Geschwindigkeitsanzeige / GPS !?

  • Hallo -



    kleine Frage. Wie genau ist die Geschwindigkeit bei der GPS Anzeige von TomTom ??? Finde ich ja klasse, dass es sowas gibt. Wie funktioniert das denn? Und was ist zuverlässiger? Mein (wie bei PKWs üblich, NICHT GEEICHTER Tacho) oder eben diese GPS Anzeige??? (Habe gestern bei meiner ersten Testfahrt eine Differenz von ca. + - 5km/h festgestellt,....)



    NACHTRAG: Sorry, Sorry, Sorry - dieser Thread gehört in die TOMTOM Abteilung!

    Einmal editiert, zuletzt von 500g-gehacktes ()

  • Die Tachoanzeige zeigt immer weniger an, als man eigentlich fährt. Das liegt daran, dass durch den unterschiedlichen Luftdruck in den Reifen, die Bereifung etc. die Geschwindigkeit nicht genau ermittelt werden kann. Damit aber niemand geblitzt wird nur weil er andere Reifen drauf hat etc. wird einfach meistens 5km/h weniger angezeigt.
    Die GPS-Anzeige ist hingegen relativ genau.

  • Die Geschwindigkeit kommt von der Maus und ist prinzipiell genauer als die Tachoanzeige des Autos.


    Sie wird aus der Positionsveränderung zwischen 2 oder mehreren GPS Positionen berechnet.


    Beim Bergauf und Bergabfahren wird die Anzeige ungenauer.


    Ulli


    Ps. GenaU Genommen gehört die Frage in den allgemeinen GPS Bereicht (was Du aber bei Fragestellung nicht wissen konntest).

    Einmal editiert, zuletzt von Ulli_T. ()

  • Zitat

    Original von knight14th
    Die Tachoanzeige zeigt immer weniger an, als man eigentlich fährt. .


    Genau anders herum! :D


    Der Tacho zeigt - muß ! - immer mehr anzeigen als man tatsächlich fährt.

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    Einmal editiert, zuletzt von HSVMichi ()

  • Richtig! Das meinte ich damit. Man fährt langsamer, als am Tacho angezeigt :)

  • Zitat

    Original von HSVMichi
    Der Tacho zeigt - muß ! - immer mehr anzeigen als man tatsächlich fährt.


    Hallo Michi,


    nö - es gibt keine Vorschrift die besagt, dass die Tachoanzeige mehr anzeigen muß.
    Sie darf nur nicht weniger anzeigen - darf aber durchaus auch einfach nur genau sein :)


    Ulli


  • :D


    Na klar! Nur wirst Du keinen Tacho finden, der genau geht, denn dann läufst Du bei Reifenwechsel Gefahr, daß er zu wenig anzeigt, und dann erlischt die Betriebserlaubnis.


    Deshalb bleibe ich dabei: er muß mehr anzeigen. :)

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    Einmal editiert, zuletzt von HSVMichi ()

  • Stimmt schon, die Tachos von PKWs gehen i.d.R. alle vor - es sei denn, man lässt sie eichen. (Dies ist problemlos beim ADAC oder ähnlichen Institutionen möglich)


    LKWs hingegen haben nach meinem Informationsstand immer geeichte Tachos, diese gehen dann natürlich nicht vor.

  • Zitat

    Original von 500g-gehacktes
    Stimmt schon, die Tachos von PKWs gehen i.d.R. alle vor - es sei denn, man lässt sie eichen. (Dies ist problemlos beim ADAC oder ähnlichen Institutionen möglich)


    LKWs hingegen haben nach meinem Informationsstand immer geeichte Tachos, diese gehen dann natürlich nicht vor.


    Woher beziehst Du diese Kenntnisse? ?(


    Das kann nicht funktionieren, was Du schreibst, denn dann müsstest Du nach jeder Reifendruckänderung zum Eichen - also ständig! :-D) :-D)


    Einen genauen tacho gibt es daher nicht. :)

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  • Quelle:


    http://www.tippscout.de/Auto-W…t-Ihr-Tacho_tipp_775.html





    Außerdem zu diesem Thema interessant der Beitrag eines Forum-Users von FAHRTIPPS.DE:


  • Hallo 500g-Gehacktes (hoffentlich hört niemand meine Anreden :D :( danke für die ausführlichen Beschreibungen. Viel weiter sind wir aber noch nicht, oder? :-D)


    War jetzt auf der ADAC-Seite; unter "eichen" findet er gar keinen Treffer, und unter "Tacho" irgendwas mit Video....


    Interessiert mich schon, wie das funktioniert, wenn man so einen geeichten Tacho hat! Gerade wegen des Luftdruckproblems z.B....


    Oder sind die Unterschiede zwischen 2,6 ATue und 1,8 Atue so gering, daß es keinen Kilometer ausmacht? ?(

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    Einmal editiert, zuletzt von HSVMichi ()

  • Hi Michi und PfundHack,
    genau genommen gibt es nie: "Genau". Es ist in der Meßtechnik immer von Toleranzen die Rede. Und wenn es nur 1 mm auf 10.000 km ungenau ist, es bleibt ungenau.


    Weil dem so ist, hat Michi recht.


