Neues Navi - Garmin DriveSmart 65 MT-D EU oder doch ein TomTom-Navi?

  • Liebe Forenmitglieder,


    da mein altes, geliebtes Medion Navi nicht mehr zuverlässig arbeitet und Medion keine neuen Navis mehr anbietet, werde ich wohl oder übel auf ein neues Navi einer anderen Marke umsteigen.

    An meinem Medion mit Gopal 6.1 habe ich so einige Features schätzen gelernt. Da wären die ökonomische Route und besonders die Anzeige der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der gerade gefahrenen Straße. Mit der Warnung bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit hat mich mein Navi vor dem einen oder anderen Bußgeld bewahrt. Genial finde ich, dass im Gopal die Geschwindigkeit, bei der gewarnt werden soll, stufenweise eingestellt werden kann und ich so festlegen kann, dass ich nicht sofort bei der Überschreitung gewarnt wird, sondern erst bei 5 oder 10 km/h drüber.

    Diese Features wünsche ich mir auch bei meinem zukünftigen Navi.

    Soweit ich weiß, bietet TomTom nicht die Möglichkeit, festzulegen, dass erst bei einer bestimmten Geschwindigkeit über der Höchstgeschwindigkeit gewarnt wird. Daher wird meine Wahl wohl auf ein Garmin Navi fallen, sofern nicht etwas anderes Entscheidendes gegen Garmin und für TomTom spricht.


    Nachdem ich mich ein bisschen umgeschaut habe, scheint für meine Bedürfnisse das Garmin DriveSmart 55 MT-D EU oder 65 MT-D EU mit DAB+ gut geeignet zu sein. Wobei es wohl eher das 55 wird, da es in etwas die Größe meines jetzigen Navis hat, was mir bisher ausgereicht hat, und mir das 65 ziemlich groß und damit einen nicht geringen Teil des Sichtfeldes der Windschutzscheibe in Beschlag nehmend erscheint. Außer der Displaygröße scheinen sich beide Naviausführungen nicht zu unterscheiden, oder?


    Bevor ich mich für das Navi entscheide, hätte ich dazu aber noch ein paar Fragen, die mir sicherlich die Besitzer hier im Forum beantworten können:


    1. Kann man beim genannten Garmin Navi die Warnung bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in mehreren Stufen einstellen, wie oben beschrieben?


    2. Ich habe gelesen, dass das Garmin Navi (einige?) Meter bevor sich auf einer Straße die zulässige Höchstgeschwindigkeit ändert optisch und akustisch darauf hinweist. Kann dieses Feature einzeln abgeschaltet werden, ohne dass das Abschalten dann auch für andere Warnhinweise (Überschreiten der zul. Höchstgeschwindigkeit, Gefahrenstellen, Blitzer etc.) gilt?


    3. Ich habe gelesen, dass es beim genannten Garmin Navi lebenslang (30 Jahre) kostenfreie Kartenupdates. Gilt dies auch für die Radarwarnungen, die im Umfang des Navis enthalten sind? Also werden auch diese lebenslang kostenlos upgedatet und beinhalten diese sowohl mobile als auch stationäre Blitzer?


    4. Ist bei der DAB+ Version der Empfänger / die Antenne im Gerät oder im Ladekabel verbaut, so dass bei letzteren zum Betrieb das mitgelieferte Kabel unbedingt notwendig ist?


    5. Ist es möglich, das Navi ohne Routenplanung und -führung während der Fahrt mitlaufen zu lassen und erfolgen dann auch die Warnungen vor Geschwindigkeitsüberschreitungen etc.?


    Und nun noch an die ToMTom Besitzer: Bietet TomTom all das von mir oben nachgefragte inzwischen ebenfalls und darüber hinaus Vorteile gegenüber den Gramingeräten, die mich unbedingt zum TomTom greifen lassen sollten?


    Vielen Dank und viele Grüße

    steve

  • Also ich kann nur zum Garmin schreiben bis zum 61er.

    erst mal, ich würde trotzdem das 6 Zoll Modell nehmen. Da gibt es jetzt auch 2 Größen. Die Größe wirkt riesig, es ist aber ein fast randloses Display. Das Gehäuse ist insgesamt nicht größer als frühere 6 Zöller mit breitem Rahmen. Das neue kleinere 6 Zöller dürfte sogar nicht mal größer sein als 5 Zöller mit rundum ca. 1 cm dickem Rahmen.


    Die Warnung der Tempolimits ist ab der 51/61 Reihe einstellbar in 5 KM/h Schritten.

    Was bei Abschaltung mit anderen Warnern passiert weiß ich nicht, da ich die nicht nutze bzw. dem Tempowarner nicht mehr abschalte.


