Beiträge von PSR

    Hallo Martine,


    drei Routenvorschläge waren ab Navigon 7 oder 8 Standard, d. h. dies ist auch auf den letzten PNAs so. Du machst nichts verkehrt. Die erste Route ist dabei immer die optimalste Route.


    Auch die Bildschirmdarstellung auf 2D noch oben lässt sich bei Android App sicher einstellen. Bei der Apple App geht es ja auch.
    Dazu, zumindest bei der IOS App, oben links das Symbol mit den drei Strichen antippen, dann auf Einstellungen und dann auf Karte und Kartenansicht. Doch sehr simpel!!


    Zu Garmin Geräten gehts Du hier ins Garmin Forum.


    Vergleichen lassen sich die Garmins mit Navigons eigentlich nicht mehr, weil es die Navigons ja nicht mehr als PNAs gibt.
    Die letzten PNAs wurden Anfang 2012 verkauft.


    Mein Kommentar sagt doch alles. Die Garmins sind heute mit den jüngeren Modellen ab Nummer xx99 oder jetzt den Drives, den Navigons so nahe, das ich damit zufrieden bin.
    Wenn Du Berichte und auch Erfahrungen und Vergleiche zu den Navigons finden willst schau doch meine Berichte an. Ich habe ausreichend dazu geschrieben.

    Meine Meinung:
    Wenn es nur um eine vielleicht auch tagesaktuelle Datenbank möglicher mobiler Blitzerstandorte geht, ist da immer noch das Wort "möglicher". Und wenn Du nun da selber welche zufügst ist damit verbunden, dass Du die schon bekannten Standorte ja nicht rausnehmen kannst. Es werden nur mehr.
    Ich hatte auch mal im Jahr 2010 einen Blitzerwarner in Nutzung, weil man mich 2009 nach über 20 Jahren auf einer Autobahn mit einer kurzen Strecke "Brückenschäden 60 km" beim Überholen eines LKWs vor der einspurigen Einfädelung hinter der Brücke mit 86 mobil geblitzt hatte.
    Den Blitzerwarner habe ich beim täglichen Durchfahren der Stadt Köln nach wenigen Tagen wieder abgebaut. Das ständige Gepiepe vor bisher bekannten möglichen Standorten ist nur noch nervend.
    Hier an meinen Vorort bei Köln gibt es eine Kurve mit 70 das ist ein möglicher Standort wo ungefähr 200 m hinter der Kurve etwa 2 mal im Jahr gelasert wird. Dafür jeden Tag den Pieper, dann lieber gleich mit 70 in und durch die Kurve.
    Ok, in der Schweiz gilt leider Null-Toleranz, heißt bei 1km überm Limit wird es schon schmerzlich teuer.
    In D hat man bis zu 5 km nichts zu befürchten und dann kommen noch 3 km Meßtoleranz hinzu. Wenn man dann sich ein bisschen zurückhält, kann man mit dem Wissen der erlaubten Geschwindigkeit hier eigentlich ganz entspannt auch ohne Blitzerwarner fahren.

    Hallo Altae,
    Bezüglich "mobiler Blitzer und täglicher bzw. manchmal auch stündlicher Standortwechsel".
    Die meisten PNA- Navis haben bisher keinen direkten Internetzugang und von den wenigen Navis mit eingebauter SIM und Google Online Zugang (das war's dann auch neben Parkplatzsuche und den Traffic-Live-Diensten) ist nur noch TT mit einem Model am Markt.
    Daher macht es ohne eine App, welche mittels Smartphone-Link an das Navi via Bluetooth Daten sendet, keinem Sinn tagesaktuelle Blitzerdaten zum Upload aufs Navi, so wie es POI-Base anbietet, zu erwarten.
    Das was Du suchst, bieten nur einige permanent online laufende Blitzer-Apps, die auch durch andere Mitbenutzer mehr oder weniger "just in time" aktualisiert werden. POI base auf einem 2699 kann das nun mal nicht liefern. Eine Sendegenehmigung über UKW bzw. DAB+, worüber die Traffic-Daten versendet werden, wird POI Base für POIs, welche auch immer, erst recht für Blitzer in der Schweiz, nie erhalten.

