Beiträge von PSR

    Dann haste halt Glück und wohnst nicht oder durchfährst nicht alltäglich Ballungsräume oder Dein grandioser Bordcomputer rechnet netto ohne Stoppzeiten an Ampeln oder sonstige Halte. Das gibt es selbstverständlich.
    Bei meist max. 50 km in Ortschaften kann jeder ohne 5 Finger ausrechnen, dass Gesamtschnitte also incl. Stops nie an die 50 km herankommen.


    Ich habe selber mal reichlich blöd geschaut, als ich in Köln die Aachener Straße bei relativ ruhigem Verkehr vom Stadion bis Melaten von Ampel zu Ampel gefahren bin und ich nicht schneller war als ein junger Mann neben mir auf dem Gehweg mit Innliners. Jedesmal wo ich halten musste war er innerhalb der Haltephase wieder neben mir. Und der ging sicher nicht mit 50-60 km/h über den Gehweg.


    In Frankreich habe ich mal kühn behauptet, da war ich auch noch gut 25 J jünger, die Route des Georges an der Ardeche knapp 30 Km, oft kurvige Landstraße fährt man in 30 Minuten. Als man mir entgegnete, dafür brauchst du fast 'ne Stunde, hab ich erst mal gelacht und fest behauptet "das geht in 30 Minuten". An einem der Folgetage bin ich die Strecke mit Stopuhr und oft schon quietschenden Reifen und ohne groß Verkehr abgeritten. So knapp 45 habe ich doch gebraucht und später im zügigen Normaltempo waren es dann immer knapp an der Stunde. Fahrversuche und Vergleichsfahren mit verschiedenen Autos und Leistungen in Auto Motor Sport im Heft, als auch in der Sendung in VOX haben schon öfters gezeigt, dass gerade mit den geschätzten und tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten weit daneben geschossen wird.


    So werden die möglichen Zeitgewinne von Hochleistungsfahrzeugen (deutlich mehrmals 200 PS) gegen Durchschnittsfahrzeuge (heute etwa 90-140 PS) weit überschätzt, zumindest bei Fahrten am Tag. Der verrückteste Vergleich war ein getunter Porsche Tuarreg um 500 PS gegen einen Citroën C1 Diesel 70 PS von München nach Düsseldorf mit Ziel am Funkturm. Über mehr als 600 km war der Zeitgewinn des Porsches 17 Minuten.


    Übrigens ein Schleicher bin ich keineswegs, meine Dienstwagen haben immer um 180 PS und mehr. Wo es geht, lass ich es auf der AB auch mal mit mehr als 170 fliegen. Aber am Ende, wenn man dann auf eine Kolonne aufläuft, hat man die Überholten wieder hinter sich und oh Frust, die sehen die Lücke rechts von der Kolonne, die sich auf der linken Spur hinter einem überholenden LKW gebildet hat und überholen einen um wieder 30-40 m vor mir links einzuscheren. Passiert mir regelmäßig.

    @ rohoel,


    Verstehe Deine Antwort nicht.


    Auch Du fährst m. W. sehr viel und müsstest zu gleichen Ergebnissen kommen.
    Viele verwechseln Maximalwerte mit Durchschnittswerten und die sind nun mal auch für PKWs in Ortschaften bestenfalls 25-30 Km/h, auf Landstraßen 60 und auf der Autobahn 110. Vorrausgesetzt die Strecken und Fahrzeiten sind mindestens über 15 Minuten.


    Soeben geprüft der Tripcomputer in meinem derzeitigen Dienstwagen zeigt 4700 km, eine Gesamtfahrzeit von fast 9 Tagen und eine Durchschnittsgeschwindigkeit für diese Gesamtstrecke von 44 km/h und das bei mehr als 70% Autobahn. Noch Fragen?

    OK, verstanden.


