Beiträge von PSR

    Hallo DocKuFo,


    der tatsächliche Nutzwert der einzelnen Verkehrsinfos und die Art der Verbreitung und die "Leistungsunterschiede" darin werden m. E., wie auch durch praktische Tests in Automagazinen bewiesen, vollkommen überbewertet.
    Da ist viel Marketing.
    Bei mehr als 2/3 aller Staumeldungen ist eine vom Navi angebotene Umfahrung nicht sinnvoll. Man bleibt besser auf der Autobahn.
    Dazu dann die absolut unbekannte Größe: Wo passiert bzw entwickelt sich denn gerade ein Stau.
    Was nützen mir 300 Staumeldungen, die mich und meine Strecke gar nicht betreffen, wenn aber just 3 Km vor mir ein LKW umkippt und kein Entkommen über eine Ausfahrt mehr möglich ist.
    Ich fahre nun seit gut 6 Jahren mehr als 40000 km im Jahr auf den verschiedesten Hauptrouten in D fast immer eine Kombination auf der A 1, 3, 4, 5, 6 und 8 und auch schon mal angrenzende Länder. Bisher bin ich bei den Dienstfahrten nur 3x in Staus geraten, wo ich um 1 Stunde auf der Stelle fest stand. Mag und ist wohl viel Glück dabei, aber es war bzw. ist so. Wenn an Brückentagenwochen, z. B. Mittwochs, schon viele wegfahren ist eh alles nur zäh. Da habe ich von Stuttgart nach Köln mit Abfahrt am Morgen um 8:00 mehr als 7 Stunden gebraucht. Auch mir "bekannte" Geheimtipps, wie die B42 kannten wohl auch die Anderen. Dazu, selbst wenn es einigermaßen liefe, bei Land und Ortstraßen und der Ortsdichte in D kommt man nur auf einen 40er bis maximal, aber wirklich nur "Maximal" 60er Schnitt. Man will es nicht wahrhaben, aber in Orten kommt ein PKW selten über einen 25er Schnitt. Man ist nicht schneller als Fahrräder.


    Fazit: Fahre mit dem Navigon 72P, wenn es im Auto besser funktioniert als das Smartphone. Die Software ist, abgesehen vom TMC, identisch.


    Ich habe auch Navigon auf PNA, ein 72, allerdings Live und ein 92 und auf dem iPhone. Das iPhone nutze ich so gut wie nie, nur schon mal (eher zum Spaß) im Taxi, wenn ich Dienstreisen mit dem Flieger zu weiter entfernten Ziele mache. Habe ich einen Leihwagen am Flughfn., nehme ich mein Navigon 72 mit ins Handgepäck.

    Hallo Paulchen

    Zitat

    es werden bei Ortsteilen mit gleicher Postleitzahl mit gleichem Straßennamen falsche Straßen angefahren


    Wie soll das denn bitte gehen.
    Der absolut gleiche Straßenname in der gleichen Postleitzahlzone aber geografisch an anderer Stelle ist ein NoGo der Verwaltung und nicht des Navis.
    Das darf es eigentlich nicht geben.
    Was es geben könnte, bin da aber nicht sicher, sind zwei angrenzende Stadtteilbezeichnungen, wie Köln Porz und Köln Langel, die durch eine Postleitzahl abgedeckt werden und die Straße mit gleichem Namen durch beide Stadtteile führt.
    Da hat das Navi je nach Datenbankaufbau und Sortierkriterien ein Problem.

    Hallo FredT,


    OK eine nach unten gewinkelte Platte auf dem dann die Richter Vater/Mutter Kombination und dann das Navi kommt ja den Broditadaptern sehr nah und ist dann durchaus anzuwenden.
    Bringt mich dann auch auf die Idee in meinem Kuga mal zu sehen, wo das funktionieren könnte. Es dürfen aber keine sichtbaren Schäden zurückbleiben. Der Wagen geht nach etwa 9 Monaten in den Verkauf als nahezu neuwertiger Gebrauchter.
    Ich habe auch noch ein paar ältere Broditgrundhalter von früheren Fahrzeugen. Vielleicht läßt sich da was anpassen.
    Las sich aber erst so, als sollte der Saugnapf auf die Metallplatte gesetzt werden. Das wäre schon abenteuerlich.

