Suche NAVI mit Tracklog von simulierten Fahrten

  • Hallo zusammen,


    Ich habe mich hier im Forum angemeldet, da Ich im Internet kein passendes Navi gefunden habe und mir eventuell einer von Euch erfahrenen NAVI Besitzern weiter helfen kann :) . Ich benötige ein Navigationsgerät mit dem Ich zuvor auf dem PC erstellte Routen importieren kann, die Fahrt dann simuliere und die simulierten GPS Daten dann exportieren kann (So als wäre es eine reale Fahrt gewesen). Dabei ist wichtig, dass Ich nicht nur die Strecke, sondern auch die Geschwindigkeitsdaten benötige. Es soll auch nicht mit zb konstanter Geschwindigkeit gerechnet, sondern der Realbetrieb wiedergegeben werden (also mit Beschleunigung, Bremsen an Kreuzungen etc). Ich möchte mir damit später ausrechnen können wie hoch zb. der Streckenanteil unter 50km/h auf der von mir erstellten Route ist. Die Simulation kann ruhig in Echtzeit ablaufen. Gibt es ein Navigationsgerät das das kann?


    im voraus schon mal danke für die Antworten, LG Ben

    • Offizieller Beitrag

    herzlich willkommen im forum! : drink


    mir wäre da nix bekannt, aber ich kenne ja auch nicht alle navis. schwer wird es wegen der simulation der realen geschwindigkeit. die, die ich kenne, simulieren alle immer mit einer oder mehreren konstanten (2x oder 3x, ...).



    mfg rohoel.

  • Hallo Ben,


    Was Du da verlangst, gibt es so nicht.


    Vorab, es gibt auch keine simulierten GPS-Daten. Auf den Karten der Navis gibt es, wie auf dem Papierkarten nur Geo-Koordinaten in Ost-West und Nord-Süd. Das GPS sendet über die Satelliten Signale auf die Erde, die von den Geräten empfangen werden. Mittels Laufzeitberechnungen der Signale aus mehreren Satelitten wird die aktuelle und nur diese Position des empfangenden Gerätes in Bezug zu den bekannten Geo-Koordinaten bestimmt. Mit Simulation (ohne Empfang) ist da nichts.


    Navis, die überhaupt Routenexport erlauben sind nicht mehr sehr viele am Markt.
    Am bekanntesten und vielseitigsten sind da noch die Garmin Navis der aktuellen xx99 Reihe oder auch das Nüvi 65 und 66.
    Die Geräte werden in wenigen Tagen durch eine neue Generation abgelöst, die aber zum Planen unverändert bleiben.
    Der Vorteil der Garmins: Mit dem von Garmin zum Downlaod angebotenen Basecamp lassen sich die Routen auch ohne Internetverbindung planen, weil man die gleiche, jeweils aktuell heruntergeladenen Lifetimekarten auch auf den PC kopieren kann.


    Es gibt auch Internetroutenplaner, der bekannteste und vielleicht beste ist der RouteConverter, aber der nutzt, wie die anderen Planer im Hintergrund die GoogleMaps Karte immer online.


    So jetzt zur Planung selber, hier mit dem auch von mir mittlerweile verwendeten Basecamp.
    Die Benutzung der Basecamp Soft ist hier und da ein bisschen hakelig und nicht so flüssig zu handhaben wie der RoueConverter. Das liegt aber daran, dass die Software auch für die Off-Road und Wandernavis zu verwenden ist und da oft mit Tracks statt Routen gearbeitet wird.


