Beiträge von PSR

    Lieber Scour, bevor Du uns hier trotz eigentlich ausreichender Erklärungen Löcher in den Bauch fragst, geh doch mal auf die Garmin Webseite, wähle ein Gerät z. B. das 2577 und schau Dir doch dort die weiteren Bilder an. Ich schrieb, statt der Infos zu Parkplatz und Tankstellen bekommst Du die Reiseinformationen angezeigt, dies etwa in der gleichen Größe. Da bleibt genug für die Karte.

    Hallo Tourenfahrer,


    ich glaube mal Routenplanung ist ein weit zu dehnender Begriff. Wenn Du am iPad auf Navigon 5 Orte aneinander reihst und über Ortsnamen eingibst, die errechnete Route dazwischen mehr oder weniger egal ist, mag das fix gehen.
    Wenn Du aber Routen für Cabrioausflüge (bei mir) oder Motorradtouren planst, wo du bis zu 30-40 Abbiegepunkte irgendwo in der Landschaft platzieren must, um genau dort lang zu fahren, geht nichts über den RouteConverter oder Vergleichbares mit der eingebundenen Google Maps Karte und das Bedienen mit der Maus um genau auf die Fahrbahn und da noch die Rechte Seite zu zoomen und die Routenmarke zu setzen. An einem 23/24" full HD Bildschirm sieht man einfach mehr von der zu planenden Strecke bzw. noch an Straßen, wo viele auf der Navigon Map, je noch Zoomstufe nicht mehr gezeigt werden. Dabei ist es egal, ob dies auf dem iPhone oder iPad betrachtet wird. Von Korrekturen und verschieben von Routenpunkten ganz zu schweigen. Man braucht zur PC Planung allerdings einen Internetanschluß zu hause, wo ich die Touren vorplane, oder im Hotel oder via Handylink (tethering). Ansonsten bleibt noch Garmin Basecamp aber dazu braucht man auch ein Garmin Gerät um an die City Navigator Karten zu kommen und die Bedienung von Basecamp ist auch etwas sperrig und dann muss man noch umkonvertieren auf Navigon.

    Hallo, solange Du nur Navigon MN7 und MN8 mit Garmins vergleichst und TMC ist an den Garmins nichts besser. Lediglich Modelle mit dem neuen DAB+ oder nüLink hätten im Verkehrslotsendienst Vorteile.

    Hallo JogiBerlin


    was man in dem schwarzen Bildschirm Reisecomputer durch drücken auf die Tempoanzeigen gezeigt bekommt ist nicht das, was man erhält, wenn bei einer Route unten rechts auf die 3 Striche geht und dort statt der POIS auf der Route Reisedaten wählt.
    Statt des rechten Fensters mit den POIS-Entfernungen zur nächsten Tankstelle Restaurants und Parkplatz bekommt man 3 konfigurierbare Felder "Reisedaten" und wenn man auf ein solches Feld tippt, hat man ein Scrollmenue, was auch die Entfernung und Zeit bis zum Ziel anbietet. Ist leider etwas versteckt, aber bei den neuen Modellen, ich habe das nüvi66, siehe meinen kurzen Erfahrungsbericht dazu, vorhanden.


    Klar ist auf jeden Fall, das Navigon diese Infos auf einem Blick anbot, oben die nächsten POIS und rechts die Entfernungen, hier muss man wechseln, aber die Frage stellt sich nun. Was bieten Andere zum Garmin, wenn es Navigon nicht mehr al PNA gibt. Ausweg wäre noch die Navigon App auf Smartphone oder Tablett.

    Hallo Roberto,


    nun ja, die Hoffnung hatte bzw. habe ich jetzt schon seit fast 3 Jahren und eigentlich müsste es doch relativ einfach sein, eine vorhandene Software Navigon mit der anderen Software Garmin zu verschmelzen.


    Garmin verkauft aber die Navigon Soft nur noch als APP und hält an der Garmin Version für PNAs weitgehend fest. Die Gründe können viele sein. So z. B. das die Garmin Citynavigator auf allen Geräten, also auch auf den Outdoor-Geräten und nicht nur auf den PNAS läuft.
    Wie dem auch sei. Garmin hat sich unter bestimmten Voraussetzungen den Navigons genähert, was allerdings auch vom User Umdenken erfordert. Ob Garmin jemals komplett auf die Navigon-Qualität einsteigt sei dahingestellt.
    Der Markt wird eh immer schwieriger durch die Smartphones und auch der 7" Tabletts.


