Es ist normal, dass mit abnehmender Geschwindigkeit die Genauigkeit der Distanzermittlung leidet. GPS ist nur ca. 5-10m genau und wenn man sich beim Wandern langsam bewegt, öfter stehebleibt usw. summieren sich diese kleinen Fehler auf. Vor allem wenn man mal kurz steht, entsteht eine kleine Trackwolke und die Distanz summiert sich. Beim Joggen ist das Problem schon viel geringer.
Jedes Programm berechnet die Distanz dann oft noch etwas anders oder nutzt Glättungen etc. perfekt wird man das nicht hinbekommen und letztendlich sind alle Werte eben nur Annäherungen. Beim langsamen Wandern mit Pause die Distanz über GPS korrekt zu ermitteln ist schlicht nicht möglich. Die besten Ergebnisse wird man vermutlich erhalten, wenn man Auto-Pause verwendet und die Trackpunkte mit der Automatik setzen lässt. Das führt zwar nicht zu feinen detallierten Tracks, aber die Distanz wird am besten gemessen. Letztendlich hängt es aber auch davon ab wie schnell man wandert, wie gut der Empfang war, wieviele Pausen man gemacht hat usw. und jeder muss für sich einen Weg finden, wie er zu bestmöglicher Distanzermittlung kommt.
Es ist halt auch schwer die korrekte Distanz zu ermitteln. Auf der Karte messen bringt auch nicht unbedingt das richtig Ergebnis, denn gerade bei einer lockeren Wanderung wechselt man ja auch oft die Wegseite und läuft ein Mini-Zick-Zack was man so auf der Karte nicht nachbildet wenn man die Strecke nur "zeichnet". Ich würde daher denken, dass die echte Distanz dann immer irgendwo in der Mitte liegt.
VG