Zum blauen Bock

  • Hi,


    so, bin auch wieder da und meine Schwiegermutter hats auch überlebt (ich musste mir allerdings auch Mund und Hände mit hansaplast knebeln :gap ).


    Ist ja ziemlich mau hier, hat sich der Wirt etwa mit den Tageseinnahmen aus dem Staub gemacht?


    Wenns möglich ist, hätte ich jetzt gerne erstmal nen Alsterwasser : drink

  • Also, ich glaube auch, dass sich der Wirt abgesetzt hat.


    Ich nehm mir jetzt einfach ein Pils aus dem Kühlschrank.

    Bitte keine Supportanfragen per PN oder Mail, dafür ist das Forum da.

  • Hallo erstmal,


    bin grad zurück von einer 'Herrenwanderung'.
    Hab leichten 'Konditionsverschleiß' zu melden.


    Aber der Reihe nach:


    Freitag 14:00 geplante Abfahrtszeit von 12 Herren mit zwölf Fahrrädern, der letzte trifft 14:45 ein (übrigens immer derselbe). Equipment in zwei VW-Bussen und einem PKW verstauen und ab dafür, Richtung Spreewald.
    Hinter Wollin wird die Autobahn zum Massenparkplatz, Vollsperrung. 1,5 Std Gemeinschaftserlebnis bei herrlichem Sonnenschein. Auf der Fahrt lief VW-Navi neuester Bauart, gegen MN 3.1A. Würde sagen fast unentschieden (TMC ist sicher Klasse, wenn es denn rechtzeitig TMC gibt, gabs aber nicht! Meldung kam errst nachdem sich der Stau aufzulösen begann, allerdings dann als Vollsperrung). Vorteil eingebautes Navi, Radiomute, Vorteil Pocketnavigation, Du kannst es überall nutzen.
    In Lübben angekommen, abgerödelt, Zimmer besetzt.
    Gaststätte zur Ergänzung des Kalriendepots und zur Verhinderung drohender Flüssigkeitsdefizite aufgesucht und Aufgaben erfogreich erledigt.
    21:30 Uhr stadtangestelltem und international geprüftem Nachtwächter 2Std durch die Stadt gefolgt, dabei hörten wir viel historisches, frivoles, menschliches, humoristisches und waren erstaunt, dass einige Bürger der Stadt, das Theater um 23:00 aktiv unterstützten.
    23:30, erneut droht der Flüssigkeitsverlust, bis 01:30 in geeigneten Örtlichkeiten Gegenmaßnahmen durchgeführt.
    02:00 Uhr Nachtruhe, von wegen, mein Bettnachbar schmiss, 14 Sekunden nach dem Aufschlag aufs Kissen seine 'Stiehl Timbermaster spezial Edition (das ist die ohne Schalldämpfer)' an und machte ununterbrochen Festmeter bis 07:45. Ich lauschte ergriffen bis er fertig war. Schlafzeit diese Nacht, 01:15 Std.
    Aufstehen, Morgenritual, Frühstück, Ab(marsch)radeln 09:30 nach Lübbenau, zum Dauerspreekahnfahren.
    Außer Sturz des ältesten Teilnehmers mit leichten Verletzungen und verspäteter Ankunft am falschen Kahnplatz (die zählen von eins bis fünf gewöhnungsbedürftig), genervtem Spreekahnstaaker und leichter Gruppenpanik, relativ ereignislos.
    Noch während des Kahnenterns, beschließt Petrus der Natur und uns einen ergiebigen Landregen zu gönnen.
    Die bootsgroße Plastikfolie des Schiffers auf unseren Köpfen schafft schnell Trockenheit, läßt aber keinerlei Genuss der Landschaft zu. Da wird der Langeweile abgeholfen, indem die mitgeführten Vorräte an Fröhlichmachern der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Das führt, trotz absoluten Sauwetters, zur schnellen Besserung des allgemeinen Befindens und Steigerung der Kanalsicherheit, da unser Boot sicherlich weithin hörbar zur Kenntnis genommen werden konnte.
    Nach Mittagsmahlzeit und ergänzenden Flüssigkeiten bei schönem Wetter und herrlicher, nun wahrnehmbarer Landschaft, Rückkehr zu Ausgangsort. Völlig relaxt, aber voller Tatendrang versucht ein Mitstreiter das Kahnanlegen zu unterstützen. Der Kahn spielt nicht mit und legt eigenmächtig wieder ab, was zu einer Ganzkörperspreetaufe führt. Höchst amüsiert suchen alle nach Kleidungsstücken, die den frierenden vor dem Erkältungstod retten können. Der Ärmste wird mit einer höchst eigenwilligen, aber vollständigen, Bekkleidung ausgestattet. Wir können in durchaus gehobener Stimmung, bei bestem Wetter den Rückweg antreten.
    Abends die üblichen Maßnahmen: Kalorien- und Flüssigkeitsaufnahme durchgeführt, unterstützt durch vollen Stimmeinsatz diverser Wirte im Ort.
    Letzte Nacht gut geschlafen, Ohrenstöpsel von gutmeinenden Menschen erhalten, der Timbermaster war zwar wieder im Härtetest, aber die Ohrenstopfen haben den dringend notwendigen Erholungsschlaf ermöglicht.
    Spät aufgewacht (hab ja nichts mitgekriegt). Augen auf und gleich wieder zu, geplante 67km Fahrradtour vor Augen und draußen regnet es Bindfäden, Schei.... .
    Augenzu und durch, Morgenritual, Frühstück, irgendwie schmeckts beim Blick aus dem Fenster nicht, egal!
    Alle versammeln sich höchst missmutig, (OK drei haben gekniffen), am Radel, an denen Zeitgenossen nächtens einige unerfreuliche Modifikationen vorgenommen hatten. Den rechtschaffenden ist Petrus hold, kurz nachdem wir in die Pedalen zu treten begannen, schloss der Himmel die Schleusen.
    Es begann der freundschaftliche Wettstreit zwischen einem (guten Freund und) Wanderführer und meiner PN per Fugawi. Bereits nach 600m musste ich anmerken, dass wir zwar auf der richtigen Straße, aber in der falschen Richtung unterwegs sind.
    Im Weiteren stellte ich fest, dass eine wetterfeste ositionierung des Systems auf dem Fahrrad, bei blendfreier Sicht aufs Display das Optimum wäre.
    Dazu kommt, dass die Gilde der Nicht-PN-Nutzers dem Medium äußerst skeptisch gegenübersteht, zwar sehr neugierig fasziniert ist, aber dem Kartenmaterial des Chefs und seinem Orientierungssinn den Vorzug gibt.
    Nach 58,7km Tagesradtour bei erträglichem Wetter, z.T. extrem hart fordernden Strecken (feiner Mahlsand) und härtesten Steigungen, (natürlich Stärkung und Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts inbegriffen) ist unsere 'Herrenwanderung' nach völlig ereignisloser Heimfahrt erfolgreich beendet.


