Hallo Andrea,
also ich hatte schon einige Garmins, aktuell benutze ich auch das 61LMT-D.
Es stimmt, frühere Garmins rechneten bis zu 3 Routen, aber halt nicht immer. Mehr als oft stand dann im Feld 2 und 3 „keine alternative Route“. Von daher, Nutzen eher gering.
Und wozu eigentlich, wenn man von A nach bei B den kürzesten Weg fahren will/soll, eine Alternative. Kürzer als die kürzeste geht nicht, so gesehen ein Widerspruch. Die Alternative kann nur länger sein.
Was die Baustelle angeht auf der Autobahn. Wieso erzwingt die riesige Umwege. Sind Ausfahrten gesperrt, dann wäre das denkbar, ansonsten meinst Du Stauvermeidung, wäre das was anderes und dazu nicht unbedingt Umwege erforderlich.
also müsstest Du dies was konkretisieren.
Was nun alternative Route betrifft.
Es gibt dann beim 61er nur zwei, bzw. noch drei Möglichkeiten. Nehmen wir mal die Dritte zuerst, weil wie schon erwähnt Deine Begründung für die Umwege nicht klar ist.
Die dritte Möglichkeit ist natürlich eigentlich die Erste, weil das ist für mich die automatische Stauumfahrung durch den Verkehrsfunk. Dazu muss die Route aber erst mal laufen bzw. errechnet sein und dann direkt der Vorschlag für Umleitungen kommen, je nach dem, wie weit es bis zur Autobahn bzw, dem möglichen Stau noch ist. Und kommt keine Meldung rein, hat das Navi eben die schnellste Route berechnet und man kann trotzdem im Stau sein. Man ist auf das System angewiesen und daher hier die Nummer drei.
Es ist aber auch nicht auszublenden, dass auf alternativen Routen ebenso Staus passieren können und man ist genau so gekniffen.
Nummer eins wäre bei mir Routenplanung.
Wenn Du regelmäßig die Strecke fahren mußt und Du selber schon eine grobe Alternative kennst, plane doch die Route mit Dir auf dem Weg bekannten Zwischenziele und zwinge so das Navi die Ziele anzufahren.
Man kann da auch grob Ortsnamen verwenden und wenn man dann kurz vor dem Ort ist, vielleicht noch vor der Autobahnausfahrt zum Ort geht man ins Menü der Route und wählt „nächste Zwischenziel überspringen“. Nun rechnet das Navi die Route bis zum nächsten Zwischenziel us.w.. So zwing man das Navi eien gewollte Route zu fahren die sogar im Kreis gefahren werden kann. Wichtig, den Namen der Zwischenziele sollte man Nummern voran setzen, wenn das am Navi möglich ist. Es geht auf jeden Fall im Basecamp PC Routentool.
Die zweite Möglichkeit, die wählst Dein Endziel, läßt rechnen und wenn die route fertig ist und auf Los gedrückt hast gehst Du unten auf dem Schraubenschlüssel im im Menü wählst Du Route ändern. so bekommst Du einen neuen Vorschlag. Habe dies aber selber bisher nur benutzt um Routenpunkte zu überspringen.
Eine brutale Möglichkeit gibt es noch, die ich mal nicht im Detail erkläre, weil das nicht geht.
Du rechnest Dein Endziel, die grobe Alternative zu fahren kennst Du und fährst gegen die Anweisungen erst mal so wie Du den Alternativweg kennst. Irgendwann wird das Navi den Rest der Strecke so fahren, wie es richtig ist ohne Dich ständig woanders hinzuschicken.
Ist zwar nicht der Sinn des Navis, aber das mit den Alternativrouten eigentlich auch nicht. Siehe Anfang.
Und ggf. plötzlich erstellt Sperungen und Umleitungen oder auch länger bestehende Sperrungen, die dem Navi nicht durch die InfoSyteme mitgeteilt werden, kann das bzw. kein Navi schon am Anfang nicht ändern, wenn man einer Umleitung folgen muss. Zuächst ist fürs Navi das zurückfahren die kürzeste oder schnellste Lösung. Irgendwann hört das Zurückschicken aber auf weil laufend die Strecke neu berechnet wird und man so wieder zur Ursprungsstrecke zurückkommt.