Beiträge von PSR

    Hallo htp07


    LM heißt Lifetime Maps, bedeutet du kannst für die Lebenszeit des Gerätes etwa 3x im Jahr aktualisierte Karten downloaden im Umfang der Karte die auf dem Gerät bei Verkauf installiert war, also zum Beispiel Europa komplett oder Europa Zentral.
    LT bedeutet ein Verkehrsfunkdienst mit lebenslanger Laufzeit ist inclusive. LMT ist übrigens die Krönung und hat dann Beides includiert.


    Was USA Karten angeht, leider verkauft Garmin nicht mehr die DVD zur Installation, die sich dann noch per Zukauf auch zu LM upgraden ließ. Sondern nur noch USA per Download oder auf SD ohne Updatemöglichkeit, oder bei der SD vielleicht einmalig. Das aber, wie geschrieben "Vielleicht".
    Sicherer ist auf jeden Fall wahrscheinlich die SD, läßt sich auch separat ohne Registrierung kaufen und läuft auf jedem neueren Nüvi oder auch den Outdoorgeräten.
    Was in USA wohl nicht funktioniert, ist mit deutschen Geräten der Verkehrsfunk, weil in USA UKW mit anderen Frequenzschritten sendet, das RDS System sich unterscheidet oder vielfach auch schon digitalisiert gesendet wird. Dazu kommt, ohne Dir zu Nahe zu treten, man muss es ja auch verstehen.
    Nicht wundern, ich bin vor zwei Jahren 2500 km durch USA und Kanada, Achtung, es gibt 2 Versionen der USA Karten, mit und ohne Kanada, gefahren. Die Ansagen sind in Deutscher Sprache eingestellt tw. kurios. Ich übrigens bekam und installierte meine Version noch von der DVD.
    Im Großen und Ganzen hat es aber funktioniert.
    Übrigens bevor Du rund 100 Euro für die SD oder den Download bezahlst, es gibt bei Amazon das Nüv 2559 und das hat beide Karten US und komplett Europa mit lebenslangen Update beider Karten und Verkhrsfunk in EU.
    Vielleicht ist das die bessere Investition, zumal da noch das superschnelle Glasdisplays hinzukommt.