    Hallo Harmut,
    natürlich sind die Polizisten heute nicht mehr ganz von gestern. Es soll sogar Beamte geben, die fahren selber mit Blitzerwarner im Privatauto durch die Lande. Man will ja nicht erwischt werden. Neben Bußgeld, Punkte droht denen ja noch zusätzlich ein internes Dizi.


    Nur in sehr wenigen Ländern sind Radarwarner, hier aber nur die sogenannten passiven Datenbank basierten Systeme wie sie in Navis verbaut sind, erlaubt. M. W. nur in GB, so man mir dort bei Dienstreisen erzählte. Aktive auf Funkwellen oder anderem, wie Laser basierende Empfänger/Warner sind überall verboten.
    In der Schweiz ist auch das Mitbringen von Navis mit Radarwarner verboten. Alle anderen EU-Länder verbieten das aktive Betreiben, also ein eingeschaltetes Systems.
    Trickiger Weise dürfte in D deine Frau als Beifahrer einen Radarwarner im Handy aktiv in der Hand halten, da sie nicht das Fahrzeug führt. Du jedoch nicht ein Navis fest an der Scheibe, was Dich als Fahrzeugführer mit "allem" unterstützt.
    Was die Kontrollen angeht, kannst Du aber davon ausgehen, dass ohne ausreichenden Anfangsverdacht auf ein aktiviertes System nicht kontrolliert wird.
    Das wäre dann praktisch auch nur bei mobilen Blitzern mit Abfangstation der Fall. Alle stationären Blitzer, städtische Blitzer oder mobilen Autobahn Blitzer halten keinen an.


    Soweit ich nun über 10 Jahre hier im Forum aktiv bin ist lediglich mal über ein Fall berichtet worden, wo jemand mit Navi-Blitzer wohl erwischt wurde. Richtig verifiziert war das aber m. W. auch nicht.
    Problem der Polizei, das kann man offen schreiben, dass weiß sie selber. Die Varianten der Warner sind zu viel. Das reicht über Handys, mobile PNA Navis, aktivierte und zugeladene Software auf Navis in Festeinbauten, bis zu den mehr oder weniger versteckt im Auto mitgeführten kleinen nur GPS Empfängern vom Pearl Versand mit POI-Base.


    Da ins besonders bei der Nachfrage auf Systeme in Handys Persönlichkeitsrechte der Eigner wegen der dort gespeicherten Daten verletzt würden, wird praktisch in D nicht auf Blitzer in Navis explizit kontrolliert.


    Was andere Länder machen und welche Rechte auf Zugriff besteht, weiß ich nicht. Nur so viel, die Schweiz ist praktisch schon am Zoll berechtigt zu prüfen, weil die Einfuhr solcher Systeme verboten ist. Darum klammern einige Anbieter der Warner die Daten der Blitzer in der Schweiz auch aus.


    Das alles, was ich hier schreibe ist natürlich rechtlich unverbindlich.
    Verbindlich ist: Fast überall in EU ist der aktive Betrieb der Warner verboten und kann heftig geahndet werden

    Hallo


    Wenn Du mein Info zu Amazon beachtet und dem Hinweis "Bei Amazon gelistet seit" gesehen hättest, wüsstet Du, dass ein 2009er Kabel nicht für die 2015 Modelle ist.


    Auf Deinem Kabel ist auf dem Stecker zum Zig- Anzünder ein Aufkleber: Der beginnt mit der Typenbezeichnung Garmin TA20 Charger


    (Den aktuellen Garmins mit 5 Zoll liegt ein Kabel TA10 bei, ich vermute mal es handelt sich um Kabel, die 1 Ampere, TA10 oder 2 Ampere , TA20 Strom abgeben, und die 6 Zöller brauchen mehr Strom, mit dem TA10 würde der Akku nicht mehr geladen)


    Somit ist das erste Kabel von PDAMax das Richtige.

    Hallo Peter,


    hier scheinst Du was durcheinander zu werfen.
    Navigon fresh war/ist eine Verknüpfungssoftware für den PC, um die Navis an den Navigon Server anzumelden und Kartenupdates oder Softwareerweiterungen aufzuladen.


