Jeep Uconnect 8.4

  • Tag zusammen


    Da ich mir überlege einen Jeep zukaufen, welcher ab Werk mit Uconnect 8.4 ausgerüstet ist.


    Wollte ich mal nach Euren Erfahrungen damit fragen.


    Das Navi basiert ja auf TomTom welches ich nicht kenne, hatte bis jetzt Garmin (Kenwood).

    Was gibt es bei diesen Hersteller für Unterschiede oder ist dies in der Zwischenzeit eh einerlei?


    Besten Dank.

  • Hallo Alpwood,


    ich kann nur meine Erfahrung wiedergeben aus Leihfahrzeugen und meinen PKWs. Ford und MB.


    In meinem Freizeitauto, Foto ist ein MB Garmin Klone drin, sehr ähnlich zum Kenwood, aber bei weitem nicht so universell, wie meine aktuellen Garmin DriveSmart.

    Eingabe von Zielen ist in den mobilen Geräten leichter und Tourenplanung geht gar nicht beim Festeinbau.

    Kurios, obwohl Garmin Software, erfolgt beim Festeinbau der Verkehrsfunk über das TomTom System.


    Hatte in meiner Dienstzeit bis Ende 17 mehrere Leihfahrzeuge vom Flughafen mit TomTom basierten Festeinbauten, alle aber, obwohl junge Fahrzeuge, hatten noch die veraltete TomTom Grafik und grottige Textansagen.

    Habe daher nach wenigen Kilometern oder später direkt immer mein mitgenommenes Garmin verwendet.


    Andere Systeme nutzen zwar TomTom Kartenbasis und Verkehrsfunksystem, die Software des Festeinbaus ist aber modifiziert.


    Bei Ford mit Sync3 aktuell, ist eine Microsoftbasis mit mir nicht bekannter Navisoftware, aber Kartenmaterial von HERE verbaut.

    Daher:

    1:1 Software, wie bei den Mobilgeräten, gibt es bei den Festeinbauten eher nicht, schon aus marktpolitischen Gründen, sowohl des Autoherstellers, als auch des Softwarelieferanten, falls dieser, wie Garmin und TT noch eigene Geräte vermarktet.


    Einerlei ist gar nichts, dies sehe ich halt bei Ford Sync3, MB und Garmin Mobil Smart Drive im direkten Vergleich.


    Mein eigener Gebrauch ist so. Geht es nur nach Hause auf dem schnellsten Weg, nutze ich die Festeinbauten.

    Auch die Spracheingabe bei Sync3 funktioniert in D meistens, manchmal aber auch beim besten Willen nicht, weil die gesprochene Adresse so nicht hinterlegt ist.

    Adressen im Ausland eingeben, ein Albtraum.

    Muss ich Routen planen, was mit speicherbaren Routen bei den Festeinbauten gar nicht geht, oder ist die Zieleingabe gar komplex oder außerhalb D, geht es mit dem DriveSmart noch am schnellsten.


    Da Du nun das System von Jeep dazu bekommst, schau doch einfach was es Dir bietet. Ein mobiles Gerät kannst Du, wie ich halt auch, immer noch verwenden.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

    Einmal editiert, zuletzt von PSR ()

  • PSR

    Besten Dank für Deine Ausführungen.


    Falls ich mir einen Jeep zu lege, wird mir auch nichts anderes bleiben als mit dem verbauten Gerät zu leben.

    Das Austauschen ist kaum mehr möglich.

    Anscheinend handelt sich dabei um Alpine (:wand ) und Alpine benutzt TomTom als Navi-Partner, früher war es iGo (war ne Katastrophe).


    Ein zusätzliches mobiles Gerät zu montieren, finde ich nicht wirklich sinnvoll.


    Vor allem interessiert es mich, wie die beiden Hersteller (Garmin und TomTom) im Vergleich sind.

    Persönlich kenne ich eben nur Garmin.


    Mal sehen was die Zeit bringt.


    Alpwood.

  • nun ja, vor den Garmins nutzte ich die Navigon PNAs, die selbst heute mehr als 8 Jahre nach deren Einstellung immer noch zu den besten Systemen gehören würde, wenn nicht gar das Beste wäre.


