Navteq-Traffic-Pro - HERE - nüLink! - 3D-Traffic: Der Live-Verkehrsdienst von Garmin

  • PSR:
    hattest Du schon jemals den Vergleiche zw. einem LIVE-Navi von TomTom mit HD-T und dem Gerät das Du normalerweise benutzt?


    Ich fahr hier in GB auch des öfteren nach LHR und muss dabei über die M25 zw. dem AB mit der M40 und der M4 (das ist die schnellste Route ohne Verkehr). Wie bei Dir mit Düsseldorf ist aber je nach Tag und Uhrzeit die M25, M4 (als Ausweichroute über die andere AB) oder M40 ziemlich verstaut.


    Mit meinem TMC-Navi krieg ich erstens net die Störungen auf den Ausweichrouten (nicht AB) die ich als ortskundiger fahren würde rein, da TMC die Strassen net abdeckt. HD-T liefert auch diese. Zweitens ist die Verzögerung nie so genau wie mit nem LIVE-Gerät.


    Deine Ansichten bzgl. TMC und LIVE-Service erinnern mich an meinen alten Herr Schwiegervater - der sagt auch immer wieso brauch ich ne schnellere DSL-Leitung, trink ich halt in der Zwischenzeit noch nen Kaffee mehr oder geh ne Runde spazieren bis der Download abgeschlossen ist.


    Bei manchen geht sich halt ne ausreichende Zeitplanung mit 30 Minuten Puffer net aus, da auch noch andere Termine anstehen.
    Zu Deinem Bsp. Flughafen um 5 Uhr in der Früh: wenn Du aus Erfahrung weisst, dass Du nen Puffer von 35 Minuten hast und um 5 Uhr in der Früh ist auf den wenigsten Strassen was los - da zeigt nicht mal HD-T mehr als 5-6 Meldungen mit geringer Vzg. im Umkreis an, dann schlaff ich lieber 20 Minuten länger, schalt dann mein Navi an und schau wie der Verkehr ist und je nach Situation trink ich dann noch nen Kaffee oder mach mich auf den Weg.


    Das wenn, hätte, könnte hab ich für mich nach mehrjähriger HD-T Erfahrung und Vergleich mit TMCPro (hier in UK gibts nur payTMC) schon längst aufgegeben.


    cu Peter

  • Und wenn ich dann 20 Minuten länger schlafe und ausgerechnet dann legt sich nach meiner Abfahrt 10 km voraus ein LKW flach, habe ich null Reserve. (Ein Restrisiko, das auch die Reserve nicht reicht, bleibt jedoch immer, auch darüber bin ich mir natürlich im Klaren)


    Da liegt doch die Krux in den ganzen Systemen. Wahrsagen können sie nicht. Bei kleinen Staus lohnt sich das Umfahren nicht, bei größeren Staus kommt man über Umleitungen wenigstens (meistens) vorwärts, wenn auch nicht unbedingt früher an. Und nur bei mehrstündigen Vollsperrungen, sofern man da noch von weg gekommen ist, sind die Umfahrungen wirklich eine Hilfe.


    Dazu kommt, das zumindest in der BRD Ausfahrten selten mehr als 10 km auseinanderliegen und so Infos eher weiter Voraus im Bereich 30 bis 150 km von Nutzen sind. Darüber schon wieder eher nicht, weil man selber mindestens eine Stunde braucht, bis man die Problemzone erreicht hat und da kann die Sitation längst wieder entspannt sein. Auch dies habe schon oft genugt gehabt.


    Ansonsten steig ich mal hier aus der Diskussion aus. Meine Erfahrungen mit den Hilfen sind eher ernüchternd oder ich habe bisher einfach Glück. Meine längste Stillstandszeit überhaupt in einem einzelnen Stau war etwas mehr als eine Stunde. Die Fahrzeiten absolut, auch mit den Hilfen und den gefahren Umleitungen aber schon teilweise katastrophal mit Durchschnitten unter 40 km/h bei Strecken größer 300 km. Es gibt da so Tage, da fährt man am besten gar nicht erst los.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

    2 Mal editiert, zuletzt von PSR ()

  • Schußwort zum Video:


    Bestätigt doch meine Erfahrungen aus nun gut 2 Jahren intensiverer Praxis mit den Navis, ob mein Festeinbau oder das Navigon, auf fast allen BABs, meist von Köln in die südlichere Republik und zurück.


    Gerade Westdeutschland ist praktisch nur noch ein aneinandergereihtes Ballungsgebiet mit reichlich Verkehr. Im Osten der Republik geht es da aufgrund geringerer Dichte was stressfreier, aber hier kann man sich eigentlich, wenn es Dicke kommt, immer nur noch zwischen Pest und Cholera entscheiden. Beides macht todkrank.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

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  • Schade, der Test von Abenteuer Auto ist nicht mehr online verfügbar... Da ist ein TT-Live Gerät, Navigon mit TMCpro und ein Revival ohne Verkehrsdienst angetreten.