    Die Betriebsoberfläche oder GIU der Navigons, MN8 war die letzte Version, gibt es heute so gut wie unverändert, warum sollte man Gutes auch ändern, nur noch bei der APP.


    Und somit nein, Garmin hat eine eigene Software für den PC, Garmin Express, um all die Garmin Navis, ob fürs Auto oder die Outdoor Geräte mit dem Garmin Server zu verbinden.


    Die Bedienoberfläche der Garmins selber, also die GUI ist aber sehr übersichtlich und eher noch einfacher zu bedienen, erst recht bei den 6 Zoll Bildschirmen, als bei Navigon und wem das Farbschema mit oranger Route von Navigon besser gefällt, mir auch, das kann man bei den Garmins einstellen.

    Hallo Peter,


    Navigon PNA, also Navis sind seit fast 5 Jahren Geschichte. Die 4,3 und 5 Zoll Geräte tw. mit Livefunktion über eigene SIM Karte mit Betriebssystem MN8 waren die letzten Navigons.
    Im Herbst 2011 hatte Garmin Navigon gekauft und damit den Vertrieb der damals besseren Navigons eingestellt. In 2012 begann der Abverkauf der Lagerbestände. Neue Geräte jünger als Ende 2011 als Herstellungsjahr gibt es nicht.
    Seitens Navigon wird nur noch die gleich funktionierende immer noch erstklassige APP zur Navigation vertrieben, für IOS und Android.
    Nur auf IOS funktioniert, falls gewünscht die Routenplanung mit dem RouteConverter und Export der Datai zum IOS-Gerät.
    Das IOS-Gerät muss eine SIM Karte besitzen, iPhone hat's eh, die iPads nur bei den Versionen Wifi+Cellular.


    Ein mittlerweile annehmbarer Nachfolger mit größerem 6 oder auch 7 Zoll Display ist das Garmin Nüvi2699 oder 2799 LMT-D Baujahr ab 2014,noch erhältlich, keinen älteren Geräte mit Endziffer xx97 oder xx98 und die noch jüngeren, jetzt DriveSmart betitelten Geräte.
    Ich habe selber die Geräte und die sind heute mit wirklich geringen Abstrichen den alten Navigons ebenbürtig.

    Hallo asgard


    das 2699 wird in EU nur mit EU Karte vorinstalliert verkauft. Forsquare ist die zugehörige POI Datenbank.
    Kartenaktualisierung der EU Karte geht nur, wenn das Gerät mit der von Garmin downzuloadenen Software GarminExpress auf dem Garminserver angemeldet wird. GarminExpress liest die Seriennummer aus und weiß so, um welches Gerät es sich handelt. Hier also die EU-Version mit Lifetime EU-Karte.


    Die USA Karten konnte man früher über eine DVD installieren und auch ein Lifetime Udate Recht für 99,-- dazu kaufen. Seit ungefähr Mitte 15 gibt es die DVD nicht mehr und man kann nur noch einen einmaligen Download kaufen oder eine microSD (vorzuziehen) mit der USA Karte.
    Der Download funktioniert nur auf dem Gerät EINMAL! Jede Manipulation führt zum Verlust der Daten. Da ist Garmin rigeros. Die SD ist kopiergeschützt, kann dafür aber auf jedem Gerät verwendet werden, sollte man mehrere Geräte haben, z.B. ein Straßennavi wie das 2699 fürs Auto oder mal ein Oregon Hand/Outdoor Gerät auf dem Fahrrad.


    Weiterhin, ist nun eine SD drin, man sollte immer mindestens eine 8GB SD fest hinzufügen (bisher garantiert ist die Funktion der SD bis 16 GB, mehr braucht man auch nie), werden beim Download die Daten gemischt verteilt, also im Gerät und auf der SD. Bei den EU-Karten ist die Wiederherstellung bzw. das Update auf neue Karten eher unproblematisch, da das Gerät ja erkannt wird und dann wieder die Daten neu auf Gerät oder SD geswopt werden. Was, wie, wo genau untergebracht wird, habe ich noch nicht geprüft.
    Den Rat hier aber aus dem Forum habe ich angenommen, grundsätzlich Anfangs eine leere SD hinzuzufügen, weil der Download neuer Karten (angeblich) im Speichermanagement ohne eine SD schon mal zickt. (sollt eigentlich nicht sein, weiß aber auch nicht genau, warum das empfohlen wird.)
    Wie dem auch sei, bisher hatte ich mit dem Download der aktuellen Karten via Garmin Express und das auf mehreren Geräten mit einer vorab zugefügten leeren SD noch nie Probleme.
    Mein Nüvi 66 hat die USA DVD Installation, weil ich 1014 damit in USA war und hier klappt auch das zugekaufte registrierte Lifetime.


