Beiträge von PSR

    Hallo Roter Korsar,


    Ok, Dein Eingangspost war ja nun noch irgendwie nachvollziehbar und ich und tw. Eric haben Dir erklärt welche Daten es gibt, bei Here und TT, meist hochaktuell übrigens, wie die zum Navi kommen, das liegt bei den Herstellern und dass es bestimmte Klassen von Navis gibt.


    So wie ich nun aus Deinen Kommentar höre, gibt es keine einschränkende Beschilderung für LKWs ab xx Tonnen.

    Die müßte also erst mal her.

    Wenn die dann da ist, kann auch Here reagieren, falls nicht schon durch bauliche Gegebenheiten möglich ist und deswegen vermerkt.
    Das Du dann aber immer noch mit Übersehen, oder gar Ignoranz rechnen musst, liegt nun mal in der Natur der Menschen.


    Um meinen Beispielen ein drauf zu geben.

    Die schon benannte B55 wird in Köln zur Inneren Kanalstraße und dort gibt es ein alte Eisenbahnüberführung mit den Stahlbögen der frühen Jahre. Die hat in Köln den Beinamen „Idiotenbrücke“ weil in der rechten von 3 Fahrspuren die Durchfahrthöhe halt deutlich unter 4 m ist und regelmäßig LKWs hängen bleiben. Im Zuge von neuen Gleisverläufen wird die Brücke diesmal „nachgeben“ und zum Jahreswechsel abgerissen und durch eine moderne Stahlbetonbrücke ersetzt.


    Und zum Schluss, gib doch mal den Ort und die Ausfahrt und die Straße an wo es immer knirscht.

    Nun ja, mit dem Wissen aus Deinen Vorträgen hatte ich ihn ja auch darum gebeten. Aber nun, er weiß jetzt wohl dass das Eine, also Füttern der entsprechenden Navis, nicht ohne das Andere, das Melden durch die örtliche Verwaltung bzw. entsprechende Beschilderung geht.

    Auch wenn nun das Thema mehr oder weniger geschlossen ist, ich glaube Du hast da ein paar falsche Vorstellungen.


    Du schreibst.....gleichermaßen muss die Polizei eingebunden werden. ...


    Hä, angeblich ist das Problem doch schon lange vorhanden.


    Was soll da die Polizei denn noch tun, als wieder und wieder zur Absicherung beizustehen, wenn sich wieder mal einer verklemmt hat oder die Sachbeschädigung ggf. mit Unfallflucht aufzunehmen.


    Wache stehen präventiv ist doch wohl nicht drin.


    Eine eindeutige Wegweisung, ggf mit zusätzlichen optischen Hilfen wie Blinklichter notfalls bauliche Maßnahmen zur Abweisung, wo dies noch ohne Staubildung möglich ist und und und. Das allein in Verbindung mit geltenden Richtlinien umzusetzen obliegt der Gemeinde und dann aufwärts.


    Und zu Mitdenken...

    Hier in Köln gab es wegen Baumaßnahmen mehr fast drei Jahre ein Durchfahrtsverbot des „Kalker Tunnels“ als Auslauf der A4 in die B55 mit Zufahrt zur Zoobrücke bzw. umgekehrt für LKWs über 7,5 to.


    Schilder noch und nöcher, trotzdem, ich fuhr ja fast täglich dort zur Arbeit, immer wieder 40 Tonner, die das ignorierten.


    Mal wurde von einer Brücke bzw. dem Tunnel aus der LKW fotografiert, mal gab es von Köln aus auch Abfangkommandos. Das war wiederum auch nur begrenzt möglich, weil sonst die Staus noch größer wurden.

    Bekannt nun auch das gleiche Thema zur Leverkusener Brücke. Hier wurden dann feste Kontrollstellen mit Wachposten eingerichtet und wer halt in die eingerichtete „Mausefalle“ fährt zahlt 500,—€. Nach nun mehreren Jahren und trotz Navi-integration immer noch einige hundert pro Monat.

    Hallo roter Korsar,

    die meisten Standardnavis kennen nur schnellste oder kürzeste Strecke als Parameter die man zur Zielberechnung vorwählen kann.


    Wenn man dann bei schnellster Route, wo gewöhnlich schon „offenere“ Strecken als eher Umgehungsstraßen errechnet werden, gegenüber kürzeste Route nicht erheblich Zeit gewinnt, wird die die schnellste Route auch der kürzesten Route entsprechen oder auch dann nicht unbedingt die Umgehungsstraße nutzen. Garmin macht dies auch gerne bei den PKW Navis. Man sieht auf der „Karte“ die Umgehungsstraße, der Berechnungsmodus intern schickt einen durchs, weil auch nicht viel langsamer, „kürzere“ Dorf.

    So was kannst Du bei verfügbaren Internetroutenplaner,wie Google Maps, Via Michelin, gerne ausprobieren.

