Festeinbau oder PDA

  • Nicht nur aus Kostengründen:


    - Mit dem Festeinbau kannst du die Routen nicht bequem auf dem Sofa planen. Es geht erst los, wenn du im Auto sitzt.


    - Kein Festeinbau bietet dir die Möglichkeit, deinem Fahrstil oder deinen Vorlieben entsprechende Routing Profile zu erstellen.


    - Der Festeinbau hat keinen Zugriff auf deine Kontakte aus Outlook


    - Die aktuellen Festeinbauten sind in der Regel jetzt schon veraltet. In zwei Jahren, wenn du ein kostengünstiges MN7 Update mit aktuellen Europa Karten erwirbst ist dein Festeinbau nur noch Alteisen.



    Bei se wäi, wenn ich sowas schon hör, ein Player der noch nichtmal mp3 spielt. Da muss man den Wechsler extra bestellen... Hallo liebe Autobauer! Wir sind im Jahr 2005 angekommen!


    Habe bei meinem Auto alle Kabel versenkt und die Maus hinter den Lüftungsdüsen eingebaut:
    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/blinki-bill/PPC2.jpg]


    Dank Brodit Halterung schaut das mit einem Handgriff dann wieder so aus:
    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/blinki-bill/PPC1.jpg]

  • Zitat

    Original von jojo2000
    Die Frage die sich mit stellt: kann ein PDA in Bezug auf Geschwindigkeit und Datenmengen mithalten im Vergleich zu einem Festeinbau? Schließlich benötigt die Deutschlandkarte im PDA nur ca. 250 MB. Bei Map&Guide am PC gehen hierfür ca. 1GB drauf.


    Gruß,


    jojo


    Diese Frage ist wohl noch nicht beantwortet.
    Ich weiß nicht was Map&Guide macht, mein PDA mit MN5 bewältigt mit seiner 2 GB Karte komplett Europa! Leider ist mein iPAQ aber nicht mehr up to date, sodass die Programmbedienung etwas träge ist. Jeder moderne 300 PPC bewältigt die Sache aber zügig und ohne Pause. Die Kartennachführung während der Fahrt läuft auch bei mir schön flüssig. Die Protokolle des GPS Empfängers werden sehr gut umgesetzt.


    Bei meinen Eltern stand die Tage die gleiche Entscheidung an. Elch mit oder ohne Command. Heute sind sie das erste mal mit dem Transonic 4000 unterwegs und sehr glücklich damit, denn der geht auch in deren Womo.

    Einmal editiert, zuletzt von blinki-bill ()


  • War in der gleichen Situation und hatte schon vor Jahren regelmäßig Dienstwagen mit Festeinbau-Navi, war quasi der Trendsetter ;) .


    Nachdem dann unsere Carpolicy mal "gestrafft" wurde habe ich mal zugunsten von Leder auf´s Navi verzichtet und bin mit PDA eingestiegen; erstmal ohne große Erwartungshaltung.


    Fazit: Nie wieder Festeinbau, die Funktionalitäten und die Bedienbarkeit (und die Qualität der 3D-Darstellung) finde ich beim PDA (habe TTN5) wesentlich besser.


    Bei Werkstattersatz oder Mietwagen am Airport bin ich jedesmal wieder überrascht, wie viele Features mir beim Festeinbau fehlen oder was in der Alltagsbedienung alles nicht geht.
    ZB mal eben im Büro schon mal die neue Zieladresse eingeben und schauen, welche dynamische Stauumfahrung vorgeschlagen wird.


    Und wenn man das monetäre mal kleinlich auslegt:
    Bei 2500 Euro Aufpreis (Festeinbau mit Karte) entspricht der zu versteuernde geldwerte Vorteil (ist ja eigentlich eher ein Nachteil ;) ) auf drei Jahre in etwa dem Wert eines einfachen PDAs, je nach persönlichem Steuersatz.


    Den PDA kannst du aber behalten, dein versteuertes Festeinbau-Navi bekommt der Fahrzeug-Erbe.


    S.