    Also zum Schluß, wenn Du die USA Karte nicht verlieren willst, stricke nicht irgendwie ohne tiefes Wissen rum, mit irgendwelchen Datenschiebereien. Die Garmins, sind da aus Schutzgründen sehr sensibel.
    Lade Dir Garmin Express runter, registriere das Gerät, hoffentlich klappt es, weil es kann sein, dass auch die Nummer bzw. die Anmeldung bei Garmin Express mit der E-Mail des Vorbesitzers verknüpft ist und eine Doppelregistrierung nicht geht, da bin ich nicht so im Bilde. Bei Navigon war es so.
    Klappt die Registrierung kann die EU-Karte aktualisiert werden oder auch nachträglich bzw. parallel auf dem PC gespeichert werden für die Nutzung mit Basecamp. Dazu aber auch Basecamp zuerst installieren, damit dies erkannt wird. Sonst geht das nicht.


    Wer unbedingt heute USA mit Lifetime braucht, bei Amazon gibt es (noch) das Nüvi 2559 mit EU und USA Karte beide mit Lifetime und Installation auf Basecamp. Kurioserweise wird das Gerät bei Garmin D nicht offiziell angeboten.

    Wenn Du grundsätzlich ein Garmin ausprobieren willst, wie ich schon so oft schrieb, die sind bis auf die Zusatzeigenschaft für Camper Maße einzugeben alle in der Funktion und Handhabung gleich, leihe dir in der Navithek das doch freie DriveSmart Deluxe aus.
    Dann hast Du wenigstens schon mal eine Idee, wie die Garmins ticken.
    Danach auch noch mal ein TomTom oder ein anderes Gerät. Bedenke aber, das was ich jetzt beschreibe, kann nur Garmin.
    ....Wenn Dir dann Basecamp runterlädst, das geht auch so, kannst Du mit dem original Garmin USB Kabel (wenn es im Leihumfang dabei ist), ggf. geht auch ein anderes, aber nicht immer, das Gerät in Basecamp sehen und auch die EU-Karte. Die wird dann vom Gerät ausgelesen. Damit hast Du Offline Zugriff auf die Karte im Gerät am PC für die Planung und Gesamtübersicht
    Die wird nämlich auch vom Gerät eingelesen, wenn man nicht ein registriertes Gerät über GarminExpress zur Kartenaktualisierung anmeldest.
    Über Garmin Express werden die Lifetime Aktualisierungen durchgeführt und dabei hat man die Möglichkeit, auch die EU Karte auf dem PC und auch parallel auf gleichem Wege auch auf einem Laptop zu installieren um auch ohne angedocktes Gerät die Planung zu machen und nur zum Export der Route das Gerät anzudocken....


    Das Kartenaktualisieren kannst Du mit dem Leihgerät natürlich nicht machen, es ist nicht auf Deinem Konto registriert.


    Bei anderen Marken wie Falk, oder Becker schau Dich hier im Forum nach den Erfahrungen grundsätzlich um. Fakt ist, so schreibt es auch Tourenfahrer, einer der oft hier berichtet, die großen Player haben noch auf Dauer eine Chance und das ist derzeit nur Garmin und TT eventuell noch Becker, die anderen Marken kämpfen ums Dasein.
    So vertreibt auch Medion keine Geräte mehr, obwohl es durchaus hoch zufriedene Nutzer gab und noch gibt. Ebenso wie es immer noch viele Navigon User gibt, die Ihre Geräte hegen und pflegen, weil sie sind immer noch gut.