    Nun, wenn Du die Gesamtlänge, die gefahren werden muß kennst und in Anteile unter 60 km und unter 90, brauchst Du nur die praxisnahen Annahmen. Im Ortsverkehrs am Tag ist der Schnitt immer unter 60, real in Praxis, wie schon benannt, irgendwo zwischen 25 und 30 km/h, auf Landstraßen, bitte nicht zu kurvenreich, kommst Du im Schnitt auf 50-60 km, immer berücksichtigt, dass nicht überall 100 km/h gilt, oft auch nur 70 oder 80 und Kreuzungen auch zum Abbremsen zwingen.
    Autobahnen lassen sich je nach Strecke noch am ehesten mit konstanten Geschwindigkeiten fahren, allerdings so meine Erfahrung in D-Land nicht auf den Hauptrouten Nord-Süd oder Ost-West.


    Solltest Du aber ähnlich dem jetzigen Normzyklus relativ genaue Minutenanteile mit genau einem bestimmten Schnitt haben wollen, also zum Bsp. 3 Minuten mit 35 km/h und dies noch mit einer hohen Gleichmäßigkeit, sorry als Vielfahrer mit nun über 40 Jahren Praxis, das geht real nicht auf.

    Zitat

    Ich bräuchte auch eigentlich keine GPS Daten im Sinne von Längen- und Breitengrad Koordinaten sondern nur die Zeit und die Geschwindigkeit in zb 1 Herz takt. So als würde ich eine 1 stunden route in Google maps mit 3600 zwischenzielen versehen. Die ganzen Routenplaner haben das ja im hintergrund laufen schätze ich mal aber die geben das natürlich nicht aus, da das ja viel zu viele daten wären.


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    Noch mal zur Verdeutlichung: Google Maps, aber auch Basecamp und die anderen Tourenplaner berechnen anhand der Geokordinaten und den Start und Zieldaten und eventuell zugefügter Zwischenziele sowie Präferenzen, wie - schnellste/kürzeste Route oder Autobahnausschluss mit den im Kartenmaterial zusätzlich gespeicherten Attributen, dazu gehören halt alle Wegkreuzung und möglichen Abbiegungen, den möglichen Durchschnittsgeschwindigkeiten (auch gespeichert) aufgrund des Straßentyps, die Entfernungen und Zeiten nach rein mathematischen Größen. Zu dem Zeitpunkt bei einer Planung läuft nichts im Hintergrund. Auch bei einer Simulation, wie schon beschrieben, ist der GPS-Empfang nicht aktiv und nur die gespeicherten Daten werden genutzt. Ein Aufsplitten in Bruchteilen innerhalb der Strecke oder auch Teilstrecke, so wie Du das beschreibst, ist da nicht nötig und nicht vorgesehen.


    Schaltest Du im Fahrbetrieb das GPS zu, passiert im Prinzip immer noch das Gleiche. Gespeicherte Daten werden benutzt um Deine Strecke, die Du fahren möchtest zu ermitteln, eine Fahrzeit wird ebenso aus den Daten vorberechnet, nun aber und hier kommt der Unterschied, die Reststrecke und Restzeit wird in einer Endlosschleife bis zu Erreichen des Ziels unter Hinzunahme der Position, also der aktuellen Koordinate ermittelt aus dem empfangenen GPS-Signal, der aktuellen Uhrzeit und gemeldeter Verkehrsinformationen und daraus zu addierender Verzögerungen berechnet.


    Und ganz ehrlich. Den Zweck Deines Ansinnens kann ich nicht nachvollziehen. Fährst du eine Rallye in der Stadt?
    Was nützt mir das Wissen einer Durchschnitssgeschwindigkeit auf 2 km Strecke im Stadtverkehr am PC oder Navi vorher, wenn die Tagessituation beim Befahren des Teilstücks ganz anders sein kann. Fährt z. B. der Müllwagen bei der Tonnnenentleerung justament vor mir her und Überholen nicht möglich ist aller vorher bekannter Durchschnitt für die Katz.
    Ich fahre selber nun beruflich so um die 45000 km im Jahr. Einzig auf der Autobahn ist halbwegs verläßlich ein 100 bis 105 km Schnitt zu halten. In Orten ist einfach zuviel Zufall, um da was Verläßliches zu sagen. Reale Schnitte, nicht wundern, sind deutlich unter 50 km/h. Sie liegen bei 25-30 km. Und damit wird in den Planern und Navis auch gerechnet.

    Hallo Ben,


    Was Du da verlangst, gibt es so nicht.