    Das wäre übrigens im Moment die perfekte, wenn auch teure Symbiose zu Navigon. 7" Tablett Android oder IOS, Navigon App für etwa 90,--Euro, wenn nicht gerade im Angebot, und man hat grafisch das beste Navi überhaupt.
    Achtung das Tablett muss einen GPS Sensor besitzen und für Verkehrsfunk eine GSM Karte. Verkehrsfunk via UKW TMC können die Tabletts m. W. alle nicht.

    ich kann mich dem nur anschließen, zumindest beim Nüvi 66 mit dem 6" Screen ist die Anzeige der frei konfigurierbaren "Reiseinformation" richtig Klasse und nimmt auch nicht so viel Platz in Anspruch. Die Lesbarkeit ist auch besser als bei den etwas kleineren Infofeldern bei Navigon, hier aber nur mit 5" Display gegeben. Größere Navigons gab es nicht(mehr). Lediglich wie im Kurzbericht zum Nüvi 66 beschrieben die Auswahl nächstes Zwischenziel bei einer Routenplanung ist nicht so toll, weil diese Anzeige dann immer "starr" zu Verfügung steht und ohne der Angabe eines Zw-Ziels das Endziel hier, wie im Feld Endziel dann praktisch 2x genannt ist.
    Navigon setzte Zwischenziele an der linken Infozeile immer automatisch ein. Wenn keine programmiert waren, blieb da Anzeige weg und die Infoleiste war etwas weniger hoch.

    hallo, schau mal ich habe vor kurzem was zum Nüvi 66 geschrieben.


    Mit ein paar Modifikationen ist der 6 Zöller in der Darstellung mit 800 x 480 Pixel sehr nah am Navigon. Die 5 Zöller mit der geringeren Pixelauflösung von 480 x 272 Pixel kommen da bei weitem nicht mit, außer dem teuren 3597/98. Der hat ebenfalls die hohe Auflösung von 800 x 480 Pixel. Der 7 Zöller auch mit 800 x 480 Pixel ist im PKM schon 'ne Nummer zu groß, eher was für WoMos und Kleinlaster bis LKW.
    Splittscreendarstellung ist bei der geringen Pixelauflösung von 480 x 272 Pixel nicht zu gebrauchen, weil nicht lesbar. Das war schon beim 2595 so und ist einfach schlecht.


    Zum Rest zu Garmin Nüvis wurde schon viel hier geschrieben. Das Niveau von Navigon ist halt noch nicht erreicht.

    Da das Thema öfters gefragt wird, hier mal die genaue Beschreibung, wie man Touren, erstellt mit dem RouteConverter, auf iPhones iPads mit der Navigon App-Software bekommt.


    Androiden sollten es mal so versuchen. Beim iPhone funktioniert es.
    1. Man erstellt mit dem RouteConverter (ist im Internet zu bekommen) seine Route mit den Zwischenzielen.


    2. Die Route wird durch Anklicken unter "Datei" links oben mit "Speichern als" und dem unten bei dem einzugebenden Dateinamen xxxx.txt auszuwählenden Format -Navigon Mobile Navigator URL (*txt)- auf einen auszuwählenden/erstellten Ordner im PC gespeichert.


    3. Die gespeicherte Datei öffnen. Sie beginnt mit - navigon://- und listet alle Koordinaten der erstellten Route.


    4. Den kompletten Inhalt des xxx.text-Files markieren und kopieren und in seinem Mailprogramm auf dem PC als zu sendenden Text einfügen. Diese Mail schickt man dann an sich selbst.


    5. Auf dem iPhone (Android) das Mailprogramm öffnen und die eingegangene Mail öffnen. Der eingefügte Text der Route erscheint hier nun komplett als Hyperlink.


    6. Diesen Text/Hyperlink anklicken und es öffnet sich automatisch die Navigon App und zeigt die Liste der Koordinaten aus dem Text.


    Mit den Button "Route auf Karte zeigen" kann man die Strecke nun sehen und mit der Strecke auf dem RouteConverter vergleichen.


    7. Wichtig nicht vergessen! Die Route im Navigon noch mit einem eigenen Namen abspeichern, vor allem, wenn man mehrere Strecken speichern will und die Mail mit der "Hyperlinkstrecke" weder löscht.