    Erst mal ne Frage zurück:


    Wo, im Auto oder zu Hause in der Wohnung?


    Im Auto muss immer das zugehörige original Ladekabel mit Stecker zum Zig-Anzünder verwendet werden, auch wegen der Antenne für das DAB+/UKW TMC (wenn kein DAB+ Sender zur Verfügung steht) die heute bei den Garmins im Kabel integriert ist, weil nun der Empfänger auch im Gerät verbaut ist. Damit ist sinniger Weise das Navi voll bedienbar.


    Zuhause nimmst Du das beiliegende USB-Kabel und bei Anschluss am PC wechselt das Gerät immer (das tun alle, auch TT und Andere) in den Connecting Modus hier zu Garmin Express für Kartenupdates oder auch zu Basecamp für die Routenplanung.


    Nimmst Du das USB-Kabel und schließt es an ein USB-Ladegerät fehlt die Verbindung zum Daten-Pin und das Navi ist bedienbar.
    Macht aber eigentlich keinen Sinn, bzw. für die paar Minuten um irgendwas auszuprobieren reicht der volle Akku immer.

    Falls Du eine APP Lizenz von Navigon für Android hast, käme auch ein kleines 7" Tablett in Frage, auch hier mit SIM Slot.
    Dann kannst Du Deine Navigon App auch dort installieren. Die Parallelinstallation von Apps ist nämlich oft erlaubt, zumindest bei Apple.
    Solltest Du ein iPhone haben, ist da nur das iPad mini mit SIM eine Option, die dann schon sehr teuer ist und dazu mit dem iPad Mini von fast 10" im Auto schlicht zu groß.


    Ansonsten beschränkt sich der Massenmarkt an Navis fast nur noch auf TOMTOM, Garmin und Becker.
    Ich persönlich nutze die Garmins, hier das 2699 oder das DriveSmart 60. Die Garmins lassen sich weitgehend auf das gewohnte Navigon Design und Bedienmenue einstellen. Schließlich hatte Garmin 2012 Navigon gekauft und ein Teil des Navigons Know How ist mittlerweile in die Geräte übernommen worden.


    Ansonsten will ich da keine weitere Empfehlung geben. Sonst heißt es wieder ich wäre zu einseitig.


    Übrigens
    Live Bilder als Fahrspurassistent gibt es nicht. Dies hieße ja, mit einer Kamera das aktuelle Bild vor Dir aufnehmen und dann führen.
    Es gibt bisher nur eine Fahrspursimmulation und eine Splitscrenn Fotoanzeige der Beschilderung.
    Was es live mit Kamera gibt, ist bei Garmin die Zielankunftführung auf den letzten ungefähr 200 m.
    Dazu hat ein Modell eine eingebaute DashCam.

    Hallo hw2504,


    Mein letzter Post richtete sich auch an rohoel, der aus dem Zusammenhang des ganzen Verlaufs des Treads meinen nutürlich schon etwas direkten Kommentar an Dich kritisierte.


    Aber nun noch mal an Dich selber.
    Du warst an einem Garmin Camper interessiert und hattest ein billiges und ein teures Gerät zu Anfrage ins Forum gestellt.
    Ich habe dir eindeutig die Unterschiede beschrieben und vom veralteten Gerät abgeraten, weil ich aus der Baureihe um das Jahr 12 bis 13 selber ein 25xx besitze und auch hier aus der Navithek mal das Supergerät mit dem Magnethalter erprobt habe.
    Im Vergleich zu den Navigons dieser Zeit waren die Geräte sehr fragwürdig.


    Das hat sich aber seit der XX99 Reihe stark verbessert.


    Weiterhin schrieb ich, dass allen Garmins, unabhängig von der Größe und dem Sonderzweck, wie Camper, LKW oder Motorrad immer die gleiche Grundsoftware beigegeben ist.
    Was Garmin nicht macht, ist verbesserte Grundsoftware aus neueren Baureihen z.B. der xx99 den Besitzern von älteren xx97 anzubieten. Man will halt die neuen Geräte verkaufen. Das war bei Navigon anders, man könnte 4 Jahre alte Geräte auf die letzte Version MN8 upgraden.
    Nun, Navigon Navis gibt es seit 2012 nicht mehr und da war auch bei den 5 Zöllern schluß. Navigon hat die beste App von allen, dies steht auch in externen Zeitschriften, kostet aber so um die 80,-- oder gibt es gratis bei einem Smartphonevertrag bei der Telekom als Navigon-select.


