Neues Navi; nur welches?

    • Offizieller Beitrag

    ihr sagt, dass ihr mit Garmins Routenführung unzufrieden seid. Routenführung ist mir sehr wichtig. Leider bietet ihr keine Alternative zu dem Garmin 2599, welches als 5 Zoll Gerät, mit Stauumfahrung, ordentlichen Rechen- und Ladezeiten eine bessere Routenführung hat.
    Es ist schon besser, wenn man schimpft, wenn man auch konstruktiv etwas anmerkt. So bringt mich euer Beitrag natürlich zum Zweifeln, mangels Alternative hilft es mir aber nicht weiter.

    stimmt, aber wer solche theman schon hesterllerspezifiziert einstellt, hat sich bereits vorentschieden, ansonsten würde sowas in den einsteigerbereich gehören und dort hätte ich zumindest weiterführend geantwortet und auf erfahrungen mit medion oder tomtom verwiesen. wer im garminforum nach alternativen fragt, wird diese kaum bekommen, ohne das der antwortende viel haue bekommt. ;)



    mfg rohoel.

  • Hallo Thron,


    ich kann nur noch mal erwähnen, dass vieles was hier bei TT positiv = Verkehrsinfos ist und bei Garmin negativ =Routenfürung zumindest in meiner Erfahrung in beiden Fällen deutlich überbewertet wird.
    Ich bin seit 8 Jahren von Köln aus mindestens an 2 wenn nicht gar 3 Tagen der Woche auf den deutschen Autobahnen meist Richtung Stuttgart unterwegs mit einer Fahrleistung von 45000 Km/Jahr.
    Hinzu kommen noch Ferienfahrten. Über 6 Jahre mit Navigon und nun etwa 1,5 Jahre mit dem Garmin 2699


    Nur 3-4 mal bin ich in Chaosstaus geraten, die mir entweder Stillstand von max. 1 Stunde einbrachten oder eine derartige Überfüllung z. B. vor einem Brückentag-WEs, das überall nichts ging.
    Die absolute Spitze war an einen Feriensamstag von Füssen bis Gardasee 270 km in 11,5 Stunden.
    Da hilft das beste Navi nicht mehr.


    Ansonsten, die Klagen Einzelner zu bestimmten Situationen stehen bestimmt im krassen Gegensatz den vielen Erfahrungen der Anderen, die Ihre Zufriedenheit mit gerade Ihrem Gerät nie berichten.


    Daher kaufe dir das Navi das mit Routenplanung, Bedienkonzept, Trafficverhalten am ehesten Deiner Hauptforderung entspricht. Ist dies eine annehmbare Routenplanung, auch Offline am PC, ist Garmin mit dem Basecamp-program erste Wahl. Ist eine vielleicht!! bessere Trafficwarnung das Hauptargument, obwohl Du es wahrscheinlich vom Nutzen höher einstufst als es wahrscheinlich eintreten wird, mein Erfahrung, mehr 90% der gemeldeten Staus sind ja gar nicht auf meiner Strecke, dann TT. Gefällt Dir oder brauchst Du beides nicht dann vielleicht Becker.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

  • Die Tipps und Erfahrungen von euch helfen mir, ich werde das ganze "sacken lassen" und (vermutlich) dann Ende März ein Garmin 2599 bestellen.



    Ich war zwar etwas voreingestellt auf Garmin, war und bin jedoch auch für andere Alternativen offen. Das Garmin 2599 scheint jedoch für mich ein passendes Gerät zu werden. Mein Glück, denn so spare ich auch noch etwas da das 3598 doch etwas teurer war und wenn es nur die 3D Animationen sind (die ich eh nicht so mag) und Metall anstatt Plastik (was mir egal ist) jedoch die "Inneren Werte" ähnlich sind, dann spare ich mir natürlich gerne den einen oder anderen Euro.


    Mit meiner Laufuhr von Garmin bin ich auch sehr zufrieden; Polar hatte ich auch mal.