    @Tourenfahrer,


    Deine Antwort in Ehren, aber diese Programme, also RouteConverter, Tyre, ITN Convert oder auch das kostenpflichtige QV Touratech gibt es seit Jahren, arbeiten vergleichbar und werden von den Mopeddrivern mit Garmin Navis genutzt.


    Das ,was ich nun hier habe hat noch keiner bemängelt. Die Frage die sich nun mir stellt ist daher: Mache ich was falsch?

    Hallo


    In benachbarten Threads zu Nüvis hatte ich schon geschrieben, dass ich ein Nüvi 66 angeschafft habe, um damit in den USA/Kanada zu navigieren mit der entsprechenden USA DVD, welche ich dazu habe.


    Da es natürlich hier für Europa auch funktioniert, musste ein Test her.


    Die ersten Versuche waren ernüchternd. Das Gerät verhält sich so unsinnig, wie es mir bei anderen Nüvis, auch den 3597 hier aus der Navithek, aufgefallen war.


    Hauptproblem vor allem in Städten bei geringen Geschwindigkeiten ist das nicht nachvollziehbare Ein- und Auszoomen, besonders nach Richtungswechsel aber auch "einfach so". Da Textansagen und Straßenverlauf manchmal nicht deckungsgleich sind, ist es für mich wichtig, den Straßenverlauf zu erkennen. Wenn das ganze Dorf aufs Display passt, ein schwieriges Unterfangen.


    Jetzt aber heute die Überraschung: Das Alles gilt nur bei der von mir bevorzugten 2D Ansicht in Fahrtrichtung.


    Bei einer Rückfahrt tw. durchs Dorf, über Landstraße und auf AB über fast 400 km aus dem Süddeutschen habe ich das Gerät mal auf die von mir nicht so geliebte Vogelperspektive gestellt. Diese VP mag ich nicht so, weil dann Abbiegeverläufe auf Autobahnkreuzen oder Ähnlichem etwas komisch verbogen aussehen und für mich, ich bin da vielleicht etwas "altmodisch" auf Kartenansicht 2 D getrimmt, schwieriger einzuschätzen sind. Der Splitscreen, wenn er dann kommt, entschärft dies ein wenig.


    Nun aber zur Ansicht hier: Diese ist etwa vergleichbar der Qualität und des Abbildemaßstabs, wie ich es von der 2D Ansicht bei Navigon gewohnt bin. Und vor allem, das unmotivierte Zoomen tritt nicht auf, es bleibt stabil Geschwindigkeitsabhängig.
    Es scheint glatt so, als hätte Garmin die Software nur auf die 3D VP-Ansicht optimiert, weil sie populärer genutzt wird und 2D ist nur zum Gucken im Stand :D . Auch die "Entfernungsfehler" erscheinen geringer.


    Da man auch den Reisecomputer anstelle der Ansicht nächste Tankstelle, Restaurant und Parkplatz rechts einblenden kann und da die drei Felder frei konfigurieren kann, stehen mit dem unteren rechten Feld für Ankunftszeit auch noch Reststrecke, Teilstrecke oder Anderes, wie Höhe, Fahrrichtung im Kompass zur Verfügung. Dies war beim Navigon immer vorhanden. Einzig Teilstrecke zum Zwischenziel ist entweder tatsächlich ein programmiertes Zwischenziel oder halt auch das Endziel doppelt angezeigt. Navigon zeigte ein nächstes Zwischenziel nur dann, wenn es programmiert war, ansonsten wurde das entsprechende Feld gar nicht erst gezeigt. Aber damit kann man leben.


    Was auch etwas irritiert, weil es Navigon m.E. besser macht(e). Unten stand/steht immer neben der aktuellen Straße das nächste wichtigere Funktionsziel, also z. B. auf der AB von Köln kommend nach Würzburg als Endziel, das Mönchshofdreieck oder Wiesbadener Kreuz am Ende der AB-Strecke dann der Namen der Abfahrt. Garmin zeigt nur oben das nächste Richtungsziel und die Entfernung, wo man dann reagieren muss um diese Richtungsziel anzufahren. Also von Köln kommend -156 km -48- München , was dann am Mönchhofdreieck ,= die Abfahrt 48, und kurz vorher in Wiesbaden auf den Schildern zu lesen ist. Zu überfahrende (geradeaus) Zwischenpunkte werden nicht gezeigt, auch nicht im Split, gelegentlich, nicht konsequent, aber angesagt mit "auf der A3 weiterfahren. Zur Ausfahrt steht dann auch nicht der Name oder die Nummer der Ausfahrt, sondern die Nr. oder der Name der Straße an Ende der Ausfahrt und wiederum die Restentfernung seit dem letzten Funktionspunkt. Finde ich nicht so toll.


