bitte wenden sie jetzt

  • Zitat

    Original von Loox-Comer


    Hallo Zusammen,


    zunächst mal denke ich, dass das Navi-Programm ja "weiß", dass es sich bei der Mitkopplung im Tunnel nur um eine "fiktive" und keine reale Position handelt.


    Das wage ich mal zu bezweifeln. Dafür verhält sich das Ding viel zu dämlich.


    Zitat


    Von daher würde es keinen Sinn machen, bei Feststellung der tatsächlichen Position durch den GPS-Empfänger zum Wenden aufzufordern, wenn man sich ja noch auf der Route befindet.


    Stimmt. Aber genau das tut MN6, absolut nachvollzieh- und beweisbar. Ich kann das jedem der es nicht glaubt gerne zu jeder Zeit vorführen.


    Zitat

    Anders sieht es dagegen aus, wenn der GPS-Empfänger infolge schlechter Empfangsverhältnisse eine definitiv falsche Position an das Navi-Programm abliefert. Dann muss es davon ausgehen, dass man sich ganz woanders befindet, als man eigentlich sein sollte. Folglich fordert es ggf. zum Wenden auf.


    Das passiert aber vergleichsweise selten, und hat normalerweise auch andere Folgen, wie z.B. das man auf einer Querstraße landet. "Falsche" Positionen sind logischerweise nicht notwendigerweisse in Fahrtrichtung nach hinten versetzt, sondern statistisch verteilt in alle möglichen Himmelsrichtungen.


    Nochmal, wie bitte erklärst Du, dass auf dem gleichen Gerät im gleichen Auto, MN5.2 das niemals gemacht hat, und MN6 es *täglich* mindestens einmal macht?


    CU,
    Massimo

  • Zitat

    Original von bonnie
    Analog zum 5er sollte es doch auch beim MN6 möglich sein, sich das Roh-GPSsignal anzeigen zu lassen.


    Nicht das jemand bisher wüsste wie.


    CU,
    Massimo

  • Zitat

    Original von ccdmas
    .............


    Nochmal, wie bitte erklärst Du, dass auf dem gleichen Gerät im gleichen Auto, MN5.2 das niemals gemacht hat, und MN6 es *täglich* mindestens einmal macht?


    CU,
    Massimo


    Hi


    es müßte ein LOG deiner GPS Daten her.


    GGA sollte reichen. Ich hatte früher mal eine GPS Sirf I Maus, die sprang die ersten 10 Min mitunter einige 100 Meter ( also, Zick, 2-4 sek später, zack :gap ) in der Position. Die Maus war schlicht und einfach defekt


    Ich weiß jetzt aus dem Stehgreif nicht, welche Protokolle bei MN6 aktiv sind, also verarbeitet werden und ob man das umstellen kann


    vlG bab

    ;) bab

    Einmal editiert, zuletzt von bab ()

  • ... na gut! Meinetwegen kann jeder glauben was und woran er mag, da bin ich ganz tolerant.


    Mit meinem Hinweis an womo44, eine optimalen Satellitenempfang sicherzustellen ,wollte ich ja auch nur auf eine mögliche Fehlerquelle aufmerksam machen. Mag sein, dass es noch andere gibt, jedenfalls sollte man bei einem derart komplexen System nicht jeden Fehler ausschließlich dem Programm anlasten.

  • hallo , inzwischen bin ich soweit, daß ich MN 5.2 wieder aufspielen werde. Es gibt zu viele Dinge die im MN6 nicht ausgereift sind. Zum einen dies bitte wenden. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre kommt grundsätzlich an einer Ampel "bitte wenden sie jetzt" obwohl ich auf der richtigen Route bin, am Satelitenempfang kaes nicht liegen, habe im schnitte 8 - 9 Sateliten.
    Ferner ist die Schriftanzeige für Ankunft und Fahrzeit einfach zu klein geraten, Auch systemabstürze wie ich sie beim 5.2 nie kannte sind jetzt an der Tagesordnung, Es wäre besser gewesen das 5.2 zu überarbeiten und neue Karten zu bringen. Aber ich vermute dann hätte Navigon keine 180 verlangen können. 100 hätten auch gereicht.
    X(



  • Och bitte, jetzt werdet doch nicht albern. Was ist denn soooo schwer daran, mal zuzugeben dass Navogon hier Mist gebaut hat? Und wozu um alles in der Welt soll ein GPS log gut sein, wenn MN6 im Tunnel GPS Daten errechnet? Oder willst Du jetzt behaupten, die Funktion gäbe es in MN6 gar nicht? Hier geht es nicht um GPS Daten, sondern um die MN6 interne Interpretation derselben.