    Hallo Pocketnavigationforenleser
    Hier in etwas längerer Erfahrungsbericht mit dem Navi der neuen Garmin Drive Serie, hier das DriveSmart mit dem 6 Zoll Display. Über 4000 Km mit diversen Routen, geplant mit Basecamp führen auch zu einem längeren Bericht . Viel Spaß beim Lesen.
    Nachdem ich nun 10 Jahre meine Cabrioausflüge und andere Reisen in D-Land und an diverseren Urlaubszielen hauptsächlich in F und I, aber auch mal USA mit Navigon Navis geplant habe und damit doch weitgehend sehr zufrieden war, bin ich seit nun gut 2 Jahren auch mit Garmins auf Touren. Das erste Mal vor 2 Jahren in USA mit einem Nüvi 66, weil es billiger war, das Gerät mit aktuellen USA-Karten zu kaufen, als vom Autovermieter für 3 Wochen zu leihen. Seit diesem Jahr bin ich nun mit dem 6 Zoll Drive Smart komplett auf Garmin umgestiegen, d.h. meine verdeckte Kabelinstallation im Cabrio ist auf das Garmin eingerichtet.
    Nun zum Gerät und die ersten Erfahrungen damit.
    Display und Darstellung:
    Wie schon beim Navigon mit den 5 Zöllern, habe ich hier das DriveSmart 6 Zoll mit dem Glasdisplay gekauft.
    Grund: Trotz höherer Spiegelneigung des Glasdisplays hat man im offenen Cabrio das besser sichtbare und vor allem schärfere Bild. Seinerzeit hatte ich bei Navigon mal eins der ersten 5 Zoll Geräte mit dem Plastikdisplay und da wir in der Sonne nur noch alles grau und habe dann auf ein Glasdisplay gewechselt.
    Was man dann beachten muss, ist, dass man das Gerät so ausrichtet, dass man sich oder den Beifahrer mit eventuell bzw. ins besonders heller Kleidung nicht im „Spiegelbild“ sieht. Das galt für das Navigon und gilt jetzt auch beim Garmin.
    Meine Befürchtung, dass das nun in etwas blasseren Farben gehaltene Garmin DriveSmart zu den Vorgängermodellen 2699 oder Nüvi 66 schlechter im offenen Cabrio zu erkennen ist, hat sich nicht bestätigt. Auch im offenen Auto bleibt die Erkennbarkeit der Karte und der Route gut.
    Als Traditionalist ist meine Farbeinstellung beim Garmin auf Navigon eingestellt, also die Route Orange und nicht dem Garmin Lila.
    Die Kartendarstellung ist Garmin typisch, jedoch im Farbmuster Navigon. D.h. man bekommt die POIs in den Garmin eigenen Symbolen, als z. B. Tankstelle mit der blauen Tanksäule. Markengebunde POIs gibt es vereinzelt, so von der Burgerkette mit dem großen M oder Aral und hier in F, wo ich mich derzeit aufhalte von einigen Supermarktketten oder auch hier Lidl.
    Will man da mehr, vor allem in D-Land, sollte man sich die POIs von Pocketnavigation installierern.
    Dass man bei den POIs vor „lauter Bäume den Wald nicht sieht“ und vor allem seine Route nicht erkennt, wie es einer im Forum als Beschwerde ausdrückt, ist beim 6 Zöller nicht so auffällig, wie bei einem kleineren Display. Hier und da ist es aber schon mal voll auf dem Display. Dies war allerdings beim Navigon ebenso.
    Mir sind jedoch die POIs lieber, als aufpoppende Sehenswürdigkeiten in 3 D, die den Routenverlauf abdecken.
    Zur Ansicht selber, bei den Navigons hatte ich immer 2 D in Fahrtrichtung eingestellt und würde diese auch gerne weiterverwenden.
    Die Garmins, das Nüvi 66 als auch das DriveSmart kommen damit irgendwie nicht zurecht. Stellt man auf 2 D, wird ständig geschwindigkeitsabhängig gezoomt, wobei die Regel dazu nicht beständig ist. Auch bei Ortsdurchfahrten mit eher geringem Tempo zoomt in 2 D die Karte häufig in eine Ansicht, die den halben Ort zeigt und nicht die nächsten 300 bis 500 Meter. So sieht man keine Details der Route und das ist oft sehr wichtig, dazu später. Im 3 D Modus voraus ist dieses eigenartige Zoomverhalten nicht vorhanden, so dass ich dies jetzt gezwungener Massen nutze. Man gewöhnt sich dran, deutlicher für mich ist aber immer noch 2 D von 90° oben.
    Bildaufbau, Bildwechsel, Verfolgen der Position z. B. in Kreisverkehren. Hier waren meines Erachtens die Navigons deutlich schneller. Beim Garmin dreht das Bild langsamer und man ist schon aus dem Kreis wieder raus, im Bild aber immer noch drin. Und in F gibt es oft große Kreise, wo dies auffällt.
    Note Display Darstellung Schärfe und Größe 1-2
    Zoomverhalten nur 2-3.
    Bildwechsel, Verfolgung der Position auch nur 3.