    Einmal editiert, zuletzt von sagrotan ()

  • Ich habe nun einen HP mit MN5.1 und einen Festeinbau im Dienstwagen (Ford). Was die Navigation angeht, ist der PDA dem Festeinbau i.R ebenbürtig und in den Ansagen sogar besser. Es kommt aber auch schon mal zu Ausfällen, die sich derart zeigen, dass die Straße nicht zu finden ist, auf der man sich bewegt oder man 30-50m neben der Straße ist. Kann/wird am GPS Empfang liegen. Der optische Eindruck eines irgenwo angedockten PDAs im Fahrzeug, da kann man noch so geschickt seinen Kaberverhau "unter Putz" legen und eine (empfehlenswerte) BT GPS- Maus in der Hosentasche (funktioniert) oder sonst wo verstecken, bleibt immer hinter dem Festeinbau zurück.
    Dazu kommt, das Brodit (verwende ich im Ka auch) durchaus geschickte Haltersysteme hat, aber nicht jeder ergonomisch für einen PDA geeignet ist. Beispiel: Mercedes SLK (alt), Halter nur an der Getriebekonsole und damit PDA ohne Verlust des Fahrbahnblicks nicht mehr einsehbar. Die EG Norm verlangt für Navis ab Werk bei Neuentwicklungen von PKWs 30° Blickwinkel max. zum Bildschirm, nur so am Rande bemerkt.
    Noch ein Haken: Der PDA muß bei Verlassen des Fahrzeugs auch immer aus dem Auto entfernt werden. Da dies ein "Mobiles Teil" ist besteht dafür kein Versicherungsschutz. Wenn der Arbeitgeber dafür aufkommt geht' s ja noch. Wenn nicht, ich wette so' n Ding bleibt nicht lange im Auto.


    Vorteil PDA: In der Routenplanung universeller. Vorplanung von Routen ausserhalb des Autos. Konvertierung von PC Routenplaner bei MN 5 und Navteq-Karten. Andere Nutztungsmöglichkeiten wie Outlook verknüpft auch zum Navi, dh. aus Kontakten Adressübernahme als Navigationsziel. Schon erwähnt, aber nochmal als sinnvoller Vorteil angeführt.
    Billiger als Festeinbau mit Kartendarstellung. Günstiger Kartenupdates und zum Zp. des Kauf meist aktueller als Festeinbau (bei mir immer noch (tw. fehlerhaftes) Kartenmaterial von 2002).


    Es soll aber nicht verschwiegen sein: Entsprechend bisheriger Entwicklungen ist nach drei Jahren auch ein PDA veraltet oder zumindest sein Akku platt und Bedarf eines Ersatzes.


    Im Preis/Leistungsverhältnis gewinnt klar der PDA. Das Optische darf dann einen nicht stören und er muß noch ergonisch erreichbar sein. Zum Diebstahlrisiko siehe oben. Werde aus erstgenanntem für Privat beim PDA bleiben. In einem Dienstwagen ist abzuwägen, wie man kostenäßig selber daran beteiligt ist und welchen Zusatznutzen, den der PDA bietet, man benötigt. Brauch ich keine Zusatzfunktionen und zahle nur geringfügig anteilig für den Festeinbau lebt es sich damit schöner und sorgloser.

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

    4 Mal editiert, zuletzt von PSR ()

  • @ the Doctor 9


    Deine Datei ist als EU(ropa) C (oder A oder B) bei Navigon irgendwas um 930-960 MB groß, je nach Variante und passt nur auf eine 1 GB SD-Karte. Ganz Europa hat 1.3 GB und passt nur auf eine 2 GB SD. Sorry, nur um Mißverständnisse vorzubeugen

    psr (Peter)


    2005 start mit Navigon. Ab 2014 Garmin Navis. Seit 2023 nur noch Routenplanung mit PC / iPad mit MyRouteApp und der App MRANext zum Routen per iPhone/CarPlay. Zum A-B Routen auch mal Google oder Apple. Datenverbrauch ist mit Offlinekarten und Wegfall Roamingkosten bei den heutigen Tarifen kein Argument gegen die Navigation mit Smartphone und passender „App“. Auch die Aufschläge außerhalb der EU sind moderat.

    Das Garmin DS 76 ist nun, im Dez. 24, auch Geschichte und verkauft.