    Warum nicht mehr abschalten.

    Das früher dauernd wiederholte „Ding, Ding, Ding“, oder bei den Navigons früher das genau so nervende ständig wiederholte „Achtung“, solange man schneller fuhr, als erlaubt, gibt es schon länger nicht mehr.

    Es wird nur noch einmal gewarnt, beim Überschreiten, fahre ich permanent weiter überm Limit ist nur noch die aktuelle Geschwindigkeitsanzeige rot. Erst beim Unterschreiten und wieder Überschreiten kommt wieder ein einmaliges „Ding“.

    Gut wenn schon mal auf Autobahnen Geschwindigkeitslimits die nich im Kartenmaterial hinterlegt sind, wegfielen. Gibt es durchaus häufiger.


    Soweit ich weiß, sind mittlerweile die Blitzer inclusive und nicht mehr extra im Abo. Auf der Homepage von Garmin nachlesen.




    Bei den ganz neuen 55/65 Garmins ist der DAB+ Empfänger mit separater Wurfantenne LEIDER wieder am Kabel, das alte 61 hat dem Empfänger noch im Gerät. Von daher, es lohnt sich durchaus noch nach erhältlichen 61DAB+ zu schauen. So viel mehr, 3D Gimmicks, können die neuen Geräte auch nicht.


    Und Kabelverbindung brauchts Du für das 61er auch, weil das Stromkabel hier auch Antenne ist, aber halt lang nicht so dick wie beim neuen 65er.

    Auch wird der Stromanschluß zum Navigieren (fast) immer benötigt, weil im Batteriebetrieb alle Navis kaum mehr als eine Stunde durchhalten.


    Zu TT sollen sich andere äußern. Mir gefallen sie immer noch nicht.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

    3 Mal editiert, zuletzt von PSR ()

  • Bei TomTom lässt sich die Warnschwelle (5 km/h) bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten nicht einstellen. Zudem sind viele hinterlegte Höchstgeschwindigkeiten falsch und TomTom zeigt wenig Interesse, dies zu verbessern.

    "Lebenslang" bedeutet bei TomTom die Lebensdauer des Gerätes und diese beendet die Firma TomTom, wenn sie es für opportun hält. Glaubst Du ernsthaft, dass ein Garmin-Gerät 30 Jahre betrieben wird??

    Für TomTom sprechen allein die Live-Verkehrsdienste.

    Ansonsten siehe:


    https://www.tomtom.com/de_de/drive

    https://www.pocketnavigation.d…omtom-go-basic-essential/


  • Vielen Dank für die interessanten Informationen und die Mühe, die ihr euch gemacht habt!


    Eine Frage ist mir noch eingefallen, um die ich auch meinem ersten Beitrag nachträglich ergänzt habe: Ist es möglich, das Navi ohne Routenplanung und - führung während der Fahrt mitlaufen zu lassen und erfolgen dann auch die Warnungen vor Geschwindigkeitsüberschreitungen etc.?


    steve

  • beim Garmin warnt man auch mit und ohne Routing.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

  • Nochmals vielen Dank für die Unterstützung.

    Ich habe mir heute das 55 und das 65 in einem Elektronikmarkt angeschaut. Das 55 war als Ausstellungsstück fertig eingerichtet, das 65 hat ein netter Verkäufer für mich ausgepackt, bekam es auf die Schnelle aber nicht voll eingerichtet.

    Das war schade, denn ich hätte beide Geräte gern identisch eingerichtet gesehen, um zu sehen, ob bei dem größeren Navi die Karte bei gleichem Kartenausschnitt und die Streckeninfos einfach nur etwas größer angezeigt wird als beim kleineren oder ob ein größerer Kartenausschnitt um die Route herum angezeigt wird, wie der Verkäufer meinte.

    Das kann ich mir aber nicht so recht vorstellen, da ich davon ausgehe, dass die Software auf beiden Geräten identisch ist.

    Das 65 ist schon ein ganz schöner Brocken. Wenn durch das größere Display einfach alles nur etwas größer angezeigt wird als beim 55, wäre noch immer Letzteres meine erste Wahl.


    Viele Grüße

    steve

  • Hallo Steve,

    ich habe sowohl ein 5 Zöller als auch ein neueres 61er.

    Die sichtbare Karte ist auf beiden Geräten identisch.

    Ich kann trotzdem nur zum größeren Gerät raten. Die Erkennbarkeit aus der Sitzposition im Auto ist einfach besser. Im Shop ist man immerzu nah dran. Das gibt einen falschen Eindruck.

