radarwarner???

  • Zitat

    Original von Garry


    Die Warnmeldung erzeugt ein externes Gerät das nichts mit dem Fahrzeug zu tun hat.


    Hallo


    Im Grunde wurde das alles schon mehrfach hier durchgekaut... :gap


    1] Wenn Du jene Drucksache nimmst... dort ist eben von "...technischen Lösungen, die einen vergleichbaren Effekt erzielen..." die Rede!


    2] Zum anderen halte ich solche Überlegungen für die Frage, ob der POI_Warner in seiner jetzigen Form und der aktuell üblichen Verwendung erlaubt ist, von... theoretischer Natur... ;D


    MfG

    Einmal editiert, zuletzt von obk ()

  • Sehr lustige Debatte ... LOL ...


    Na ja ... wundert mich ned. Die meisten versuchen halt sich dem Thema mit "Logik" zu nähern. Gesetze und deren Auslegung haben aber nix mit Logik zu tun.


    Wenn der Gesetzgeber irgend was festgeschrieben hat - dann isses einfach so. Aus die Maus. Da könnt ihr plärren und argumentieren wie immmer - nutzt nix.


    Vor Jahren haben die Bullen mir einen Radarwarner aus dem Auto beschlagnahmt. Damals war das noch Grauzone - kein Schwein wusste wie es sich wirklich rechtlich darstellt. Die Polizisten im übrigen auch ned. Einer meinte es wäre legal - sein Häuptling war sich ned sicher und hat das Teil mal präventiv beschlagnahmt. Ende vom Lied - nach vielen Monaten - es blieb dabei - wech war das Dingens. Na ja ... Scheiß drauf, hat eh ned zuverlässig gefunzt.


    Gerade vor ein paar Wochen im TV der TomTom mit eurem Blitzerdienst. Aussage dort: Illegal !


    Gut .. kann man sagen: Legal - Illegal - Scheißegal :D


    Eine innere Logik hat es natürlich ned. Das ist halt verkehrspolitisch so gewollt - Ende der Debatte.


    Würde man debattieren wollen (was voll sinnlos ist) könnte man sagen: Wenn ich mir die Blitzer auf einen Zettel kritzel (statt auf PPC zu verwalten) - wäre das nach der Logik auch illiegal. Oder ? Na ja .. der Kunstgriff bzw. die Begründung der Juristen warum das PPC gestützte Warnen illegal ist besteht einfach darin das sie sinngemäß festlegen: Technische Hilfsmittel (Hard&Soft) werden eben geächtet.


    Frage mich jetzt aber ob man meine Frau verhaftet wenn sie als Beifahrerin sich als "Blitzerwarnerin" betätigt ?(


    :D

    Einmal editiert, zuletzt von Tom3Tom ()

  • Nur ein Gedanke:
    Viele PRO und CONTRAS bezüglich Blitzwarner.
    Eigentlich weis ich gar nicht mehr so richtig Bescheid.
    Möchte mich juristisch auch gar nicht mit dem Thema auseiander setzen.
    Eines ist jedoch klar: Verkehrskontrollen (u.a.Geschwindigkeitskontrollen) sollen dazu dienen, wenn diese missachtet werden, verkehrserzieherische Maßnahmen seitens der Behörden zu erteilen. Dies wird ländlich (auf unserem Dorf) durch den Dorfpolizisten verbal durchgeführt und hat oftmals den erzieherischen Effekt. In Städten oder Ballungszentren ist das aufgrund der Anonymität leider nicht möglich. Hier erhofft man durch Geldbußen diesen Effekt zu erziehlen.
    Wirklich?
    Oder ist es nicht vielmehr so, daß aufgrund des leeren Staatssäckles abkassiert wird wie und wo es nur geht.
    Wird nicht auf das eigentliche Ziel (Einsehen u.Vernunft)des KFZ-Führers geschi.....?
    Man hört ja nicht umsonst die Begriffe wie (Wegelagerer, Strauchdiebe u.ä.).
    Meiner Meinung wird das Gesetz so ausgelegt, das es auf keinen Fall zur Behinderungen der zusätzlichen Staatseinahmen führt. (Haushaltsdefizit wäre dann noch größer).
    Nach dem Motto: Wir erziehen und kassieren dabei.
    Wenn der Gesetzgeber wirklich Interesse daran hätte
    Unfälle, verursacht durch überhöhte Geschwindigkeit zu verringern, gäbe es sicherlich andere effektivere Maßnahmen die zu Einsicht und Vernunft leiten.
    P.S.
    Ein möglicher Bußgeldbescheid über die Anwendung eines Blitzwarners trägt zur Auffüllung der Staatskasse überings auch bei.

