Braucht Ihr euer Navi wirklich...

  • ...oder nennt Ihr es nur als Prestigeobjekt oder Spielzeug euer eigen?


    Ich selbst bekenne mich zu letzterem - so ein Navi ist ein wirklich nettes Spielzeug. Wirklich brauchen tu ich es nicht, da ich beruflich nicht drauf angewiesen bin. Und privat lege ich persönlich auch nicht wirklich viele Strecken zurück, die mir gänzlich unbekannt sind.


    Klar, wenn ich irgendeine Veranstaltung in einer größeren Stadt besuche und mit der Veranstaltungsort nicht gleich bekannt ist, bin ich doch froh ein Navi zu haben. Ebenso verhält es sich auf "Nicht-Flugreisen". Im Endeffekt ist mein Navi für mich nur ein schönes Luxusspielzeug und ich steh dazu :)
    Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich hier nur in ner Kleinstadt wohne und die Strecken von "A nach B" doch einfacher zu finden sind, als z.B. in Berlin.


    Jetzt würde mich mal interessieren wie es bei euch ist.

  • brauche es eigentlich auch nur 1 oder 2 mal pro jahr wirklich. ansonsten ist es eigentlich nur nice to have.... :D

  • Also, privat brauche ich es recht selten, halt dann wann wir in Urlaub fahren oder halt Ausflüge in wirklich unbekannte Regionen machen. Sonst habe ich es noch nicht mal im Auto fest installiert.


    Gekauft habe ich mir mein Navi (und dafür brauche ich es eigentlich immer noch) da ich ab und an dienstlich unterwegs bin, dafür in der Regel einen Wagen aus der Fahrbereitschaft bekomme. Dort waren auch Navifesteinbauten drin, jedoch meinten unsere Kollegen: "Mit dem Navi kann ich eh nicht umgehen, also tu ich lieber eine Musik-CD rein." (Oh, wohin mit der Navi-CD? Egal irgendwo hin!)


    Und so sahen die dann auch aus, total zerkratzt!


    Fand ich unheimlich prickelnd, als ich mal nach Norden unterwegs war, ich festgestellt habe, dass der Festeinbau TMC hat, ich dies einschalten konnte, es mich schön in absolut unbekannte Regionen umgeleitet hatte und als es spannend wurde, da die alte Strecke nahte, ein CD-LESEFEHLER angezeigt wurde. (Hier an dieser Stelle nochmals ein Danke an meine lieben Kollegen :evil: )


    Dann kam 2003 Aldi mit dem ersten Navi-System und da habe ich nach ein klein wenig Überzeugungsarbeit die Ausgabegenehmigung von meiner blonden Ersatznavigatorin bekommen.


    Fazit:
    Dienstlich brauch ich es häufiger als privat. (Daher konnte ich es auch prima von der Steuer absetzen. :])

    Katzen landen auf ihren Füßen.
    Toast landet auf der Marmeladenseite.
    Eine Katze mit einem Toast auf ihrem Rücken schwebt über dem Boden in einem Zustand von Quantenunentschlossenheit.

    Einmal editiert, zuletzt von Familievierfuss ()

  • Interessante Frage ;).


    Was ihr bisher wenig berücksichtigt:
    Die Nutzung von Navi NICHT um das Ziel zu finden, sondern per dynamischem Routing an potenziellen Staus vorbei zu einem bekannten Ziel.


    Dafür nutze ich es täglich und würde nicht drauf verzichten wollen.


    Wirklich im Sinne des Erfinders brauche ich es nur ca. 2-3 mal die Woche, wenn ich nicht in´s Büro, sondern zu Kunden oder irgendwelchen Veranstaltungen fahre.


    S.

  • Ich fahre seit der Anschaffung des Taschennavis viel effektiver, sogar in der Stadt die ich eigentlich gut kenne. Noch Zielorientierter aber im Berliner Umfeld. Weil es dort erst langsam Mode wird den vorhandenen Strassen auch ein dazugehöriges Schild zu spendieren. Bis dahin war ich immer auf die Auskunftfreude der dort ansässigen Bewohner angewiesen. Aber wie es manchmal so auf den Dorf ist, wenn Du einen brauchst ist keiner da.


    Ergo: Seit dem ich TTN 5.01 nutze, hat sich die Fahrfreude um ein mehrfaches Erhöt.


    In diesem Sinne.


    Gruss

    2 Mal editiert, zuletzt von falstaff ()

  • Moin Moin,



    bei mir läufts immer mit, auch wenn ich ausnahmsweise mal den Weg kenne.....ich hab so Angst vor Gewittern ;)


    Gruß
    SkatAs

  • Ich gehöre zu den (wenigen?) Männern ohne Orientierungssinn. Und wenn ich sage "ohne", dann meine ich "ohne" (wie oft mußte ich beim Usertreff im Harz an die Scheibe klopfen, damit mir die Herrschaften im Garten zeigten, wo der Ausgang ist :-D) :-D)).


    Und selbst wennm ich eine Strecke mehrfach gefahren bin, bleibe ich Kandidat für das Verfahren (im Sinne von "falsch fahren").