    Um nochmals auf die Eingangsfrage zurückzukommen.
    Die GPS-Geschwindikeit ist exakter als der Tacho, wenn man die Geschwindigkeit nicht ändert. Ansonsten gibt es Verzögerungen in der Anzeige. Das liegt daran, daß die Maus (oder PDA) zur Berechnung zwei Meßpunkte braucht, bevor gerechnet werden kann. Das Ermitteln der Punkte dauert, die Berechung auch noch einmal, ehe die Geschwindigkeit angezeigt werden kann.
    BG,Ralf.

  • Ja HSVMichi, ich denke, das Luftdruckproblem ist beim Autoreifen gar keines, zumindest was die Tachoanzeige betrifft: Die Anzahl der Umdrehungen des Rades pro Zeiteinheit wird vom Tachometer als Geschwindigkeit angezeigt (z.B. Kilometer/Stunde). Da sich der Umfang des Reifens, abgesehen von der Abnutzung, aber praktisch nicht ändert, rollt das Rad also immer die gleiche Strecke ab, egal ob viel oder wenig Druck im Reifen ist. Auch wenn sich der Radius des Rades bei Druckschwankungen ändert, das Rad ist dann eben nicht mehr rund, d.h. der Umfang bleibt der gleiche. Damit wirkt sich der Luftdruck praktisch nicht aus. Zu wenig Druck bringt allerdings den Reifen, weil er jetzt ja nicht mehr rund läuft, sondern im ovalen Zustand herumgewälzt wird, ganz schön ins "Schwitzen". Es wird viel Bewegungs-Energie sinnlos in Wärmeenergie umgewandelt, das kostet eher Geschwindigkeit, sie steht ja nun nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung. Deshalb ist zuviel Druck besser, weil der Reifen dann schöner rund läuft und nicht mehr soviel walkt.


    Eronaut

  • Zitat

    Original von eronaut
    Ja HSVMichi, ich denke, das Luftdruckproblem ist beim Autoreifen gar keines, zumindest was die Tachoanzeige betrifft: Die Anzahl der Umdrehungen des Rades pro Zeiteinheit wird vom Tachometer als Geschwindigkeit angezeigt (z.B. Kilometer/Stunde). Da sich der Umfang des Reifens, abgesehen von der Abnutzung, aber praktisch nicht ändert, rollt das Rad also immer die gleiche Strecke ab, egal ob viel oder wenig Druck im Reifen ist. Auch wenn sich der Radius des Rades bei Druckschwankungen ändert, das Rad ist dann eben nicht mehr rund, d.h. der Umfang bleibt der gleiche. Damit wirkt sich der Luftdruck praktisch nicht aus. Zu wenig Druck bringt allerdings den Reifen, weil er jetzt ja nicht mehr rund läuft, sondern im ovalen Zustand herumgewälzt wird, ganz schön ins "Schwitzen". Es wird viel Bewegungs-Energie sinnlos in Wärmeenergie umgewandelt, das kostet eher Geschwindigkeit, sie steht ja nun nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung. Deshalb ist zuviel Druck besser, weil der Reifen dann schöner rund läuft und nicht mehr soviel walkt.


    Eronaut


    Hi und danke! :) Kann ich geistig nachvollziehen :D

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Zitat

    Original von eronaut
    Ja HSVMichi, ich denke, das Luftdruckproblem ist beim Autoreifen gar keines, zumindest was die Tachoanzeige betrifft: Die Anzahl der Umdrehungen des Rades pro Zeiteinheit wird vom Tachometer als Geschwindigkeit angezeigt (z.B. Kilometer/Stunde). Da sich der Umfang des Reifens, abgesehen von der Abnutzung, aber praktisch nicht ändert, rollt das Rad also immer die gleiche Strecke ab, egal ob viel oder wenig Druck im Reifen ist. Auch wenn sich der Radius des Rades bei Druckschwankungen ändert, das Rad ist dann eben nicht mehr rund, d.h. der Umfang bleibt der gleiche. Damit wirkt sich der Luftdruck praktisch nicht aus. Zu wenig Druck bringt allerdings den Reifen, weil er jetzt ja nicht mehr rund läuft, sondern im ovalen Zustand herumgewälzt wird, ganz schön ins "Schwitzen". Es wird viel Bewegungs-Energie sinnlos in Wärmeenergie umgewandelt, das kostet eher Geschwindigkeit, sie steht ja nun nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung. Deshalb ist zuviel Druck besser, weil der Reifen dann schöner rund läuft und nicht mehr soviel walkt.


    Eronaut

    Nee, sorry, kann ich geistig garnicht nachvollziehen. Selbstverständlich ändert sich auch der Abrollumfang, wenn sich der Luftdruck (nicht unerheblich) ändert! Ein zu schwach aufgepumpter Reifen bewirkt schließlich, daß das Auto etwas tiefer liegt. Damit ist der Radmittelpunkt der Strasse näher, der effektive Radius, über den das Rad abrollt, eben auch kleiner! Und der Abrollumfang ist nun mal 2*Pi*r!


    Deine Argumentation ist genau so, als würde ich zu einem Pannenfahrer mit platten Reifen sagen:
    "Na, da haben Sie ja nochmal Glück gehabt, daß der Reifen nur unten platt ist."


    Bäh! :-))


    Grüße, Jürgen