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Zitat
Original von HSVMichi
Was aber wieder bedeuten würde, dass eine Eichung nicht funktioniert.

Ob 0,3 % oder 30 %

Das ist richtig! Eine Eichung oder die Ermittlung der echten Tachoanzeige (wie beim ADAC) ist also von der Profiltiefe und dem Luftdruck (also auch der Temperatur!) abhängig und daher nur zu dem Prüfzeitpunkt gültig. Außerdem ändert sich der Reifenradius durch die Fliehkraft bei höheren Geschwindigkeiten, so das die Abweichung nicht linear ist.
Ob diese Schwankungen allerdings bei einem 10cm Analogtacho ablesbar sind sollte jeder für sich selbst entscheiden.Gruß
Roland
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*grins*
mensch,... hier hab' ich aber was ins rollen gebracht ;D
ganz ehrlich: ICH STEIG NICHT MEHR DURCH! (ich weiß schon, wieso ich physik abgewählt habe)

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@Roland: Mag sein, daß ein platter Reifen etwas Lauffläche vor sich herschiebt, macht aber nichts, es sei denn, daß er es schafft, diese Lauffläche zu überholen, spricht hoppelt oder verschiebt auf Felge.
Ist das aber nicht der Fall, bleibt es IMHO beim selben Umfang und somit derselben Tachogeschwindigkeit.
Grüße
Mikki
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Ich bleibe dabei:
Schon lange bevor sich ein völlig platter Reifen selbstverständllich auch "auf der Felge verschiebt", seine eigene Lauffläche überholt und hoppelt passiert längst folgendes:
Der Reifen verformt sich, walkt aufgrund seiner doch vorhandenen Elastizität (daher auch die höhere Reifentemperatur bei zu niedrigem Luftdruck) und rollt nicht mehr auf seinem eigentlich vorgesehen Umfang ab!
Schon ein Reifen mit zu geringem Luftdruck fährt sich doch verstärkt an den Kanten ab. Warum wohl: Die Lauffäche stülpt sich ein und die Reifenflanken wölben sich nach außen. Verschieben kann er sich da noch nicht auf der Felge, auch wird die ganze Lauffläche in Umfangsrichtung gestaucht, gewalkt und erwärmt sich dadurch. Er rollt definitiv auf einem kleineren Durchmesser ab.
Stellt es Euch am besten an einem ganz platten Reifen vor (Extremfall):
Nach der Argumentation von MMikki und eronaut wäre der Reifen nur an der Unterseite platt und würde dann auf dem Rest der Umdrehung mit seiner eiförmigen Kontur "das Auto wieder hochwuchten".
RolandF und ich wissen, daß der Reifen beim Abrollen immer platt ist.
Andersrum: Stellt' Euch doch mal beim völlig platten Reifen (Felge berührt fast den Boden) vor, nach welcher Strecke das Ventil zum zweiten Mal zum Boden zeigt. Die Strecke ist bei plattem Rad viel kürzer als bei korrektem Luftdruck. In beiden Fällen hat der Tacho aber nur eine Umdrehung zählen können!
>>Grüße, Jürgen
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Das sehe ich genauso.
Zu jedem Zeitpunkt einer Umdrehung des Rades ist der Radius entscheidend, der senkrecht zur Fahrbahn steht.Da sich das Rad in Bezug auf die Felge nicht verschiebt, ist der Umfang entsprechent diesem Radius zu berechnen. Das kann man am Schreibtisch ausprobieren. Ein altes Spielzeugauto-Rad mit Reifen, Eine Stelle am Reifen markieren und Anfang und Ende einer Umdrehung auf Papier malen, einmal ohne Druck auf den Untergrund, und einmal mit kräftig Druck (Reifen verformt sich).
BG,Ralf. -
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Original von MMikki
@Roland: Mag sein, daß ein platter Reifen etwas Lauffläche vor sich herschiebt, macht aber nichts, es sei denn, daß er es schafft, diese Lauffläche zu überholen, spricht hoppelt oder verschiebt auf Felge.Ist das aber nicht der Fall, bleibt es IMHO beim selben Umfang und somit derselben Tachogeschwindigkeit.
Grüße
Mikki
hmmm...irgendwie denke ich, dass die Geschwindigkeit bei plattem Reifen gleich null sein sollte:-) auf Felge verschieben, hoppeln, ganz schön theoretisch, oder?
Ansonsten kann ich nur sagen, dass alle, auch sogenannte geeichte Tachos von LKW nicht hundertprozentig stimmen können, sie werden auf einer kurzen Teststrecke ausgemessen, danach das Tachosignal ausgerechnet und eingestellt, ein freundlicher Mechaniker gibt noch ein paar Impulse dazu, das aber in knappem Rahmen, da er unterschreiben muss für seine Arbeit. Mein LKW ist neu eingestellt und die Tachoanzeige bleibt etwa einen Km/h unter der GPS-Angabe, mein PKW ist da schon etwas flexibler mit 4-11 Km/h Unterschied zwischen 50 und 200 Km/h .Allzeit gute Fahrt!!
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Zitat
Original von SaratogaV6
hmmm...irgendwie denke ich, dass die Geschwindigkeit bei plattem Reifen gleich null sein sollte:-) auf Felge verschieben, hoppeln, ganz schön theoretisch, oder?
Ansonsten kann ich nur sagen, dass alle, auch sogenannte geeichte Tachos von LKW nicht hundertprozentig stimmen können, sie werden auf einer kurzen Teststrecke ausgemessen, danach das Tachosignal ausgerechnet und eingestellt, ein freundlicher Mechaniker gibt noch ein paar Impulse dazu, das aber in knappem Rahmen, da er unterschreiben muss für seine Arbeit. Mein LKW ist neu eingestellt und die Tachoanzeige bleibt etwa einen Km/h unter der GPS-Angabe, mein PKW ist da schon etwas flexibler mit 4-11 Km/h Unterschied zwischen 50 und 200 Km/h .dann probier das mal bei Deinem LKW was der bei 200km/h macht ;D
Der Fehler bei PKWs ist teilweise Geschwindigkeitsabhängig programmiert - der Hersteller möchte ja gerne ein Fahrzeug mit möglichst hoher (Schein-)Endgeschwindigkeit verkaufen, muss aber andereseits die gesetzlichen Bestimmungen einhalten.Garry
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Zitat
Original von Garry
Der Fehler bei PKWs ist teilweise Geschwindigkeitsabhängig programmiert - der Hersteller möchte ja gerne ein Fahrzeug mit möglichst hoher (Schein-)Endgeschwindigkeit verkaufen, muss aber andereseits die gesetzlichen Bestimmungen einhalten.Garry
Das halte ich allerdings an den Haaren herbeigezogen