    Im PKW Modus lassen sich in den Einstellungen unter der Streckenbeschreibung bei Routenpräferenz für die verschiedenen Straßen, wie Stadt, Land- und Schnellstraße und Autobahn die Durchschnitssgeschwindigkeiten frei einstellen. Z. B. für Gespannfahrten die Autobahn auf 75 km/h.
    Mit den Werten werden die Fahrtzeiten berechnet und die Ankunftszeiten an den jeweiligen Zwischenzielen und Markierungen die man sich für die Route setzt, in der Listenanzeige der Route angezeigt.
    Die Zeiten sind dann entsprechend deiner Vorgabe schon sehr real.
    Daraus aber die Menge der Anteile mit der eingestellten Durchschnittsgeschwindigkeit von z. B. den genannten 75 Km/h zu ermitteln, ist doch ein bisschen viel verlangt.
    Manuell kannst Du dann gerne aus den Einzelentfernungen und Zeiten die Durchschnittsgeschwindigkeit der Teilstrecken berechnen.
    Nur was soll das, wenn am nächsten Tag alles anders sein kann, siehe folgenden Text.
    Kopierst Du die Route dann aufs Navi, kannst Du dort eine Simulation fahren, nur in Echtzeit, das geht nicht. Schließlich hieße das, dass so etwas 2 und mehr Stunden bis zu einer Tagesfahrt dauern kann. Am PC hast Du doch die Entfernungen und Zeiten der Teilstrecken schon erhalten. Das Navi ohne GPS-Empfang wiederholt nur die Berechnung der am PC geplanten Route. Wie oben beschrieben, mit Empfang geht Simulation nicht weil die aktuelle Position immer in der laufenden Berechnung der (Rest)Zeit hinzugenommen wird und die ändert sich stillstehend nun mal nicht. Da ist der Widerspruch zur Simulation.


    Wenn ein Navi dann real in den Fahrmodus mit GPS Empfang geschaltet wird und die Route aus dem Speicher geladen ist, wird diese IMMER und von jedem Standort fortlaufend während der Fahrt neu berechnet und entsprechend der Verkehrssituation welche dann noch mit in die Berechnung einfließt die Zeiten zum nächsten Zwischenziel und die Gesamtzeit angezeigt.
    Weitere Etappenzeiten sind nicht direkt sichtbar und können sich natürlich auch laufend durch die Verkehrssituation ändern.


    Ich hoffe mal, Dir so in Grundzügen die Funktion eines Navis im Betrieb und die Simulation, die auf den Navis angeboten wird darzustellen.
    Die Routenplaner einschließlich Google Maps können nur mit angenommenen Durchschnittswerten berechnen incl. aktueller Verkehrslage bei Online-Planern. Dies dann auch schon sehr genau bzw. eher zu knapp. Fahren mit GPS Signal ist dann eine andere Vorgehensweise mit der darin eingebundenen Dynamik und natürlich Aktualität.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

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  • Ah ok. Jetzt bin ich schon deutlich schlauer :) Danke für die schnelle und detailierte Antwort!Das mit dem Berechnen von Durchschnittsgeschwindigkeiten von Etappen in Routenplanern wie zb Googlemaps habe ich als Alternative auch schon ausprobiert. Das funktioniert ganz gut aber das ist halt recht aufwendig wenn ich die Geschwindigkeitsanteile analysieren will (da Ich mir ja alle daten jeder Etappe einzeln rausschreiben muss). Ich bräuchte auch eigentlich keine GPS Daten im Sinne von Längen- und Breitengrad Koordinaten sondern nur die Zeit und die Geschwindigkeit in zb 1 Herz takt. So als würde ich eine 1 stunden route in Google maps mit 3600 zwischenzielen versehen. Die ganzen Routenplaner haben das ja im hintergrund laufen schätze ich mal aber die geben das natürlich nicht aus, da das ja viel zu viele daten wären. Die längen und breitenkoordinaten hingegen kann ich detailiert aus diversen routenplanern exportieren aber da ist halt keine Geschwindigkeit oder Zeit dabei...Ein navi simuliert/berechnet das ja dann offline genauso wie ein online routenplaner das macht. Gibt es dann also auch keine Möglichkeit aus dem navi nur die Geschwindigkeiten einer simulierten Fahrt in einer bestimmten Frequenz auszugeben? oder Geschwindigkeit und Zeit in einer beliebigen Frequenz? Bzw gibt es überhaupt Navigationsgeräte mit denen man irgendwelche Daten von simulierten Fahrten exportieren kann? Sorry für die vielen Fragen :rolleyes:


    Gruß Ben

  • Zitat

    Ich bräuchte auch eigentlich keine GPS Daten im Sinne von Längen- und Breitengrad Koordinaten sondern nur die Zeit und die Geschwindigkeit in zb 1 Herz takt. So als würde ich eine 1 stunden route in Google maps mit 3600 zwischenzielen versehen. Die ganzen Routenplaner haben das ja im hintergrund laufen schätze ich mal aber die geben das natürlich nicht aus, da das ja viel zu viele daten wären.