    Meiner-Einer hängt jetzt leicht in den Seilen, hatte Spaß an Doppelnavi und Fugavioffroadnavigation und freut sich auf die nächste HW nächstes Jahr.


    Ob sich hier, in dieser Kneipe dafür jemand interessiert, das weiss ich nicht, mal sehen, ist ja kaum jemand da.


    Ich mach mir jetzt nen Halben, tauch meine Fingerspitzen in tillys Palmolive und schaue ob irgendwo im Kühlschrank nochn Absacker zu finden ist, meine Vorräte haben das Wochenende nicht überlebt.


    PS: obige Zeilen sind authentisch, es war echt toll


    PPS: War ein paar Mal gedanklich in Witten am See, wär auch dort gern gewesen, aber der Korpus ist nicht teilbar.

  • So, guten Morgen alle zusammen.


    Bin wieder da, nun kanns weitergehen.


    Ich hätte dieses Mal gerne einen Kakao. Kaffee war mir das letzte Mal zu bitter.


    Hey L-F,


    wie lange hast Du eigentlich für diesen Bericht gebraucht??? Hast Du schon Schwielen an den Fingern? :D :D :D


    Gruß an alle Kneipianer und solche, die es noch werden wollen.


    Ciao


    Willi

  • So, ich hätte gerne [d]eine[/d] drei Kannen Tee, damit ich die 28 Seiten durchlesen kann! (Und ich war 'nur' eine Woche weg...und die anderen Beitrage muss ich auch noch alle Lesen :gap )

    Katzen landen auf ihren Füßen.
    Toast landet auf der Marmeladenseite.
    Eine Katze mit einem Toast auf ihrem Rücken schwebt über dem Boden in einem Zustand von Quantenunentschlossenheit.