    Hallo Fred,


    kleben auf dem A-Brett, na ja. Wenn dann, das habe ich hier und da auch schon mit Erfolg praktiziert, nur mit den Tesa Powerstrips. Und egal mit welchem Kleber, man braucht eine ebene Fläche mindestens in der Größe des Saugtellers und der aktuelle Focus, C-Max und Kuga hat in den üblichen Montagezonen, wo man das Navi noch handhaben kann einfach keine geeignete Fläche.
    Bleche, welche dann in der Größe des Saugtellers, also um die 8-10 cm messerscharf aus dem A-Brett ragen, wie verrückt muss man zu so was sein.
    Da muss man so was schon abkanten oder sonst wie entschärfen.

    Zitat

    aber ab und zu nehm ich den Halter auch mal ab
    .



    Ganz einfach, Ich muss doch nicht Jedem von Weitem zeigen dass im Wagen ein Navi liegt. OK, ich weiß, das Profis die auf Naviklau "trainiert" sind auch auf die Saugnapfringe an der Scheibe schauen, aber man muss es ja nicht direkt mit dem Finger, sprich Halter drauf zeigen.

    Hallo Scour, dem Beispiel nach suchst Du was für den aktuellen Focus, C-Max oder Kuga.
    Die haben alle ähnliche A-Bretter.
    Ich fahre aktuell den neuen Kuga und hatte vorher 2 C-Maxe. Halt Ford Dienstwagen, die ich relativ schnell wechsele.


    Zum Navi bzw. einer besseren Lösung als den Saugpömpel an die Frontscheibe zu pappen: Es gibt keine!!.
    Ich suche auch schon seit dem 1. C-Max d.h. mehr als ein Jahr. Auch mit Bastelösungen geht nichts.
    Die Brodit Clips sind zu tief und das Navi in der Position rechts zu weit weg und links kommst Du ans Lenkrad. Beide Brodits waren ein Fehlkauf.
    Lüftungsgitterhalter wackeln bzw. man bekommt sie nicht fest, weil die Lamellen senkrecht gehen.
    Klebeplatten z. B. von TT auf dem A-Brett auch Fehlanzeige, weil nicht ausreichend gerade Flächen zu finden sind.


    Habe aufgegeben weiter zu suchen. Saugnapf kommt rechts oben neben und etwas unterhalb des Spiegels. Dann ist das Navi noch erreichbar. Mitte unten an der Scheibe ist zu weit weg.

    Vielleicht hast Du den Link schon gefunden.


    Es gab eine Anleitung für NaviPOWM bis zur Gopal Version 3.xx und der letzte Eintrag ist von 2010. Es geht auch nicht daraus hervor, ob dies für PDAs mit Gopal Software oder fertigen PNAs gilt. Die Geschichte mit dem Com-Port für den GPS Empfänger macht mich stutzig. Das gab es nur bei PDAs die einen BT-GPS Empfänger einbinden mussten. Bei PNAs ist der fest auf dem Board. Daher würde ich da nicht mehr dran gehen.
    [GoPal bis 3.x] Integration von NaviPOWM in GoPal
    Zumal, wie schon geschrieben, einfach ist das Gestricke an WIN CE nicht und wenn Du da nicht weißt, ob man das System und Karten einfach per Copy&Paste sichern kann, ist dein Gopal ggfs. zerschossen

    Hallo Piknockyou


    Windows CE war ein Betriebssystem für PDAs von Compaq, später HP und einige andere Marken. Es gab sogar noch zum Anfang der Smartphones solche mit CE5 bzw. Windows Mobile. Die ersten Navisoftwareversion wurden für die PDAs geschrieben (aber auch für Palms). Ab etwa 2004/5 kamen die ersten PNAs, also die reinen Navis, so wie wir sie heute noch kennen, auf den Markt.
    Die benutzen ein abgespecktes Windows CE, wichtige Programmteile und dieses CE offen für andere Programme, wie bei den PDAs, zu nutzen fehlen. Einige PNAs, so Garmin entwickelten gar ein ganz geschlossenes nicht auf WIN CE basiertes Betriebssystem.


    Mittlerweile ist Windows CE tot und wird von Microsoft nicht mehr supported. Windows Mobile hat CE ersetzt.


    In einigen aktuellen PNAs wird halt noch das eingeschränkte WIN CE benutzt. Es ist aber in der Funktion auf die Navi-Betriebssoftware limitiert.


    Da dran rumstricken, um andere Programme ans Laufen zu bekommen ist was für ausgesprochene Experten.


