Vom Keller 8-adrig in den Dachboden ist prima, also klappt es wie von mir und AWSW beschrieben so, dass du alles oben in's Dachgeschoss bringst.
Die alte ISDN-Hausanlage brauchst du nicht mehr. Das kann die FritzBox! alles mit erledigen.
Außerdem wird so auch das analoge Funktelefon sofort VoIP-fähig und du sparst Strom und kannst auch intern mit allen Apparaten sprechen über die Fritzox! ohne größere Umstände.
Ich telefoniere auch über 1&1 per VoIP zu 1 Cent deutschlandweit ins Festnetz. Die FritzBox! macht das vorbildlich. Wenn VoIP mal nicht möglich ist führt sie automatisch einen Fallback auf ISDN durch. Über die Wahlregeln kannst du zusätzlich z.B. alle Anrufe ins Mobiltelefonnetz automatisch über ISDN per Call by Call ausführen (das ist nämlich günstiger als über VoIP). Du als Anwender merkst davon garnichts, die FritzBox! regelt das alles automatisch, wenn sie erstmal richtig konfiguriert ist.
Ansonsten stimmt bzgl. des 3-Stecker-Kabels, was AWSW beschrieben hat.
Die TAE-Dose oben unterm Dach kannst du dir aber sehrwahrscheinlich sparen und die zwei Telekom-Adern, die du vom Keller hoch ins Dachgeschoss legen musst, einfach direkt mit dem Splitter verbinden. Bei meinem und allen anderen Splittern, die ich bisher gesehen habe, war eine direkte Verbindung der Kupferlitze mit Klemmen im Splitter möglich.
Das analogen Funktelefon im Wohnzimmer kannst du direkt mit der FritzBox! verbinden. Die alte ISDN-Hausanlage ist absolut unnötig. Die zwei Adern vom Wohnzimmertelefon kannst du z.B. mit der Fritzbox verbinden, indem du eine TAE-Dose verwendest. Die zwei Adern vom Wohnzimmer an Pin 1 und 2 der TAE-Dose und dann ein passendes Kabel für den Anschluss an die FritzBox!. Einfacher wäre es aber das analoge Funktelefon - die Basisstation - ins Dachgeschoss zu stellen und direkt an die FritzBox! anzuschließen wenn das in Frage kommt. Dann steht die Basis anstatt einem der "Schnurlosteile" im Dachgeschoss und im Wohnzimmer ein Schnurlosteile.
Der S0-Bus von der Fritzbox muss über die vier Adern, die derzeit im Dachgeschoss an der ISDN-Dose sind, angeschlossen werden. Damit bekommst du den S0-Bus von der FritzBox! in den Keller und von dort mit der bestehenden Verdrahtung in die anderen Zimmer mit ISDN-Dosen. Ich habe die Verbindung des S0-Bus der FritzBox! über Cat5-Netzwerkdosen in andere Räume verteilt. Also eine Cat5-Netzwerkdose nahe der FritzBox! montiert, dann mit einem sog. Patchkabel (gibt's ab 50cm Länge) von der FritzBox! zu dieser Dose verbunden und von der Dose zu einer bzw. mehreren anderen verbunden (in meinem Fall mit Cat5-Netzwerkkabel). Wenn du aber an den ISDN-Dosen der anderen Räume derzeit keine ISDN-Endgeräte angeschlossen hast kannst du dir das auch erstmal sparen und dann erledigen, wenn eine der Dosen verwendet werden sollen.