    Insofern ist es für mich ein Segen, so ein Teil zu besitzen.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Zitat

    Original von HSVMichi
    Ich gehöre zu den (wenigen?) Männern ohne Orientierungssinn. Und wenn ich sage "ohne", dann meine ich "ohne" (wie oft mußte ich beim Usertreff im Harz an die Scheibe klopfen, damit mir die Herrschaften im Garten zeigten, wo der Ausgang ist :-D) :-D)).


    Und selbst wennm ich eine Strecke mehrfach gefahren bin, bleibe ich Kandidat für das Verfahren (im Sinne von "falsch fahren").


    Insofern ist es für mich ein Segen, so ein Teil zu besitzen.



    Der war gut :gap :gap :gap :gap :gap :gap :gap :gap :gap




    Mfg


    Belongo

  • hi. :)


    hmm, gute frage. bin jahrzehnte ohne navi ausgekommen und immer angekommen. warum ich jetzt mit navi fahre?


    1. macht spass! :)
    2. ist erheblich effektiver. (kein verfahren, kürzeste/schnellste strecke, zeitersparnis)
    3. stressfreies fahren.
    4. kein streit mehr mit der navigatorin, die keine karten lesen kann! :D - das ist es alleine schon wert! ;)
    5. warnung vor gefahrenschwerpunkten. ;
    6. man findet überall "point of interests" wie restaurants, bahnhöfe etc. ohne jemanden fragen zu müssen!

  • Hi,


    in den letzten 2 Wochen in Frankreich mit einem halben Dutzend Innenstädten und über 3 TKM - auch bei sehr ordentlichem Orientierungssinn beinahe unverzichtbar !


    In den meisten Wochen des Jahres im Auto gar nicht im Einsatz, allerdings mit Fugawi in Wald und Feld sehr hilfreich !


    Gruß


    Eichsi :)

  • Hallo,


    dienstlich brauche ichs ständig.


    Privat dagegen nicht ständig, aber zB wenns zu Geocaches in unbekannten gegenden geht, ist mir das lieber als auf der Karte rum zu eiern. Oder wenns mal wieder heisst: "Hol deine Tochter nachher bei $Klassenkameradin-XY ab ...". Ja toll. die wohnen irgendwo ... und dieses irgendwo kennt - genau, das Navi. Oder letztens, eine Beerdgung. Vorher versammelt sich die sagrada Familia und dann kam die Frage (vier Autos sollten dahin, auch Einheimische)"WO ist der Friedhof, wie kommen wir da hin?" OK, ich also mein Navi angeworfen und alle anderen hinterher :) DAS sind die Gelegenheiten, wo das Navi auch privat zu Nutze ist. Oder eben, wie Vierfuß schon schrieb, wenns in den urlaub geht - ich gehöre nicht zu den Leuten, die Jahr und Tag in dieselbe Pension, dasselbe Hotel fahren - und ein unbekanntes Ziel angesteuert werden soll.


    Und dann: Mittlerweile lass ich mich auch auf bekannten Strecken navigieren, allein schon deswegen, um den Kopf frei zu haben, um auch mal einen Blick links und rechts rioskieren zu können oder einen Gedanken etwas tiefer vefolgen zu können, ohne die richtige Abbiegung zu verfehlen.



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

  • Hallo,


    Bei mir ist es genauso wie bei Michi. Kein Orientierungssinn.
    Hat mir schon oft aus der patsche geholfen. Zum anderen ist es für mich eine schöne spielerei im Auto was ich nicht mehr vermissen möchte.


    Und mit dem Poi Waner ist es noch schöner zu fahren. ;)



    Gruß Thorsten

  • Ich benutze das Navi nur privat, im Urlaub oder bei Wochendfahrten. Wenn ich aber unterwegs bin, stelle ich den Abfahrtspunkt (Hotel oder Ferienwohnung) auf Heimatort und fahre los. Wenn es dann wieder zurückgeht, einfach auf navigiere zum Heimatort gedrückt und losgefahren. Es erspart viel Zeit und Nerven.
    Vor allem halte ich es bei Fahrradtouren fast für unverzichtbar, da ich nicht an jeder Kreuzung die Karte herausholen muss.


    Vor einiger Zeit stand ein Urlaub in China zur Diskussion, der allerdings wegen SARS nicht zustandekam. Da habe ich mir überlegt für die größeren Städte leere Grafiken zu kalibrieren (aus Ermangelung von Stadtplänen). Da hätte ich dann einen Track mitlaufen lassen, der mich zum Ausgangspunkt hätte zurückleiten können. Chinesich zu lernen wäre wahrscheinlich schwieriger gewesen.

  • Zitat

    Original von fermoll_ps
    Wenn ich aber unterwegs bin, stelle ich den Abfahrtspunkt (Hotel oder Ferienwohnung) auf Heimatort und fahre los. Wenn es dann wieder zurückgeht, einfach auf navigiere zum Heimatort gedrückt und losgefahren.


    Die meisten Navis kennen doch die "Liste der letzten Ziele" (oder so ähnlich ...). Da sollte $Unterkunft doch dannn mit bei sein. Kann deins das nicht?



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2