    Falls Du das immer noch mit den Japankarten verbindest, Dein anderer Thread, und das nicht beherrschst, so scheint es: "vergiß es".



    Mein, leider nicht billiger Vorschlag: Kauf ein Garmin Montana, den gibt es mit Autohalterung und Lautsprecherwiedergabe oder einen Oregon und da funktionieren auf jeden Fall OSM Karten.


    Auch da bedarf es aber noch vorher Übung. Ob Du die Zeit dazu noch hast, weiß ich nicht.


    Ansonsten sehe ich Dich doch noch Straßenkarten (Hardcopies, sprich Papier) kaufen. Falls Du nicht allzu viel Wissen um die Navigation mit Geräten hast, machst du dir jetzt nur zuviel Stress in der Kürze der Zeit

    Du kannst OSM Karten auf Garmin Geräten der Outdoor Fraktion installieren. Auch auf den PKW Modellen ist dies möglich, aber ob bei denen dann das Routing funktioniert, eher nicht. Habe es mit mit deutschen OSM Karten auf einem Nüvi 2595 probiert. Mein Standort war sichtbar, berechnen ging nicht, eine 100 km Tour wurde 600 km lang und Starten konnte man die Navigation nicht bzw. es wurde eine Luftline ins Nowhere angezeigt. Konsequenz, siehe unten.


    Für weltweite OSM Karten gibt es einige Webseiten. Eine davon ist hier: http://www.osm-download.de/osm_freizeit_navigation.php oder hier: http://www.osm-download.de/
    Hangele dich da mal durch, einfach ist der Spaß aber nicht zu handhaben und wie oben geschildert, ohne Gewähr.


    Übrigens, manchmal verstehe ich die Anfragen nicht: Da reisen Leute nicht mal zum Taschengeldpreis in die entferntesten Länder, meist für einige tausend Euro und dann versuchen sie 150,-- bis 200,-- am Navi, was vielleicht gebraucht wird, zu sparen. OK, für alles wird dann auch die Kasse leerer, aber wenn Gestricke am Ende teurer weil Frust dazu kommt, ist einem auch nicht geholfen. Wenn man am Zielflughafen ankommt, den Leihwagen hat und dann dort auf dem Parkplatz das Navi nicht richtig ans Laufen bekommt (mit "geliehenen" Karten auf PDA 2006) oder das erste Ziel auf Grund anderer Schreibweisen nicht findet (mit Navigon PNA, Originalsoftware und Karten USA in 2008 ) ist man schon reichlich bedient. Da dann halbgare Lösungen zu versuchen, davon bin ich nach den Erfahrungen weg.
    Ich habe Navigons hier in Europa genutzt, bzw. ich benutze sie immer noch. Da ich nächsten Monat wieder nach USA und Kanada reise, Navigon aber nur USA Karten anbietet, dazu nicht mal aktuelle, die OSM-Geschichte auf meinem alten Garmin, siehe oben, vielleicht nicht funktioniert, habe ich ein aktuelles Garmin und Garmin USA/Kanada Kontinent-Karten gekauft.
    Das waren zwar knapp 300,-. Euro, aber ich weiß dann, dass es funktioniert. Routenplanung auf Basecamp habe ich dann noch dazu und kann hier schon die Routen ins Navi einlesen.
    Und so nebenbei, 200,-- Aufschlag pro Woche wollte der Autoverleiher für ein Navi on Board haben, was dann für 3 Wochen wieder doppelt so teuer war. Mein Garmin kann ich in EU mit Liftetime Maps weiter benutzen, wenn mein Kartenabo bei Navigon zu Ende ist.


    Einen Wermutstropfen gibt es trotzdem: Selbst Garmin hat keine detaillierte Japan Karte, sondern da nur die WorldMap mit den Hauptstraßen. Mittlere Straßen und Ortsstraßen sind da nicht drauf.