    Achtung die Software ist wirklich klasse, aber Routenexport geht nur mit einem iPhone oder iPad also auf IOS-Systemen. Hierzu plant man mit dem RoutConverter auf dem PC und schickt die Datei an sich selbst auf eMail Konto. Mit einem Android Tablet oder Smartphone geht das nicht. Dies wurde hier schon mehrfach erörtert.
    Noch ein Vorteil der App, du hast das Recht, die App auf mehreren Geräten zu verwenden, also so auf die schnelle auf dem kleineren Bildschirm des iPhone und auf einem z. B. iPad mini.
    Du mußt dann aber das iPad mit SIM Karte nehmen, denn nur dieses hat auch einen Satellitenempfänger für die Navigation. Die W-LAN iPads haben den Naviempfänger nicht verbaut.
    Da kostet die Hardware natürlich schon deutlich Geld, ist aber, kannst es mir ruhig abnehmen, die Top-Lösung.
    Obwohl ich die App besitze, nutze ich im Auto, hier das Cabrio oder in Leihwagen die Garmins. Neben der Navigation im Cabrio bin ich noch Außendienstler mit über 40.000 km im Jahr mit Dienst-und Leihwagen und schon auf Navis "angewiesen". Wobei, früher gings auch noch ohne, aber mit ist schon einfacher.
    Selbst das iPad Mini ist in den meisten PKWs viel zu groß. In einem WoMo mag das noch gehen. Und das kleine iPhone 6 oder gar 5 ist schon für mich zu klein.


    So, das als weitere Info um nicht der Einseitigkeit bezichtigt zu werden.


    Sind wir nun bei den Garmins und hier bei den Geräten 2699 und dem Camper 660 Lmt-D, das Neuere, ist es nun mal so, wie ich es schrieb.
    Wie willst Du einen Vergleich erwarten, wenn die Geräte bis auf die spezielle Eigenschaft des Campers, Abmessungen des WoMo einzugeben und Campingplatz POIs zu besitzen, gleich sind.


    Ich habe ja nun das 2699 (und ein paar andere Navis von Navigon und Garmin) und kann Dir niemals was Positives oder Negatives zum Camper berichten, weil ich keine Abmessungen eingeben kann und muss und Campingplätze auch nicht anfahre. Und der ein Camper besitzt, weiß nicht, ob das 2699 ohne die Eingabe der Fahrzeuglänge oder Höhe ihn vielleicht hier an einer zu niedrigen Brücke gewarnt hätte (wahrscheinlich nicht).
    Die Dinge sind einfach zu speziell.
    Was das 2699 hat, eventuell auch das Camper, ist die Datenbank von Foursquare, eine Datenbank zu Hotels, Restaurants aber auch Campingplätze, die dann auf der Karte gezeigt werden. Also eine umfangreiche POI-Sammlung.


    Was hier oft über Jahre diskutiert wurde war der "Kampf" der Basiskarten und der Ansagen.
    So waren früher viel öfter Kartenprobleme und unsinnige Ansagen bei den TomToms berichtet worden, die Kartendaten von Teleatlas bekamen, bis sie Teleatlas gekauft haben. Noch heute sind die Textansagen der TT etwas ungewöhnlich und manchmal irreführend. Konnte dies im August noch in einem Fiat Leihwagen rund um Mailand erproben und habe nach 3 Kilometer mein mitgenommenes Garmin angedockt.
    Besser und dann am besten waren die Navigons, gefolgt von Garmin und Becker, die alle die Karten von Navteq verwenden, welches von Nokia gekauft wurde, dann auf Here umbenannt wurde und seit gut einem Jahr dem Verbund Mercedes, Audi, BMW gehört.


