Wo reklamiert man Navigationsdaten

  • Hallo Forum!


    Ich bin neu hier und Ihr seid meine letzte Hoffnung.


    Ich habe folgendes Problem.
    Das Grundstück,auf dem mein Haus steht,wird von 3Seiten von Straßen umschlossen.In einer der beiden Kurven steht das Haus fast bis auf die Straße (war alles so als ich das Haus vor ca. 15 Jahren kaufte).Die Straße ist hier so eng,das ein 7,5-Tonner nicht um die Ecke kommt,die fahren mir so ca. 2-3mal pro Jähr gegen das Haus oder die Dachrinne.
    Ca. 80% der Unfallfahrer geben an,ihr Navigationsgerät habe sie dorthin geführt.Die Straße kann man eigentlich gar nicht als solche bezeichnen,sie führt durch Wald und Wiese in einer maximalen Breite von 3 m ins Nachbardorf.
    Auf dieser Straße dürfte eigentlich kein größeres Fahrzeug fahren.
    Gibt es eine Stelle,an der man solche Daten für Navigationsgeräte reklamieren kann?


    Vielen Dank für Eure Hilfe


    Josefine

  • Hallo und willkommen hier.


    Kurz gesagt: nein.


    Theoretisch könnte man sich an den Hersteller der Navis wenden, dazu müsste man sie aber kennen. Auch wenn es nur 2 renomierte Kartenhersteller gibt, Hoffnung würde ich mir da absolut keine machen.


    Ich kenne das Problem, wir wohnen ähnlich. Die einzige Chance - wir haben es noch nicht getan, das nur am Rande - würde ich darin sehen, die Stadt (-verwaltung) einzuschalten, dass diese straße ein Sperrschild für LKW bekommt. Ganz raus kommt man aber auch da nicht, denn Baustellenverkehr, Müllautos etc. werden weiterhin durchfahren (müssen).


    Und dass ein Navi einen LKW in diese Straße führt, das sollte in rund 80% eine faule Ausrede sein. Wie gesagt, Stadt, evtl. mit Anwalt und dann rigoros fotografieren und anzeigen.


    Aber, um das nicht ganz unter den Tisch fallen zu lassen, es gab in früheren Jahren z.B. bei TomTom Karten, die führten auch über Wald und Wiese. Da hat es mich selbst einmal erwischt, wir sind in den Vogesen gem. Navi in einen Waldweg abgebogen, der zunächst ganz breit und friedlich aussah. Und, das Navi hat es ja gesagt. Nur wurde der Weg langsam schmäler, tückischerweise so langsam und fast unbemerkt, dass es, als ich dann wirklich begriff, zu spät zum Rückwärtsfahren war, umkehren schon gar nicht. Oben wurde es dann auch noch zu einem ausgewaschenen Holweg, bei dem beide Radseiten bereits auf dem schrägen Teil liefen.....


    Sollte aber eigentlich seit Jahren breinigt sein, auch bei den anderen Naviherstellern. Und für LKW - sofern die lieben Trucker Geld dafür ausgeben - gibt es spezielle LKW-Navi-Software/Karten. Aber, wer gibt dafür schon zusätzliches Geld aus??

  • Hallo Charlie!


    Vielen Dank für die flotte Antwort.


    Schade,ich dachte,es gäbe irgendeine zentrale,plattformübergreifende Stelle,wo fehlerhafte Navidaten gemeldet werden können.
    Den Weg über die Gemeindeverwaltung habe ich versucht,aber eher kriege ich meinen Hund dazu,im Handstand Geige zu spielen,als diese sturen Bürokraten dazu zu bewegen, ihren Bürokratenar.... aus dem Sessel zu erheben.
    Gruß
    Josefine

  • Ziviler Ungehorsam: Schild selbst kaufen und annageln... Muß ja kein Sperrschild sein, eine Breitenbegrenzung reicht aus, oder auch Höhenbegrenzung. Für Ortsfremde ohne Kenntnis der Sachlage sollte das reichen... Und im Zweifelsfall muß man sich nicht selbst belasten...


    Als "Fahrschutz" kann auch noch auf dem Grundstück unmittelbar am Haus ein gefüllter Betonring aufgelegt werden, der hält Abstand...

  • Was heißt "fehlerhafte Navigationsdaten"? Wenn die Straße nicht gesperrt ist, ist nichts fehlerhaft. Dann sind allenfalls die Fahrkünste oder Intelligenz der Fahrer gefragt.



    Hallo gs.arsch!



