Komische Phänomen...

  • war letzte Woche ferienhalber in München (und vor allem im Kloster Andechs - mjam mjam...). Dabei hatte ich ein komisches Phänomen:


    Auf der Autobahn in Höhe Landsberg verlor ich plötzlich das GPS-Signal. Das wäre an und für sich ja nichts besonderes, auch nicht, dass ich meinen PDA neu starten musste, damit das Signal wieder da war.


    Aber bei der Rückfahrt wieder auf der selben Autobahn und wieder in Höhe Landsberg nochmals dasselbe Phänomen.


    Dabei sollte doch gerade dort der Empfang besonders gut sein, rundum freie Sicht. Hat es in Landsberg irgendetwas besonderes?

  • Das wäre natürlich eine Möglichkeit: GPS-Empfang durch ILS-Systeme und Radar oder was auch immer ausser Gefecht gesetzt.


    Ist allerdings der allererste Flughafen, bei dem ich dieses Phänomen hatte.


    Aber was solls, ist ja nicht schlimm und das Kloster Andechs finde ich mittlerweile blind und die Schweinshaxe war wieder mal ausgezeichnet und das Bier sowieso : drink

  • Zitat

    Original von gs.arch
    ...vielleicht das hier:


    Wäre eine Möglichkeit. Möchte ich allerdings für meinen nächstgelgenen AP (Zivile und Militärische Nutzung) verneinen. Ich bin oft rund um den AP mit GPS unterwegs und hatte da noch nie Aussetzer. Auch an/in der Nähe von anderen APs hatte ich noch nie Probleme ...



    Wastl

  • ...was nicht ausschließt, dass hier irgendwas -defekt - strahlt. Wir hatten solche Fälle schon bei Steuergeräten eines Autos, Suche nach Jaguar sollte was bringen. Evtl. ist im Bereich dieses Flughafens ein Gerät defekt.

  • Zitat

    Original von Cleaner
    Vielleicht haben die Ami's, denen gehören meines Wissens nach die Satelliten, ein wenig an der Schraube gedreht.


    Zumindest das können wir mit Sicherheit ausschließen.


    Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Browsercheck unter permanenter Überwachung der Amis steht, damit diese just wenn er sich in die Nähe des Flughafens begibt, "an der Schraube drehen".


    Entschuldigung, aber das ist ausgemachter Blödsinn.

  • Zitat

    Original von karomue
    ...was nicht ausschließt, dass hier irgendwas -defekt - strahlt.


    Dann mag natürlich auch GPS 'verrückt' spielen, klar. Wobei man ja sowas zuerst nicht annimmt - obwohl, wenn ich mir so das Eingangskörbchen auf meinem Arbeitsrechner ansehe :-D) dann geht immer wieder mal as in den Allerwertesten ...



    Wastl

  • Zitat

    Original von karomue


    Entschuldigung, aber das ist ausgemachter Blödsinn.


    Ich habe nicht geschrieben, dass Browsercheck unter Beobachtung steht, aber es steht außer Zweifel, dass die Amerikaner die Genauigkeit der Positionsbestimmung runterregeln können.
    Vielleicht war nur zufällig zu diesem Zeitpunkt die Genauigkeit runtergeregelt, als er vorbeikam.

  • Zitat

    Original von Cleaner


    Vielleicht war nur zufällig zu diesem Zeitpunkt die Genauigkeit runtergeregelt, als er vorbeikam.



    Nein!


    Entschuldige nochmals, aber dieses Märchen kommt immer dann auf, wenn bei irgendjemand mal der GPS-Empfang temporär nicht wie erwartet läuft. Und es ist fast ein Sommerlochthema seit Jahren und nie bewiesen, sondern immer nur widerlegt worden.


    GPS-Empfang ist von Natur aus schon kritisch. Eine mögliche Lösung wurde ja unten schon gepostet.


    Ach ja, die Amis hätten viel zu tun, wenn sie so oft wie dies hier vermutert wird, am System drehen würden. Und dann noch für nur wenige km-Streifen!!


    Überlege mal die Logik Deiner "Vermutung".

  • Zitat

    Original von Cleaner
    Vielleicht war nur zufällig zu diesem Zeitpunkt die Genauigkeit runtergeregelt, als er vorbeikam.


    Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass die Russen oder al-Qaida dort für Browsercheck einen Störsender aufgestellt haben.

  • Zitat

    Original von karomue


    Überlege mal die Logik Deiner "Vermutung".


    Dann verstehe ich folgenden Auszug aus der Wiki nicht.
    "Moderne militärische GPS-Empfänger werden heute mit einer sehr viel größeren Anzahl Korrelatoren ausgestattet, ähnlich wie der im zivilen Bereich eingesetzte SiRF-III Chipsatz, wodurch es möglich ist, den P/Y-Code direkt auszuwerten. Diese Empfänger werden bei den Herstellern als "direct Y-code"-Empfänger bezeichnet. Diese Empfängergeneration macht es möglich, den C/A-Code zu stören, um die Nutzung von zivilen GPS-Empfängern durch gegnerische Kräfte beispielsweise zum Vermessen von Feuerstellungen zu verhindern. Da die Bandbreite des militärischen Signals ca. 20 MHz ist, können die 1-2 MHz Bandbreite des C/A-Codes, die zivil genutzt werden, gestört werden, ohne dass militärische Empfänger wesentlich beeinträchtigt werden. Das und die Annahme, dass heutige Konflikte regional begrenzt sind, führte zur Entscheidung, die künstliche Verschlechterung abzuschalten."


    Quelle: Wikipedia.de/ gps

  • 1. sind Angaben in Wicki immer mißtrauisch zu betrachten, da war schon erheblicher Mist drin.


    OK, das, was da steht, entspricht auch meinem Kenntnisstand.


    Aber: selbst zu Kriegszeiten wurde in diesem Forum nicht festgestellt, dass der Empfang aller hier, die das kritisch betrachten, in irgendeiner Weise gestört gewesen wäre.


    Und was ich speziell meinte:


    Welchen Grund sollte es geben ausgerechnet an einer bestimmten Stelle - geht sowieso nicht, es betrifft immer größere Bereiche - den Empfang zu stören? Die Amis haben wirklich besseres zu tun.


    Und nun lass es gut sein. Lese meine Postings nochmal durch, alle Argumente sind gesagt. Du darfst nicht von der grundsätzlichen Möglichkeit der Störung darauf schließen, dass im ganz unten geschilderten Fall dies auch so gewesen sein könnte. Und interpretiere auch das Wort "regional". Damit ist kein auf m begrenzter Durchmesser, oder meinetwegen auch Streifen gemeint. Logo?