Festeinbau Ford Mondeo, BJ2013

  • Hallo :) Lange her, dass ich das letzte Mal hier war. Ich habe im Juni 2013 meinen Mondeo mit festeingebautem Ford Navi Plus mit Touchscreen bekommen und bin jetzt (eigentlich) dauerhaft in Frankreich) Mittlerweile ärgere ich mich über unmögliche Wegführungen (im Saarland mal eben, statt 78 km, 90km...) Was ratet ihr mir zu tun? Neues Kartenmaterial? Oder im Zeitalter der Smartphones mit Navi , mir ein spezielles fürs Auto zu kaufen - mit dem festeingebauten zu verbinden ???

    Was mich auch beim Ford Navi nervt: ich kann nur zwischen schnell, eco und kurz wählen..... aber wenn ich schon genau weiß, dass ich eine bestimmte Route fahren möchte (also z.B. nicht über Paris, sondern "unten herum über Tours"), weiß ich nicht, wie ich das dem Navi begreiflich mache....


    Ich hatte erst überlegt, mir ein (neues) mobiles Navigerät zu kaufen (Garmin?) Wir haben immernoch unser altes TomTom, das ihr empfohlen hattet. Mittlerweile haben wir aber in beiden Autos (Focus Nov 2013 und Mondeo 6/13) festeingebaute.

  • Hallo Fordfan,


    Bitte gedulde dich noch bis zum späten Nachmittag. Kenne Ford und Garmin sehr gut, bin aber unterwegs in will nicht ellenlange auf dem iPhone Texte tippen. Für Sorry diesen Blödsinn sind meine Finger doch schon zu alt. Antworte also später

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

  • Also nun, wie versprochen, etwas mehr.

    Ich fahre seit Jahrzehnten Ford, weil ich auch dort, kann jetzt schon schreiben, gearbeitet habe. Ab Mai bin ich aber im Rentnerstand und nicht mehr WA.

    Hinzu kommt, dass ich aus dienstlichen Gründen die letzten 10 Jahre halbjährlich eine neuen Wagen hatte und damit durch die Lande fahren musste.

    Nebenher habe ich aber noch einem aktuellen SLC mit eingebautem Navi auf Garmin Basis.

    Vor dem SLC war es ein anderer SLK ohne Festeinbau.

    Die Ford Navis vor dem Sync waren im Vergleich zu mobilen Navis, damit allerdings auch nicht allein auf dem Markt, eher immer einen Tick zu alt, um es mal so zu beschreiben.

    Testberichte in Autozeitungen oder anderen Publikationen schrieben zu allen Festeinbauten, ob VW, Ford, BMW, egal wer getestet wurde, dass diese im Vergleich zu den PNAs von Navigon, Garmin oder TT viel, viel zu teuer und oft zu umständlich waren. Für mich im Dienstwagen galt Letzteres.


    Zur Reiseplanung und wegen der einfacheren Bedienung habe ich bis zur Einführung der Sync 2 Navis nur meine Navigons benutzt. Im alten SLK sowieso.


    Erst einmal, ich denke Du hast ein Ford Sync 2 in Deinem Mondeo. Sync 2 ist das System mit den 4 Bediensegmenten über den jeweiligen Ecken.


    Neues Kartenmaterial ist bei allen Festeinbauten, nicht nur bei Ford sehr relativ.

    Vierteljährlich neue SD mit aktuellem Kartenmaterial gibt es bei den Autowerken und für deren Festeinbauten nicht.

    Ein jährlicher Rhythmus ist da eher Regel. Hinzu kommen viel zu hohe Preise mindestens 90,—. € aufwärts.

    Daher kann ich das Kartenupdate nicht empfehlen.


    Da ich seit mehr als einem Jahr nun schon das Sync3 habe, habe ich die Bedienung des Sync 2 nicht mehr so im Kopf.

    Soweit ich mich erinnern kann, konnte man, wie auch beim Sync 3 eine Route zusammenstellen durch einfügen von Zwischenzielen.

    Das geht auch beim Mercedes MapPilot.

    Allerdings, es ist äußerst umständlich.

    Zu dem Zwischenziel muss man entweder die genaue Adresse kennen oder diese mühsam aus der Karte herauszoomen.

    Das ist auf so einem max. 8 Zoll Display mit der Auflösung schier eine Tortur und bei mehr als einem Zwischenziel überhaupt nicht zu empfehlen.


    Da es seit 2012 keine neuen Navigons mehr gibt bin ich auf Garmin umgestiegen. Die Garmins sind seit 2015 auch akzeptabel und wurden immer besser.

    Sie haben viel aus den Navigons übernommen, weil sie Navigon 2011 gekauft hatten.


    Ich kann Dir als für geplante Routen, die halt mehrere Zwischenziele nach eigenen Vorstellungen beinhalten soll, weiterhin nur einen PNA empfehlen, aktuell ist da Garmin die allerbeste Lösung.