    Routenplanung mit Basecamp:
    Als Reisender mit dem Cabrio plant man oft Touren mit Start und Endpunkt am selben Ort und einigen Zwischenzielen. Da habe ich nun einige Erfahrungen in den letzten 10 Jahren gesammelt und es gibt da Regeln, welche bei Navigon schon galten, erst Recht aber nun bei den Garmins.
    Die Tourenplanung machte ich bei den Navigons Anfangs mit einem Planer auf Map und Guide Kartenbasis (Motorradplaner und Cabrioplaner gab es da mal so bis etwa 2008 auf DVDs) Diese funktionierten offline. Als Navigon das .bcr und später das .rte Format für die Routen aufgab und die Planer veraltet waren, plante ich mit dem RouteConverter. Sehr gut zu handhaben, die Routen wurden exakt so wie geplant ans Navigon kopiert. Nachteil, der Planer benötigt eine Onlineverbindung für die Karten (z. b. Google maps oder OSM-Karten) einzubinden.
    Ein jüngeres aktuelles Problem beim RouteConverter, hallo Christian vielleicht liest Du mit, auf einem 4K Monitor Laptop, den ich neu angeschafft habe ist die Kartenansicht kaum noch lesbar, es wird alles viel zu klein dargestellt, nicht jedoch im Original Google Maps.
    Nun verwende ich Basecamp, das von Garmin kostenlos erhältliche Planungstool für Routen für alle Geräte die Garmin anbietet. Also nicht nur die Nüvis oder Drives, sondern auch für Fahrräder und Outdoor Geräte.
    Darin liegt die Stärke von Basecamp, aber auch der Nachteil.
    Stärke: Man kann verschiedene Karten in Basecamp einbinden, immer als Offline Karte. Neben den EU-Citynavigator Karten, welche zum Gerät gehören, auch Freizeit-Wanderkarten und OSM-Karten. Zu den Nüvis und Drive Geräten installiert man sich vom Garminserver die aktuellen Karten der LifetimeMaps immer parallel auf den PC oder Laptop. Es geht auf mehreren PC ohne Probleme. Auch wenn es viele gerne hätten, umgekehrt vom PC auf verschiedene Garmingeräte, also vom Nüvi auf den PC und dann vielleicht auf ein Edge oder Oregon fürs Fahrrad, das geht nicht.
    Nachteil: Die Bedienung ist hakeliger als mit dem Routekonverter und erfordert ein bisschen Einarbeitung.
    Wichtig, Basecamp ist eine Datenbank. Alle gesetzten Routenpunkte werden aufgelistet und gezeigt und das immer in alphabetischer Reihenfolge.
    Plant man mehre Routen, muss man sich unbedingt eine Strategie zulegen, wie man ggf. in Verzeichnisse die Routenpunkte und Routenpunktnamen ordnet. Auch beim Berechnen der Route ist die Folge der Punkte zu beachten, sonst gibt es Chaos.
    Ich habe mir angeeignet, alle gewählten Routenpunkte, das sind immer die Straßenbezeichnungen, z. B. die N85 oder D3160 durch die Umbenennungsfunktion zu ergänzen z. B. als T1-010 N85 und T1-020 D3160. T1 bedeutet Tour 1 und die Positionsnummer 010 garantiert mir, das die N85 vor die D3160 sortiert wird.
    Hat man die Route erstellt und berechnet, erhält diese einen Namen und man bekommt Infos zur Dauer und Abbiegepunkte. Mehr will ich jetzt hier dazu nicht schreiben. Die Route wird dann aufs angedockte und im Basecamp angezeigte Navi gezogen, entweder in den Gerätespeicher oder der eingesteckten SD Karte, beides geht. Tutorials in Youtube zeigen, wie man mit Basecamp arbeitet.
    Noch was, im Navi werden die Routenpunkte alle unter Favoriten gelistet. Hat man mehrere Routen gleichzeitig ins Navi kopiert, sind alle Zwischenziele bzw. Routenpunkte dort aufgeführt. Auch daher der unbedingte Tipp, die Routenpunkte auch mit der Tournummer T1, T2 usw. zu versehen.
    Will man gezielt einen Punkt anfahren, hat man sonst keine Übersicht.
    Was man noch machen sollte, jede abgeschlossene Tour und die Routenpunkte aus den Favoriten löschen, wenn man die Tour nicht mehr benötigt. Auf dem Laptop / PC hat man sie ggf. noch gespeichert. Auch die App „Wo war ich“ sollte geöffnet und der Inhalt gelöscht werden. Hat man das Navi an Basecamp angedockt werden die Punkte auch gezeigt und dann hat man eventuelle wieder ein Problem mit der Übersichtlichkeit in dieser „Datenbank“.
    So dies war speziell zur Routenplanung das vielleicht Wichtigste. Der Rest ist Einarbeitung.


    Keine direkte Wertung, da ein garminspezifisches Produkt.
    Es ist jedoch m. E. nach Eingewöhnung und Übung den Onlineplaner weit voraus.


