Die neue Map 2022.20 ist online

  • Zitat

    Woran das nun bei Garmin liegt, müsste genauer erforscht werden

    Einfache Frage: Wer macht dann „müsste“?
    Oder: Wie bekommt dann Garmin davon „Wind“, dass sie bei der Berechnung von Zielen ggf. nicht mehr vorhandene Ausfahrten einbezieht?

    psr (Peter)


    Seit 2014 auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 und ein GpX66 für den Sport. Ein DriveSmart 65 mit dem superscharfen Glasdisplay als Standby im Leasingauto (Ford Sync Navi ist Bestellvorgabe und zum schnellen Ankommen OK) oder Urlaubs-Leihwagen im Gepäck und ein Camper 780 fürs Cabrio und Tourenplanung am Laptop.

    Das MB MapPilot System kennt keine Routenplanung mit speichern. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

  • Also "Wind" von dem fälschlichen Einbezug der besagten Abfahrt muss Garmin spätestens bekommen haben, als ich das über das Kartenfehlerformular gemeldet habe. Das war allerdings erst vor 3 Wochen. Heute habe ich es nochmal versucht, leider war auf der Seite ein bug, weshalb man keine installierte Karte angeben konnte, sodass der Meldeprozess nicht abgeschlossen werden konnte. Ich versuche das aber morgen nochmal.

    Dass den Fehler vorher niemand gemeldet hat, mag sein, ist aber schon seltsam, da die Ausfahrt ja schon über 20 Jahre geschlossen ist. Und Navigon hat den Fehler ja auch noch drin. Allerdings, machen wir uns nichts vor, der Anteil der Melder bzw. Melderinnen an der Anzahl der Nutzer bzw. Nutzerinnen wird absolut gering sein und schätzungsweise wohl unter 1% liegen. Schließlich fahren einige ja auch in Hafenbecken.

    Ich habe von 1972 bis 1986 in Ahlhorn gewohnt, und war dort bei der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst stationiert. Zu Beginn meiner Zeit dort gab es an der besagten Stelle sowohl Auf- als auch Abfahrten aus und in allen bzw. alle Richtungen der A1. Das hat sich dann sukzessive geändert. Nach und nach wurde eine nach der anderen Auf- bzw. Abfahrt geschlossen. Da ich immer noch mehr oder weniger regelmäßig dort bin, werde ich noch versuchen, das terminlich genauer zu recherchieren, ist ja auch schon etwas her. Auch die baulichen Gegebenheiten werde ich mir mal ansehen. Das ist zwar für das Thema selbst nicht relevant, interessiert mich aber jetzt doch. Wenn ich mehr weiß, stelle ich mal einen kurzen Bericht darüber ein. Wen es nicht interessiert, muss es ja nicht lesen.

    Christian G.

  • Wie man bereits in WeGo erkennt, ist die Abfahrt von Süden kommend auf der A1 und die Auffahrt nach Süden für alle bis auf Rettungsfahrzeuge in der HERE-Datenbank gesperrt. Auch die Rampe zwischen "Im Gartherfeld" und der Verbindung zwischen A1 und A29 (von NO nach NW) ist mit Schranken gesperrt. Wann diese Attribute in der Datenbank geändert wurden, kann ich nicht sagen, müsste ich recherchieren lassen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das erst vor Kurzem passiert ist, wenn Du sagst, dass es diese Situation schon seit vielen Jahren gibt. Die Autobahnen werden von unserem Drive Team regelmäßig mit Multikamera- und Lidar-Systemen abgefahren, mindestens einmal/Jahr. Zudem werden Probe- und Sensordaten permanent ausgewertet. Die Anfrage, weshalb daher geroutet wird, sollte also an Garmin gestellt werden.

  • Nun, Spekulation, aber Garmin obwohl lt. Wiki mals von zwei Schweitzern gegründet ist ein US Unternehmen und hat schon vor 10 Jahren Navigon übernommen.

