möchte man also eine 1:1 Abildung, dann würde das bedeuten 70 Pixel per Inch
    Also 70 dpi reichen aus.
    Jetzt zoomen wir noch nach, Faktor 2 oder gar 4
    Das würde bedeuten
    140 dpi oder 280 pdi reichen
    Bei 600 dpi könnte man also 9 fach nachvergrößern, ohne Details zu verlieren


    Wenn @ Wastl also sagt, die Karten haben eh nur ca 200 -250 dpi, macht man ab 4 facher Nachvergrößerung eh eine Leervergrößerung, es bringt also nichts


    Das gilt für QVGA Auflösung


    vlG bab

  • bab :
    Wastl :


    Man darf den in Fineprint zu wählenden DPI-Wert weder mit der Auflösung des Bildschirms (PC oder PDA), noch mit der herkömmlicher Papierkarten verwechseln. Vielmehr bezieht sich die in der Anleitung angegebene Pixelzahl auf den exportierten Fineprint-Ausdruck! "Druckt" man beim Abspeichern z.B. eine sehr große Karte gemäß Druckereinstellung in ein einzelnes virtuelles DIN-A-4-Blatt, so wird darin dementsprechend alles sehr "klein" dargestellt und man braucht eine extrem hohe Pixeldichte (dieses Blattes), um alle Details in dieses abgespeicherte Bitmap zu übertragen. Wie sich diese Auflösung berechnet, ist in der Anleitung als Formel aufgeführt und als Rechen-Beispiel zu Punkt 5 erläutert:


    "welchen DPI-Wert man beim Abspeichern des Bitmaps wählt, hängt von der Kartengröße und der gewünschten Detailerkennbarkeit ab und ergibt sich aus folgenden Parametern:
    - B (m): Breite bzw. Höhe des gewählten Top50-Ausschnitts (also in der realen Landschaft)
    - b (cm): Breite bzw. Höhe dieses Ausschnitts, wenn man es tatsächlich auf Papier ausdrucken würde
    - DPI: in Fineprint beim Abspeichern als Bitmap gewählte Auflösung


    Das ergibt für den Pixel-Abstand (m) in der exportierten Karte: (B x 2,5) : (b x DPI)
    Für diese Grobabschätzung wurde ein Inch mit 2,5 cm gerechnet. In obigem Beispiel hatten wir folgende Werte:
    B = 30.000 m, b = 20 cm (DIN A4), DPI = 1200
    Das ergibt dann von einem Bildpunkt des Bitmaps zum nächsten in natura rund 3 m Abstand. Wer mit weniger Detailauflösung hinkommt, wählt dann vielleicht in Fineprint nur 600 DPI und erhält dann eine kleinere Bitmap-Datei."


    Hier erhält man bei 1200 DPI also etwa 3m pro Pixel in der Natur. Wie dort weiter steht:
    "Wer mit weniger Detailauflösung hinkommt, wählt dann vielleicht in Fineprint nur 600 DPI..."


    Da "Onkelwilli" aber 83 km Kantenlänge angefragt hatte, käme er beim Fineprint-Export mit 1200 dpi gerade mal auf fast 9 m in der Natur pro Pixel. Das ist ein Wert, der schon nahezu einen Faktor 2 schlechter ist als die Auflösung der TOP50, die von Hause bei etwa 5 m liegt.


    Viele Grüße,
    WOM

  • Upps



    Hi Wom


    dpi heißt dots per Inch


    wenn ich also eine Karte mit von 80 km ausdrucke, dann sind das bei 1200 Pixel pro inch


    80KM= 800.000 mm mal 500 Pixel ( 1200 Pixel per inch) = 400 Milionen Pixel


    vlG bab

  • Hi,



    dpi = dots per Inch --> ist schon richtig. Aber wie WOM gesagt hat, bezieht sich diese Angabe bei FinePrint auf das zugrundeliegenede Papierformat (z.B. DIN A 4 ca. 20x30cm) und nicht auf das zu "druckende" Bild.


    Das würde bei einem Druckprogramm ja auch Schwierigkeiten geben, wenn man ein Bild aus so vielen Pixeln dann noch mit einer Auflösung von 1200 dpi (bezogen auf das Bild) auf eine DIN-A4 Seite bekommen wollte.


    Kann ich das Problem vielleicht umgehen, indem ich ein entsprechend (benutzerdefiniert) großes Papierformat wähle und die Auflösung einfach auf 600 dpi stehen lasse???



    @ WOM: Ich arbeite mit so großen Karten, einfach der Übersichtlichkeit wegen. Wenn ich z.B. verschiedene "Wegpunktsammlungen" oder Tracks in OziPC darstellen will und muss dann andauernd neue Karten laden ist das etwas nervig.





    Gruß und Danke



    Thorsten

  • Kalli ,


    Zitat

    Original von bab
    dpi heißt dots per Inch..


    Endlich sagts mal einer ;) :D
    Es ist aber auch wirklich verwirrend: wir reden hier nämlich von verschiedenen DPIs. Betrachten wir einmal das Ausgangsbild der TOP50 im Geogrid-Viewer. Wenn man den Viewer auf höchste Vergrößerung stellt und z.B. die Treppenstufen schräger Linien abzählt, kann man anhand der UTM-Werte sehen, dass die dortige Auflösung der Karte (= Pixelabstand) bei etwa 5 m liegt. Auf eine Strecke von 80 km würden damit im Geogrid-Viewer etwa 16.000 Pixel (= Bildpunkte) entfallen.


    Fineprint "druckt" dies im dem in der Beschreibung angenommenen Beispiel aber nur auf ein "virtuelles" DIN-A-4-Blatt von etwa 20 cm Breite. Will man bei dieser Druckeinstellung im abgespeicherten Bitmap keine Details verlieren, muss man also die obigen 16.000 Pixel auf etwa 20 cm Papierbreite (= 8 Inch) zusammenquetschen. Das ergibt auf diesem! virtuellen Ausdruck einen Wert von 2000 DPI. Diese DPI haben aber nichts mit denen der Karte zu tun, sondern sind hier eine Art Rechengröße, die beim Abspeichern anzugeben ist.



    Thorsten ,


    Zitat

    Original Onkelwilli
    Kann ich das Problem vielleicht umgehen, indem ich ein entsprechend (benutzerdefiniert) großes Papierformat wähle und die Auflösung einfach auf 600 dpi stehen lasse???


    Wie ich in den Anmerkungen der Anleitung geschrieben habe, sollte man z.B. einen DIN-A2-Drucker mit entsprechend geringer DPI-Wahl beim Abspeichern verwenden können. Aber mit so großen Karten habe ich das wie gesagt nicht probiert, ist damals am schwachbrüstigen Rechner gescheitert. Hier kannst Du wohl oder übel noch "Pionierarbeit" leisten ;)


    Viele Grüße,
    WOM