Beiträge von PSR

    Hallo Christoph


    Dein Beitrag

    Zitat

    Und mein Videoausgang will ich im Auto, weil viele Autos eben Geräte mit großem Monitor haben und da könnte man das Navi da anschliessen und hätte ein super Bild. Das Navi könnte dann irgendwo sicher verstaut (Mittelkonsole oder Handschufach) werden und ist dann nicht unfallgefährdend an der Scheibe und könnte auch nicht runterfallen. Für die Versicherungen und Fahrzeughalter wäre es auch gut, weil nicht jeder das Navi wegmacht. Und wenn man nicht weiss ob im Auto ein Navi ist, bricht man kein Auto auf um ein Navi zu klauen.


    ließ den Schluss zu, das Du ein normales Navi mit kleinem 4,3 Standard Display an vorhanden größere Diplays anschließen willst.


    Der gezeigte Map-Pilot ist aber im Grunde nur ein Black-Box Ergänzungsnavi mit der Möglichkeit des PC Updates. Eine Idee, welche ich hier schon im Forum forderte, z.B. für Routenplanung, als Du hier noch nicht aktiv warst.
    Die derzeitigen Navianbieter müssten dann wieder, wie zur Zeiten vom PDAs oder jetzt mit Smartphones reine Softwareanbieter sein, ggf. mit der Zulieferung einer (mehr oder weniger einheitlichen) Blackbox für alle OEM Radios mit großem Bildschirm und die Automobilherstelelr müssten diese Radios mit den Monitoren wieder ohne Navisoft verkaufen. Das wird wohl nicht passieren.
    Bekanntlich ist Navigon noch OEM Softwareanbieter bei BMW. Becker ist mehr oder weniger nur Hausmarke von MB, im freien Autoradiomarkt praktisch bedeutungslos, (der Markt ist ein eh sinkendes Schiff), VW bändelt immer noch mit Bosch oder Blaupunkt (was davon noch übrig ist) Ford mit Sony und demnächst noch mit Microsoft Synch für die Software.
    Die gehen da alle eigene Wege, so dass zumindest Dein Gedanke so nicht eintreten wird und ob die Navis nun als Blackbox zum Autoradio gehören oder im Gerät integriert ist, ist da nachrangig.


    Was ist bei einer Positionsgenauigkeit des Navis von etwa 5 m an 700 m Entfernung unpräzise, sofern dann nach 70o m nicht die 3 Kreuzungen innerhalb der 5 m liegen?.


    Und 700 m sind doch noch ne ganze Weile fahrt, so in der Stadt etwa 1, 5 Minuten.
    Zugegeben, ich verschätze mich dann auch öfters in der Entfernung und Zeit, aber die Kartenpräzision haut das wieder raus.
    Einfach mal kurz auf die Karte und den Positionsbalken für die Restentfernung schauen.

    @Christoph
    die vielen Fahrzeuge mit grossen Monitoren sind doch immer noch vernachlaessigbar gering an Zahl. Erst recht mit Kopfstuetzenmonitore. Da lohnt sich so ein VGA Ausgang an einem mobilen Navi überhaupt nicht. Und wenn sich einer 'nen grossen Monitor leistet, hat er gewöhnlich auch ein OEM-Navi des Fahrzeugherstellers. Also irgendwo geht Dein Vorschlag ins Leere.

    Miau,


    also zunächst einmal sind die Karten nur für MN6 oder MN7, will heißen 7er Karten für das 40 P laufen nicht auf 'nem doch schon alten 7310 (ist von 2009) und umgekehrt.
    Und dann brauchst Du natürlich für aktuelle Karten noch das Fresh-Maps Abo. Wenn Du ein 40er zum Test hast, bist Du nicht wahrscheinlich nicht der Eigentümer, oder wie soll man "Test" verstehen. 14 Tage Rückgabekauf?. Ansonsten könnte ja der Eigner das Fresh-Maps Abo haben und der kann die Karten ja aktualisieren.

    Hallo Arnold,


    wenn das 2360 100 Routen erstellen kann werden die auch irgendwo gespeichert. Beim 1490 lassen sich gpx Dateien dort ablegen und wieder aufrufen.
    Geht dies auch nicht so wie hier beschrieben?