    Garmin hatte Navigon aufgekauft und hat im Lauf der Jahre viele Eigenschaften der Navigons übernommen. Die Bedienung ist weitgehend so, wie sie bei Navigon war und nun für mich das Wichtigste, die Routenplanung mit Basecamp ist offline möglich.


    TT wurde früher mit der alten Grafik und wegen grausiger Ansagen heftig kritisiert. Auch war das TT-eigene Kartenmaterial oft nicht so aktuell, wie das von Navteq, später Nokia, heute Here, was Navigon bzw. heute Garmin nutzt.


    Heute sind Garmin und TT auf dem mobilen Markt abseits der Apps allein. Festeinbauten der Automobilwerke nutzen Garmin, TT oder auch noch andere Software. Beim Kartenmaterial zumindest für Europa wird von fast allen Systemen Kartenmaterial von Here oder TT verwendet, ebenso halt auch die Verkehrsfunksysteme.


    Ich kenne nun TT so gut wie gar nicht. Gelegentlich nutze ich mal die App TTgo.


    Könnte höchstens schreiben, auch zu Sync3 von Ford. Perfekt ist kein System.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.

    Einmal editiert, zuletzt von PSR ()

  • Vor allem interessiert es mich, wie die beiden Hersteller (Garmin und TomTom) im Vergleich sind.

    Persönlich kenne ich eben nur Garmin.

    mein toyo hat auch die verkehrsdienste von tt im festeinbau, die finde ich schon unschlagbar. als navisoft läuft bei mir aber definitifv eine soft von nng.

    ein tt5200 hängt an der scheibe, mit dem 5100 habe ich bisher einige hunderttausend kilometer absolviert. verlassen hat es mich nur in der gegend direkt am gardasee, ansonsten funktionierte es in europa recht zuverlässig.

    ich bin zufrieden, sonst hätte ich mir kein zweites für den toyo trotz festeinbau geholt.



    mfg rohoel.

  • Ob nun der Festeinbau reicht?

    Wenn es nur darauf ankommt, von irgendeinem aktuellen Standort zu einem nächsten Ziel zu kommen, meist mit den einstellbaren Attributen -schnellste- oder -kürzeste- Strecke geben sich alle heutigen Navis nicht mehr viel. Schließlich haben wir doch schon bald 20 Jahre, seit die ersten Navis den Consumermarkt aufrollten. Im Dienstwagen Ford Focus hatte ich 2002 schon Pfeilnavigation, einen PDA Compaq mit Navigon 4 kaufte ich 2004.


    Geht es um gezielte Routenplanung mit mehren Zwischenzielen, auch über Nebenstrecken, die man per PC vorplant, speichert und aufs Navi übertragen will, kommt man aktuell nur noch mit Garmin und TomTom PNAs weiter, tw., aber umständlicher, auch mit ein paar Apps für Android. Bei iPhones und Apps geht seit dem Auslauf der Navigon App. m. W. nichts, da iPhones keinen Zugang in den Speicher der entsprechenden Apps erlauben.


    Auch ist bei Festeinbauten das Thema Kartenupdate nicht so umfangreich und oft auch nicht kostenlos oder dies nur limitiert auf Zeit oder Anzahl.


    In Testversuchen und Fahrten von Zeitschriften wie Connect und AutoMotorSport waren am Ende die mobilen Navis oft Sieger gegen die Festeinbauten, im Preis allemal.


    Von daher, Festeinbauten werden immer günstiger, tw. schon Serie. Da für neue Autos, die erstmalig mit neuer Typengenehmigung seit Mitte 2017 in den Verkehr kommen, Notrufsysteme vorgeschrieben sind, mit GPS Ortung und Anrufsystem, also quasi ein Telefon, ist Navigation nur noch Software und kostet beim aktuellen Focus keine 300,— mehr oder ist bei höheren Ausstattungsreihen Serie.

    Für bestimmte Aufgaben haben die mobilen Garmin und TT aber noch Vorteile und werden diese auch behalten.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein DriveSmart 61 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und Leihautos und ein Camper 780 bei Bedarf und fürs Cabrio, trotz dem dort verbauten Garmin MapPilot.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Mehrere Routen planen und einspeichern geht da z. B. gar nicht. Bedienung mit den Dreh/Drücksteller ohne Touchdisplay ist schlicht eine Katastrophe.