    Dann noch etwas: Ich weiß nicht ob Du Japanisch und japanische Schriftzeichen beherrschst. Wenn ja, toll, wenn nein, ich glaube da kommst Du mit keinen Navi klar, wenn Du nicht weißt wie die Straße vom Navi "übersetzt" wird. OSM Karten werden ja von Japanern für Japaner erstellt in japanisch. Schau ich bei OSM nach, findet man eine lateinische Schreibweise für die Hauptstraßen, aber ob die richtig ist (oft ja, da es auch bei den Hauptstraßen auf den Schildern englische Übersetzungen gibt), beim navigieren richtig übersetzt wird und was mit den kleineren Straßen ist, ich wäre da skeptisch.
    Mit Straßenkarten auf Papier käme ich da, erst recht zu Fuß schneller und besser klar, wenn man weiß wo die Zielpunkte sind. Das habe ich 2012 in St. Petersburg gemacht, weil ich russische Schriftzeichen auch nicht lesen kann.
    Ein Navi zeigt da mit den Zoomstufen einfach entweder zuviel Straßen, dann ohne Namen, oder wenigen Straßen mit Namen, dann aber nur die nächsten 50-80 Meter. Das macht auch zu Fuß keinen Spaß.
    Die Batterielaufzeit für Autonavis von 1-2 Std. ohne Anschluß an die 12-V Buchse ist auch unzureichend. Zu Fuß sind die ohne USB-Stützakkus eigentlich nicht zu gebrauchen und klemmt man die Akkus via USB-Kabel an, geht das Navi in den Daten bzw. PC-Modus.

    ich habe dazu den folgenden Vorschlag auch schon selber praktiziert.


    Brodit PKW Clip, falls Position geeignet. Leider sind nicht all Clippositionen navitauglich. Zwei Bespiele SLK 171 und aktueller Ford C-Max. Position der Clips ist schlichtweg zu tief.


    Wenn die Position perfekt ist, aber kein passender Adapter für das Navi vorhanden ist für die etwa 4*6 cm Grundplatte.
    Es gibt von HR Richter sogenannte Vater/Mutter Platten mit den Rastnasen mit bombenfesten Klebepads. Diese sind nur etwa 4 mm hoch, also sehr flach
    Die Vaterplatte mit den Krallen auf die Grundplatte des Broditclips geklebt und die Mutterplatte auf die Rückseite des Navis.
    Die Rastbeulen in den Mutterlöcher vorher leicht etwas flacher feilen, weil die rasten sehr hart ein und sind entsprechend schwer wieder zu lösen.


    Wenn dies gemacht ist wird das Navi etwas in der Höhe versetzt auf die Vaterplatte adaptiert und mit leichten Druck nach unten verrastet. Lösen in umgekehrtr Folge. Hochschieben und ausrastten. Das war es und vor allen. Man spart immens Platz.
    Ein noch bessere Idee.
    Man besorgt sich Sockelplatten mit Garminkugel, einen Garminklammerhalter von den älteren Modellen beschneidet diese etwas und klebt mit Sekundenkleber den Adapter des eigenen Navis da drauf.
    Nicht ganz billig aber dies habe ich mit meinen Navigonplatten praktiziert, wo mir der Saugnapfhalter viel zu groß war.
    Eine Thread dazu mit Fotos hatte ich hier schon mal geschrieben.

    Hallo gs.arch. Nur so am Rande.
    Die von Dir im 2. Kommentar gezeigte Umleitung zur Vollsperrung der Leverkusener Brücke IST insofern auch fehlerhaft, da die eigentliche Sperrung der Leverkusener Brücke für LKW ab 3,5 t für die in der Umleitungsstrecke "benutzten Mülheimer Brücke" für LKWs ab 30 t auch gilt.

    Zitat

    3D finde ich persönlich sehr unübersichtlich,


    find ich auch, daher bevorzuge ich immer noch 2D voraus. Man kann klar die Straßenverläufe und Winkel nachvollziehen. Diese Pseudo 3 D oder Birdview ist für mich unfug. Wenn ein Vogel z. B. Bussurd direkt nach unten schaut um die Maus zu sehen, hat er auch die senkrechte Draufsicht und nicht diese pseudoschräge Sicht. Anders kann er die Maus gar nicht fixieren.
    Die Augen folgen immer dem Ziel.

    Hallo G.


    fährst Du im 2D oder 3D Displaymodus?


    Bei meinem neuen Nüvi66, wie auch bei einen 2597 Testmodell aus der Navithek, zoomte der von mir bevorzugte 2D Modus ziemlich unkoordiniert hin und her und bei langsamer Fahrt auch mit zuviel Strcke voraus und kaum erkennbarem Verlauf auf die nächsten 100 - 200 m vorraus.


    Im 3 D Modus des 66 Nüvi ist das Zoomen deutlich besser passend zur Geschwindigkeit ohne die nicht nachvollziehbaren ständigen Wechsel, vergleichbar mit der sehr guten 2D Ansicht meiner Navigons, die ich persönlich immer noch der 3D Ansicht vorziehe.
    Propier mal den 3D Modus am 2597, falls nicht eingestellt, und berichte dazu.

