@diethelm,
ZitatLaut Express war das seine neue Tour, also das Erste mal gefahren.
Sorry, das ist billige Schlagzeilenmache.
Laut Deinem Avatar bist Du nicht aus aus dieser Gegend, deshalb zu Aufklärung.
Laut gleicher Express, das habe ich jetzt in einem anderen Artikel auch gelesen, war der Fahrer in Schwelm wohnend. Das ist bei Wuppertal, also rechtsrheinisch und nur rund 65 km vom Unfallort entfernt und der ist linksrheinisch.
Erstens muss er ja somit schon mindestens ein mal irgendwie über den Rhein gekommen sein, möglicherweise bei oder in Düsseldorf (und dies (Spekulation) wahrscheinlich nicht zum ersten mal).
Zweitens, er müsste wissen, dass der Rhein nicht die Wupper ist.
Jetzt wird es zwar spekulativ, aber trotzdem:
Drittens, dürfte ihm auch die nahe, noch (tagsüber in Sichtweite befindliche) Leverkusener Autobahnbrücke der A1 nicht unbekannt gewesen sein.
Viertens, die Fähre ist, selbst für Ortskundige, gar nicht mal so leicht zu finden, weil nahe Autobahnen rechtsrheinisch und linksrheinisch nach Norden bzw. die benannte Autobahnbrücke und größere Fernstraßen, wie die B9, eigentlich einfachere Wege über den Rhein weisen und dies müsste er ebenso von dieser Gegend wissen. Dazu gibt es auf den Zufahrtsstraßen im nahegelegenen Ort Langel an der K 11 auch noch Hinweisschilder "Zur Rheinfähre", weil man diese nicht so leicht findet.
Der LKW selbst ist nach den Bildern ein 7-10 Tonner und kein Transit oder Sprinter, die Zufahrtsstraßen zur Fähre von der AB und der B9 eher dörflich. Da fährt man mit so nem Brummi nicht mal so eben hin.
Fünftens, wir wissen nicht, wo die Tour los ging, ob er von der nahen Autobahn 57 oder B9 kam und so ist aus allen diesen Gründen anzunehmen, dass er warscheinlich schon wusste, dass er zur Fähre geführt wurde.
Also, so tragisch das Ganze ist, dem Navi, trotz vielleicht suboptimaler Darstellung der Situation, allein die Ursache zuzuschreiben ist unter Berücksichtigung der Hintergrundinfos doch ein bischen zu dick aufgetragen. Dazu gilt, was ich als auch andere hier schon posteten. Das Navi ist ein Hilfsmittel und es ist immer auf Sicht zu fahren, erst recht wenn man die Umgebung vielleicht doch nicht auf den Meter genau kennt. Selbst der Wasserstand kann da entscheidend sein, ob die Anfahrt zur Fährerampe kurz oder lang ist. Derzeit ist sie sogar eher lang.
@ Christoph
Zitat3.) Wie zum Geier haben es unsere Vorfahren nur geschafft, diese schier unmöglichen Wasserstellen gefahrlos zu überqueren?
Mit dem Pferd oder Esel und selbst die blieben zumindest am Wasser erst mal stehen. Und dann stieg man in das Fährboot.
![]()