Ich bin gerade mal in YouTube auf seine Videos gestoßen. Unser „neuer“ Freund Leech lässt da halt in einem Vergleich der von ihn getesteten Apps im Simulationsmodus einen Rundkurs bei Duisburg ablaufen. Alle Textanweisungen leider in Englisch bis auf Navigon, so dass man die unterschiedliche Qualität der Ansagen in deutscher Sprache oder den Zeitpunkt derselben nicht bewerten kann. Die Qualität der Ansagen ist für mich auch wichtig.
Was den Zeitpunkt der Ansagen angeht, läßt sich diese natürlich nicht mit der Simulation einschätzen, weil der eigene Standort mit dem Auto dazu fehlt.
Da weiß ich halt, dass Navigon bei den PNAs erstklassig war, speziell auf der Autobahn.
Garmin neigte bei früheren Modelln zu sehr späten Ansagen, weil da auf der BAB nicht der Beginn der Ausfädelspur zählte, sondern der Beginn von Schnittpunkten im Straßenverlauf der Ausfahrt (wohl entsprechend der Attribute, die den Beginn der Ausfädelspur nicht berücksichtigte. Ist halt amerikanischer Herkunft.
So wurde entsprechend auch auf Kreuzungen das Abbiegen angesagt, wenn man mitten auf oder etwas spitz formuliert, fast hinter der Kreuzung war. Die Ansagen hinkten zwischen 10 m in der Stadt und 300 m auf der BAB nach.
Seit aber Garmin die Real Direktion Ansagen hat, mit optischen Hinweisen, wie „An der Ampel links abbiegen“ ist dieses Probleme fast verschwunden. Im Gegenteil, seit der 99 Serie kommen Ansagen schon eher zu früh, oft 600 bis 800 m laut gleichzeitig eingeblendeter Entfernungsanzeige vor dem Ereignis. Dass irritiert genauso, wenn das gleiche Ereignis z. B. ein Kreisverkehr zuvor auch schon kommt, dieser aber nicht gemeint ist.
In F und I sind die Dinger ja sehr (schon fast zu) häufig.
Als zurück zu den vids, ich finde die Unterschiede marginal, und wenn einer so TT Fan ist, dann mag er dies gerne sein.
Auch Ich schrieb schon öfters, vielleicht bin ich da auch zu alt zu, aber wenn man von etwa 1970 bis zum ersten Navi um 2005 mit 2 D Karten halb Westeuropa bereist hat, braucht man kein 3 D Birdview in den unterschiedlichsten Winkeln und dann noch mit Häuserschluchten. Ich flieg auch nicht in dieser Höhe mit dem Auto über die Straße und guck wie so ein Habicht hinunter. Und Farb und Form von Dächern ist von unten nach oben gesehen auch so was von egal. Und wenn auf dem Display der Eifelturm oder das Brandenburger Tor aufpoppt, sehe ich es auch immer schon durch die Frontscheibe.
Mein 3 D Screen ist meine Windschutzscheibe und ich kann eher aus der 90 Grad Draufsicht, wie halt ein alter Techniker, mein Bild in die horizontale Sicht klappen, als mit diesem Pseudo 3 D Gedöns. Ich habe da eher ein Problem als mit der klassischen 2D in Fahrtrichtung.
Im Garmin ist halt in 3D das automatische Zoomen mit der gefahrenen Geschwindigkeit besser umgesetzt, als bei der 2 D. Da gehts zu oft unmotiviert hin und her von zu nah gezoomt bis zuviel Karte im Screen.
Mein Ford Sync3 oder, wenn ich es mal nutze, die Navigon App oder GMaps fahre ich mit 2D.