    Vorab, es gibt auch keine simulierten GPS-Daten. Auf den Karten der Navis gibt es, wie auf dem Papierkarten nur Geo-Koordinaten in Ost-West und Nord-Süd. Das GPS sendet über die Satelliten Signale auf die Erde, die von den Geräten empfangen werden. Mittels Laufzeitberechnungen der Signale aus mehreren Satelitten wird die aktuelle und nur diese Position des empfangenden Gerätes in Bezug zu den bekannten Geo-Koordinaten bestimmt. Mit Simulation (ohne Empfang) ist da nichts.


    Navis, die überhaupt Routenexport erlauben sind nicht mehr sehr viele am Markt.
    Am bekanntesten und vielseitigsten sind da noch die Garmin Navis der aktuellen xx99 Reihe oder auch das Nüvi 65 und 66.
    Die Geräte werden in wenigen Tagen durch eine neue Generation abgelöst, die aber zum Planen unverändert bleiben.
    Der Vorteil der Garmins: Mit dem von Garmin zum Downlaod angebotenen Basecamp lassen sich die Routen auch ohne Internetverbindung planen, weil man die gleiche, jeweils aktuell heruntergeladenen Lifetimekarten auch auf den PC kopieren kann.


    Es gibt auch Internetroutenplaner, der bekannteste und vielleicht beste ist der RouteConverter, aber der nutzt, wie die anderen Planer im Hintergrund die GoogleMaps Karte immer online.


    So jetzt zur Planung selber, hier mit dem auch von mir mittlerweile verwendeten Basecamp.
    Die Benutzung der Basecamp Soft ist hier und da ein bisschen hakelig und nicht so flüssig zu handhaben wie der RoueConverter. Das liegt aber daran, dass die Software auch für die Off-Road und Wandernavis zu verwenden ist und da oft mit Tracks statt Routen gearbeitet wird.


    Im PKW Modus lassen sich in den Einstellungen unter der Streckenbeschreibung bei Routenpräferenz für die verschiedenen Straßen, wie Stadt, Land- und Schnellstraße und Autobahn die Durchschnitssgeschwindigkeiten frei einstellen. Z. B. für Gespannfahrten die Autobahn auf 75 km/h.
    Mit den Werten werden die Fahrtzeiten berechnet und die Ankunftszeiten an den jeweiligen Zwischenzielen und Markierungen die man sich für die Route setzt, in der Listenanzeige der Route angezeigt.
    Die Zeiten sind dann entsprechend deiner Vorgabe schon sehr real.
    Daraus aber die Menge der Anteile mit der eingestellten Durchschnittsgeschwindigkeit von z. B. den genannten 75 Km/h zu ermitteln, ist doch ein bisschen viel verlangt.
    Manuell kannst Du dann gerne aus den Einzelentfernungen und Zeiten die Durchschnittsgeschwindigkeit der Teilstrecken berechnen.
    Nur was soll das, wenn am nächsten Tag alles anders sein kann, siehe folgenden Text.
    Kopierst Du die Route dann aufs Navi, kannst Du dort eine Simulation fahren, nur in Echtzeit, das geht nicht. Schließlich hieße das, dass so etwas 2 und mehr Stunden bis zu einer Tagesfahrt dauern kann. Am PC hast Du doch die Entfernungen und Zeiten der Teilstrecken schon erhalten. Das Navi ohne GPS-Empfang wiederholt nur die Berechnung der am PC geplanten Route. Wie oben beschrieben, mit Empfang geht Simulation nicht weil die aktuelle Position immer in der laufenden Berechnung der (Rest)Zeit hinzugenommen wird und die ändert sich stillstehend nun mal nicht. Da ist der Widerspruch zur Simulation.


    Wenn ein Navi dann real in den Fahrmodus mit GPS Empfang geschaltet wird und die Route aus dem Speicher geladen ist, wird diese IMMER und von jedem Standort fortlaufend während der Fahrt neu berechnet und entsprechend der Verkehrssituation welche dann noch mit in die Berechnung einfließt die Zeiten zum nächsten Zwischenziel und die Gesamtzeit angezeigt.
    Weitere Etappenzeiten sind nicht direkt sichtbar und können sich natürlich auch laufend durch die Verkehrssituation ändern.