    CU,
    Massimo

  • @ccdmas: um die Ursache zu finden, ist ein Log notwendig.


    Deine "Theorie" ist so abwägig (das Bord wäre voll mit den Meldungen), dass tatsächlich ein schlechter satempfang viel eher in Betracht kommt.


    Aber auch Deine "Theorie" könnte mit so einem Log bestätigt werden.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Zitat

    Original von ccdmas
    ...
    Och bitte, jetzt werdet doch nicht albern. Was ist denn soooo schwer daran, mal zuzugeben dass Navogon hier Mist gebaut hat? Und wozu um alles in der Welt soll ein GPS log gut sein, wenn MN6 im Tunnel GPS Daten errechnet? Oder willst Du jetzt behaupten, die Funktion gäbe es in MN6 gar nicht? Hier geht es nicht um GPS Daten, sondern um die MN6 interne Interpretation derselben. ...


    Hallo ccdmas


    Es nicht darum etwas nicht zuzugeben, es geht darum belastbare Aussagen zu erhalten. Ich nutze keinen MN|6, daher kann ich Deine Aussagen nicht nachvollziehen. Ich glaube Dir das Du die Aufforderungen zum wenden erhaelst. Das steht ausser Frage. Was ich im Moment in keinster Weise gedanklich nachvollziehen/verstehen kann ist die Aussage das der MN dann bei wiederkehrendem GPS-Signal, das dann auch korrekt auf der Route liegt, zum Wenden auffordern soll.


    Liegt die bei wiederkehrendem GPS-Signal ermittelte Position AUF der Route, dann koennte das dazu fuehren das die Bildschirmanzeige angepasst wird. Liegt die ermittelte Position NEBEN der Route, dann koennte das zu einem "Bitte wenden" fuehren. Wobei hier allerdings noch einiges andere mit beachtet werden sollte, aber das fuehrt an der Stelle zuerst einmal zu weit.


  • Richtig, da gibt es noch sehr viel zu beachten, und ich sehe nicht warum das zu weit führen sollte. Wenn es zum Beispiel in so einer Situation keine Möglichkeit zum (virtuellen) Wenden gibt, errechnet MN6 eine völlig neue Route. Und danach selbstverständlich direkt nochmal eine neue Route, weil man ja gar nicht Rückwärts fährt. Deswegen passiert das "Bitte wenden" logischerweise auch niemals hinter dem Elbtunnel, weil es da schlicht keine Wendemöglichkeit gibt, und selbst MN6 niemanden auf einer Autobahn zum Wenden auffordert.


    Es kann aber auch sein, dass die von MN6 errechnete Position schlicht schon extrem weit von der tatsächlichen entfernt ist (z.B. Stau in der Unterführung). Dann passiert das auch nicht, wahrscheinlich weil es eine Plausibilitätsprüfung gibt, und eine Sprung um mehrere hundert Meter (oder in einem von mir beobachteten Fall, sogar einige Kilometer) von MN nicht mehr als Richtungsänderung betrachtet wird. Also, das Problem tritt vorzugsweise bei relativ kurzem Verlust des Fix auf, wenn man auf Strecken unterwegs ist, wo wenden auch tatsächlich ginge. Also z.B. klassisch in der Stadt. Ich weiß, dass hier einige Kölner unterwegs sind. Das lässt sich optimalst auf der Nord-Süd-Fahrt ausprobieren, da sind auf einer Strecke von knapp zwei Kilometern zwei Unterführungen von jeweils ca 100 - 200 Metern länge. Es ist fast unmöglich da mit MN6 vernünftig langzunavigieren, was mit MN5.2 überhaupt kein Problem ist.


    Aber jetzt nochmal zu dem Log: Welchen Sinn soll das hier machen, wo es doch eindeutig um *errechnete* Daten geht, die in keinem Log auftauchen werden? Es sei denn natürlich, es gäbe eine Möglichkeit *in* MN6 ein Log mitzuschreiben (was bisher noch niemand weiß), *und* dieses Log dann auch noch die errechneten, und nicht nur die tatsächlich vom Empfänger gelieferten Positionen mitschreiben *würde*.