    Fahren mit einer Route mit dem DriveSmart:
    Was fällt auf und ist neu zu älteren Nüvis.
    Routenhinweise und Abbiegehinweise kommen nun oft schon erstmalig sehr sehr früh und letztmalig öfters auch.
    Die Ansage „In 2,8 Kilometer in den Kreisverkehr fahren“, sorry, das ist sehr früh. So bei 1,2 Kilometer wieder und dann 200 m davor.
    Es wurde oft und zu Recht bei den alten Nüvis (vor der 2x99 Serie) bemängelt, dass die Infos viel viel zu spät kamen.
    Jetzt muss man aufpassen und immer mitschauen auf dem Display, wie weit es noch auf der Karte und der Entfernungsanzeige ist. Gerade in Ortschaften, wo die Straßenfolge rechts und links sehr kurz ist.
    „Jetzt links abbiegen“ meint oft eine Straße in 80 m und nicht die nächste links in 30 m, die man gerade als nächstes erreicht.
    Also, nun ist Garmin zu oft ins Gegenteil abgedriftet.
    Gut und bisher immer richtig waren Ansagen mit einer vorhandenen optischen Hilfe, wie „An der Ampel links abbiegen“ Das ist wirklich toll.
    Die Routenpunkte werden auch angesagt, und zwar so, wie man sie selber benannt hat, klar und eindeutig mit „Sie erreichen Ihre Ziel T1bis(für-)010 N85“ oder „Sie erreichen Ihr Ziel FeWo“
    Was noch. Manchmal werden Abbiegungen nicht angekündigt, obwohl dies notwendig gewesen wäre. Besonders auffällig ist dies an spitzwinkligen Y-Abzweigungen. Bei T Abbiegungen kommt das nicht vor. Es gibt auch Ansagen, wie aus früheren Navitagen, wo die Hautstraße nach links weggeht, und ein Forst oder Feldweg von recht einmündet. Da soll man dann links abbiegen, obwohl man rechts nie einfahren würde oder auch nicht kann, weil durch ein Tor verschlossen.
    Anders herum hatte ich es auch schon. Die Route wurde nach einem Zwischenziel neu berechnet und die nächste Aufforderung tatsächlich wörtlich, meine Frau bekam einen Lachanfall „Bitte rechts in den Feldweg abbiegen“.
    Man merkt hier vielleicht, dass Garmin auch die Offroader und Wanderer mit seiner Gerätepallette bedient.
    Mit der Einstellung kürzeste Zeit geht es manchmal durch die (hier in F/E kleineren) Orte, obwohl die Umgehungsstraße nur wenige Blocks parallel läuft und im sichtbaren Kartenausschnitt auf dem Display deutlich als die bessere Route zu erkennen ist.
    In Kreisverkehren stimmt öfters mal die angesagte Summe der Abzweigungen nicht. Die dritte Ausfahrt ist eigentlich die Vierte und umgekehrt. Das liegt an den Kreisverkehren, wo schon mal tote Ausfahrten sind, die (noch) nicht benutzt werden, oder Ein- und Ausfahrt einer Straße liegen zu weit auseinander. Solche Kreisverkehre gab es auch zu Navigons Zeiten, m. E. waren aber die Falschansagen nicht so häufig und vor allem zumindest für mich war das Bild des Kreises in 2 D immer besser einzuordnen, als jetzt mit 3 D Birdview schräg nach vorn.
    Ich denke mal, von Garmin werden da die Attribute der Rohdaten von Here nicht richtig umgesetzt.
    Also gelegentlich den Kreis 2-mal durchfahren bis man erkannt hat, wo es rausgeht oder Wendemanöver durch Fehleinschätzung oder Interpretation der Anzeigen in Birdview oder der Ansage an anderen Stellen kamen zumindest bei mir bisher vor. Vielleicht hänge ich da immer noch zu sehr an der 2 D Ansicht und den hier und da immer noch besseren Ansagen der Navigons.
    Neu in den Drivesmarts sind Warnmeldungen vor Wildwechsel und anderen Warnverkehrszeichen.
    Ich wusste gar nicht wieviel Wildwechselwarnungen es auf Autobahnen und Landstraßen gibt.
    Alle 2 bis 5 Minuten „Bing“ und das Schild wird eingeblendet.
    Diese Warnungen, wen‘ s stört, lassen sich einzeln abwählen.
    Das früher oft bemängelte „Ding, Ding, Ding“ ab einem Kilometer zu schnell gibt es auch nicht mehr (seit 2x99), sondern nur noch beim ersten Überschreiten 1 mal „Ding“. Fährt man dann konstant über dem Limit weiter, sagen wir mal mit 3-5 Kilometer zu viel, kommt der Warnton erst wieder, wenn man die das Limit unterschritten hat und dann wieder überschreitet. Das ist erträglich.
    Reiseinformationen zur Route lassen sich in diverser Form rechts permanent einblenden und werden bei Bedarf von Verkehrsmeldungen überlagert oder neu, man bekommt bei langen Fahrzeiten eine Pausenempfehlung mit der Angabe der nächsten Raststätte. Eine Besonderheit ist der Reiter „Reisedaten“, zu erreichen über den Button Einstellungen. Hier hat man neben den beiden Infofeldern unten für die gefahrene Geschwindigkeit und Zeit, die Standardeinstellung, noch drei weitere Felder in großen lesbaren Ziffern, die aus einer Liste frei gewählt werden können. Beispiel Entfernung bis zum nächsten Zwischenziel, Fahrtzeiten, Durchschnitte.
    Das gab es bei den Navigons auch standardmäßig, allerdings in sehr kleiner Schrift und nicht dieser Auswahl.