    Kein Handy, welches ja noch irgendwie in die Hosentasche passen soll, kann einen 5 Zoll Bildschirm, den einige PNAs schon bieten, ersetzen. Nur so besteht noch eine Chance gegen 3-4 Zoll Handys anzukommen.
    Eher würde ich da noch auf 6 Zoll gehen, um mit PKW Bildschirmen mitzuhalten. Dazu noch günstige Kartenabos und vor allem einheitlich Halterungen inclusive Aktivfunktionen, also Strom und TMC (falls ohne Live). Dann noch Live Dienste die weniger als 40,-- € / Jahr kosten, bessere Handhabung bei Verkehrsinfos und schon ziehen die Zahlen wieder an.

    Na, wie dem auch sei, solche Sensoren sind halt nicht in den Navis drin. Dazu kommt, das die Sensoren im Auto für ESP usw. auf dem Wagenboden waagerecht verbaut sind, die Navis aber in allen erdenklichen Sichtwinkeln plaziert werden.
    Da wird der Aufwand des Lagekalibrierens doch ein bischen hoch.

    Hallo GoPauli


    Zitat

    Erstens fährt man im Tunnel normalerweise ohnedies immer gleich schnell, zweitens vermeidet die simulierte Tunnelnavigation unnötige Bildstockungen und drittens funktioniert sie eigentlich perfekt, wenn es im Tunnel nicht staut


    Genau letzteres (Fett markierte) ist doch das Problem des Themenstarters. Die Soft simuliert weiterfahrt, obwohl er im Tunnel steht


    Zitat

    Du gibst dir fast selber die Antwort: Aus der Fahrgeschwindigkeit beim Einfahren in den Tunnel und den Beschleunigungsbewegungen weiß der Computer die aktuelle Position.


    So einfach ist es nicht!


    Der Gyrsensor reagiert nur auf absolute Beschleunigung einer Masse, so wie Du fast (stehend) umfällst, wenn eine die Straßenbahn anfährt. Wenn das Fahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit fährt oder steht, passiert dem Gyrosensor gar nichts, genauso wenig, wie Dir in der Straßenbahn.


    Ergo müsste die Software mit jeder Beschleunigungsänderung die danach (mehr oder weniger) konstante Geschwindigkeit wissen oder die Standzeit abstoppen, dazu fehlt das GPS Signal bzw. die damit erkannte Positionsänderung oder das Tachosignal bzw. auch die gefahrene Wegstrecke, denn die wird vom Tacho eigentlich abgenommen.
    Weiterhin müsste die Soft mit dieser Geschwindigkeitsänderung eine erneute Hochrechnung machen, wann das Tunnelende erreicht würde.
    Das ist bei all den Mobil Navis wohl nicht programmiert, weil dazu das Tachosignal fehlt.
    So wie halt bei den Festeinbauten immer gegeben. Gyrosensor und Anfangsgeschwindigkeit alleine reicht nicht.

    Hallo Roadnik


    Sorry, so hart das klingen mag, lass ess!


    ich habe mal in Berlin versehentlich nicht vom Fußgängermodus auf Auto umgestellt, mit dem Erfolg, dass ich nicht auf die Autobahn kam, aber jede Milchkanne hätte mitnehmen können.


    Abgesehen davon passen auch die Fahrgeschwindigkeiten nicht zum Fußgänger-Modus, so dass Dir die gewünschte Orientierung auch wieder verloren geht.


    Nebenbei: Mein persölicher Stil, aber ich fahre immer noch in simpler 2 D Ansicht und das ganze real Cityview oder quasi 3D kann mir gestohlen bleiben. Damit habe ich für mich die beste Orientierung.

    @pxl
    ich war 2008 in Florida.
    Man bekommt dort locker Mietwagen mit AUX Buchse, die sind da etwas kundenorientierter. Ich hatte ab Flughafen Miami von Alamo einen Chevrolet Malibu (hatte dabei auf dem Parkplatz freie Auswahl :thumbup: ).
    iPod und 60 cm Kabel mit 2 x Kopfhörerstecker passen ja noch ins Handgepäck (Ladekabel mit Zig-Buchse nicht vergessen oder über Nacht im Hotel aufladen).