    Die Navigationsdaten sind fehlerhaft,wenn die Straße an einer Stelle schmaler ist als die Fahrzeuge,für die sie ein Navigationssystem empfiehlt.Die Fahrzeuge passen nicht durch,auch wenn die Straße nicht gesperrt ist.
    Genau das ist fehlerhaft!!!



    Das mit den Schildern habe ich als erstes gemacht,funktioniert aber nicht.Sie werden von den Fahrern gelesen und weil sie nicht zurücksetzen wollen,versuchen sie es trotzdem,selbst wenn ich daneben stehe.Und dann krachts halt.
    Die Gemeindeverwaltung will die Straße nicht für LKWs sperren.
    Darum dachte ich,die fehlerhaften Navidaten könnten vielleicht irgendwo geändert werden.
    Aber ich will Euch nicht über Gebühr strapazieren.



    Schade,das sich sofort in jedem Forum ein Schlaumeier meldet,der glaubt,einen weisen Spruch abzulassen und den Neuling gleich mal abbügelt.



    Also tschüß!


  • Dein Beitrag spricht für sich selbst. Ebenfalls Tschüss!

  • Den Weg über die Gemeindeverwaltung habe ich versucht,aber eher kriege ich meinen Hund dazu,im Handstand Geige zu spielen,als diese sturen Bürokraten dazu zu bewegen, ihren Bürokratenar.... aus dem Sessel zu erheben.

    erst einmal herzlich willkommen im forum! : drink 
    schade, daß sich da im städtchen keiner gedanken zu machen möchte, in meinen augen liegt die verantwortung auch bei der stadtverwaltung. bei drei schäden pro jahr würde ich ein offizielles schreiben aufsetzen, auf antwort warten und dann mal die medien einschalten (mit belegen der jeweiligen schäden). kann ja nicht sein, daß du auf dauer immer mit einer anderen hausecke leben mußt.



    mfg rohoel.


    p.s.: lass dich nicht ärgern. ;)

  • Hallo,


    hast Du eine Rechtsschutzversicherung? Wenn ja, mal dort anfragen, einen Anwalt einschalten, der der Gemeindeverwaltung mal einen netten Brief schreibt.

  • Hallo Josefine


    Deine Aussage

    Zitat

    Die Navigationsdaten sind fehlerhaft,wenn die Straße an einer Stelle schmaler ist als die Fahrzeuge,für die sie ein Navigationssystem empfiehlt.Die Fahrzeuge passen nicht durch,auch wenn die Straße nicht gesperrt ist.
    Genau das ist fehlerhaft!!!


    kannst Du nun leider nicht so stehen lassen.


    Aktuell gibt es m. W. nur 2 sogenannte Trucker Navis, die vielleicht die enge Straße bei Dir ausweisen, eins kommt dann noch aus USA (zumindest der Firmensitz). Alle anderen Navis, also die überwältigende Mehrzahl sind ausschließlich für PKWs gedacht und für diese ist die Straße ja wohl breit genug.


    Viele Trucker, oft sind dies Fahrer aus den Billiglohnländern, kaufen sich nun die billigeren PKW Modelle, meist sogar auf eigene Kasse und nicht vom Chef finanziert. Die PKW Modelle habe kein Trucker Profil.
    Und das kannst Du den Navis nicht vorwerfen.


    Es gibt neben den 2 Trucker Navis noch Trucker Navigationssysteme für Flottenmanagement. Auch da dürfte die Routenplanung auf Beschränkungen für Trucks funktionieren. Aber wieder da die Kostenfalle. Renommierte Speditionen mit vielen Fahrzeugen geben da vielleicht Geld aus, die Soft kostet pro LKW einige hundert Euro, die billigen Transporteure wieder nicht.


    Weiterhin: Jedes Navi weist ausdrücklich darauf hin, dass auf Beschilderungen und Verkehrsregeln zu achten ist. Die werden halt nicht immer befolgt.
    Letzte Woche noch fuhr neben mir über die Leverkusener Brücke ein LKW mit Oststaatenkennzeichen, obwohl die Sperrung nun einige Wochen schon besteht und mehrfach am Kölner Autobahnring ausgeschildert ist.

    psr (Peter)



    Mittlerweile voll auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Oregon 600 für den Sport. Ein Drive60 mit dem superscharfen Glasdisplay für den Alltag und ein DriveSmart 61 bei Bedarf im Cabrio, weil dieser mit Garmin Drive Assist ausgerüstet ist.

    Das System hat leider nicht den kompletten Funktionsumfang der normalen Garmins. Routen planen und einspeichern geht da z. B. garnicht. Nur die aktive Route lässt sich mit Zwischenzielen „füttern“.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von PSR ()