    Noch mal, Du kannst jetzt natürlich immer noch Empfehlungen zu einem TT oder Becker erhalten oder zu der einen oder anderen App.
    Damit kommt man auf jeden Fall an.
    Dies verwirrt Dich aber nur weiter, weil am Ende wirst Du nur durch eigene Erfahrung schlauer. Entscheiden musst du Dich aber vorher.
    Aber nun, und da wird mir kaum einer widersprechen können.
    Routenplanung mit einer genau zu planenden Strecke, Abbiegepunkte, Zwischenziele ist wahrscheinlich ein Ding das Du nutzen willst. Dies ist nun mal am vernünftigsten zu planen am PC oder Laptop, auch mit offline Karten, gespeichert auf dem PC/Laptop. Das geht aktuell nur mit Garmin und auch TomTom, hier aber wieder nur wenn der PC online ist. TT hat keine Software Basecamp zur offline Planung.
    Die beiden Marken sind auch die meist verkauften bzw. genutzten bei Motorradfahrern, weil für diese die Routenplanung vorne an steht bzw. auch spezielle Motorrad-Navis angeboten werden, wasserdicht, rüttelfest und einem Bildschirm mit größeren Touchtastenfelder für Handschuhe, sonst aber wie die PKW Navis aufgebaut sind.


    Selbst das von mir favorisierte Navigon auf dem iPad mit Planung mit dem RouteConverter geht nur, wenn der PC/Laptop online auf GoogleMaps zugreifen kann.

    Lieber rohoel,


    Ich schreibe bestimmt nichts vor, aber wir hatten hier nun über die Jahre, die ich nun dabei bin schon öfters nicht endende Fragen zu dem Gerät im Vergleich zu dem Gerät, dass man sich fragt warum man das alles hier ausführlich erklärt. Ich verstehe diese Unsicherheit sehr wohl, keiner will sich falsch entschieden haben.


    Hier sind aber ein paar Fakten von Hw2504, die ihm doch selber die Richtung geben (sollten)


    Er hat einen Camper, vielleicht größerer Bauart.
    Ein Camper ist zum Reisen da.
    Hier behauptete ich mal, ist Routenplanung eine wichtige Tätigkeit/ Eigenschaft der Geräte, die er noch nicht ausreichend kennt, er aber sicher vermissen wird, wenn er mal weiß, was man damit machen kann.
    Du kamst Du dann mit dem Vorschlag auf ein Tablet mit App zu schauen, das ist ja durchaus legitim
    Vor - und Nachteile zwischen Navis und Apps habe dann ich erklärt.
    Da sind nun die Navis bei der Routenplanung immer noch den Apps auf den Smartphones und Tablets einen großen Schritt voraus.
    Unserem Threadstarter wurde dann das Tablett am Ende zu teuer.


    Er hatte eh' schon mal die Garmin Camper auf dem Radar (der erste Thread), da aber noch das veraltete gegen das neuere Modell.
    Günstiger als das Camper mit 6 Zoll ist nur das 2966 ebenfalls 6", mit zumindest absolut gleichen Basiseigenschaften.
    Unterschiede hatte ich m. E. ausreichend beschrieben.


    Jetzt hier im anderen Forenbereich mit dem selben Thema nochmal anfangen, ohne am Ende da schlauer zu werden, weil es ist schon alles aufgezählt, kann sorry nur noch dazu führen, das man schreibt
    Dann nehm den Camper und man muss sich nicht fragen, was verpasst zu haben.
    Zumal, und das ist das Entscheidende, zwei verschiedene Anwender gefragt werden, Wohnmobilisten und normale PKW Fahrer.
    Das geht schlecht, weil der Eine nichts über die anderen Geräte und Zusatzeigenschaften, die er nicht braucht, weiß.
    Würde er fragen Camper Navi von Garmin gegen TruckNavi von Becker, von WoMO-Eigner benutzt, käme man dem Anwenderkreis und geeigneten Antworten schon näher.
    Und um meinen Rat abzuschließen:
    Ich persönlich, der sich nun mit den Eigenschaften der Navis und der Routenplanung doch schon sehr gut auskennt und auch akzeptiert, dass die Dinger nie perfekt sind, käme mit dem 2699 und gescheiter Routenplanung aus.


    Siehe auch die Bemerkung zur ständigen Beobachtung.