  • Vielleicht noch ein Wort zur Routenwahl, die bei Garmin immer wieder mal angezweifelt wird: Ich denke, viele machen den Fehler, bekannte Routen mit denen zu vergleichen, die das Navi vorschlägt. Das kann so aber nicht funktionieren. Denn während ein Mensch Routen nicht nur nach objektiven sondern auch nach subjektiven Kritikpunkten auswählt, arbeitet das Navi rein mit Algorithmen. Ich als Mensch wähle zum Beispiel eine bestimmte Strasse, weil ich die lieber fahre (z. Bsp. Lanstrasse vs. Autobahn), das Navi hingegen wählt stur die Route, die es nach der Berechnung mittels der erwähnten Algorithmen als die optimale hält. Habe ich nun keinen Plan, wo ich durchfahren muss, so folge ich einfach der vom Navi vorgeschlagenen Route und komme zuverlässig ans Ziel. ich bekomme so gar nicht mit, dass es eventuell noch eine andere Route gegeben hätte, welche vielleicht (Betonung auf vielleicht) einige Minuten schneller gewesen wäre. Denn meistens handelt es sich wirklich nur um Minuten, welche durch eine andere Routenwahl hätten eingespart werden können. Ausserdem braucht es häufig nur ein kleines Verkehrshindernis (Traktor, der nicht sofort überholt werden kann, geschlossene Bahnschranke...) und schon kehrt sich das Verhältnis um und die vom Navi gewählte Route ist schneller.


    Habe ich jedoch eine ungefähre Ahnung, welchen Weg ich nehmen könnte, so kann ich problemlos die Anweisungen des Navis ignorieren und schon passt sich das Navi meiner Routenwahl an. Und im Gegensatz zu früher funktioniert das fast in Echtzeit, also zumindest beim 2699 von Garmin dauert es jeweils nur Sekunden, bis das Gerät die neue Route berechnet hat.


    Insofern kann ich die Kritik an der Routenwahl nicht wirklich nachvollziehen. Meine Erfahrung zeigt: Das 2699 führt mich zuverlässig an mir unbekannte Adressen, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Und die dabei gewählten Routen sind bis heute immer nachvollziehbar gewesen. Auch längere Fahrten, zum Beispiel von der Ostschweiz nach Stuttgart oder Frankfurt, hat das Navi immer problemlos gemeistert, die Routenwahl hat auch da Sinn ergeben.


    Es kann durchaus sein, dass die Routenwahl mit anderen Navis anders ausfällt. Nein, es muss sogar sein, denn da sind ja nicht die gleichen Algorithmen hinterlegt. Aber die Betonung liegt hier auf anders, nicht auf besser. Denn wie oben erwähnt kann eine andere Route durch kleinere Hindernisse leicht von der schnelleren Route zu derjenigen mit der längeren Fahrzeit werden. Da gibt es so viele Faktoren wie Bahnübergänge, Ampeln, zu erwartendes Verkehrsaufkommen... die von unterschiedlichen Navis eben unterschiedlich gewichtet werden.


    Somit kommt es am Schluss wieder zu einer menschlichen - also subjektiven - Entscheidung, welches Navi man besser mag. Wenn da jemand Garmin lieber mag also Tom Tom (oder umgekehrt), so ist das natürlich in Ordnung. Nur finde ich es störend, wenn man subjektive Wahrnehmung (wie die persönliche Beurteilung der Routenwahl) zum objektiven Kriterium macht und als Argument für oder gegen ein bestimmtes Gerät ins Feld führt. Denn gerade die Routenwahl ist so subjektiv, das lässt sich kaum objektiv beurteilen. Nebst den persönlichen Präferenzen kommt nämlich auch immer die aktuelle Verkehrssituation dazu und die ist bekanntlich jeden Tag und von Stunde zu Stunde unterschiedlich. Insofern ist die Routenwahl immer nur eine Momentaufnahme. Sind andere Staus gemeldet, kann es durchaus sein, dass ein und das selbe Gerät für die selbe Route zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliche Routen vorschlägt. Wie soll denn nun objektiv beurteilt werden, welche Route die bessere ist, zumal man ja schlecht überprüfen kann, ob die Staus zur besagten Zeit wirklich vorhanden waren? Soll man etwa hinfahren und nachschauen? Und gleichzeitig jemand anders auf die alternative Route schicken, der dann ebenfalls nachschaut? Und was, wenn sich die Verkehrssituation bis zur Ankunft am besagten Ort schon wieder verändert hat...