    Hallo Frank,


    Zitat

    Die Frage ist, wird auch der DAB+ Empfang verbessert?


    Nur bedingt, der UKW Frequenzbereich ist ein Anderer als der UHF Bereich in dem DAB+ sendet und sofern das Autoradio selber nicht auf DAB+ Empfang eingerichtet ist, wozu dann auch bei Werksausrüstungen ab Werk eine Kombi-Antenne UKW/DAB+ verbaut wird, kann thereotisch der DAB+ Empfang über den Y-Adapter nicht besser werden.


    Reine DAB+ Antennen kann man hier im Internet finden. Sie sind überraschend klein, aber halt in der Bauart auf die DAB+ Frequenzen abgestimmt.


    Also, DAB+ Empfang kann durch Anbindung an die reinen UKW Antennen vielleicht verbessert werden, wobei sich dann die Frage stellt, ob nicht schon die Zuleitungen zum Y-Adapter als Antenne wirken, muss es aber nicht.
    Sollte das Autoradio selber schon ein DAB+ Gerät sein, üblicherweise kombiniert mit UKW, wird bei Werksausrüstung eine Kombiantenne verbaut die dann natürlich auch das Navi mit DAB+ über den Adapter optimal versorgt.


    Und so nebenbei:
    Mit bab habe ich mich immer vertragen.


    Und gestern nach dem 17:00 Test hatte ich um 18:15 etwa im TMCpro Autoradio nochmals die Verkehrslage abgefragt, allerdings auf dem Weg zum Einkauf mit einem Dummy-Routingauftrag vom aktuellen Standort Rösrath östlich von Köln nach Hanau und unter "alle Meldungen" nicht "Meldungen auf der Route" wo es hätte sein müssen, ging die Reichweite bis 161 km für den weitest enferntesten Stau auf der A3.
    Also, wie die Meldungen gesteuert und eingespeist werden ist wohl das Geheimnis der Sender und Betreiber der Dienste. Mir reicht das (bisher, nach rund 6 Jahren fast täglicher AB-Fahrerei in halb D-Land, hauptsächlich der südlichere, stärker befahrene Teil).

    Vielleicht liegt es doch daran, dass auch die DAB+ Sender regional aufgeteilt sind. DAB+ hat zwar eine wesentlich höhere Reichweite als UKW analog, es bleiben aber m. W. Radiowellen bzw. ehemalige UHF Fernsehfrequenzen (soweit ich das als Nicht-Funktechniker verstanden habe). Die Frequenzen werden nun von verschiedenen Radiosendern belegt. Dabei gibt es wie bisher relativ ortsgebundene lokale Sendeanstalten und deutschlandweit operierende Sender. Wie die nun die Verkehrsdaten aufarbeiten, das scheint wohl die Frage zu sein. Die andere Möglichkeit wäre doch nur, dass der Datenbetreiber HERE Traffic Senderechte auf allen DAB+ Frequenzen hätte und selbst die Daten auf den Trägerfrequenzen an alle zugleich aussendet. Kaum vorstellbar, weil die Eigner der Frequenzen die Sendeanstalten sind. Bei NüLink ist der Sender der Telefonprovider und da geht das Senden über das offene Internetprotokoll.
    Bei meinem Navigon Live mit der integrierten SIM gibt es allerdings auch öfters die Fernmeldungen weit über die 200 km entfernt auf der Route. Hat mich noch nie gejuckt, weil einfach noch zu weit weg. Erst wenn die gleiche Meldung nach bzw. in dann noch 100 km immer noch ansteht, wird es interessant.


    TMC und TMCpro sendet in NRW doch auch nicht Meldungen aus Hamburg oder München, oder?
    Es sei denn, durch die Staffelung nach Entfernung schau ich mir diese niemals an, weil die in der Liste erst aus der 10 oder 20 Scrollseite des Navis stehen, was wieder das etwas Absurde dieser Fernhinweise belegt.


    Der Neugierde halber: Mein PKW Navi mit TMCpro listet just now 17:00 unter alle Meldungen als weiteste Staumeldungen die A3 Limburg = 108 km. Um Wiesbaden/Frankfurt ist lt. TOMTOM Internet TrafficMap aber auch die Hölle los. Das ist von hier, wo ich wohne, so gerade die 160 km Grenze.