    Das neue 65er gleich dem vorherigen 61er mit netto 6,95 Zoll wirkt auf dem ersten Blick riesig, hat aber ein fast randloses Display. Beim 5 Zoll 55er alter Bauart kommt noch der breite Rand hinzu. Absolut ist dann das 61er gar nicht soviel größer.

    Das Ganze mal in absoluten Zahlen, selber ausgemessen.

    Beim Gehäuse sind die Unterschiede wie folgt.

    5 Zöller mit Rand Breite 14 cm.

    61er mit 6,95 Display 17 cm, Differenz + 3 cm

    Höhe

    5 Zoll 8,4 cm. 61er 9,7 cm Differenz nur + 1,3 cm.

    In der Breite gibt es halt beim 61er rechts auch etwas mehr Rand.


    Jetzt das Display allein.

    Breite 5 Zoll 11,1 cm zu 15,4 cm fürs 6,95 Zoll, ein plus von 4,3 cm.

    Höhe 5 Zoll 6,3 cm zu 9 cm fürs 6,95 Zoll Display = + 2,7 cm.


    Heißt obwohl das 6,95 Zoll in der Breite 4,1 cm mehr hat ist das Gehäuse nur 3 cm. breiter.

    In der Höhe steht ein plus im Display von fast 3 cm ein Mehr am Gehäuse von nur 1,3 cm gegenüber.

    Also, viel mehr Display für relativ wenig mehr an totaler Größe spricht eindeutig für die neuen nahezu randlosen Geräteausführungen.


    Es gibt aber bei 65er auch ein randloses 5,5 Zoll. Vielleicht der Kompromiss.

    Fakt ist, wer einmal ein 6 Zöller hat, will keine 5 Zöller mehr nutzen.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

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  • Hallo Peter,


    vielen Dank für deine Mühe. Ich habe mir zum Testen ein 55er mit 5.5 Zoll-Display bestellt und nun auch die erste Probefahrt hinter mir. Die Größe ist für mich passend. Größer würde ich ein Navi nicht haben wollen. Was ich noch nicht rausbekommen habe ist, wie ich die akustischen Signale abschalten kann, die davor warnen, dass in ein paar Metern eine Zone mit geringerer Höchstgeschwindigkeit kommt, ohne die Warnungen bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit abzuschalten. Auf einer Bundesstraße mit regelmäßigem Wechsel der Höchstgeschwindigkeitszonen empfinde ich das Bimmeln schon als störend und mich ablenkend, weil ich dann immer einen Blick aufs Navi werfe um zu schauen, wovor ich gewarnt werde. Während ich bei Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit durch mich schon gewarnt werden möchte.

    Muss man den Blitzerwarner eigentlich extra aktivieren oder vielleicht die Blitzerstandpunkte vorher aufs Navi laden? Das Garmin hat mich bei meiner längeren Probefahrt an keiner Stelle, auch nicht bei stationären Blitzern, gewarnt.


    Viele Grüße

    steve

  • Ich benutze nun mein Garmin nur wenn ich es brauche, heißt ich will irgendwo hin geroutet werden oder einer Routenplanung folgen. Von daher ist der Gebrauch nun wahrlich, jetzt als Rentner, nicht mehr alltäglich. währen meiner Außendienstreisetätigkeit war dies noch anders.

    Mich stört das einmalige Dingeln vor einer neuen Warnung nicht, es ist deutlich besser als bei früheren Garmins das Dauerdingeln oder bei den Navigons das ständig wiederholende „Achtung“, solange man zu schnell weiterfuhr.

    Die akustische Warnung läßt sich abschalten, allerdings meines Wissens nicht selektiv, sondern für alle Warnmeldungen. Dann bleibt noch die visuelle Warnung durch z. B. Textanzeige in der Kopfzeile in Orange oder das Rotfärben der eigenen gefahrenen Geschwindigkeit.

    Mehr geht da nicht.


    Soweit ich meine Garmins ohne extra POI Warner für Tempo z. B. hier von Pocketnavigation kenne, sind die Garmineigenen Warnungen schon im Gerät hinterlegt und müssen dann mit angemeldetem und registrierten Gerät via Garmin Express aktualisiert werden. Den Status von Aktualisierungen bzw. die Frequenz kenne ich nicht.


    Liest sich vielleicht ein wenig überheblich, aber ich bin nun Jahrzehnte ohne Blitzerwarner einige 100tausend Kilometer gefahren und nur 2x geblitzt worden, letztmalig vor 10 Jahren auf einer frisch von 80 auf 60 geänderten Brückenzufahrt Zubringer einer BAB beim vorbeifahren an einem LKW und das endete mit Einstellung. Augen auf und sich einigermaßen an die Regeln halten hat bei mir immer gereicht. Wenn man viel und beruflich fährt bekommt man auch ein Gefühl dafür wo geblitzt werden könnte. Beispiel alle Kreuzungsbereich außerorts, oft mit Tempo 70 beschränkt, sind prädistinierte Blitzerstandorte. Was hindert mich daran halt auf ein passendes Tempo abzubremsen, egal ob nun ein Blitzer komm oder nicht.