    Zu Deiner Aussage: ....

    wie gesagt, es hat schon stundenlange Staus und auch defekte Hausecken gegeben.....

    Wie soll auch solch eine Situation dem Kartenersteller bekannt sein oder werden?....

    Wenn nun mal keine Durchfahrtsperren für LKWs ausgeschildert werden, (Du erwähnst so was, ohne es bestimmt zu sagen) da ist die Gemeinde verantwortlich, und diese Sperre als Attribut nicht vorhanden ist und das Navi kein LKW Navi mit dem „Wissen“ solcher Attribute ist, wird es alles nichts nützen.


    Und zu dem Kommentar:....sondern eine seit Jahrzehnten verfahrene Situation, die sich zwar damals hätte lösen lassen können (durch entsprechende Beschilderung), aber nach Erfindung des Navis unmöglich erscheint - wer ließt als Fremder Schilder, wenn er ein Navi hat?...


    So nebenbei, Jahrzehnte? Navis im Consumerbereich mit zunehmender Verbreitung gibt es erst seit ca. 2005. So zum Allgemeingut wurden diese erst so ab 2010. Mit Schilderanzeige auch erst so ab 2012.


    Hätte lösen lassen, läßt vermuten, dass eine Durchfahrtsverbotsbeschilderung nicht vorhanden ist.


    Mit Navis, die die Beschilderung auswerten, wenn vorhanden und halt LKW Spezial Navis sind, kein Problem und somit nicht unmöglich.


    Und bei jedem Navi wird immer eingeblendet: Es gilt die StVo.-Beschilderung, wenn dann vorhanden, hat immer Vorrang.

    Das Verhalten der Fahrer ist dann einfach ignorant.

    Wie schon erwähnt, auch meine Garmins zeigen, errechnen gelegentlich selbst für PKWs sinnlose Routen. Mitdenken ist immer, immer erforderlich.


    Also bitte anfangen bei vorhandener oder nicht vorhandener Beschilderung. Im MapCreator werden die Schilder bei Zugangsberechtigung tw. gezeigt.


    Und nochmal, Du kannst hier ruhig konkret den Ort und die Straße von der AB Ausfahrt und Ziel als auch die Klemmstelle mal nennen. Namen von Firmen sind ja nicht nötig.

    Solange Eric diese Angaben nicht kennt, ist weitere Hilfe und diskutieren um fehlende Angaben nicht möglich.

    Hallo Eric,


    hast sicher Recht, wobei sich dann aber immer noch die Frage stellt. Fehlen Attribute oder hat auch der rote Kosar auch einfach nur das bzw. ein „falsches“ Navi für PKWs welches die Attribute ja nicht benötigt?

    Er schreibt:....Eine weitaus bessere Lösung/Straße ist vorhanden, wird aber im Navi nicht angeboten.....

    Ohne zu wissen, welches Navi, eine nicht nutzbare Aussage.

    Wenn man weiß, um welche Autobahnausfahrt es geht, welche Zielstraße und welche LKW Klasse, 7,5 To 12 To oder halt darüber, dann könntest Du ja mal prüfen, ob es für LKWs einen anderen Routenvorschlag gäbe.

    Hallo Roter Corsar,


    Das was Du gerne hättest gibt es.

    Ich war jetzt die letzten Monate 2 mal bei Vorträgen von Here, ehemals Navteq, dem Ersteller der Kartenrohdaten.


    Alles aber auch wirklich alles an Merkmalen, die Straßen und Wege aufweisen, wird von Here (und auch dem Wettbewerber TomTom) erfaßt. Breiten, Engstellen, Beschilderung, Begrenzungen, sogar Wege und Zufahrten auf Parkplätze. Es sind im Detail mehrere Hundert sog. Attribute. Auch werden die Daten, es ist kaum zu glauben, täglich aktualisiert. Dazu unterhält Here weltweit Standortbüros und eine Flotte an Fahrzeugen. Private Melder durch eine Mitgliedschaft in der Here Community gibt es ebenso. Nicht vergessen, Here gehört heute als Gemeinschaftsunternehmen den Konzernen MB, BWM und Audi und diese benötigen für die kommenden Stufen des autonomen Fahrens hochaktuelle und genaue Daten.


    Diese Rohdaten werden dann an die Navihersteller verkauft.

    Und hier fängt das nicht beeinflussbare Problem an.

    Die Navihersteller kaufen die Attribute in sog. Paketen für den jeweiligen Kundenbedarf und Preisklasse der Geräte. Und diese in einer ihnen „genehmen“ Frequenz, z. B. vierteljährlich.


    Für PKW Nutzer sind dann maßliche Beschränkungen meist völlig unwichtig, können aber schon mit einem Wohnwagen kritisch werden. Für LKWs über 3,5 to wird es aber entscheidend.