    Ich hoffe mal, Dir so in Grundzügen die Funktion eines Navis im Betrieb und die Simulation, die auf den Navis angeboten wird darzustellen.
    Die Routenplaner einschließlich Google Maps können nur mit angenommenen Durchschnittswerten berechnen incl. aktueller Verkehrslage bei Online-Planern. Dies dann auch schon sehr genau bzw. eher zu knapp. Fahren mit GPS Signal ist dann eine andere Vorgehensweise mit der darin eingebundenen Dynamik und natürlich Aktualität.

    @ altea und rohoel,


    ich habe nun seit 2005 Erfahrung mit Navigon, damals noch die Version 4 für PDAs. Als die Version 5 Anfangs, es war wohl so um 2008/9 heftige Fehler zeigte, Routenberechnungen über 1000 km und mehre Länder, obwohl man nur 200 km weit fahren wollte, kaufte ich ein Garmin 1490T und einige andere User halt auch TTs. Sehr bald sind viele, wie ich auch wieder zu Navigon zurückgekehrt weil die Routenberechnungen und Vorschläge halt deutlich schlechter waren als die von Navigon, nachdem der grobe Fehler ausgemerzt war.


    2012 kaufte ich dann noch mal für die Planungen auf offline Karten mit Mapsource (jetzt Basecamp) ein Garmin 2595. Da ich seit 2008 nun beruflich, wie schon erwähnt, viel durch D und angrenzende Länder fahre, habe ich das 2595 selbstverständlich auch praktisch erprobt. Zum 1490T war das ein Riesenfortschritt, von der Qualität der Navigons, mittlerweile das immer noch aktuelle MN7/MN8 oder die APP-Versionen, aber noch ein gutes Stück entfernt.


    Nun habe ich, mangels neuen PNAS von Navigon und mit der Erfahrung mit dem Garmin Nüvi 65 im Jahr 2014 in den USA, halt das noch aktuelle 2699.
    Das Display und die Anzeige der wählbaren Zusatzinfos ist den 5 Zöllern Navigons klar überlegen, ist halt ein 6 Zöller, und, wie unten in meinem Avatar beschrieben, mit den Routenvorschlägen konkurrenzfähig zu meinen Navigons.


    Altea hat schon recht, hier und da fragt man sich beim Abfahren der Route, ob das wirklich der beste Weg ist, sie erscheint, wie Du rohoel es beschreibst, doch seltsam, erst recht, wenn man Autobahnen bewusst auslässt und so über Land gondelt z. B. mit meinem Cabrio. Nimmt man aber dann eine Landkarte, die aus Papier!! und vergleicht die Route mit der, die man für besser hielt, weil man war ja schon mal in der Nähe anders gefahren und kennt sich ja zumindest ein bischen aus 8), sieht man, die Route war gar nicht sooo :thumbup: schlecht.


    Als um es kurz zu machen: Garmin ist heute doch mit neuen Routenberechnungsmethoden ausgerüstet und grobe Schnitzer habe ich mit dem 2699 nicht mehr erlebt.


    Nutzt man das Garmin mit relativ eng gesteckten Zwischenzielen z. B. bei Rundtouren mit dem Cabrio, hat man mit Basecamp ein offlinefähiges Planungstool, und dann ist die Route immer so, wie vorgeplant. Änderungen könne sich nur durch Unerwartetes auf der Strecke ergeben, wie Umleitungen wg. Baustellen oder Unfall die auf der PC-Karte nicht verzeichnet sind.

    Hallo Thron,


    ich kann nur noch mal erwähnen, dass vieles was hier bei TT positiv = Verkehrsinfos ist und bei Garmin negativ =Routenfürung zumindest in meiner Erfahrung in beiden Fällen deutlich überbewertet wird.
    Ich bin seit 8 Jahren von Köln aus mindestens an 2 wenn nicht gar 3 Tagen der Woche auf den deutschen Autobahnen meist Richtung Stuttgart unterwegs mit einer Fahrleistung von 45000 Km/Jahr.
    Hinzu kommen noch Ferienfahrten. Über 6 Jahre mit Navigon und nun etwa 1,5 Jahre mit dem Garmin 2699


    Nur 3-4 mal bin ich in Chaosstaus geraten, die mir entweder Stillstand von max. 1 Stunde einbrachten oder eine derartige Überfüllung z. B. vor einem Brückentag-WEs, das überall nichts ging.
    Die absolute Spitze war an einen Feriensamstag von Füssen bis Gardasee 270 km in 11,5 Stunden.
    Da hilft das beste Navi nicht mehr.