    ?( ?(


    Noch mal zur Verdeutlichung: Google Maps, aber auch Basecamp und die anderen Tourenplaner berechnen anhand der Geokordinaten und den Start und Zieldaten und eventuell zugefügter Zwischenziele sowie Präferenzen, wie - schnellste/kürzeste Route oder Autobahnausschluss mit den im Kartenmaterial zusätzlich gespeicherten Attributen, dazu gehören halt alle Wegkreuzung und möglichen Abbiegungen, den möglichen Durchschnittsgeschwindigkeiten (auch gespeichert) aufgrund des Straßentyps, die Entfernungen und Zeiten nach rein mathematischen Größen. Zu dem Zeitpunkt bei einer Planung läuft nichts im Hintergrund. Auch bei einer Simulation, wie schon beschrieben, ist der GPS-Empfang nicht aktiv und nur die gespeicherten Daten werden genutzt. Ein Aufsplitten in Bruchteilen innerhalb der Strecke oder auch Teilstrecke, so wie Du das beschreibst, ist da nicht nötig und nicht vorgesehen.


    Schaltest Du im Fahrbetrieb das GPS zu, passiert im Prinzip immer noch das Gleiche. Gespeicherte Daten werden benutzt um Deine Strecke, die Du fahren möchtest zu ermitteln, eine Fahrzeit wird ebenso aus den Daten vorberechnet, nun aber und hier kommt der Unterschied, die Reststrecke und Restzeit wird in einer Endlosschleife bis zu Erreichen des Ziels unter Hinzunahme der Position, also der aktuellen Koordinate ermittelt aus dem empfangenen GPS-Signal, der aktuellen Uhrzeit und gemeldeter Verkehrsinformationen und daraus zu addierender Verzögerungen berechnet.


    Und ganz ehrlich. Den Zweck Deines Ansinnens kann ich nicht nachvollziehen. Fährst du eine Rallye in der Stadt?
    Was nützt mir das Wissen einer Durchschnitssgeschwindigkeit auf 2 km Strecke im Stadtverkehr am PC oder Navi vorher, wenn die Tagessituation beim Befahren des Teilstücks ganz anders sein kann. Fährt z. B. der Müllwagen bei der Tonnnenentleerung justament vor mir her und Überholen nicht möglich ist aller vorher bekannter Durchschnitt für die Katz.
    Ich fahre selber nun beruflich so um die 45000 km im Jahr. Einzig auf der Autobahn ist halbwegs verläßlich ein 100 bis 105 km Schnitt zu halten. In Orten ist einfach zuviel Zufall, um da was Verläßliches zu sagen. Reale Schnitte, nicht wundern, sind deutlich unter 50 km/h. Sie liegen bei 25-30 km. Und damit wird in den Planern und Navis auch gerechnet.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

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  • Danke nochmal für deine Erklärungen und sorry dass ich so eine "sonderbare" Frage gestellt habe :)