    Was Neufahrzeuge angeht, das Autowerk, wo ich arbeite (Nicht das Avatar-Auto, ist leider nicht Programm) ist da schon auf dem Stand der Dinge.
    Wenn Du dich also mal bei Ford umschaust: Dort sind alle Fahrzeuge mittlerweile auch beim kleinsten Radio-Modell mit Sound und Connect zu bekommen, heißt BT Freisprecher, USB Anschluss für Muke auf'm Stick oder per Aux Buchse. Die USB Buchse lädt und liest auch den iPod.
    Und dies alles zusammen für relativ wenig Geld oder als Paket. Da sind es oft unter 300,-- Euro (Aufschlag zum nackten Radiopreis). Dafür bekommt man keine Einbau FS und das alles zusammen. Selbst gute Nachrüst-BT Freisprecher an der Sonneblende oder auf dem A- Brett ab etwa 80,-- sind dann zu teuer.
    Meine Frau hat dies im Fiesta, geht einwandfrei und in meinem Fahrzeug ebenso.

    Hallo Mazzic


    So wie ich hast Du die gleiche Meinung. Mir fällt aber da noch ein, dass ich mit der Simualtion schon in Tunnel geraten bin, wo noch innerhalb des Tunnels bzw. direkt am Tunnelende Abzweigungen waren, wo dann das GPS Signal noch nicht wieder aufgenommen ist. Dann war die Simulation ohne gezwungenes Anhalten schon eine Hilfe.
    Ansosnten müssen wir bei reinen GPS-Signal verarbeitenden Navis weiter mit "Tunnelproblemen" leben.


    Was ich aber nicht verstehe. Festeinbauten sind mit dem Tachosignal gekoppelt und können daher auf Wegstreckenmessung umstellen.
    Wie will allein ein Gyrosender, der im Fahren keine Relativbeschleunigung mehr erfährt, den Standort ermitteln. Die Fahrgeschwindigkeit kennt er nicht. Höchsten Beschleunigung und Abbremsen.
    Laut dem hier http://www.motor-talk.de/forum…-gyrosensor-t936936.html:
    ist immer noch ein Tachosignal dazu erforderlich.
    Zitat:


    kann auf das „Dead Reckoning“-Verfahren zurückgegriffen werden, das u.a. mittels Trägheitsnavigation die räumliche Distanz vom letzten per GPS errechneten Standort feststellt. Dafür werden entweder nur differentielle Radimpulse (min. 2 Kanäle) oder Tacho-Impulse und ein auf dem Board integrierter Gyro-Sensor von einem zusätzlich auf dem Navigationsmodul befindlichen, dedizierten 16-Bit Mikrocontroller ausgewertet.

    Da, wie ja ein jeder schreibt, hier virtuell gerechnet wird, kann die Soft ohne GPS Signal nur so vorgehen:


    Beispiel Tunnellänge 1000m Fahrgeschwindigkeit virtuell 80 Kmh. Dann würde das Tunnelende nach 45 Sekunden erreicht.
    Dh. ab dem Attribut Tunnelbeginn oder Abriss des GPS-Signals müsste die Soft nach dem Muster die Verweildauer im Tunnel überwachen und dann irgenwie das GPS Signal wieder haben.
    Wenn ich nun aber im Tunnel stehen bleiben muss und nach den 45 Sek das GPS Signal nicht kommt, ist mit der Methode auch nichts gewonnen.


    Die Soft kann lediglich nach 45 Sekunden das virtuelle Rechnen einstellen und Aufforderungen, welche vielleicht erst nach 1,5 Minuten oder 600 Meter hinter dem Tunnel notwendig sind, unterlassen.
    Das wäre das zu bemängelnde Verhalten, was sich nach erneutem GPS Empfang aber von selber erledigt.


    Somit könnte man auch bei dem früheren "Einfrieren" der Navigation bleiben und gut ist (und deswegen ist es auch "Tinneff und für die Tonne").


    Wenn einer nun weiß, wie er die mathematischen Zeit/Weg Simulationen ohne GPS Signal besser "Tricksen" kann, ohne auf andere Probleme zu kommen welche dann debattiert werden, soll er sie mal beschreiben.
    Veilleicht kann dann Navigon (oder ich) noch was lernen.

