TMC-Empfang drastisch verbessert (->465)

  • Zitat

    Original von Hubert-Heinrich
    Na ja, das ist ja nun wirklich keine Kunst, das Kabel zum Radio zu verlegen. Da die Stecker ja schon dran sind, heißt es nur Antennenstecker am Radio raus und in den Splitter rein und das Kabel vom Splitter ins Radio.
    Dann noch das Kabel fürs Navi zu diesem führen, kommt drauf an wo das Teil verbaut ist, einstecken und fertig.
    Versierter Laie dürfte auch bei noch so problematischer Durchführung max 15 Minuten, Werkstatt noch weniger brauchen. Was sie aber dafür berechnen ist ne andere Sache.
    Sollte jemand in meiner Nähe sein, bin ich auch gerne behilflich. :D


    Danke für Deine Antwort.


    Bein den "normalen" Radios im DIN-Schacht ist es wohl wirklich kein Problem, nur bekomme ich demnächst einen BMW e92 Coupe. Da ist halt alles ein wenig schwieriger, wenn man keine Ahnung hat :D

  • ...dann nimm den Spliter mit in Deine Werkstatt, das macht der geschwind im Warten. Musst nur erst klären, welchen (Antennen)Stecker der neue BMW hat, der Rest ist ein Kinderspiel.

  • Zitat

    Original von Hubert-Heinrich
    ... Musst nur erst klären, welchen (Antennen)Stecker der neue BMW hat, der Rest ist ein Kinderspiel.


    Sind die nicht alle gleich?

  • Nein, aber ich denke, dass BMW auch die neuen FAKRA Stecker verwendet, aber fragen ist besser.

  • Hallo Miteinander


    Auch ich habe probleme mit dem Empfang bei eingestecktem Ladekabel, selbst mit 4 Ferritkernen wird es nicht wirklich besser. Hat schon jemand ein anderes Ladekabel ausbrobiert, diese gibt es ja schon für wenig Geld.
    Wenn ja welcher Hersteller wäre empfelenswert bzw. bringt es überhaupt was. Ich habe heute sogar eins mit Winkelstecker gesehen(Motarola)


    Danke

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    Original von Suppenheini
    Aus Gleich mach Wechsel, aus Wechsel mach wieder Gleich: das wäre wohl die teuerste Lösung, die man sich vorstellen kann. Im Normalfall sitzt beim "bergab" regeln ein dreibeiniger Festspannungsregler, Bauform wie Transistor, mit vorne und hinten je einem Kondensator in so einem Adapter. Alles Centartikel, früher Pfennige. Passt in eine halbe Streichholzschachtel. Die genannten 12Volt sind keine. Sie schwanken je nach Fahrbetrieb zwischen 11-komma-etwas, oder noch weniger, und fast 15 Volt. Das bügelt der Regler alles aus und macht konstant 5 Volt daraus.
    Aber vielleicht treibt Medion ja einen Hypersuperaufwand. Ich habe nicht hineingeschaut, wg. Garantie. Außerdem wäre mein Teil nur brutal gewaltsam zu öffnen.
    Dass das Bordnetz eine saubere Gleichspannung ist stimmt in keinster Weise.
    Es ist in recht übler Weise vom Erzeuger, der Lichtmaschine, und allen Verbrauchern mit Müll jeglicher Art verseucht, ausgenommen vielleicht ein paar friedlich brennende Lämpchen. Ein Autobordnetz zu entstören ist eine Kunst.


    peter2a hat völlig recht - die Spannungwandler in den KfZ-Steckernetzteilen sind üblicherweise sogenannte Tiefsetzsteller oder, auf Englisch, buck converters. Das sind Schaltnetzteile, die mit Schaltfrequenzen im Bereich von einigen kHz bis einigen MHz arbeiten - und diese Schaltfrequenzen und deren Harmonische "verunreinigen" die 5V Gleichspannung, die in den PNA geht. Medion macht da auch nichts verkehrt, denn im Gegensatz zu den von Dir erwähnten Festspannungsreglern haben die buck converter einen Wirkungsgrad von typischerweise >80% und kommen somit ohne sperrige Kühlkörper aus. Nur als Beispiel, bei Verwendung eines Festspannungsreglers wie z. B. dem 7805 müssten bei Transformation von 12V auf 5V und einem Ladestrom von 500 mA ca. 3,5W an Verlustleistung abgeführt werden - das geht nur mit einem Kühlkörper, und den bringt man in einem schlanken Steckernetzteil nicht unter, von der nötigen Belüftung mal ganz abgesehen.


    Teuer ist die buck converter Lösung auch nicht - kann man diskret mit ein paar Kondensatoren, Spulen, Transistoren und Dioden aufbauen, oder man setzt gleich ein passendes IC ein, das bei den hohen Stückzahlen auch nur wenige Cent kostet.


    Zur Filterung der unerwünschten Oberwellensignale kann man entweder, wie hier auch schon mal erwähnt wurde, ein entsprechendes HF-Filter im Steckernetzteil realisieren, oder aber man verwendet die hier schon hinlänglich beschriebenen Ferritdrosseln. Aufgabe von Medion sollte es jetzt sein, Filter und/oder Ferritdrosseln ordentlich zu dimensionieren und in ihr mitgeliefertes Steckernetzteil einzuarbeiten.


    Wer nicht glaubt, dass vom Steckernetzteil Störungen ausgehen, kann ja mal versuchshalber den PNA im Auto verkabeln, am besten mit Y-Adapter, und dann das Autoradio auf MW oder KW einstellen. Der Unterschied mit angestecktem und abgezogenem USB-Ladestecker sollte dann gut über die Lautsprecher hörbar sein.