Mein Tacho geht laut GPS um 2 km/h vor bei 210 km/h, nach Deiner Theorie ein schlechtes Kaufargument

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Zitat
Original von HSVMichi
Das halte ich allerdings an den Haaren herbeigezogen

Mein Tacho geht laut GPS um 2 km/h vor bei 210 km/h, nach Deiner Theorie ein schlechtes Kaufargument

Michi: HSV-Tröste-Auto!

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Zitat
Original von TomM
Mir ist hier mal was von Phasenverschiebung und Dopplereffekt erzählt worden.Sei's drum, da die Genauigkeit des GPS typischerweise bei +-15m liegt kann ich mir nich vorstellen, dass die Geschwindigkeit beim GPS soooo exakt sein kann. Wenn eine Messignal alle 1s abgerufen wird und sowohl ursprungsposition als auch zweite Position unterschiedlich sind, dann kann auch beim Dopplereffekt die Berechnung der Geschwindigkeit nich so genau sein, denn die Messung muß ja mit einer Positionsänderung einhergehen - oder irre ich da.?
Die Geschwindigkeitsmessung war auch schon vor Abschaltung von SA genau. Die Position ist für die Ermittlung fer Geschwindigkeit nicht erforderlich, mal abgesehen davon dass nicht jeder Messwert eine vollig andere Position innerhalb der Toleranz gab sondern dass diese langsam sich innerhalb dieses Feldes verschoben hat. Bei www.gartrip.de gab es zumindest mal Aufzeichnungen und Beschreibungen dazu von einem Prof an der FH Offenburg.Garry
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Zitat
Original von Garry
dann probier das mal bei Deinem LKW was der bei 200km/h macht ;D
Der Fehler bei PKWs ist teilweise Geschwindigkeitsabhängig programmiert - der Hersteller möchte ja gerne ein Fahrzeug mit möglichst hoher (Schein-)Endgeschwindigkeit verkaufen, muss aber andereseits die gesetzlichen Bestimmungen einhalten.Garry
besser nicht:-) sonst müsste ich wohl die Windschutzscheibe auf meinem Schoss tragen
Was ich aber eher denke, die Hersteller von PKW verbauen nur einen Tachotypen pro Baureihe, auch das Tachosignal wird für die ganze Baureihe von derselben Quelle (Getriebesensor) geliefert, da muss schon eine gewisse Voreilung einkalkuliert werden, um Reifenwahl(Dimension und auch Sommer/Winter M+S), verschiedene Herstellertoleranzen etc. auszugleichen. Hat also jemand einen wirklich genauen Tacho, so wird das eher Zufall sein, zumal PKW-Tachos nicht ganz so einfach zu eichen sind wie die von LKW´s. Doch im Endeffekt kommt´s wohl auf zwei Km/h ja auch nicht an, oder doch????
Sinnvoll wird die Satellitenunterstützung bei LKW, wenn durch die kommende Überwachung der LKW durch die Maut, auch die Fahrtstrecken und die Entfernungsangaben geprüft und die schwarzen Schafe unter den LKW´s mit falsch eingestellten Tachos, welche ja dann angeblich weniger Kilometer fahren, aus dem Verkehr gezogen, bzw. zur Werkstatt geordert werden.Allzeit gute Fahrt!!
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Zitat
Original von HSVMichi
Das halte ich allerdings an den Haaren herbeigezogen
Mein Tacho geht laut GPS um 2 km/h vor bei 210 km/h, nach Deiner Theorie ein schlechtes Kaufargument

Meine Erfahrung geht in die gleiche Richtung. Die Genauigkeit ist teilweise Haarsträubend unterschiedlich. Während es bis 50km/h noch einigermaßen stimmt (2km/h Fehler) geht's bis etwa 150 linear hoch mit dem Fehler (max. 12km/h falsch). Ab 220km/h bis vmax stimmt's dann komischerweise wieder ziemlich genau.
BG,Ralf. -
Garry, irgendwie verstehst mich net.
Das Update der Positionen erfolgt alle 1s. Es wurde, nicht von mir, hier im Thread gesagt, dass der Dopplereffekt nicht für die Geschwindigkeitsmessung bei Consumergeräten benutzt wird (was ich verstehen kann, denn der Aufwand wäre hoch).
Dem zu Folge ist die Messung der Geschwindigkeit nur dann genau, wenn ich konstant und geradlinig auf einen "Kurs" bleibe. Thats it.
Was nun ein Link auf eine Sharewareseite damit zu tun hat weiß ich wirklich nicht. Wissen tu ich, dass die geschwindigkeit in unseren Systemen nicht besonders genau ist - außer man hält die Bedingungen ein.