    • Offizieller Beitrag

    in mir bekannten regionen (und der umkreis ist tätigkeitsbedingt sehr groß) kann ich die routenvorschläge durchaus wichten und verschieden navis und deren routen miteinander vergleichen. fakt ist, es bleibt (m)ein subjektiver eindruck. aber, wenn das navi a in meiner region oft seltsam fährt, gehe ich natürlich davon aus, das es das in anderen regionen ebenfalls macht und nehme eben lieber meinen vergleichskandidaten b oder c.
    wie eingangs erwähnt, fahre ich hier nicht nur im 50km-durchmesser sondern deutlich mehr und kann die vorschläge zumindest für mich gut abschätzen, zumal ich keine automatische stauumfahrung die vorschläge beeinflussen lasse.



    mfg rohoel.

  • @ altea und rohoel,


    ich habe nun seit 2005 Erfahrung mit Navigon, damals noch die Version 4 für PDAs. Als die Version 5 Anfangs, es war wohl so um 2008/9 heftige Fehler zeigte, Routenberechnungen über 1000 km und mehre Länder, obwohl man nur 200 km weit fahren wollte, kaufte ich ein Garmin 1490T und einige andere User halt auch TTs. Sehr bald sind viele, wie ich auch wieder zu Navigon zurückgekehrt weil die Routenberechnungen und Vorschläge halt deutlich schlechter waren als die von Navigon, nachdem der grobe Fehler ausgemerzt war.


    2012 kaufte ich dann noch mal für die Planungen auf offline Karten mit Mapsource (jetzt Basecamp) ein Garmin 2595. Da ich seit 2008 nun beruflich, wie schon erwähnt, viel durch D und angrenzende Länder fahre, habe ich das 2595 selbstverständlich auch praktisch erprobt. Zum 1490T war das ein Riesenfortschritt, von der Qualität der Navigons, mittlerweile das immer noch aktuelle MN7/MN8 oder die APP-Versionen, aber noch ein gutes Stück entfernt.


    Nun habe ich, mangels neuen PNAS von Navigon und mit der Erfahrung mit dem Garmin Nüvi 65 im Jahr 2014 in den USA, halt das noch aktuelle 2699.
    Das Display und die Anzeige der wählbaren Zusatzinfos ist den 5 Zöllern Navigons klar überlegen, ist halt ein 6 Zöller, und, wie unten in meinem Avatar beschrieben, mit den Routenvorschlägen konkurrenzfähig zu meinen Navigons.


    Altea hat schon recht, hier und da fragt man sich beim Abfahren der Route, ob das wirklich der beste Weg ist, sie erscheint, wie Du rohoel es beschreibst, doch seltsam, erst recht, wenn man Autobahnen bewusst auslässt und so über Land gondelt z. B. mit meinem Cabrio. Nimmt man aber dann eine Landkarte, die aus Papier!! und vergleicht die Route mit der, die man für besser hielt, weil man war ja schon mal in der Nähe anders gefahren und kennt sich ja zumindest ein bischen aus 8), sieht man, die Route war gar nicht sooo :thumbup: schlecht.


    Als um es kurz zu machen: Garmin ist heute doch mit neuen Routenberechnungsmethoden ausgerüstet und grobe Schnitzer habe ich mit dem 2699 nicht mehr erlebt.