    Obwohl Navigon als Garmin Würzburg wohl ein deutsches/europäisches Büro hat, mit einigen Eigenheiten oder Unterschieden in europäischen und amerikanischen Straßenführung scheinen doch Probleme zu bestehen.

    So gibt es bei den Navis den Begriff Kehrtwenden im Original U-Turn vermeiden und was genau damit gemeint ist und auslöst, weiß man eigentlich nicht so recht.

    psr (Peter)


    Seit 2014 auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 und ein GpX66 für den Sport. Ein DriveSmart 65 mit dem superscharfen Glasdisplay als Standby im Leasingauto (Ford Sync Navi ist Bestellvorgabe und zum schnellen Ankommen OK) oder Urlaubs-Leihwagen im Gepäck und ein Camper 780 fürs Cabrio und Tourenplanung am Laptop.

    Das MB MapPilot System kennt keine Routenplanung mit speichern. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

  • Die Autobahnen werden also regelmäßig abgefahren. Ich kenne die Arbeitsweise dieser Systeme nicht, frage mich aber, gegen welchen Status dabei geprüft wird bzw. wie sich Veränderungen überhaupt zeigen. Und da es diese Abfahrt, das weiß ich nunmal sicher, seit über 20 Jahren nicht mehr gibt, und diese Prüfung ja wohl mindestens jährlich erfolgt, stellt sich doch die Frage, was sollte denn an Änderungen in den mindestens letzten 19 Jahren jeweils erkannt worden sein. Da der aktuelle Stand seit mehr als 20 Jahren so ist, werden die Systeme, für mich logischerweise, da sie ja in den letzten 20 Jahren keine Änderung festgestellt haben, auch in Zukunft keine feststellen. Ich zweifle stark an der Zuverlässigkeit der eingesetzten Systeme bzw. der Melde- bzw. Abstimmungsprozesse.

    By the way, der Support von Garmin bietet Chatberatungen an. Ich war zunächst ganz begeistert, als ich auf der Suche nach Kontaktierungsmöglichkeiten den Hinweis erhielt, dass gerade 6 Systemspezialisten online seien und ich meine Probleme mit ihnen besprechen könne. Ich schilderte also den Umstand, dass der Camper über eine seit Jahren nicht verfügbare Abfahrt führt und was ich diesbezüglich bereits als Problemlösung probiert hätte. Die Antwort erfolgte innerhalb von 1 Sekunde von der „Assistentin des Spezialisten“. Das kann nur eine automatisierte Antwort gewesen sein, da allein das Lesen meines Anliegens schon mindestens 10 Sekunden gedauert hätte. Ich wurde also von dieser „Assistentin“ gefragt, was ich schon getan hätte, um das Problem zu lösen. Meiner Rückmeldung, ich schilderte meine diesbezüglichen Aktivitäten also nochmals, folgte der Hinweis der „Assistentin“, wiederum postwendend, dass sie die Sache an den Spezialisten weitergeleitet hätte und ich nun direkt Kontakt zu ihm aufnehmen könne. Über den fortfahren - Link. wurde ich auf eine Seite geleitet, auf der ich einen kostenpflichtigen Probechat für 5 € hätte buchen können, mit der Option, den Beratungsservice für monatlich 29,95 € abzuschließen. Meine Versuche, erneut kostenlos in den Chatanfang einzusteigen war unmöglich. Bei jedem erneuten Versuch, wieder in den Chat zu gelangen, wurde ich auf die 5 € - Seite geleitet. Also das System funktioniert!

    Christian G.

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  • Ich habe da noch ein Problem mit dem Camper 890. Trotz Verbindung zum „Garmin drive“ auf meinem iPhone werden bei der Anzeige der Tankstellen keine Preise angezeigt. Vielleicht hat ja jemand einen Tip.

    Christian G.

  • Nun, so was, was da nun bei Garmin offensichtlich vorliegt ist sicher nicht schön.

    Und das Serviceverhalten, wenn es so ist, mit Gebühr, ist unterirdisch.


