Funktion "Sperrung" ist nicht zu gebrauchen?

  • Hallo zusammen,


    bitte meinen Vorschlag nicht so einfach abbügeln.
    Es muß ja nicht unbedingt eine Auswahlliste sein, es würde ja reichen, wenn man eingeben könnte bis zum nächsten, übernächsten oder dritten Wegepunkt sperren.


    Die Möglichkeit eine Strecke über eine gewisse Länge zu sperren, ist nur dann zu gebrauchen, wen man weiß wie lang die zu sperrende Strecke ist.


    Bin viel auf dem Lande unterweg, auf Straßen bei denen Störungen nicht über TMC und nicht im Verkehrsfunk bekanntgegeben werden. Da hilft es überhaupt nicht, eine Strecke sperren zu können, da man nicht weiß wie lang die Sperre sein muß.


    Vor gar nicht langer Zeit mußte ich nach Saalendorf, einem kleinem Dorf in den Zittauer Bergen. Ganz im Südosten von Deutschland sollte ich nach MN|4 von der B178 auf die S128 abbiegen. Leider stand dort das Schild Sackgasse und darunter Zufahrt zur B96 gesperrt.
    Das bedeutet in jedem Fall erst einmal anhalten und sich auf einer Papierkarte orientieren. :schimpf, :schimpf
    Warum kann man denn nicht ganz einfach die Strecke bis zum nächsten oder übernächsten Wegepunkt sperren, das würde ich für eine sinnvolle manuelle Streckensperre halten.
    Auf Autobahnen und Bundesstraßen brauch ich das nicht, da wird das per TMC für mich erledigt.


    Viele Grüße
    Bernhard

    Es ist besser nichts zu tun als mit Mühsal nichts zu erreichen.

    Einmal editiert, zuletzt von rowdy ()

  • Zitat

    Original von B.K.
    Das bedeutet in jedem Fall erst einmal anhalten und sich auf einer Papierkarte orientieren.


    Irgendwie kann ich der Problematik nicht so ganz folgen.


    Wenn ich auf ein "Gesperrt"-Schild stoße, dann halte ich doch nicht an und nimm eine Papierkarte! ?( Dann fahre ich einfach anders weiter und werde nach kurzer Zeit weiternavigiert. Und zur Not mache ich das halt ein paar Mal hintereinander! Habe ich letztes Jahr auf der Fahrt in Thüringen genau so praktiziert.


    Auf meiner diesjährigen Fahrt in den Urlaub das Gleiche: Stau. Ich habe 40 Kilometer gesperrt. Doch danach hatte ich keinen Bock mehr auf Autobahn (kurz vor München) und bin halt an der Autobahnauffahrt vorbeigefahren - schon hatte ich eine neue Route.


    Dafür gibt es doch das Rerouting.


    Natürlich kann es mit meiner Methode sein, daß ich ein paar Kilometerchen mehr runterspule, doch wer weiß das schon? :)

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Hallo Michael,


    habe ich mit MNB und MNBEE auch so gemacht, aber seit Tusnelda dann immer "Bitte wenden", "Bitte wenden" , "Bitte wenden" ... vor sich her brummelt, hab ich das wieder aufgegeben. (Nach CityHunter wird das mit SR1 gegenüber 4.01 auch nicht weniger werden)
    Also ich habe erst mal meinen alten Shell-Atlas aus dem Kofferraum gekramt und hab geschaut wieviel ich den sperren mußte.
    Dazu muß ich allerdings sagen, es war schon spät, ich war gut 500 km gefahren, mein Auto zeigte noch Sprit für 50 km an, ich hatte über eine Stunde mehr gebraucht als erwartet und ich wollte endlich mein verdientes : drink : drink haben. Aber für solche Situationen hab ich schließlich mein Navi, für die Autobahn von Bremen bis Bautzen brauche ich es nur wegen der TMC-Meldungen, die Strecke finde ich so.


    Viele Grüße
    Bernhard

    Es ist besser nichts zu tun als mit Mühsal nichts zu erreichen.

  • Zitat

    Original von B.K.
    Hallo Michael,


    habe ich mit MNB und MNBEE auch so gemacht, aber seit Tusnelda dann immer "Bitte wenden", "Bitte wenden" , "Bitte wenden" ... vor sich her brummelt, hab ich das wieder aufgegeben.


    :D :D :D


    das kann man überhören! Hilft auch! :)


    Ich habs glaube ich schon mal gepostet: Tusnelda sagt "Wenn möglich, bitte in 130 Metern wenden". Ich langsam weitergefahren bis zur Wendestelle, gedreht, da hat sie doch schon eine neue Route berechnet gehabt....