    TT hat nen Stau umfahren und war Erster, der zweite mit Recival (+14 Minuten) und letzter war der mit dem Navigon (+21 Minuten, Zwangspause wegen GPS-Empfangsverlust und hat den Stau durchfahren, weil TMCpro ihn nicht gemeldet hat)


    Und wenn mal jemand bei ner Fernsehproduktion für die Privaten dabei gewesen ist, der weiss auch um den Informationsgehalt...


    Haben sie einfach jeden Stau umfahren? Haben sie das Gerät entscheiden lassen? (was besser wäre)... Weiss kein Mensch. Auf jeden Fall haben sie nicht eingestellt, das das Navi immer den schnellsten Weg nimmt. Sie haben es auf Nachfragen eingestellt.


    Und zu guter letzt ist es richtig, das man nicht der Werbung vertrauen sollte... Lieber den eigenen Erfahrungen, so man denn welche hat.


    Franzl

  • Zitat

    Lieber den eigenen Erfahrungen, so man denn welche hat.

    genau das. Aber sie sind oft genau so unterschiedlich, wie die Testergebnisse.
    Auch wenn man es nicht immer selber so erlebt. Alle Tests waren bisher meist weniger positiv. Ich sag ja nicht, das es überhaupt nicht hilft, sondern das hier die "Jagd" nach Minuten zu nichts führt. Und damit ist für mich das Thema nun wirklich durch.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

  • So, es gab ein Update. Die meisten Veränderungen sind beim Livedienst.


    Die kleinen dreieckigen Warnschildchen werden jetzt auch auf der Hauptkarte gezeigt.
    Wichtige Verkehrsstörungen werden quasi als Überschrift präsentiert: (Der Unfall und die Straßenverengung haben nichts miteinander zu tun...)




    Wenn man auf dem Hauptbildschirm das farbige Verkehrszeichen anwählt kommt die neue Auswahl der aktuellen Verkehrsstörungen, neu ist die "Legende", "Verkehrslage" war vorher die "Staukarte". Rechts ist ein super neues Fenster "Stau auf der Rote" das alle Infos zur aktuellen Route zeigt.




    Alles auswählbar, man kommt dann zu einer Übersicht.




    Wenn eine alternative Route errechnet wurde, kann auch ein Übersichtsfenster angewählt werden, auch wenn in diesem Falle die Alternative länger dauert.




    Das macht doch alles einen guten Eindruck. Bin begeistert. War das schon so bei den RDS-Geräten oder kommt das da auch erst?


    Grüße

  • Gibt es diese Änderungen auch für das 1690 und 1695 und könnte dieses jemand bestätigen?

  • und wieder mal was zum Nachdenken über die Wirksamkeit:


    Dienstag von Köln nach Basel über die A3. Gegen 8:30 meldet Radio SWF 3, als ich mich zwischen Limburg und Camberg befinde, 8 Km Stau zwischen Wi-Niedernhausen und Wiesbadener Kreuz, wegen des morgendlichen Berufsverkehrs stark zunehmend, wegen Unfall.


    Mein Navigon mit TMC pro sagte Bad Camberg raus, ebenso mein Ford Werkseinbau. Nun ja, bei 8 km zunehmend, was schnell auch 10-12 Km sind, denke, folge mal dem Navigon.


    In Camberg runter über die B8 und B275 nach Idstein, kurz davor sehe ich auf der Höhe die A3 und kein Stau oder stockender Verkehr. Da war auch schon die 9:00 Meldung durch, die immer noch den Stau ansagte.


    Also, den Augen trauen und in Idstein wieder auf die A3. Alles lief normal, kurz hinter Niederhausen war der frische Einschlag noch in der Leitplanke bzw. am Grasstreifen links zu sehen.


    Nur die 10 km von Camberg bis Idstein haben mich 30 Minuten gekostet, weil Landstraße und Dörfer mit Ampeln plus LKW-Verkehr. Die 10 Km von Idstein bis Niederhausen keine 10 Minuten. Verlust mindestens 10-15 Minuten über die Umleitung, obwohl mir das Navi meldete: 6 Km mehr und 40 Minuten schneller.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

    2 Mal editiert, zuletzt von PSR ()

  • Das dies genau so bei TMC oder Radiomeldungen der Fall ist, weiss wohl jeder. Die Frage ist doch, ob das ein cleveres Navi mit Livediensten besser analysiert hätte. Vielleicht wäre der Stau viel kleiner erfasst worden und das Navi hätte keine Umleitung empfohlen.


    Franz

  • Hier ein Beispiel für neue Verkehrsmeldungen, die ich vor dem Update auf 3D-Traffic noch nicht beobachtet habe:
    Überschwemmung.



  • Dies von meinem zusätlich gebuchten Wetter-Apps die Bilder:
    Schnee & Regen auf der Übersichtskarte, Wetterradar und Straßenbedingungen.





    Grüße

  • Hier wieder ein Beispiel eines Unfalls mit Stau, der zwar auf einer Bundesstraße war, aber nicht auf dem von Navteq / Garmin mit Verkehrsflussfarben abgedeckten Bereich.