Hallo hw2504,
Mein letzter Post richtete sich auch an rohoel, der aus dem Zusammenhang des ganzen Verlaufs des Treads meinen nutürlich schon etwas direkten Kommentar an Dich kritisierte.
Aber nun noch mal an Dich selber.
Du warst an einem Garmin Camper interessiert und hattest ein billiges und ein teures Gerät zu Anfrage ins Forum gestellt.
Ich habe dir eindeutig die Unterschiede beschrieben und vom veralteten Gerät abgeraten, weil ich aus der Baureihe um das Jahr 12 bis 13 selber ein 25xx besitze und auch hier aus der Navithek mal das Supergerät mit dem Magnethalter erprobt habe.
Im Vergleich zu den Navigons dieser Zeit waren die Geräte sehr fragwürdig.
Das hat sich aber seit der XX99 Reihe stark verbessert.
Weiterhin schrieb ich, dass allen Garmins, unabhängig von der Größe und dem Sonderzweck, wie Camper, LKW oder Motorrad immer die gleiche Grundsoftware beigegeben ist.
Was Garmin nicht macht, ist verbesserte Grundsoftware aus neueren Baureihen z.B. der xx99 den Besitzern von älteren xx97 anzubieten. Man will halt die neuen Geräte verkaufen. Das war bei Navigon anders, man könnte 4 Jahre alte Geräte auf die letzte Version MN8 upgraden.
Nun, Navigon Navis gibt es seit 2012 nicht mehr und da war auch bei den 5 Zöllern schluß. Navigon hat die beste App von allen, dies steht auch in externen Zeitschriften, kostet aber so um die 80,-- oder gibt es gratis bei einem Smartphonevertrag bei der Telekom als Navigon-select.
Achtung die Software ist wirklich klasse, aber Routenexport geht nur mit einem iPhone oder iPad also auf IOS-Systemen. Hierzu plant man mit dem RoutConverter auf dem PC und schickt die Datei an sich selbst auf eMail Konto. Mit einem Android Tablet oder Smartphone geht das nicht. Dies wurde hier schon mehrfach erörtert.
Noch ein Vorteil der App, du hast das Recht, die App auf mehreren Geräten zu verwenden, also so auf die schnelle auf dem kleineren Bildschirm des iPhone und auf einem z. B. iPad mini.
Du mußt dann aber das iPad mit SIM Karte nehmen, denn nur dieses hat auch einen Satellitenempfänger für die Navigation. Die W-LAN iPads haben den Naviempfänger nicht verbaut.
Da kostet die Hardware natürlich schon deutlich Geld, ist aber, kannst es mir ruhig abnehmen, die Top-Lösung.
Obwohl ich die App besitze, nutze ich im Auto, hier das Cabrio oder in Leihwagen die Garmins. Neben der Navigation im Cabrio bin ich noch Außendienstler mit über 40.000 km im Jahr mit Dienst-und Leihwagen und schon auf Navis "angewiesen". Wobei, früher gings auch noch ohne, aber mit ist schon einfacher.
Selbst das iPad Mini ist in den meisten PKWs viel zu groß. In einem WoMo mag das noch gehen. Und das kleine iPhone 6 oder gar 5 ist schon für mich zu klein.
So, das als weitere Info um nicht der Einseitigkeit bezichtigt zu werden.
Sind wir nun bei den Garmins und hier bei den Geräten 2699 und dem Camper 660 Lmt-D, das Neuere, ist es nun mal so, wie ich es schrieb.
Wie willst Du einen Vergleich erwarten, wenn die Geräte bis auf die spezielle Eigenschaft des Campers, Abmessungen des WoMo einzugeben und Campingplatz POIs zu besitzen, gleich sind.
Ich habe ja nun das 2699 (und ein paar andere Navis von Navigon und Garmin) und kann Dir niemals was Positives oder Negatives zum Camper berichten, weil ich keine Abmessungen eingeben kann und muss und Campingplätze auch nicht anfahre. Und der ein Camper besitzt, weiß nicht, ob das 2699 ohne die Eingabe der Fahrzeuglänge oder Höhe ihn vielleicht hier an einer zu niedrigen Brücke gewarnt hätte (wahrscheinlich nicht).
Die Dinge sind einfach zu speziell.
Was das 2699 hat, eventuell auch das Camper, ist die Datenbank von Foursquare, eine Datenbank zu Hotels, Restaurants aber auch Campingplätze, die dann auf der Karte gezeigt werden. Also eine umfangreiche POI-Sammlung.
Was hier oft über Jahre diskutiert wurde war der "Kampf" der Basiskarten und der Ansagen.
So waren früher viel öfter Kartenprobleme und unsinnige Ansagen bei den TomToms berichtet worden, die Kartendaten von Teleatlas bekamen, bis sie Teleatlas gekauft haben. Noch heute sind die Textansagen der TT etwas ungewöhnlich und manchmal irreführend. Konnte dies im August noch in einem Fiat Leihwagen rund um Mailand erproben und habe nach 3 Kilometer mein mitgenommenes Garmin angedockt.
Besser und dann am besten waren die Navigons, gefolgt von Garmin und Becker, die alle die Karten von Navteq verwenden, welches von Nokia gekauft wurde, dann auf Here umbenannt wurde und seit gut einem Jahr dem Verbund Mercedes, Audi, BMW gehört.
Noch mal, Du kannst jetzt natürlich immer noch Empfehlungen zu einem TT oder Becker erhalten oder zu der einen oder anderen App.
Damit kommt man auf jeden Fall an.
Dies verwirrt Dich aber nur weiter, weil am Ende wirst Du nur durch eigene Erfahrung schlauer. Entscheiden musst du Dich aber vorher.
Aber nun, und da wird mir kaum einer widersprechen können.
Routenplanung mit einer genau zu planenden Strecke, Abbiegepunkte, Zwischenziele ist wahrscheinlich ein Ding das Du nutzen willst. Dies ist nun mal am vernünftigsten zu planen am PC oder Laptop, auch mit offline Karten, gespeichert auf dem PC/Laptop. Das geht aktuell nur mit Garmin und auch TomTom, hier aber wieder nur wenn der PC online ist. TT hat keine Software Basecamp zur offline Planung.
Die beiden Marken sind auch die meist verkauften bzw. genutzten bei Motorradfahrern, weil für diese die Routenplanung vorne an steht bzw. auch spezielle Motorrad-Navis angeboten werden, wasserdicht, rüttelfest und einem Bildschirm mit größeren Touchtastenfelder für Handschuhe, sonst aber wie die PKW Navis aufgebaut sind.
Selbst das von mir favorisierte Navigon auf dem iPad mit Planung mit dem RouteConverter geht nur, wenn der PC/Laptop online auf GoogleMaps zugreifen kann.