    Das Ziel dahinter ist es eine Testroute für einen genormten Emmissionsmesszyklus zu erstellen, welcher nächstes Jahr von der EU rechtskräftig eingeführt wird. Diese Testroute hat bestimmte Kriterien die es einzuhalten gilt. Der Einfluss den der ständig wechselnde Verkehr darstellt ist dem Gesetzgeben bewusst und sogar von Ihm gewünscht. Die gefahrene Teststrecke muss aber eben einen Anteil X unter 60km/h, Y unter 90km/h etc haben und min X Kilometer lang sein und nur X Minuten lang dauern und und und... Damit Ich eine solche Strecke finden kann, ohne zig Strecken teuer und zeitintensiv abfahren zu müssen, wollte Ich diese Fahrten eben "simulieren". Ich hoffe mein Anliegen ist jetzt verständlicher. Streckenlänge und Zeit bekomm Ich ja aus den Routenplanern aber leider die Geschwindigkeiten nicht.
    Ich bin jetzt auf den Routenplaner OpenRoutService bzw OpenStreetMaps gestoßen. Da ist der Programmcode für angemeldete Benutzer zugänglich. Eventuell muss so ein Tool (falls im angemessenen Rahmen) einfach selbst programmiert werden. Wenn das nicht klappt dann hilft nur Logger an und Strecken doch selbst abfahren :D


    Trotzdem nochmal danke für deine ausgiebigen Antworten :thumbup:

  • OK, verstanden.


    Nun, wenn Du die Gesamtlänge, die gefahren werden muß kennst und in Anteile unter 60 km und unter 90, brauchst Du nur die praxisnahen Annahmen. Im Ortsverkehrs am Tag ist der Schnitt immer unter 60, real in Praxis, wie schon benannt, irgendwo zwischen 25 und 30 km/h, auf Landstraßen, bitte nicht zu kurvenreich, kommst Du im Schnitt auf 50-60 km, immer berücksichtigt, dass nicht überall 100 km/h gilt, oft auch nur 70 oder 80 und Kreuzungen auch zum Abbremsen zwingen.
    Autobahnen lassen sich je nach Strecke noch am ehesten mit konstanten Geschwindigkeiten fahren, allerdings so meine Erfahrung in D-Land nicht auf den Hauptrouten Nord-Süd oder Ost-West.


    Solltest Du aber ähnlich dem jetzigen Normzyklus relativ genaue Minutenanteile mit genau einem bestimmten Schnitt haben wollen, also zum Bsp. 3 Minuten mit 35 km/h und dies noch mit einer hohen Gleichmäßigkeit, sorry als Vielfahrer mit nun über 40 Jahren Praxis, das geht real nicht auf.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

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    • Offizieller Beitrag

    brauchst Du nur die praxisnahen Annahmen. Im Ortsverkehrs am Tag ist der Schnitt immer unter 60, real in Praxis, wie schon benannt, irgendwo zwischen 25 und 30 km/h, auf Landstraßen, bitte nicht zu kurvenreich, kommst Du im Schnitt auf 50-60 km, immer berücksichtigt, dass nicht überall 100 km/h gilt oft auch nur 70 oder 80 und Kreuzungen auch zum Abbremsen zwingen.


    aber das sind alles nur deine angaben, die sollten aber für so eine wertung noch einmal überdacht werden, da gibt es sicher noch viel mehr andere erfahrungen. wenn du nun auf die navivorgaben abzielst kann ich nur sagen, das ich diese nicht unterschreiben kann!



    mfg rohoel.

  • @ rohoel,


    Verstehe Deine Antwort nicht.


    Auch Du fährst m. W. sehr viel und müsstest zu gleichen Ergebnissen kommen.
    Viele verwechseln Maximalwerte mit Durchschnittswerten und die sind nun mal auch für PKWs in Ortschaften bestenfalls 25-30 Km/h, auf Landstraßen 60 und auf der Autobahn 110. Vorrausgesetzt die Strecken und Fahrzeiten sind mindestens über 15 Minuten.


    Soeben geprüft der Tripcomputer in meinem derzeitigen Dienstwagen zeigt 4700 km, eine Gesamtfahrzeit von fast 9 Tagen und eine Durchschnittsgeschwindigkeit für diese Gesamtstrecke von 44 km/h und das bei mehr als 70% Autobahn. Noch Fragen?