    Fazit:
    Die neueren Garmin DriveSmarts (da kann man die letzte Nüvi Serie 2x99 Serie noch zurechnen) sind durchweg für das Navigieren und besonders für die Routenplanung mit Zwischenzielen geeignet und viel Mängel der früheren Garmins bis zur Baureihe 2x98 sind ausgestanden.
    Perfekt sind sie nicht, man ist doch gezwungen, insbesondere in Ortschaften und vor angekündigtem Aktionen, -nun oft sehr früh-, den Bildschirm zu beobachten und Ansage und Routenverlauf abzugleichen. Auch wenn Y-Abzweigungen sichtbar werden ist der Blick aufs Display notwendig, um an der Karte und Route zu erkennen ob es in den rechten oder linken Abzweig geht. Das Navi „vergisst“ da schon mal was.
    Insgesamt ist das Look and Feel, welches die mittlerweile seit 5 Jahren nicht mehr aktualisierten Navigons haben und auch deren etwas besserer Präzision immer noch nicht erreicht.
    Das Gesamtpaket Garmin, aus den Navis und der kostenlosen Planungssoftware Basecamp für die Routenplanung auch offline ohne Internet, insbesondere, wenn man für das Auto und für‘ s Fahrrad oder anderen Aktivitäten noch weitere Geräte nutzt, ist ein Vorteil den die Navigons nicht (mehr) haben. Die (für mich) festgestellten Mängel sind meist ohne Probleme noch zu erkennen und zu korrigieren.

    Hallo Railburn,
    nun mal sachte.
    Du hattest Dir die Lösung des Problems schon selber beantwortet und nur ein neues Problem aufgezeigt und darauf bin ich eingegangen.


    Zitat

    Auf Rückfrage in einem Louis-Shop bekam ich nur den Hinweis das es hierfür Hier die Lösung!... einen extra Ladestecker für das Navi gibt, mit dem das möglich ist.
    Mit den "normalen" USB-Kabeln sei das nicht möglich...
    Hier das neue Problem!! Damit kann ich dann aber eben nix anderes mehr zum Laden anstecken. Hat hier jemand einen Hinweis ob es USB-Kabel gibt mit denen das Laden
    auch an so einem USB-Adapter möglich ist?


    An der Situation

    Zitat

    Stecke ich das Navi mit einem stinknormalen USB-Kabel ....geht das Navi automatisch ..in den Sync-Modus

    kannst Du nichts ändern, dazu brauchte man USB Kabel die eine Brücke an 2 Pins eingebaut haben.
    Daher nur ein Originalzubehör "Garmin Zig-Anzünder Ladekabel", da ist die Brücke eingelötet, ans Navi und in die 12 V Buchse anschließen, und vorher in die 12 V Buchse die Mehrfachsteckdose 12V/USB damit Du andere USB Geräte anschließen kannst.

    Hallo Anfänger, wo ist das Problem?
    Es gibt diverse Zusatzsteckdosen für die Zigarettenanzünderbuchse, die bieten 1 oder 2 zusätzliche 12 V Buchsen und USB-Ausgänge zum Laden von Handys und anderen Geräten. Garmin selbst hat so einen Adapter im Angebot unter Zubehör bei den Navis. Nennt sich Highspeed-Multiladegerät. Gibt es aber auch von Hama und bei Pearl in anderen Varianten. Ich selber habe so ein Ding in meinem Auto und auch im Dienstreisegepäck für Leihwagen um notfalls mein Handy zu laden und gleichzeitig das Navi anzuschließen.

    Hallo Oeko,


    ich würde mich erst einmal von der Preisvorstellung verabschieden. Sinnvoll sind für Camper wegen der Ablesbarkeit eigentlich nur 6 und 7 Zöller, wobei 7 Zoll schon für PKWs mit normal großen Scheiben zu viel sind.