    Nur, damit werden wir leben (müssen). Wenn wir alle Navisysteme auf dem Markt abklopfen auf mögliche Navigationsfehler finden wir bei allen sicher eine gewisse Menge an Fehlern.


    Das soll keine Entschuldigung sein, es ist ein offensichtlicher Fakt.


    Ich schau seit mittlerweile einigen Jahren als ehemaliger Qualitäter die Serie „Mayday, Gefahr in den Wolken“

    Was da trotz immer steigender Sicherheit an Unfallursachen rauskommt, das dürfte einen nicht mehr ins Flugzeug steigen lassen.

    Gerade das Problem der 737 Max zeigt dann auch die Selbstsicherheit der Menschen und den Glauben in die Technik.


    Ein anderes Beispiel, „(voll)Autonomes Fahren Level 5“. Es ist in der Automobilindustrie nicht abgehakt, die Einführung als Allgemeingut aber noch ´ne Weile hin.


    Und ob es überall funktionieren wird, ich habe da erhebliche Zweifel.


    Und Service, da könnte ich mich auch aufregen, reicht wenn ich da an meinen Telefonanbieter denke.

    Aber wir wollen es ja so.

    Immer besser, immer billiger.

    psr (Peter)


    Seit 2014 auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 und ein GpX66 für den Sport. Ein DriveSmart 65 mit dem superscharfen Glasdisplay als Standby im Leasingauto (Ford Sync Navi ist Bestellvorgabe und zum schnellen Ankommen OK) oder Urlaubs-Leihwagen im Gepäck und ein Camper 780 fürs Cabrio und Tourenplanung am Laptop.

    Das MB MapPilot System kennt keine Routenplanung mit speichern. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

  • Ja, ganz grundsätzlich sind wir, die Verbraucher, welcher Waren oder Dienstleistungen auch immer, natürlich auch mitverantwortlich für diese Situation und die weitere Entwicklung. Und ja, wir sehen das i. d. R. auch sogar ein. Das hört sich toll an aber wir ziehen nicht wirklich die eigentlich notwendigen Konsequenzen aus den Erkenntnissen. Man könnte natürlich auch feststellen, dass heutzutage in riesengroßem Umfang nicht Waren hergestellt werden, weil sie benötigt würden sondern dass durch Werbung für allen möglichen Unsinn der Bedarf daran geweckt wird; tatsächlich braucht man das Zeug gar nicht, es ist aber bereits da, und jeder will es haben. Es wäre aber sicher auch zu einfach, wenn wir annähmen, dass durch eine abrupte Änderung unseres Konsumverhaltens alles „gut“ würde. So einfach ist das nicht. Das kann man natürlich unendlich weiter diskutieren. Es wird aber letztlich nicht zu einer abschließenden Erkenntnis führen, und eine allgemeingültige „Wahrheit“ gibt es natürlich sowieso nicht.

    In Bezug auf das Ziel des autonomen Fahrens trifft aus meiner Sicht aber eins ganz sicher zu, die Reduzierung von Unfällen wird letztlich enorm sein. Da besteht ein riesengroßes Potential, weil die Unfallursachen zum absolut überwiegenden Anteil auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Der Weg dorthin ist sicher noch lang, und das autonome Fahren wird letztlich sicher auch noch anders aussehen als wir uns es heute vorstellen. Es wird da weiterhin immer wieder zu neuen Erkenntnissen kommen, die die Entwicklung maßgeblich beeinflussen werden.

    Aber zum Ursprungsthema hätte ich doch noch etwas. Dass die Kartenupdates kostenlos sind, stimmt natürlich gar nicht. Da verschenkt niemand etwas. Tatsächlich sind diese Updates ja im Verkaufspreis der Produkte einkalkuliert, logisch. Allerdings ist das ein guter Trick. Wie kann ich mich denn guten Gewissens über den Mangel an einer erhaltenen Leistung beklagen, wenn ich diese Leistung kostenlos erhalte?

    Christian G.