Hallo Tutur
ich hatte MS AutoRoute 2010 zum Routen planen auf dem Laptop. Da aber die Karten mittlerweile zu alt sind, habe ich es ausgemistet.
Was meinst Du mit dem "das Mögliche ausloten" und "fahrende" PKW. Ein Laptop Deiner Größe und Gewicht ist nichts fürs mobile Routen im PKW. Allenfalls im LKW mit großen A-Brettern ist es halbwegs denkbar und wird auch von Truckern angewendet. Hier allerdings dann schon oft mit Flotten-Navigationslösungen z. B. von Map and Guide.
Weiterhin ist dann da noch das Befestigungsproblem im PKW und die Stromversorgung ist auch nicht ohne. Da ist eigentlich kein Platz im Sichtfeld und Netzteile von 12 auf Laptop-Output, meist muß hochtransformiert werden auf z. B. 19,5 Volt, wie hier an meinem Sony Laptop, sind auch wesentlich größer und schwerer als die 5V- Steckerwandler für PNAs. Dies einzubauen ist halt nur im LKW gegeben und da gibt es dann auch entsprechende Halterlösungen.
Also bleibt beim Routenplanen im PKW nur noch das Anhalten und Laptop auf den Schoß oder Beifahrersitz.
Und wie du schreibst, ist ein Navigon PNA derzeit (5 Zoll 72er oder 92er) und ein Laptop mit RouteConverter die beste Lösung mit Smartphone Tethering im Stand, oder wenn offline Betrieb erforderlich, z.B. im Ausland um Roaming zu ersparen, zusätzlich MS AutoRoute.
Dort können (nur) GPX Routen erstellt/gespeichert werden, die dann wiederum mit dem RouteConverter nochmals, dann aber offline ohne Kartensicht, in Navigon "freshroute" oder was bei Dir gilt, umgewandelt werden müssen. Das gilt übrigens auch für Basecamp Routenplanung hier wird aber im Garminformat gespeichert und nachfolgend beschriebenes Problem der GPX Dateien fällt weg.
Vorgehensweise: GPX Datei von MS AutoRoute auf Laptop speichern. Datei mit RoutConverter öffnen. Die Koordinaten bzw. GPX Streckenpunkte werden dann rechts gelistet, da aber die Internetverbindung fehlt, wird links keine Karte und der Routenverlauf dazu gezeigt. Nun einfach trotzdem die GPX Route neu abspeichern im passenden Navigon-Format und nochmals im RouteConverter diese Datei öffnen. Es muss nämlich geprüft werden, wie viele der GPX Punkte übernommen wurden. Sind es mehr als 50 Wegmarken = Zwischenziele gibt es ein Problem, denn Navigon kann nicht mehr als 50 Zwischenziele verarbeiten. Wegkürzen von Wegpunkten geht nicht, weil die Kartenansicht zur Kontrolle fehlt. Sollten es weniger sein, dann die Datei auf das Navigon übertragen. Beim Öffnen kann man dann den Routenverlauf auf dem Navi prüfen, ob er halbwegs der ursprünglich geplanten Route folgt.
Aus diesem Grund ist für mich die Online Routen-Planung mit RouteConverter oder ITN bei eingeblendeter GoogleMaps Karte immer noch das Beste, weil direkt die Routen im Navigon-Dateiformat erstellt bzw. abgespeichert werden können. Auch die Handhabung mit den Zwischenzielpunkten setzen ist einfach gut gelöst. Da ist z. B. Basecamp grausam und auch MS-Autoroute war nicht so komfortabel, wenn auch besser als Basecamp. Der Umweg mit dem doppelten Konvertieren zum Navigon-Dateiformat bei den Onboard-Programmen mit gespeichertem Kartenmaterial ist schon lästig.