    Ansonsten, die Klagen Einzelner zu bestimmten Situationen stehen bestimmt im krassen Gegensatz den vielen Erfahrungen der Anderen, die Ihre Zufriedenheit mit gerade Ihrem Gerät nie berichten.


    Daher kaufe dir das Navi das mit Routenplanung, Bedienkonzept, Trafficverhalten am ehesten Deiner Hauptforderung entspricht. Ist dies eine annehmbare Routenplanung, auch Offline am PC, ist Garmin mit dem Basecamp-program erste Wahl. Ist eine vielleicht!! bessere Trafficwarnung das Hauptargument, obwohl Du es wahrscheinlich vom Nutzen höher einstufst als es wahrscheinlich eintreten wird, mein Erfahrung, mehr 90% der gemeldeten Staus sind ja gar nicht auf meiner Strecke, dann TT. Gefällt Dir oder brauchst Du beides nicht dann vielleicht Becker.

    hallo Altea,


    ich weiß nicht, ob das Nüvi 2599 Tracks querfeldein verarbeiten kann. Es ist ein Autonavi was Routen anhand von Zielen (Wegpunkten) berechnet und nicht eine "Route" nach Trackpunkten z. B. alle ca, 30-50 m im Gelände darstellt.


    Dazu braucht Du ein Montana oder eTrex oder Oregon, um ein paar Geräte aus der Garmin Outdoor-Wandersparte zu nennen.
    Mit entsprechender Karte sind die rudimentär Autoroutingfähig, berechnen also eine Route und zeigen die Abbiegepunkte mit einem Piepton an, Sprache ist dann aber nicht.
    Umgekehrt geht bei den Autogeräten mit Wandertouren m. W. gar nix.

    Aus Kundensicht hast Du natürlich recht mit der Updatepolitik, als Unternehmer willst Du neue Geräte verkaufen.


    Wie man weiß ist dabei Androidhandys genauso übel. Trotzdem werden die weiterhin gekauft.
    Also, nur weil dein 3597 nicht auf den neusten Stand zu bringen ist, kann man den neuen Stand bei Garmin nicht ablehnen.


    Übrigens, bei den anderen noch verbliebenen Naviherstellern ist die Praxis m. Wissens auch nicht anders.

    Ich habe es schon erwähnt, perfekt im Vergleich zu den Navigons ist die Rotenberechnung von Garmin noch nicht, aber mit den seit 2015 verkauften Modellen xx99doch deutlich zu der Berechnung der früheren Modellreihen verbessert.
    Ich habe noch das 2595 und hatte das teure 3597 im Frühjahr 2014 für Testfahrten bei meinen Dienstreisen hier aus der Leihoption. Das Ergebnis und auch das Verhalten des Gerätes am Display war ernüchternd. Dies wurde seinerzeit nicht nur von berichtet, das Gerät wird aber nicht mehr verliehen. Berichte zu den aktuellen Geräten sind entsprechend meiner Erfahrung, seit dem letzten Jahr habe ich ein 2699 und das ist von mir auf meinen Dienstreisen eingesetzt worden, deutlich positiver. Fazit: Hier gibt es nicht mehr viel zu meckern. In der Regel sind die Routenvorschläge plausibel.
    Man hat bei Garmin doch ein bisschen von Navigon abgeschaut.

    Hallo Thron


    da gehst Du preislich schon ganz schön in die Vollen.


    Das 2599 hat ein paar Gimicks weniger wie 3D Gebäude, für mich nur störender Nonsens, kann sonst alles was Du willst, weil die Navigationsengine selbst ist die Gleiche und Du bezahlst gut 100,--€ weniger als bei dem 3598.