    Einmal editiert, zuletzt von Robin3004 ()

  • Zitat

    Original von Robin3004


    Oder ist es nicht vielmehr so, daß aufgrund des leeren Staatssäckles abkassiert wird wie und wo es nur geht.


    Hallo


    Ist natürlich ein schönes und gern gepflegtes "Argument"... ;D


    Aber ich bin so ehrlich... :gap ...wenn mir's nicht im Geldbeutel "weh" tut, oder noch schlimmer, auf dem Punktekonto [was bisher "Gott sei Dank" erst mit einem Punkt der Fall war]... dann "lerne" ich nicht. Der Dorfpolizist [auch ich wohne in der Provinz] ist mir nach der nächsten Ecke schon wieder egal...


    Und ich weiß, dass es anderen auch so geht bzw. sie sich auch so verhalten! Ein "erzieherischen" Effekt, kann man den Überwachungsmaßnahmen nicht absprechen!


    Und welche anderen Maßnahmen Du meinst, Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit zu verhindern, außer Begrenzung und Überwachung, kann ich mir gerade nicht vorstellen... ?(


    MfG

    2 Mal editiert, zuletzt von obk ()

  • Na ja ... es gibt ja auch - von Bundesland zu Bundesland verschiedene Theorien. So gibt es Länder wo die Sheriff's höchstselbst vor Radarfallen warnen ! Desdewegen weil sie sich gerade davon den "erzieherischen Effekt" versprechen.


    Und mal ganz abgesehen von den Durchsagen in div. Verkehrsfunksendern ...


    Jedenfalls bin ich noch nie so vorsichtig gefahren als zu Zeiten wo ich das Radarwarngerät hatte. Das Scheißding hat nämlich auch auf div. Lichtschranken, Türöffner und weiß der Henker was für Strahlungen angesprochen. 50% Fehlalarm :(


    :)


  • Hallo OBK,
    Mir persönlich wäre es lieber annonym die paar Euros zu bezahlen und keiner (außer mir) weiß davon, als daß
    ich in der Stammkeipe oder Straße als potentieller Raser
    geoutet werde. (Kann sein, daß das manchen egal ist, mir persönlich aber nicht!)
    Zu den Maßnahmen von denen du keine Vorstellung besitzt: Wie wäre es z.B. im ersten Step, wenn Du zu einer Filmvorstellung bezüglich des Themas geladen würdest (giebt echt derbe Filme die zum Nachdenken anregen). Im zweiten Step beispielsweise, ein oder mehrere Tage im Krankenhaus bei Unfallopfer Dienst leisten würdest etc. Glaube mit Sicherheit, daß solche oder ähnliche Maßnahmen erzieherischer und erfolgreicher sind als Bußgelder. Diese Maßnahmen bedürfen natürlich zu einem einen größeren bürokratischen Aufwand und zum anderen einen größeren Aufwand des Verursachers. Dies ist meiner Meinung nach aber kein Argument, denn die Frage ist doch, wie kann man wirklich effektiv das Rasen vermeiden. Dies geschieht nicht durch Erhebung von Bußgelder, da bei Bußgeldzahlung nach unverhältnismäßig geraumer Zeit, die Zahlung nicht mehr bewußt mit dem Dilikt in Verbindung gebracht wird. Maßnahmen, wie beispielsweise vorgeschlagen sind dagegen sehr viel einprägsamer.

    2 Mal editiert, zuletzt von Robin3004 ()

  • Zitat

    Original von Robin3004


    Mir persönlich wäre es lieber annonym die paar Euros zu bezahlen und keiner (außer mir) weiß davon, als daß
    ich in der Stammkeipe oder Straße als potentieller Raser
    geoutet werde. (Kann sein, daß das manchen egal ist, mir persönlich aber nicht!)
    Zu den Maßnahmen von denen du keine Vorstellung besitzt: Wie wäre es z.B. im ersten Step, wenn Du zu einer Filmvorstellung bezüglich des Themas geladen würdest (giebt echt derbe Filme die zum Nachdenken anregen). Im zweiten Step beispielsweise, ein oder mehrere Tage im Krankenhaus bei Unfallopfer Dienst leisten würdest etc. Glaube mit Sicherheit, daß solche oder ähnliche Maßnahmen erzieherischer und erfolgreicher sind als Bußgelder. Diese Maßnahmen bedürfen natürlich zu einem einen größeren bürokratischen Aufwand und zum anderen einen größeren Aufwand des Verursachers. Dies ist meiner Meinung nach aber kein Argument, denn die Frage ist doch, wie kann man wirklich effektiv das Rasen vermeiden. Dies geschieht nicht durch Erhebung von Bußgelder, da bei Bußgeldzahlung nach unverhältnismäßig geraumer Zeit, die Zahlung nicht mehr bewußt mit dem Dilikt in Verbindung gebracht wird. Maßnahmen, wie beispielsweise vorgeschlagen sind dagegen sehr viel einprägsamer.