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

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    • Offizieller Beitrag

    Noch Fragen?

    nee antworten die dir nicht gefallen, denn ich habe sehr viele tankfüllungen, wo mir der bordcomputer nach 800 - 900km durchschnittsgeschwindigkeiten von 75-80 vermeldet. so und nun kommst du wieder mit deinen abhandlungen, die ich aus eben genannten gründen eben nicht teile.
    dabei vermerke ich noch, das bei diesem kilometeranteil maximal 100km über 150km/h dabei sind und ich durchaus bestrebt bin, die angegebenen begrenzungen um nicht mehr als 5km/h zu überschreiten. tendenziel bewege ich mich mit dem fahrzeug zwischen 100 und 130 auf den autobahnen. pro tankfüllung sind oft mehrere überlandfahrten sowie einige stadtdurchquerungen (oft auch großstädte) mit dabei.
    mein medion setzt meines wissens eine durchschnittsgeschwindigkeit von 123km/h auf ab´s vorraus, das könnte dann tacho 130 sein! :whistling: meine angaben beziehen sich aber allesamt auf einen kombi mit festeinbau.


    für mich ist das hier zu ende, du erlebst das eben anders, als ich es tue. da hilft mehr diskussion auch nicht, deshalb wünsche ich dem ts ein glückliches händchen bei der lösungsfindung.



    mfg rohoel.

  • Dann haste halt Glück und wohnst nicht oder durchfährst nicht alltäglich Ballungsräume oder Dein grandioser Bordcomputer rechnet netto ohne Stoppzeiten an Ampeln oder sonstige Halte. Das gibt es selbstverständlich.
    Bei meist max. 50 km in Ortschaften kann jeder ohne 5 Finger ausrechnen, dass Gesamtschnitte also incl. Stops nie an die 50 km herankommen.


    Ich habe selber mal reichlich blöd geschaut, als ich in Köln die Aachener Straße bei relativ ruhigem Verkehr vom Stadion bis Melaten von Ampel zu Ampel gefahren bin und ich nicht schneller war als ein junger Mann neben mir auf dem Gehweg mit Innliners. Jedesmal wo ich halten musste war er innerhalb der Haltephase wieder neben mir. Und der ging sicher nicht mit 50-60 km/h über den Gehweg.


    In Frankreich habe ich mal kühn behauptet, da war ich auch noch gut 25 J jünger, die Route des Georges an der Ardeche knapp 30 Km, oft kurvige Landstraße fährt man in 30 Minuten. Als man mir entgegnete, dafür brauchst du fast 'ne Stunde, hab ich erst mal gelacht und fest behauptet "das geht in 30 Minuten". An einem der Folgetage bin ich die Strecke mit Stopuhr und oft schon quietschenden Reifen und ohne groß Verkehr abgeritten. So knapp 45 habe ich doch gebraucht und später im zügigen Normaltempo waren es dann immer knapp an der Stunde. Fahrversuche und Vergleichsfahren mit verschiedenen Autos und Leistungen in Auto Motor Sport im Heft, als auch in der Sendung in VOX haben schon öfters gezeigt, dass gerade mit den geschätzten und tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten weit daneben geschossen wird.


    So werden die möglichen Zeitgewinne von Hochleistungsfahrzeugen (deutlich mehrmals 200 PS) gegen Durchschnittsfahrzeuge (heute etwa 90-140 PS) weit überschätzt, zumindest bei Fahrten am Tag. Der verrückteste Vergleich war ein getunter Porsche Tuarreg um 500 PS gegen einen Citroën C1 Diesel 70 PS von München nach Düsseldorf mit Ziel am Funkturm. Über mehr als 600 km war der Zeitgewinn des Porsches 17 Minuten.


    Übrigens ein Schleicher bin ich keineswegs, meine Dienstwagen haben immer um 180 PS und mehr. Wo es geht, lass ich es auf der AB auch mal mit mehr als 170 fliegen. Aber am Ende, wenn man dann auf eine Kolonne aufläuft, hat man die Überholten wieder hinter sich und oh Frust, die sehen die Lücke rechts von der Kolonne, die sich auf der linken Spur hinter einem überholenden LKW gebildet hat und überholen einen um wieder 30-40 m vor mir links einzuscheren. Passiert mir regelmäßig.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

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