    Noch ein Hinweis: Aufpassen im Handel on- wie offline sind noch viele 2014 Modelle, die mit dem silbernen Rand unten, erhältlich mit den Endnummer xx97 statt 99. Deren Software ist veraltet und oft mit unsinnigen Anweisungen, Routen. Die Software wird seitens Garmin nicht upgegradet wie einst bei Navigon. Auch haben die Geräte noch nicht den integrierten Digitalfunkempfänger, sondern noch den Knubbel am Kabel mit der anzusteckenden Wurfantenne.


    Bei den Geräten mit dem Zusatz LMT-D bist Du richtig.

    Hallo Mc


    Es ist gut möglich, dass das 2210 noch mit der Betriebssoftware MN5, MN6 gab es m. W. nicht, ausgerüstet ist. Damit ist das Gerät für Aktualisierungen nur noch Elektronikschrott. Selbst wenn Du illegal an neue Navigon Karten kämst, sie funktionieren nur noch mit dem Betriebssystem MN7 oder MN8.
    Auch ist der Speicher und der Prozessor viel zu schwach. Das 2210 ist noch ja ein 3,5 Zoll Gerät. Selbst die 4,3 Geräte sind im Handel längst ausgestorben. Der Standard sind heute 5 Zoll und mehr.
    Einzig sinnvolle Weg. Weiternutzen und trotzdem ankommen oder neukaufen, wie von den Vorschrreibern angekündigt oder Umstieg auf eine App für Dein Smartphone, sofern Du eins hast. Da gibt es viele, zum Teil auch gute und kostenlose Apps, welche für Gelegeheitsnutzer mehr als ausreichend sind.

    Hallo dd2ren


    In Deinem Fall, wo Du allmorgendlich eine Liste mit festen Adressen bekommst, die Du nacheinder oder wie auch immer geordnet abfahren sollst, magst Du dies am Navi sogar besser hinkriegen als am PC. Gerade die Adresssuche ist insbesondere bei Basecamp ein bisschen hakelig.


    Anders ist dies aber bei einer Urlaubsplanung, wo ich für eine Route oft keine exakten Adressen brauche sondern nur zwingende Wegpunkte, damit zum Beispiel die Route nicht der schnellsten Verbindung zwischen Anfangs und Endziel folgt, sondern dem von mir gewünschten Weg z.B. Über einem bestimmten Pass oder einer landschaftlich schönen Strecke.
    Das, und da gibt es kein Vertun, geht klar besser am PC mit wesentlich mehr Übersicht und flüssigerem Zoomen der Karte.

    Wenn man die Routenplanung, und das ist sowieso so besser zu bewerkstelligen, am PC durchführt, kann man bei Garmin so um die 40 Zwischenziele auf Basecamp einplanen und als Route gespeichert übertragen. Auch das Nüvi 65 kann mit geplanten Routen und mehr als 5 Zielen umgehen. Nutzte selber das Nüvi 66 in Amerika und habe mir alle Routen mit entsprechenden Stops vorher am PC erstellt.
    Hier und Heute nutzte ich nun seit über einem Jahr das 2699 und dort geht es auch.


    Im übrigen sind die Garmins, ob Off Road oder Straße, gerade bei den Tourern, wie Motorradfahrer, Cabrioten und Wanderer gerade wegen der Zielführung über sog. Wegpunkte oder Zwischenziele, beide Begriffe gibt es da, sehr beliebt und der Quasi-Standard weit vor den anderen Geräten.
    Wegpunkte sind da pro Route bei 1000 Punkte limitiert.


    Und noch mal der Hinweis, das machen fast alle Planer größerer Touren. Die Planung erfolgt am PC mit großem Monitor und nicht auf dem Navi. Das ist nur nerviges Gefrickel.


    Falls Du als wahrscheinlich Anfänger nicht genau weißt, was es mit und wie mit der Routenplanung auf sich hat, schicke mal eine private Mail. Vielleicht hilft ein direkterer Kontakt.
    Ich zum Beispiel verstehe nicht, dass Du nicht mehr als 5 Ziele am Nüvi eingeben konntest. Es geht doch.