    Hallo


    Das "Abkassieren" von Bußgeldern geschieht doch in den meisten Fällen annonym... wer - selbst dann, wenn Du innerhalb einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten angehalten wirst [wobei die Kontrollen ja meist über Blitzer vollzogen werden] - soll mitbekommen, dass Du [oder ich] ein "Knöllchen" eingefangen hast.


    Darüber hinaus würde auch bei den von Dir gemachten Vorschlägen die Kontrollen bestehen bleiben, denn die "Raser" müssen eben erst einmal "abgefischt" werden.


    "Nicht_Fachpersonal" in einem Krankenhaus eingesetzt, sind nicht nur ein Kosten- und "Logistikfaktor", sondern auch ein Bremsklotz im Betrieb eines Krankenhauses... von einer fehlenden Qualifikation ganz zu schweigen.


    Und für irgendwelche Filme gilt - in meinen Augen - dasselbe, wie für die Ermahnung eines Polizisten. Wirkung an der nächsten Ecke verpufft... Versuche dieser Art laufen auch schon im Bereich der Prävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ["Discoraser"].


    Für mich gilt nach wie vor... das simple Bußgeld [in schlimmeren Fällen "Punkte"...] ist am einfachsten zu organisieren und hat die größte Wirkung...


    MfG

    Einmal editiert, zuletzt von obk ()


  • Hallo nochmal und dazu von mir der letzte Beitrag!
    Hier im Forom wird eigentlich das FÜR und WIEDER von
    Blitzwarnsoftware auf dem PPC unter Bezugnahme
    von Gesetzestexten diskutiert.(Erlaubt oder nicht).
    Dem wollte ich mich nicht direkt anschließen (genug diskutiert), sondern nur Mißstände beim abzocken aufzeigen. Wenn mögliche große Einbussen (seitens des Staates) durch Benutzung der Geräte zu verzeichnen ist, wird man alles daran setzen, diese zu verbieten (auch wenn dies derzeit nicht eindeutig aus den Vorschriften/Gesetzen zu lesen ist).Es wird dann bestimmt noch kommen! Und zwar in eindeutiger Art und Weise!
    Klarstellen wollte ich eigentlich nur, (bin übrigens auch absolut gegen das Rasen) das es der Polizei nicht um Überzeugungsabeit geht, sondern nur bestrebt ist das Säckle ihres Arbeitgebers zu füllen.
    Da ich, wie eingangs erwähnt ein Verfechter von Rambotum im Straßenverkehr bin sollten die Vorschläge lediglich dazu dienen, stärker auf die Psyche des vermeidlichen Rambos zu wirken und damit eher Einsicht erhält. Sollte keine Einsicht erkennbar sein, (Wiederholungstäter) wäre die natürliche Konsequenz wie bisher, der Fahrerlaubnisentzug.
    Meiner Meinung nach sind die von mir beschriebene Möglichkeiten jedoch effektiver. Raser findet man in jeder Gesellschaftsschicht. 40 oder 50 Euro tun einen Manager
    (oder sonst jemand der mehr verdient nicht weh).
    Um eine Gleichbehandlung aller zu erzielen müssen daher andere Methoden angewand werden.
    Zu deinen Einwänden OBK:
    1. Natürlich weiter abfischen durch Kontrollen, aber
    anstatt Bußgeldbescheid ein Maßnahmenbetscheid.
    2. Betriebsklotz im Krankenhaus?? Aber Hallo??
    Zivieldienstleistende sind auch Bremsklötze? Weil Fachpersonal? Wie siehts denn in der Realität in Krankenhäuser aus? Voll unterbesetzt!! Für einfache Tätigkeiten, die von anderen ausgeführt werden, wäre das Fachpersonal mehr als dankbar und könnte sich den tatsächlichen Fachaufgaben wittmen. (Mittlerweile giebt es auch die sog.1 Jobs für Langzeitarbeitslose in der Branche).
    3.Filmmaterial (visuell) wirkt psychisch genau so wie eine verbale Ermahnung???Übrigens hat die Polizei bei den Aktionen für jüngere Diskothekenbesucher nachweislich auf unfallträchtigen Strecken große Erfolge erzielt.(Ist ja schon mal ein Anfang :D )
    4.Im Punkto einfache Organisation bezüglich des Bußgeldes bin ich ganz deiner Meinung und das ist das Manko! Einfach, unbürokratisch, uneffektiv (besonders für Leute die es haben).
    Es soll sogar Leute geben, die ständig mit 30kmh. schneller fahren als erlaubt. Es giebt noch keine Punkte, kostet nur eine Kleinigkeit. Führen das mögliche Bußgeld schon ständig mit. Für ein normalverdienen Familienvater
    ist das selbstverständlich keine Kleinigkeit. Deshalb sind auch alle vor dem Gesetz gleich! ;) .
    Wie schon gesagt, dies wird mein letzter Beitrag dazu sein. (Wird sonst ewig ausdiskutiert).Ich respektiere auch die Meinung anderer und wollte lediglich auf alternative Möglichkeiten aufmerksam machen.
    Ich bin weiterhin Realist und weis, das wo abgezockt werden kann, abgezockt wird. Egal ob beim Blitzen, Steuern, Rente, Benzinpreise...........usw. :-D)