  • Ich meine mit 1MB das das Bild die größe hat was ich angehängt habe

  • Hier bei uns am Ort gibt es leider keine Alternative: PDA-Navi ist angesagt. Die Festeinbau Navis sind mir zweimal aus dem Auto des nachts gestohlen worden. Hier wird alles entwendet, mit oder ohne Bedienteil ist den Dieben egal. Das zweite Navi verweilte keine 8 Monate in meinem Auto, da war es schon wieder weg. Die örtliche Polizei ist zwar wachsam, jedoch bei der Wiederbeschaffung des Diebesgutes überfordert, soll heißen, Verfahren werden sämtlich eingestellt, Navi verloren, das wars. Nun muß ich mit PDA auskommen, es geht nicht anders. Das Festeinbau separat versichern sah sich meine Vesicherung leider auch nicht imstande und verwies auf ein riesiges Rundumkomplettpaket. Nein danke! Das einzige Problem mit dem PDA ist, daß an einem Sonnigen Tag das Display beim besten Willen nicht ablesbar ist, wie ichs auch drehe und wende im Auto.

    2 Mal editiert, zuletzt von Omikronman ()

  • @ Omikronman,
    das mit dem schlecht ablesbaren Display liegt aber an Deinem PDA, ein HP/DELL/MDA/XDA/VPAI-III hat ein wesentlich besseres Display, was auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch lesbar ist.


    @ All,
    Die Sache Festeinbau contra PDA ist irgendwie zweischneidig, man bekommt heute Festeinbauten mit großer Kartendarstellung für den DIN-Schacht schon ab 1500,-, mit kleinerer (dem PDA vergleichbarer) Kartendarstellung ab 750,-, Festeinbauten mit Pfeildarstellung schon ab 350,-, ein komplett ausgestatteter guter PDA mit Aktiv-Halterung, TMC und MN|5 kostet auch um die 1000,- und die Festeinbauten haben alle auch ein funktionsfähiges TMC!
    Wenn man die anderen PDA-Funktionen denn auch nutzt, wie Outlookanbindung, Terminplaner usw., ist der PDA sicherlich im Vorteil, aber wenn man den PDA "nur" zum navigieren nutzt, empfinde ich das nicht unbedingt so.
    Blitzerwarner zusätzliche POI´s und andere Stimmen gibt es auch zuhauf für die Festeinbauten. Ferner hat man bei den Festeinbauten den Vorteil, regelmäßig (alle 3-6 Monate!) aktuelle Kartendaten zu bekommen.
    Ein Festeinbau mit Pfeildarstellung ist auch nicht unbedingt ein Nachteil, tlw. (Mercedes, BMW, VW) hat man eine sehr detailierte Pfeilansicht zusätzlich im Cockpit/Tacho, so dass auch sehr unübersichtliche Kreuzungen, Kreisverkehre, Autobahnkreuze ohne Probleme oder Zweifel zu bewältigen sind.
    Und was m.E. der größte Vorteil eines Festeinbaus ist, ist die Sprachausgabe über die PKW-Lautsprecher, da hat man auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten kein Problem, die zu verstehen, das ist mit dem PDA nur über zusätzliche Installationen und Kosten möglich.
    Ich habe bei mir hier seit einem halben Jahr den direkten Vergleich zwischen Festeinbau mit großer Kartendarstellung, Festeinbau mit Pfeildarstellung und eben meinem PDA mit MN|5 Europa, mittlerweile ziehe ich die Festeinbauten dem PDA vor, alleine schon wegen dem wesentlich besseren TMC und der Sprachausgabe.
    Viele Grüße aus Hamburg
    Olaf

  • Und noch ein Argument, welches für einen Festeinbau spricht:


    Ein Festeinbau kann nicht herunterfallen! Ich spreche gerade aus leidvoller Erfahrung. Ipaq 2750 aus 1,20 Meter Höhe auf den Boden gefallen.


    Display gesprungen!


    Jetzt festhalten: Standardreparaturpreis von HP einschl. MwSt. = 300,44 Teuros :-D) :-D) :-D).


    Jetzt brauch ich erst mal einen : drink.


    Viele Grüße
    Navifreak

    Einmal editiert, zuletzt von navifreak ()

  • Besser spät als nie!


    Besten Dank für die zahlreichen Tipps.


    Werde zunächst mal einen PDA bestellen, und dann mal sehen wie zufrieden ich bin. Ob dann ein Festeinbau ins neue Auto kommt, werde ich Euch berichten, wenn es soweit ist. :D


    Bis dahin : drink


    jojo