    CU,
    Massimo

  • Glaubt es doch einfach, dass es dieses Verhalten gibt. Ich habe das jedesmal 6x im Tag und zwar 3x am Morgen und 3x am Abend zur Arbeit auf der Autobahn in der CH, wenn man von Niederurnen nach Walenstadt (A3 Kerenzer-Tunnels) fährt. Hohe Berge, enges Tal, wechselnde Tunnels von unterschiedlicher Länge, von 6Km bis zu einigen hundert Meter.


    Uebrigens kommen im Gebirge so manche Bugs und Ugereimtheiten ans Licht, nicht nur von MNx, sondern praktisch aller Hersteller, mit der Zeit steht man darüber und kann über gewisse Probleme, die manche Leute haben, nur still lächeln.

  • Zitat

    Original von myrica
    Glaubt es doch einfach, dass es dieses Verhalten gibt. Ich habe das jedesmal 6x im Tag und zwar 3x am Morgen und 3x am Abend zur Arbeit auf der Autobahn in der CH, wenn man von Niederurnen nach Walenstadt (A3 Kerenzer-Tunnels) fährt. Hohe Berge, enges Tal, wechselnde Tunnels von unterschiedlicher Länge, von 6Km bis zu einigen hundert Meter.


    das bekräftigt ja die Theorie des schlechten Satempfangs :)


    Genau in solchen Gegenden ist es ohnehin "schwer", gute Signale zu erhalten.


    Ach, was rede ich - solange kein LOG geliefert wird, wirds auch keinen Hinweis geben, ob Satempfang oder Programmfehler. Wenn es wirklich ein Programmfehler ist, dann hat jeder Interesse, dass er gefixt wird, und um das sicherzustellen, brauchts halt ein LOG.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Zitat

    Original von HSVMichi
    @ccdmas: um die Ursache zu finden, ist ein Log notwendig.


    Na dann erzähl mal, wie mann *in* MN6 ein Log bekommt *mit* den von MN6 errechneten Positionen.


    Zitat


    Deine "Theorie" ist so abwägig (das Bord wäre voll mit den Meldungen),


    Guten morgen! Gut geschlafen? Das Board *ist* voll mit den Meldungen.


    Zitat


    dass tatsächlich ein schlechter satempfang viel eher in Betracht kommt.


    Ja genau. Und meine Frage wie das jemand auf einer Strecke die ich seit Monaten fahre, mit der exakt gleichen Hardware, erklärt, hat bisher noch niemand auch nur versucht zu antworten.
    *Das* ist abwegig, zu behaupten dass jetzt plötzlich *jeden* Tag, an exakt der gleichen Stelle, der Satempfang schlecht ist. Ach so, stimmt, er ist ja auch schlecht, nämlich komplett *weg*. Das war er aber die letzten 10 Monate mit MN5.2 auch.


    Zitat


    Aber auch Deine "Theorie" könnte mit so einem Log bestätigt werden.


    Dann erklär mir mal bitte wie. Ich bin ganz Ohr.


    CU,
    Massimo

  • @ccdmas: ich kann keine Logs auswwerten; dafür gibt es hier am Bord die Fachleute.


    Ich denke mir, interessant sind die empfangenen Daten nach der Tunnelausfahrt und dem wiedergewonnenen Empfang - ich denke, hier sieht man, ob die Maus "gesponnen" hat oder nicht.


    Du vergleichst immer mit MN|5: hattest Du da den gleichen Empfänger in Betrieb? ?(

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  • Hallo ccdmas


    Zitat

    Original von ccdmas


    Wieso nicht, ist doch total offensichtlich: MN6, und das ist ja bekannt, navigiert bei Signalverlust, also z.B. während man in einer Unterführung ist, "künstlich" weiter. Das führt in sehr vielen Fällen dazu, dass die von MN6 künstlich errechnete Position *vor* der tatsächlichen eigenen Position liegt, wenn das GPS Signal dann zurückkommt. Je nachdem wie weit die errechnete Position von der neuen, tatsächlichen Position entfernt ist, nimmt MN6 also ganz offensichtlich an, man wäre in Gegenrichtung unterwegs. Das kann man sogar oft optisch sehen, weil die Karte oder der Positionspfeil sich kurz in Gegenrichtung drehen.
    ...