    Nutzt man das Garmin mit relativ eng gesteckten Zwischenzielen z. B. bei Rundtouren mit dem Cabrio, hat man mit Basecamp ein offlinefähiges Planungstool, und dann ist die Route immer so, wie vorgeplant. Änderungen könne sich nur durch Unerwartetes auf der Strecke ergeben, wie Umleitungen wg. Baustellen oder Unfall die auf der PC-Karte nicht verzeichnet sind.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

    2 Mal editiert, zuletzt von PSR ()

  • in mir bekannten regionen (und der umkreis ist tätigkeitsbedingt sehr groß) kann ich die routenvorschläge durchaus wichten und verschieden navis und deren routen miteinander vergleichen. fakt ist, es bleibt (m)ein subjektiver eindruck. aber, wenn das navi a in meiner region oft seltsam fährt, gehe ich natürlich davon aus, das es das in anderen regionen ebenfalls macht und nehme eben lieber meinen vergleichskandidaten b oder c.
    wie eingangs erwähnt, fahre ich hier nicht nur im 50km-durchmesser sondern deutlich mehr und kann die vorschläge zumindest für mich gut abschätzen, zumal ich keine automatische stauumfahrung die vorschläge beeinflussen lasse.



    mfg rohoel.

    Sag doch mal welches Navi du nutzt bzw für deutlich besser hältst?!

    • Offizieller Beitrag

    ein 9 jahre altes medion mit (fast) aktueller soft und aktuellsten karten sowie ein tt5100. beim ersten ist die routenberechnung für mich unerreicht von der konkurrenz, das zweite hat unerreichte verkehrsdienste weltweit. für das 5100 gibt es hier auch einen umfangreicheren test von mir (einfach mal suchen).
    als backup fährt aktuell nicht das medion sondern ein navigon 2310 (ebenfalls aktuelle karten) mit mir rum. um dem ganzen die krone aufzusetzen fahre ich einen ford-festeinbau (veraltete karten schon beim kauf), den ich aber wegen der umständlichen adresseingabe nie nutze.
    garmin haben kollegen von mir (es werden weniger) und ich hatte einen drei-wochentest mit einem garmin im beruflichen alltag. seit dem bin ich eben geheilt. :)
    beruflich fahre ich aktuell um die 60/65tkm plus dann noch privater kram. ;)
    übrigens bleibt immer noch die navithek zum selber testen, hier wurde auf vieles eingegangen, auf den hinweis will keiner aufspringen, warum nicht?



    mfg rohoel.

  • Da muss wohl der Thread Ersteller "aufspringen", wir können das schlecht für ihn tun. Und ich brauche kein neues Navi ;)

  • ich wollte gerade das 2599 bestellen, da sagt Amazon, dass eine neuere Version (
    Garmin DriveSmart 50 LMT-D EU Navigationsgerät) verfügbar sei.


    Jetzt bin ich verwirrt.

  • Bestellen und sehen ob es dir gefällt . Amazon ist bei der Rückgabe vollkommen problemlos. So hast du dann das aktuelle Modell und kannst deine Erfahrungen selber machen . Das Gerät ist noch gar nicht verfügbar . Also abwarten und in Ruhe die ersten Rezensionen lesen . Das Problem bei Garmin ist das sie bei der Geräte SW ( FW) immer wieder bei Adam und Eva beginnen und daher ist die FW meistens im ersten Jahr mit einigen Macken versehen . Manchmal ist es besser ein älteres Gerät zu kaufen .


    Gruß

    iPhone 14 max Pro & iPad4 mit Jabra Motion Headset ,Hyndai I30N Performance mit Werksnavi und Karten von Navteq/Here und Verkehrsservice von TT,das beste aus zwei Welten

    Einmal editiert, zuletzt von tourenfahrer55 ()

  • ... das liebe Geld und Adam und Eva haben mich überzeugt.


    Es ist das 2599 geworden.

  • Eine gute Wahl. Ist ein solides Gerät ohne Schnickschnack. Ich habe das 2699 mit einer fixen Halterung von Brodit in meinem Auto montiert und es fühlt sich fast wie eine Werkslösung an. Besonders die Qualität des Displays überzeugt mich immer wieder von neuem. Immer wenn ich ein Geräte mit Plastikdisplay in den Händen halte, bin ich froh, mich für das 2699 entschieden zu haben, auch wenn es nicht ganz billig war.