    Und dann, wer so eingeschränkte Strecken abseits der Hauptstrecken für Wohnwagen und WoMos Fahren will, wie im verlinkten Beitrag angeführt, sollte die Route immer am PC vorplanen, gegebenenfalls mit Zusatzinformationen aus konventionellen Karten und anderen Quellen. Auf GoogleMaps gibt es m. W. auch keine Steigungsangaben der Passstraßen.
    Und das geht am Besten mit Basecamp und Garmin Navis.
    Sich nur auf die Berechnung der Navis verlassen, da ist man mit Deinem Anspruch verlassen.
    Das ist für die Consumergeräte nicht im Focus, auch nicht bei den für Gespanne und WoMos angebotenen Geräten.

    Hallo Steffen,
    also über Garmin geht das als Ergänzung nicht.
    Und von einem Gerät zum Anderen erst recht nicht.
    Mal salopp gesprochen bzw. hier geschrieben: Die sind ja nicht Blöd.


    Was geht, sind Open Streetmap Karten, da gibt es auch routingfähige Varianten, auf Basecamp im Garminformat installieren und diese dann ins Nüvi bzw aus die SD kopieren, aber bitte über Basecamp, nicht mit paste /copy. Somit kannst du Schweden als einzelne Karte nachrüsten. Nicht ganz einfach, aber so geht es
    Was dann nicht funktioniert, ist länderübergreifend zu Routen. Du musst erst mal mit der Garminkarte bis mindestens zur Grenze fahren, dann die Schwedenkarte öffnen und nun mit neuem Routing weiterfahren.

    Hallo Taxus,


    Hast Recht, zumindest am meinem Oregon und auch Montana ist am unteren Ende ein Durchlass am Gehäuse für einen Handgelenksriemen.
    War mir da bei meinem Posting nicht sicher, weil es ja auch diesen aufschiebbaren Gürtelhalter mit Karabinerhaken gibt.


    So ist es natürlich die einfachste Lösung, dass Navi mit einem schmalen Flachband oder einem zu öffnenden Kabelbinder oder Klettband für Kabel am Lenker zu sichern.

    Hallo Radfahrer :)


    Ich habe das Oregon mit der gleichen Schiebehalterung mit der leichten Banankurve und kenne das Problem. Verloren habe ich mein Oregon noch nicht, aber nur deshalb weil man beim Aufschieben sehr genau darauf achten muss, dass das Gerät vorne einrastet. Ist das passiert, bekommt man das Gerät kaum runter. Deswegen erscheint mir ein Bedienfehler nicht ausgeschlossen. Hast ja noch Glück, das am eTrex nichts zerbrochen ist.


    Das eTrex30 selber hat wohl nun keine "find mich"-Funktion, indem es seine eigene Position an ein anderes System sendet jedoch lt. technischen Angaben das Livetracking. Dies benötigt zunächst die Bluetoothkopplung an Dein Handy, will heißen, ist der Verlustradius größer als 10-15 Meter "sieht" Dein Smartphone das verlorene Nüvi auch nicht mehr.
    Du müsstest zusätzlich einen GPS Hunde- oder Kinderortungssender oder so was Ähnliches an der Trageöse befestigen, die dann aber auch immer eingeschaltet sein muß. Gibt es am großen Fluss. Die Dinger sind allerdings fast so groß wie Dein eTrex selbst und müssen natürlich auch den Abflug vom Rad überleben. Halt, da fällt mir ein, die Trageöse der Garmin eTrex und Oregons werden auch nur in der gleichen Art aufgeschoben, wie das Geät selbst auf dem Fahrradhalter.
    Es gibt aber Neoprentaschen, die am, bzw. wo das Navi drin bleibt, selbst wenn es auf dem Halter steckt. Da was dran nähen, um das Ortungsgerät zu befestigen. Das Navi überlebt dann auch besser den Sturz.
    Also schau erst mal, ob Du wirklich das Teil richtig auf den Halter geschoben hast.

    Zu deinen Fragen die Antworten.


    Es werden keine Navigons mehr gebaut? Das schrieb ich doch.
    Herstellung stoppte Ende 11, Abverkauf der Lagerbestände bis etwa Ende 12, bei einigen Internetversendern auch noch in 13.


    Wurde Navigon von Garmin übernommen? Ja, und daher auch die Einstellung der Geräte. Nur die App (dann neue) für iPhone/Android läuft praktisch 1:1, so wie vorher die Soft auf den PNAs.