  • Zitat

    Original von Familievierfuss
    So, ich hätte gerne [d]eine[/d] drei Kannen Tee, damit ich die 28 Seiten durchlesen kann! (Und ich war 'nur' eine Woche weg...und die anderen Beitrage muss ich auch noch alle Lesen :gap )


    Na, klasse. Einfach schreiben, ohne den ganzen Thread gelesen zu haben. Das haben wir ja gerne.


    Also, zur Strafe mußt Du nun wirklich alle 28 Seiten [d]schauen[/d] lesen. :D :D :D

  • moin moin,


    bloss gut, dass der lucky nicht zu sehr über den spreewald gelästert hat... es klingt alles sehr authentisch, incl. saufen... : drink


    ward ihr das also, über die mein schwesterlein so treffende bemerkungen machte? die mutierte glatt zum 'lästerlein'... :)


    aber als alter randlübbener meine frage: wo seid ihr denn hingeradelt?


  • Wo und wann hat uns denn Dein 'Lästerlein' angeblich genau angetroffen?


    Von 'saufen' hab ich kein Wort gepostet!!! : drink -


    Kurzbeschreibung der Tour: Lübben - Lubolz - Krausnick - Neuer Aussichtsturm - Köthen - Groß Wasserburg - Krausnick - Schlepzig - Teiche - Lübben.

  • Zitat

    Original von Willi2


    Na, klasse. Einfach schreiben, ohne den ganzen Thread gelesen zu haben. Das haben wir ja gerne.


    Also, zur Strafe mußt Du nun wirklich alle 28 Seiten [d]schauen[/d] lesen. :D :D :D


    So, der Tee ist alle, gut dass ich noch eine Stövchen gefunden hatte. Muss nur noch 11 Seiten lesen, mal sehen, ob das Personalproblem noch gelöst wurde.


    Jetzt muss ich aber mal an die frische Luft, bis nachher.

    Katzen landen auf ihren Füßen.
    Toast landet auf der Marmeladenseite.
    Eine Katze mit einem Toast auf ihrem Rücken schwebt über dem Boden in einem Zustand von Quantenunentschlossenheit.

  • Hi,


    naja, das Personalproblem wurde irgendwie ja noch nicht abschließend geklärt, da der Wirt ja dauernd mit den neuen Bedienungen verschwindet und meistens alleine dann hier wieder auftaucht.


    Momentan ist hier eher Selbstbedienung angesagt.


    Ich hätt mal gerne eine Apfelsaftschorle!


    Obwohl, wenn ich hier so meinen Arbeitsplatz sehe, bräuchte ich eher einen Schnaps... :gap

    Einmal editiert, zuletzt von Peiki ()


  • Die Lösung mit der Tastatur finde ich interessant, kann ich dazu noch ein Foto des passenden Stuhls haben?

  • Hey Leute,


    macht mal langsam.


    Familievierfuß ist immer noch am Durcharbeiten des Threads. Laßt ihn erst einmal bis zu Ende lesen, bevor ihr wieder 20 Seiten dazufügt. :D :D :D


    Gruß


    Willi

  • Zitat

    Original von Peter100
    Wem gehört die Katze an der gardrobe


    Dem Doseöffner seine ist's nicht, glaube ich, seine sind rötlicher - aber die Idee, seinen Stubentiger mal kurz im Wirtshaus ruhig zu stellen, hat was :gap


    Wenn Familievierfuss bis zu dieser Seite gelangt, können wir ihn fragen, ob er nicht noch einen weiteren Mäusefänger brauchen kann, damit wir hier wieder Platz in der Gaderobe bekommen - wenigstens nimmt dieses Exemplar dann keinen Platz auf der Armlene seines Sessels weg


    Wir sollten aber mal ein ernstes Wort mit dem hiesigen Wirt reden, was in diesem Wirtshaus alles zu finden ist - tststs - aber der Wirt ist zu beschäftigt mit seinen Bewerberinnen, der hat eindeutig zu wenig Zeit für die Gäste und für sein Lokal


    Hey Hecht - gibts wieder eine Neue - lass sehen

  • So habe mir ein parkplatzschild montieren lassen dann brauche ich nicht mehr soweit laufen : drink