    Hallo GoPauli


    Zitat

    Das stammt ja aus grauer Vorzeit, dass ein Simulieren nach Tunnelende auch noch nötig war, weil früher die GPS-Geräte nach Tunnels oft Schwierigkeiten hatten mit dem Wiederaufsetzen des Empfangs


    Wir reden nicht vom Simulieren nach Tunnelende, das gab es nie. Bei Navigon war nach Abriß des Signals in Tunneln Stillstand und erst bei Empfang wurde die Position aktualsiert. Weil:


    Die mobilen Navis arbeiten ausschließlich über die Position durch das GPS Signal und die Fahrzeit respektive Wegstrecke, die man in der Zeit zurücklegt und der damit einhergehenden Positionsveränderungen des GPS Standortes.


    In den Attributen ist wohl der Beginn (und möglicherweise auch das Ende) des Tunnels hinterlegt.


    Wird nun jetzt bei Tunnelview vor dem Tunnel das hintelegte Attribut "Tunnel" überfahren, wird der Tunnelview zugeschaltet und mit der aktuellen Geschwindigkeit das Weiterfahren simuiert. Im Hintergrund ist aber im Tunnnel weiterhin, wie früher, kein GPS Empfang und damit auch keine Uhrzeit (die kommt auch über das GPS) und tatsächlich weiß das Navi im Tunnel nicht, wo es ist und ob und wann es zum Stillstand gekommen ist. In der Zwischenzeit ist der Tunnelview eingeschaltet um eigentlich nur das stehende Kartenbild zu überdecken.
    Wenn die Tunnellänge mit hinterlegt wird, läuft ein Streckenzähler mit, der sich aber auch nur nach der Einfahrgeschwindigkeit oder, wenn vorhanden, erlaubten Geschwindigkeit (Attribut) und einer mitlaufenden "Stoppuhr" orientiert. Erst nach dem Tunnel, wenn wieder GPS Empfang vorhanden ist wird der Tunnelview abgeschaltet, wobei sich da die Frage stellt, ob dies durch den Empfang alleine geschieht, oder wieder über ein Attribut. Es ist wohl nur der Empfang des Signal, weil ich auch schon mehrere hunderte Meter hinter dem Tunnel noch die Tunnelviewanzeige hatte. Ein Attribut wäre da schon überfahren und würde in der Abarbeitung fehlen.


    Übrigens was Jürgen da als Phänomen ausmacht, habe ich letzte Woche in Stuttgart so nicht erlebt. Ich bekam zwar auch bei Stillstand die kommenden Anweisungen, aber der Tunnleview bleibt beim 70er an. Auf dem Display tut sich nichts.


    Wie dem auch sei. Der Tunnelview ist "Tinneff und für die Tonne" mit oder ohne Simulation, weil die mobilen Navis können ohne realen GPS Empfang keine Standortbestimmung durchführen und jede Simulation mit imaginärer Geschwindigkeit und Zeit wird durch die realen Bedingungen, vor allem in hochfrequenten Nutzungszeiten mit Stillständen in Tunneln, absurd.

    Alle Navis ohne Bewegungssensor oder Tachokopplung (haben nur Festeinbauten) bleiben ohne GPS Signal stehen. Der Trick des Navigons ist ein virtuelles "Weiterfahren" mit der letzten Durchschnittsgeschwindigkeit. Wird man nun zum Halten gezwungen, ist es natürlich mit dem virtuellen Weiterfahren bei Durchschnittstempo vorbei und das korregierende GPS Signal kommt nicht. Das Navi müsste anhalten, weiss aber nicht wo man tatsächlich ist und wie weit und wie schnell (oder auch nicht) man weiter gekommen ist.
    Also, wenn man dies nun selber weiss und man ebenso weiss, dass der Spuk mit Empfang des GPS wieder vorbei ist, ist es doch nicht tragisch.
    Übrigens früher bei MN6 blieb das Navi bzw. der Positionspfeil nach Abriss des GPS Signals stehen und man musste ebenso warten bis das Signal wieder da war.
    Was nun besser ist, virtuell Weiterfahren mit gelegentlich falschem Weiterrouten im Stand oder nur Stillstand ist doch irgendwie dann egal.