    Hat zumindest bei mir bis auf 1x in über 45 Jahren immer funktioniert.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

  • Hallo Peter,


    für mich klingt das nicht überheblich. Ich mache es ebenso, dass ich mich in etwa an die Höchstgeschwindigkeit halte und daher in meinem Autofahrerleben bisher nur 3 x geblitzt wurde und zahlen musste. Daher empfinde ich die Funktion bei einem Navi, bei überschreiten der Höchstgeschwindigkeit zu warnen, für mich als sehr praktisch.

    Was die Blitzerwarner angeht, so ist es so, dass wenn ich ein Gerät - was immer das auch ist - teste, dann probiere ich schon jede Funktion aus, die dieses bietet - unabhängig davon, ob ich diese später nutzen werde oder nicht.


    Inzwischen beginne ich mich an den einmaligen Ton zu gewöhnen, der auf die baldige Veränderung der Höchstgeschwindigkeit hinweist. Zumal er sich leicht von dem Ton unterscheidet, der bei Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit warnt.

    So schaue ich nicht mehr so oft intuitiv auf das Navi wenn ein Warnsignal zu hören ist, um es zuzuordnen.

    Toll fände ich es trotzdem, wenn ich bei beiden Warnungsarten getrennt den Warnton getrennt aktivieren könnte. Außerdem bin ich ein wenig von der Medion-Ansage verwöhnt, die deutlicher auf die Geschwindigkeitsüberschreitung hinweist als der kurze Garmin-Warnton, den ich im Moment noch manchmal überhöre. Toll wäre in dem Zusammenhang auch, wenn man bei der Navigation die Lautstärke von Warntönen und Routenführungsansagen getrennt regeln könnte. Aber das wäre dann schon Luxus - wobei ich einen solchen Luxus bei dem Preis von über 200 Euro nicht übertrieben fände.


    Praktisch im Vergleich zu meinem alten Medion-Navi finde ich, dass sich das Garmin beim Starten des Autos / der Zündung von allein einschaltet und nach wenigen Metern in den Kartenmodus schaltet. Wenn der Motor / die Zündung abgeschaltet wird, schaltet sich das Navi von allein aus. Das ist schon praktisch.

    Genial ist die Sprachsteuerung und funktionierte bei mir bisher zu 100%! Wirklich hervorragend!


    Gruselig finde ich die Qualität der Sprachansage bei meinem Navi. Da frage ich mich, ob der Lautsprecher meines Gerätes vielleicht defekt ist. Die Stimme klingt blechern und manche Ansage endet mit einem Knarzen. Ist das normal? Da klingt mein mehr als 10 Jahre altes und damals kostengünstigeres Medion-Navi besser.

    Auch nicht überzeugt hat mich die ausgewählte Route. Beim Medion wähle ich hier immer die "ökonomische Route". Garmin bietet nur die Auswahl zwischen kürzester und schnellster Route. Für die schnellste Route führte mich das Garmin an einer Stelle von einer Bundesstraße ab auf eine weitere, um mich dann über kleinere Orte nach Hause zu führen. Hätte es mich einfach weiter auf der Bundessträße belassen - wie es das Medion-Navi gemacht hätte, hätte ich 10 Minuten Fahrtzeit und einige Kilometer gespart! Das hat mich nicht wirklich überzeugt. Passt das Garmin sich eigentlich den von mir bevorzugt gewählten Strecken an? Wenn ich also die nächsten drei Male diese Bundesstraße eigenständig weiterfahre, wird mir dann das Garmin ebenfalls irgendwann diese Streckenführung vorschlagen?


    Viele Grüße und besten Dank

    steve

  • nun ja, ich trauere auch den Navigons nach, mit den immer noch nicht von Garmin überholten Eigenschaften, trotz Übernahme durch Garmin im Jahr 2011, wie Du den Medions. Nützt nur nichts, beide sind vom Markt und Garmin als auch TT verkauft im Gegensatz zu den Vorgenannten nahezu weltweit. Da heißt es den kleinsten Nenner zu finden, um nicht mit gesetzlichen Forderungen oder gar Nutzerhaftungsansprüchen konfrontiert zu werden und andererseits die Software nicht zu verkomplizieren.

    Und das mit der Streckenführung ist auch so ein Ding, das Garmin für Europa nicht so in den Griff bekommt. Dies gibt es seit Jahren. Ist halt ein US Fabrikat.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.