    Als Navigon dazu überging, alle Abbiegepunkte zu nennen, die "überfahren" werden, wie hier im Beispiel das Kreuz Siegburg oder das Dernbacher Dreieck, fand ich dies erst überflüssig, aber mit dem Vollscreen und der Spur und Realbeschilderung doch im Nachhinein ganz angenehm. Wobei, das will ich noch mal prüfen, diese dann auch die unten gezeigten nächsten Funktionsziele waren. Es gibt auch immer die Entfernungsangaben zu diesen "Überfahrpunkten" also von Köln Königsforst dann die 19 km bis Kreuz Siegburg.


    Das Nüvi 66 hat die gleiche hohe Pixelauflösung wie das Edelgerät 37/3895 und das übergroße 7 Zöller Es ist daher ein guter Kompromiss. Die Textgröße in den Zusatzinfos ist auch angenehm und besser als bei Navigon. Allerdings zu berücksichtigen ist auch nun das 6 Zoll statt 5 Zoll Display. Schön kommen die Zusatz-POIs hier von POI-Base. Wenn allerdings mehrere POIS zusammenkommen, wie an AB Tankstellen, wo MD oder BK + Rastplatz + Telekom Hotspot + Tankstellenmarke zusammen fallen, werden der eine oder andere POI überdeckt, zumindest im 3D. Da ich markengebunden tanken muß, ist es blöd, wenn ausgerechnet die Aral-Kennung nicht zu sehen ist und erst kurz vor der Tanke weiß, ob man dort abfahren kann. Nicht tragisch, aber dies ist der Einheitsgröße der POIS mit "Rahmen" geschuldet. Navigon POIS sind kleiner und vor allem die Marken-POIs gibt's ab Werk, man muß nicht nach POI base gehen.


    Also zusammengefasst, ich ändere meinen Avatar Kommentar, Garmin ist auf dem richtigen Weg, wenn auch noch nicht ganz bei Navigon angekommen. Es besteht noch etwas Bedarf.


    Und vor allem, weitere Tests in USA folgen. Mal schau'n, wie es dort funktioniert. Mit einen Navigon 72xx 2008 in Florida gab es hier und da unsinnige Abbiegemanöver, welche sich wiederholten, wenn man bei der Korrektur wieder am gleichen Punkt ankam. Man fährt tatsächlich plötzlich im Kreis bzw. im Viereck, weil das USA Straßennetz so schachbrettartig verläuft und nur das Ignorieren der Abbiegeaufforderung an der Fehlerstelle führte dann zum Ziel.


    Jetzt noch eine Bitte zur Hilfe.


    Routenplanung mit Basecamp mit mehreren Zwischenzielen und dann übertragen auf das Nüvi funktioniert einwandfrei. Die Bedienung von Basecamp ist aber hakelig und bedarf Übung


    Mach ich eine Planung mit Tyre oder iTN-Konvert und kopiere die erstellte Garmin-Datei in den Pfad gespeicherter Routen und öffne die Route wird gerechnet, aber die Route lässt sich nicht als Route auf der Straße darstellen, sondern es wird die Luftlinie von Start zum Ziel gezeigt und man kann nicht losfahren.


    Hat da einer eine Idee?

    @Tourenfahrer


    Mein reden, wie schon geschrieben, diese halbgaren Versuche mit irgendwelchen Gehäusen und Adaptionen selbst auf dem Fahrrad damals Compaq oder HP PDAs mit Navigation so ans Laufen zu bringen, führten bei mir am Ende dazu ein "richtiges" Navi zu verwenden. Hier dann der Garmin Oregon.


    Wenn man die Kosten für die Versuche aufaddiert, war man am Ende, wie die schreibst, mindestens 2 mal dabei. Einzig was hier für die "ersten Schritte" sprach, war der zeitliche Umstand. Als diese PDAs noch der Stand der Dinge waren, gab es den Oregon noch nicht.