    Warum es die Karten noch gibt? Weil noch bis heute Aboverträge für Karten verkauft werden. Übrigens m. W. der einzige Anbieter, der noch Kartenabos verkauft.
    Wie lange nochmals? Das weiß allein Garmin. Es gibt aber nur noch Karten auf MN7/8. Für MN6 und ältere Software gibt es keine Karten mehr.


    Alternative sind heute die Garmins mit der Baunummer xx99 oder jetzt die Drive-Serie. Keinesfalls ältere Geräte mit Enziffern 98 oder 97 kaufen. Die sind im Routen und den Ansagen schlechter als die "alten" Navigons.


    Übrigens lt Amazon ist Dein 2150max schon ab Frühjahr 2008 verkauft worden, also für eine solche Hardware "uralt".
    Da würde ich nichts mehr reinstecken. Es geht auch wahrscheinlich nicht mehr, siehe MN7/8.

    Das wird kaum noch gelingen, weil die Navis heute keinen Kopfhörerbuchse mehr haben.


    Meines Wissen gab es mal ein Mikroverstärker, also ein Mikrofon was auf den LS das Navis geklemmt wurde und dann über eine Box den Ton ans Autoradio brachte.
    Aber weil wohl die Nachfrage gering war, überhaupt für solche Überträger, ist das ziemlich eingeschlafen.


    Was geht ist hier und da je nach Autoradio die Bluetoothübertragung von Smartphone mit Navi. Navigon auf dem iPhone macht das sogar mit gleichzeitigem Spielen der Musikkonserve.

    Hallo Gohle,


    Dir ist doch hoffentlich bekannt, dass Navigon seit nun 4 Jahren zu den PNAs nicht mehr neue Versionen vertreibt. Die Fertigung und der Vertrieb der Geräte wurde in 2011/12 eingestellt. Auf die letzen beiden Baureihen ließe sich noch MN8 aufspielen, wenn MN7 schon installiert war. Ältere Geräte sind in der Hardware zu schwach.


    Und einzelne Dateien gibt und Unterstützung von "Gestricke", welches auf illegalen Kopien besteht, gibt es hier nicht.

    hallo Manfred


    ich muss mich dahingehend berichtigen, dass wohl der RouteConverter keine Speicherung in ein Becker eigenes Datenformat anbietet. Da gibt es gut 2 Dutzend Formate für die verschiedensten Navis, aber nichts direktes zum Becker.


    Was Dein Becker nun mit dem Google Earth Format macht, da bin ich mit meinem Latein am Ende.


    Bis zum letzten Jahr nutzte ich für die Planungen meiner Cabrio-Touren Navigons und nun Garmins und die aktuellen 6 Zöller machen fast alles, was ich brauche. Die Namen die ich für meine Routenpunkte verwende, werden 1:1 in das Routing übernommen inklusive gesprochener Text, z. B. "Sie sind am Ziel FeWo angekommen". Fewo war der von mir umbenannte Zielpunkt.


    Es ist nun wahrscheinlich so, dass von den am Markt verbliebenen Navis, Garmin Geräte die universellsten sind, wenn es um Routenplanung geht. Wohl daher, weil über Outdoor, Sport und Auto alles mit der gleichen Basis abgedeckt wird. Ein so vielfältiges Angebot hat kein anderer Anbieter am Markt.

    Grundsätzlicher Tip: Weil die Sortierung der Wegpunkte alphabetisch erfolgt, mache ich für die Route immer eine dreistellige Nummer vorab in 10ner Schritten. Also 010 020 030 usw. Damit behältst Du selbst die Übersicht und erzwingst die Reihenfolge der Wegpunkte beizubehalten, kannst aber ggf. immer noch Punkte ergänzen ohne alle Nummern zu ändern. So was war früher, als man noch in Basic kleine Programme schrieb, auch notwendig.

    Dann erstelle die Route mit Basecamp, speichere die Route als Garmin oder GPX Datei und öffne sie dann im Routekonverter.
    Prüfen ob Route gleich ist wie im Basecamp und nochmals als Becker-Datei abspeichern.
    So habe ich es mit meinen Navigons gemacht, wenn ich online mit dem Routekonverter keine Verbindung / Karte hatte. Es funktioniert auch ohne Karte im Routekonverter. Mit Sicht auf die (GoogleMaps)-Karte und Kontrolle ist es natürlich besser.