    Die einzige App für Smartphones die Routenplanung am PC und dessen Export erlaubt ist wiederum die Navigon App, allerdings nur auf iPhones, nicht auf Android Systemen. Dazu schrieb ich hier auch schon mal.

    Hat man sich ein Garmin gekauft, empfehlen kann ich da aber nur die Geräte mit dem Zusatz LMT-D nicht S, Infos, warum auch hier im Forum, kann man sich für den PC/Laptop die Software BaseCamp runterladen und die Europakarte im Navi auch auf die Festplatte Installieren. Und dies mit den ca. vierteljährlichen Updates immer wieder neu, auch auf dem PC.


    Willst Du mehr dazu wissen, suche nach meinem Avatar und Routenplanung oder schaue in YouTube die Videos zu BaseCamp an.


    Zusammenfassung:

    Routenplanung bei allen Festeinbauten, selbst wenn die Basissoftware, was nicht selten ist, von Garmin oder TT stammt, geht entweder garnicht, oder äußerst mühsam.

    Auch lassen sich leider, leider, keine Routen, welche am PC geplant wurde, irgendwie auf die Festeinbauten übertragen. Selbst das Garmin MapPilot im SLC läßt das nicht zu. Die SD ist für Schreibzugriffe gesperrt.


    Will man Routen nach eigener Vorstellung als Rundkurs oder über mehrere Ziele planen, die nicht nach den Vorgaben, kürzeste oder schnellste Strecke gefahrenen werden soll, ist derzeit ein PNA und hier die Garmin Navis das einzig sinnvoll anzuwendende System.


    Ich für meinen Teil nutze also je nach Zweck heute beides.

    Muss ich nur von dort wo ich gerade bin nach B, habe ich den Festeinbau schneller am Laufen. Will ich nach eigener Vorstellung, so z. B. noch morgen bei dem schönen Wetter eine Cabriorunde drehen, nehme ich das Garmin. DAs habe ich gestern schon programmiert.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

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  • Wie kommst du darauf, dass man mit der Navigon-App (Android) keine Routen erstellen kann??


    Ich habe mir mit genau dieser App immer die komplette Urlaubstour, die 3 Wochen umfasst, auf dem Sofa zusammengestellt.

  • Hallo Michi, habe den Text, der so wie er war natürlich auch als Planung auf dem Smartphone zu verstehen ist und damit auch mißverständlich ist, angepasst.


    Muss heißen, wie geändert.

    Die einzige App für Smartphones die Routenplanung am PCs und Export auf Smartphone erlaubt, ist wiederum die Navigon App, allerdings nur auf iPhones, nicht auf Android Systemen. Dazu schrieb ich hier auch schon mal.


    Auch auf einem Smartphone gilt nach meiner Meinung, Routenplanung auf diesen kleinen Displays ist ein Horror.

    Man kann es machen, aber die „Profis“ machen es am viel größeren PC Monitor mit mehr Übersicht und exportieren die Route.

    Dazu gibt es viele Onlineplaner, angefangen mit Google Maps, RouteConverter und Andere, als auch halt Offline BaseCamp mit den Karten vom Navi.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

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  • Also würdest du , Peter, sagen, dass auch in der heutigen Smartphone-Zeit, ein mobiles Navigerät immer noch im Rennen ist? Ich persönlich würde es einem Minidisplay (Smartphone) immer vorziehen. Außerdem sehe ich dann noch das Problem mit der Datennutzung..... Welches Garmin ist zZt das Beste am Markt? Spricht was dagegen, es in Frankreich zu kaufen (ich stelle mir vor, dass dann die franz.Karten besser sind)


    Und noch zum Mondeo Navi: wo kann ich ersehen, ob es Sync 2 ist?

  • Hallo Ford Fan

    Bei den Garmins gibt es preislich und technisch nur 2 Geräte, die zu empfehlen sind.


    Achtung das ist sehr wichtig.


    Es ist entweder das 5 Zoll Gerät Drivesmart 51 LMT-D

    Oder mit dem schönen großen 6,5 Zoll Display, ich nutze es selber, siehe mein Avatartext, das Drivesmart 61 LMT-D


    Wichtig ist das D. Die haben einen integrierten UKW, DAB+ Empfänger für Verkehrsinformationen.

    Die billigeren Geräte mit der Endung „S“ müssen dazu via BT und einer Garmin App ans Smartphone gekoppelt werden. Bringt nichts außer Datenverbrauch.


    Dann hast Du noch die Wahl der Karte Zentral oder GanzEuropa.

    Das wird dir auf der Garminseite gezeigt.


    Das Gerät kannst Du innerhalb Europa Kaufen wo du willst, in Frankreich gekauft, ist die F Karte keinesfalls besser, weil es bei den Anbietern keine länderspezifische Karten mehr gibt.

    Es gibt nur noch Europakarten.

    Die Karten werden eh nicht von Garmin gemacht, bzw geplant und überarbeitet.