    Nun war ich ja wieder in verkehrter (ursprünglich richtiger) Richtung: Sie hat das recht schnell gepeilt und mich weiter geroutet.


    Jetzt rate mal, wo ich raus kam? Da, wo ich auch rausgekommen wäre, wenn ich beim ersten Mal nicht gewendet hätte... :-D) :-D) :-D)

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  • Also, das "Bitte wenden" ist nun auch bei mir eher ein peripheres Problem. Meist weiß die Lady nach 50 m einen besseren Weg. Manchmal verwirrt man sie auch, weil man kurz hintereinander z.B. zweimal rechts abbiegt (das ist der menschliche Verstand) um wieder auf die alte Route zu kommen.


    Das einzige was wirklich sehr störend ist ist diese Memory allocation Fehler - aber da hab ich ja gelesen wie der weggeht. Bei DB und VW und auch bei Alfa rutscht der Stecker gerne aus dem Zigarettenanzünder - nicht gleich gemerkt und die Kiste schmiert ab.


    Ansonsten - so wie es HSVMichi sagt, klappt einwandfrei!

  • das mit dem "wenden" ist nicht gut.
    Ich kann an mindestens zwei Strecken nachweisen, dass ein Ortsunkundiger in dieser Situation einen gewaltigen(!) Umweg fahren wird weil er bis zu dreimal "bitte wenden" ignorieren muss bis eine neue Route kommt.


    Das Blöde: dadurch fährt der Unkundige an eben 2-3 guten Alternativrouten vorbei, die früher, (BMN), berechnet wurden!


    Der Härtefall ist dann noch: wenn man glaubt endlich eine neue Route zu bekommen, dann kann das auch eine 200-300m lange Schleife sein (Wirtschaftsweg und ähnliches) um eben DOCH zu wenden!


    ICH WILL das UNERSCHÜTTERLICHE Rerouting von BMN wieder haben :-D)


    nSonic

  • Zitat

    Original von nSonic
    das mit dem "wenden" ist nicht gut.
    ...
    ICH WILL das UNERSCHÜTTERLICHE Rerouting von BMN wieder haben :-D)


    nSonic


    Genau, so sehe ich das auch, das ich mit Wenden wieder an an den Ausgangspunkt zurück komme, weiß ich auch ohne dauernde Aufforderung! Dafür brauche ich kein Navi.


    viele Grüße
    Bernhard

    Es ist besser nichts zu tun als mit Mühsal nichts zu erreichen.

  • Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen, Stichwort TomTom: Ich muss schon sagen, dass die Bedienung beim Fahren bei TomTom wesentlich besser gelöst ist. Ein Tipp auf den Schirm, es erscheint ein konfigurierbares Menü und spätestens beim zweiten Tippen hat man verschiedene Sperroptionen zur Auswahl (aktuelle Straße sperren, nächste Straße sperren, Distanz sperren). Warum also nicht auch so bei MN|4? Dafür, dass MN|4 eine Weiterentwicklung seiner Vorgängerversionen sein sollte, kann man bzgl. der Sperrfunktionalität nichts erkennen (korrigiert mich, sollte ich falsch liegen). Hier haben wir noch immer die alte Maske (ok, ein wenig an das aktuelle Design angepasst), aber der Kern ist der alte. Sorry, aber wenn ich während der Fahrt und womöglich bei dichtem Verkehr noch überlegen muss, welche Distanz ich sperren muss, dieses dann auch noch recht umständlich dem Navi beibringen muss, dann halte ich dies in erster Linie für sehr gefährlich.


    Gut, nun kann man sagen, dafür beherrscht MN|4 im Gegensatz zu TT auch TMC, sodass etwaige Sperrungen automatisch eingestellt werden. Meine Erfahrung ist jedoch, dass TMC nicht nur recht teuer ist, sondern in vielen Situation auf keinen Fall eine manuelle Sperrfunktion ersetzen kann. Wenn ich z. B. spät abends den Messeschnellweg in Hannover befahre, auf dem sich ein Stau befindet und der nicht durch TMC gemeldet wird, dann hat mich seinerzeit die TT-Funktion ("Straße vermeiden") schnell drumherum gelotst. Dennoch soll dies hier kein Beitrag pro TT werden (denn auch TT hat erhebliche Mängel). Aber solange eine Firma behauptet "alles ist neu, besser, größer, toller, ..." dann sollte man sich vielleicht auch an die Überarbeitung von alten, verstaubten Funktionen wagen und wirklich Innovationen schaffen.


    Michael