    Hier beschreibst Du schoen einen Punkt den ich mit

    Zitat


    Wobei hier allerdings noch einiges andere mit beachtet werden sollte, aber das fuehrt an der Stelle zuerst einmal zu weit.

    meinte. Dabei ging es mir nicht um die Wegstrecke zum "Bitte Wenden". Sondern einfach um die Tatsache das der MN|5 und andere Navis die ich kenne nicht nur die Position behalten sondern auch die Bewegungsrichtung. Denn wenn man am Folgetag einer Navigation aus dem Stillstand die neue Route berechnet dann wird die neue Route unter Beachtung der letzten Bewegungsrichtung berechnet. Kann man schoen erkennen wenn man vor der Garage "rechnen" laesst und dann aber in die andere Richtung losfaehrt. Umgesetzt auf Deine Beobachtungen passt das sogar, denn Du erkennst ein Drehen des Positionspfeils. Das laesst fuer mich die Annahme zu das da das Problem schon vor dem Signalverlust im Tunnel bestanden hat. Und das kann man in LogFiles nun mal erkennen.




    Zitat

    Original von ccdmas
    ...


    Eben nicht. Die neue Position liegt auf der Route, aber *hinter* der vorher angezeigten (errechneten) Position. Ergo: MN6 nimmt an, man hätte bereits gewendet, und fordert einen erneut zum Wenden auf, um wieder in die richtige Richtung zu kommen.
    ...


    Was passiert denn wenn Du "vor" der Route bist. Ansonsten siehe auch Bewegungsrichtung




    Zitat

    Original von ccdmas
    ...


    Richtig, da gibt es noch sehr viel zu beachten, und ich sehe nicht warum das zu weit führen sollte. Wenn es zum Beispiel in so einer Situation keine Möglichkeit zum (virtuellen) Wenden gibt, errechnet MN6 eine völlig neue Route. Und danach selbstverständlich direkt nochmal eine neue Route, weil man ja gar nicht Rückwärts fährt. Deswegen passiert das "Bitte wenden" logischerweise auch niemals hinter dem Elbtunnel, weil es da schlicht keine Wendemöglichkeit gibt, und selbst MN6 niemanden auf einer Autobahn zum Wenden auffordert.


    Es kann aber auch sein, dass die von MN6 errechnete Position schlicht schon extrem weit von der tatsächlichen entfernt ist (z.B. Stau in der Unterführung). Dann passiert das auch nicht, wahrscheinlich weil es eine Plausibilitätsprüfung gibt, und eine Sprung um mehrere hundert Meter (oder in einem von mir beobachteten Fall, sogar einige Kilometer) von MN nicht mehr als Richtungsänderung betrachtet wird. Also, das Problem tritt vorzugsweise bei relativ kurzem Verlust des Fix auf, wenn man auf Strecken unterwegs ist, wo wenden auch tatsächlich ginge. Also z.B. klassisch in der Stadt. Ich weiß, dass hier einige Kölner unterwegs sind. Das lässt sich optimalst auf der Nord-Süd-Fahrt ausprobieren, da sind auf einer Strecke von knapp zwei Kilometern zwei Unterführungen von jeweils ca 100 - 200 Metern länge. Es ist fast unmöglich da mit MN6 vernünftig langzunavigieren, was mit MN5.2 überhaupt kein Problem ist.
    ...


    Wie bereits gesagt, es geht nicht nur um die Moeglichkeit der Wendepunkte. Da ist noch mehr zu beachten. Auch sind mir da zuviele "wahrscheinlich" "kann" und "Vermutungen" drin enthalten.




    Zitat

    Original von ccdmas
    ...
    Aber jetzt nochmal zu dem Log: Welchen Sinn soll das hier machen, wo es doch eindeutig um *errechnete* Daten geht, die in keinem Log auftauchen werden? Es sei denn natürlich, es gäbe eine Möglichkeit *in* MN6 ein Log mitzuschreiben (was bisher noch niemand weiß), *und* dieses Log dann auch noch die errechneten, und nicht nur die tatsächlich vom Empfänger gelieferten Positionen mitschreiben *würde*.
    ...


    Den Sinn habe ich oben beschrieben. Klar interne LogFiles wirst Du nicht schaffen. Daher bleibe ich bei meiner Linie das ich zuerst einmal versuche alle Daten und Fakten die mir zur Verfuegung stehen zu sammeln.

  • Zitat

    Original von HSVMichi
    Du vergleichst immer mit MN|5: hattest Du da den gleichen Empfänger in Betrieb? ?(


    Ja. Sogar genau den selben. Die einzige Änderung ist der update auf MN6.


    CU,
    Massimo