    Daher gibt es durchaus für Fuhrparkunternehmen ausgeklügelte Navigationssoftware, als auch für Festeinbauten in LKWs. Selbst mobile Geräte von Garmin oder TT für LKWs gibt es, kosten aber mindestens das Dreifache der günstigsten PKW Navis. Wobei diese Geräte immer noch keine Spezialisten sind. Map&Guide z. B. ist so ein Spezialist, kostet aber pro LKW und Monat.


    Aber es ist nun mal so, viele LKWs bzw. deren Fahrer fahren mit persönlich gekauften PKW Navis und damit dann voll in die Klemme. Die Spediteure zahlen die Geräte nicht und investieren bei dem Kostendruck erst Recht nicht in Fuhrparksoftware. Dies mag speziell dann noch für die osteuropäischen Unternehmen gelten, will dies aber nicht allgemein so festhalten.


    Also, zusammenfassend, Deine Vorstellung ist verfügbar, kostet aber halt Geld.

    nun ja, Das bis zum Jahr 2019 das Portal von Navigon für PNA Besitzer mit letztem Abo noch offen war, habe ich ja nicht bestritten.


    Das nun Garmin bzw. Navigon dann die letzten Karten, die es dort gab, als Ausgabe 2/2020 betitelt war mir nun nicht bekannt und ehrlich gesagt, ich finde dann so eine Benennung ausgesprochen „schräg“, wenn man noch im Jahr 2019 ist und dann der Redaktionsstand seitens Rohdaten nochmals mehrere Monate zurückliegt. Allerdings, dies ist bei Garmin, wozu Navigon letztlich gehört, eine übliche Praxis.

    Die aktuellen Karten werden dort auch schon z. B. zur letzten Version North America, die kürzlich heraus kam mit NT 2021.1 bezeichnet.

    ich schrieb doch schon mehrmals. Für die mobilen PNA von Navigon war im Jahr2012 Abverkauf und im Frühjahr 17 die letzten 2 Jahres-Abos für die PNAs verkauft und es gab halt dann noch Karten bis 2019 für diese Geräte.


    Wenn jetzt Karten mit dem Status 2020 für ein 7310 PNA beschafft wurden, sind das höchsten nicht autorisierte Kopien aus Android Telefonen mit der Navigon App.

    Diese sind wohl, wie hier berichtet in PNAs lauffähig, jedoch leider nicht legal, da die Downloads nur für das gekoppelte Smartphone gelten. Nebenbei, auch sind dies die letzten Karten für die Smartphones, weitere wird es nicht mehr geben.

    Das 7310 ist noch ein 4,3 Zoll Gerät von 2009.

    Es bleibt auch fraglich ob das Gerät mit dem immer größer gewordenen Datenbestand noch funktioniert.

    Hallo Freunde der alten Becker 1-DIN Radios mit rudimentär Navi, sprich nur Richtungsangabe und Pfeil-Anzeige.
    Die Dinger sind mittlerweile so um 15 Jahre und älter. Da wird es nichts mehr für geben. Deren Zeit ist einfach vorbei.

    Was es gibt, ist eine Nachfolgefirma, die Kartenmaterial für die mobilen Becker Traffic Navis anbietet, mit Display und Kartenmaterial.

    Webseite des Anbieters ist diese

    https://contentmanager.welcome.naviextras.com/

    Hallo Thomas,

    das Zumo muss mit Basecamp zu verbinden sein.


    Der Umgang mit Basecamp ist nicht ganz einfach. Schau Dir doch mal in Youtube Videos zu Basecamp an. Es gibt dort eine Menge an Videos.


    Auf älteren Garmins geht der Export von Smartphones überhaupt nicht. Angeblich sollen nur die ganz neuen Modelle dies können.

    Macht aber keinen Sinn, weil die Route auf Smartphones zu planen ist der glatte Wahnsin.

    nun die Meldung ist halt auch schon ein Jahr alt und so wie Andy schreibt ist der Support halt nicht so wie er erwartet. Und wenn halt Renault auf dem Portal keine neueren Karten als 2017 anbietet, die dann redaktionell möglicherweise noch dem Erfassungsstand seitens TT aus 15 und 16 sind, dann ist da halt nichts Jüngeres zu bekommen.


    Das Problem ist bei den Automotives also Automobilherstellern salopp „üblich“. Als Ford von Sync 2 auf 3 wechselte, und erst recht für die Naviversionen vor Sync 2 war der Support für neue Karten schnell vorbei, mal abgesehen von den Preisen und Zyklen. Aber dies nur als Beispiel, ist bei den anderen Herstellern nicht anders.

    Wobei Ford hat mit Sync 3 auch das kostenlose Kartenupdate eingeführt. Nur wann und wie oft es Updates gibt wird m. W. nicht beschrieben.