    Einmal editiert, zuletzt von Robin3004 ()

  • Nööö .... was heißt hier "die Polizei" ? Die Polizei stellt dort ihre Fallen auf wo man sie hinschickt. Und wo schickt man sie hin ? Da liegt das Problem m.E. Oft eben nicht an Stellen wo es wg. dem Gefärdungspotential Sinn machen würde - sondern dort wo man eben mit "großem Erfolg" rechnen kann.


    Das isses was irritiert und die Aktzeptanz untergräbt.


    Hintergrund ist u.a. das die Radartechnik so billig geworden ist das selbst kleine Gemeinden sich so ein Dingens leisten können. 20 m vor dem Ortsausgang als "Falle" aufgestellt - garantiert das erbauliche Einnahmen - die z-T. in die Gemeindekasse fließen :(


    Na ja ... wundert das nun jemand ?

    Einmal editiert, zuletzt von Tom3Tom ()

  • Ich glaube nicht (weiß es aber auch nicht :D ), daß die mit Fotos 20 Meter vor der Ortsausfahrt stehen dürfen.


    Genauso, wie man von mir verlangt, bei einem Schild "100 km/h" bereits abgebremst zu haben, genau so glaube ich, bereits vor der Auflösung der Begrenzung Gasgeben zu dürfen.


    Vielleicht aber auch nicht.... ?( Vielleicht muß man ja auch erst beim 100er-Schild anfangen zu bremsen.....

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt jeweils ab dem Schild. Hat mir mein Fahrlehrer seinerzeit verklickert.


    Eigentlich auch logisch. Wenn einer mit 200 über die Autobahn brettert, und erst nach einem 100er Schild abbremsen würde, wäre die noch zurückzulegende Strecke, bis er auf wirklich auf 100 unten ist, doch sehr lang. Ähnlich oder noch extremer wäre die Vorstellung einer 100 km/h Fahrt über die Landstraße in einen Ort. Das kanns ja nicht sein.


    Grüße
    hecht

    Einmal editiert, zuletzt von hechtsuppe ()

  • Also mit 212 über die Autobahn..... und nun kommt ein 80er-Schild.... Vollbremsung? ?(


    Wo steht geschrieben, ab welcher Entfernung ich das Schild erkennen muß?

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • daß die mit Fotos 20 Meter vor der Ortsausfahrt stehen dürfen.


    ... ist in der Tat umstritten. Wird aber gemacht. Natürlich muss man - rein juristisch gesehen - auch bis ans das Ortsschild die 50 oder 30 km/h fahren. Wer macht es aber wenn die Ausgangsstraße schon schnurgerade aus dem Ort führt und u.a. gar keine Bebauung mehr da ist ?


    Darum geht es ja bei der Debatte: Was macht verkehrserzieherisch Sinn bzw. angesichts eines tatsächlichen Gefährdungspotential - oder wo geht es ausschließlich daraum ein "Falle" aufzustellen die Geld einbringt !

  • Deswegen beträgt die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen ja nicht 212, sondern 130 km/h. Wie Du von 212 auf 80 ab Schild kommst, ist Dein Problem. :D


    Ich kann doch nix für. :-D) :-D) :-D)

    Einmal editiert, zuletzt von hechtsuppe ()