    Das macht der Konzern HERE früher Navteq.


    Was ich nicht weiß, ob in allen Ländern LM für Lifetime Karten gilt.

    Kann sein, das in F Geräte ohne das Recht zu dauernden Kartenupdates verkauft werden.

    Dazu am besten in Frankreich mit einem PC angeschlossen an einer französischen IP Adresse die französische Garmin Seite aufrufen und die Angebote ansehen.

    Nur dann ist man auch in der französischen Verkaufsorganisation.

    In Deutschland bin ich wahrscheinlich immer noch bei Garmin Deutschland, auch wenn ich die Sprache auf französisch Stelle.


    Ford Sync 2 erkennt man am Display.

    Im Startbildschirm hast Du 4 Felder und in den Ecken die Auswahlbutton Telefon, Navigation oben und Radio, Klima unten.


    Ich habe aber gerade mal Bilder gegoogelt und es könnte sein, dass Du das Radio mit den seitlichen Bedientasten rechts und links noch drin hattest. Das wäre sogar noch der Vorgänger von Sync 2 und war ein auf Bosch basierendes Navi.

    Die wurden auch eine Weile (ab Modell 2007- bis 2013/4, zur Umstellung auf Sync2) im SMax, Mondeo, Galaxy verbaut und nahezu baugleich auch bei VW verwendet.


    Aber ist doch eigentlich egal, ein Umbau auf Sync 3 käme viel zu teuer und ist keineswegs besser. Und neue Karten, zu teuer, alles zu unflexibel, wie schon geschrieben.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

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  • Auf der Garmin .fr Seite wird mir nur das -S angezeigt......für 210 Euro

    auf der .de Seite ist das D für 290Euro UvP bei Ganzeuropa, 270Euro UvP bei Zentraleuropa.


    Ich habe allerdings noch keinen Hinweis, auf der deutschen Seite, gefunden, ob die Updates auch in Frankreich durchführbar wären..... bei unserem (alten) TOM TOM geht das nämlich nicht..... Ich werde Garmin de mal anschreiben und nachfragen.

  • Bin gerade auf das Garminforum gestoßen und lese mal mit, vielleicht steht da was betr. Updates im Ausland.

    Habe bislang nur die Info, dass ein User arge Probleme hat eine Tour von D nach Portugal in einem Rutsch zu berechnen, da wohl RAM zu klein.....

  • Hallo Ford-Fan,


    Wenn das Gerät eine Deutsche Verkaufnummer hat und von Garmin Express als in Deutschland verkauftes LMTD erkannt wird, sollte auch in Frankreich das volle Update möglich sein. LMT heißt nämlich Lifetime Maps und Lifetime Traffic (Dienste).

    Die Geräte-Basissoftware enthält die entsprechenden Informationen in einem sicher versteckten Bereich. Damit weiß Garmin Express welches Gerät und Karte installiert ist und für diese gelten dann die Updates. Du kannst also z.B. nicht und nie von Zentral-Europa auf GanzEuropa Aufrüsten mit LIfetimekonditionen. Das gilt einmalig auf Lebenszeit für das Gerät.

    Benötigst Du ganz EU kannst Du eine SD kaufen oder einmalig Downloaden, die Karte aber auch nicht in den PC kopieren. Also ggf is GanzEuropa, je nach dem wo man vielleicht mal fahren will die am Ende „billigere“ und vernünftigere Lösung.


    Dies, natürlich unverbindlich zu den Bezeichnungen und Update der Karte.

    Ich meine mich zu erinnern, dass ich sogar in Saint Jean de Luce im letzten Jahr in der FeWo Kartenupdates gezogen habe.


    Was sehr lange Strecken weit weit über 1000 km angeht, davon habe ich auch schon gelesen. Bin aber mit meinen Garmins schon Strecken bis 1200 km schon geroutet.


    Wenn man solange Strecken fahren will, wird man dies eh nicht am Stück abfahren.

    Man hat das sicher Orte als Zwischenziel zum Übernachten oder sonst wie Pausen machen.


    Als Folge, die Route in z. B. Tagesettappen aufteilen.


    Bin übrigens heute wieder mit dem 61 LMT-D eine eigene geplante Tour gefahren.

    Es tut was ich will, wenn man Fallstricke der Routenplanung vermeidet.

    Das ist aber nicht dem Gerät geschuldet, sondern man muss sich damit schon ein bisschen befassen.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 750 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit MapPilot, ein Garminableger, ausgerüstet ist.

    Das MB MapPilot System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

  • Danke für deine ausführliche Info. Bei mir kommt es schon vor, dass ich die Strecke von F nach D (das können schon 1000km sein) , in einem Rutsch fahr..... und das auch ohne großartige Pausen .... Also TomTOm (in D gekauft) gestattet kein Update von F aus.....


    Ein Ford-Freund hat mich aufgeklärt :D ich habe kein Sync sondern mca....