Will(i)y 2 Astor: Navi mal ganz anders

  • Vor einem halben Jahr überlegte ich, mir endlich ein Navigationsgerät für das Auto anzuschaffen. Bei der Suche traf ich auf die Seite von www.pocketnavigation.de , wo mir viele nette Leute auf meine Fragen antworteten. Da gab es sogar welche, die 2 Navis gleichzeitig hatten und ich fragte mich: Will i 2 oder reicht auch eins? Nun ja, ich war ja erst am Anfang, also reichte sicherlich auch eins.
    Nach langer Suche hatte ich das passende System gefunden und auch ohne große Probleme schnell installiert. Nun fragte ich mich in meinem badischen Dialekt: Wie bab i des jetzt ins Audo?, was so viel heißt wie: Wie klebe/befestige ich den PDA nun im Auto? Naja, mit Hilfe der neugewonnen Freunde im Forum alles kein Problem.
    Da ich noch nicht viel von der großen weiten Welt gesehen hatte, nahm ich nun eine Woche Urlaub und begab mich auf große Deutschlandtour, um das neue Navigatiossystem ausgiebig zu testen.
    Also ganz schnell ins Auto meinen neue PDA eingeschaltet und das Programm gestartet. Aber nichts ging. Ich fluchte so vor mich hin (das tue ich auch manchmal in Englisch) und sagte: Navi go (o)n! Und es half, plötzlich startete das Programm. Als gläubiger Mensch hatte ich mir angewohnt, mich bei gelösten Problemen immer artig zu bedanken und deshalb sah ich gen Himmel und sagte: Dem Erloeser sei Dank.
    Da ich als Mann vom Lande in der großen weiten Deutschlandwelt nicht auffallen wollte, fragte ich meine modebewußte Frau, was ich denn an Kleidern mitnehmen sollte und sie sagte: In Mode sind momentan Hemden mit kleinen quadratischen Mustern. Karo muesste also OK sein.
    So zog ich ein Karomu(e)sterhemd an und dazu ein paar Addidas-Schuhe und hoffte, dass sich die beiden nicht beißen würden.
    Nachdem ich nun bereit war für die große weite Welt, wollte ich mich in das Abenteuer stürzen.
    Als erstes kleines Ziel wählte ich den heimischen Sportplatz, denn jedes Navi fängt einmal klein an. Dort spielte die Frauenmannschaft und der Trainer war mein Freund.
    Ich wurde ausgezeichnet gelotst, aber natürlich hätte ich den Weg auch so gefunden. Dort angekommen, erblickte ich sofort meinen Freund Thomas. Ich wusste dass er etwas schwerhörig war und hatte mir deshalb angewohnt, seinen Namen immer zweimal zu rufen. Also rief ich: Tom Tom ! Hallo hier bin ich. Er freute sich sehr über mein Kommen, war aber mit dem Trainerjob voll beschäftigt. So setzte ich mich an den Rand zu einem kleinen Mädchen. Die strahlte mich dann an und sagte: Mama, da mitspielen. Und ich fragte sie: Ja,wirklich? Wer ist den Deine Mama?
    Ich kannte ihre Mama natürlich und wusste, dass dieses Christina hieß. Im gleichen Moment als ich die Frage stellte, stürmte unsere Mannschaft aufs Tor und die Mutter der Kleinen zog ab und traf zum 3:0. Da schrie die Kleine in ihrem süßen badisch-kindlichen Dialekt gleich die Antwort auf meine Frage und den Torschrei heraus: Des Tina Tor 3 Ich wusste natürlich, sie meinte: Das ist meine Mutter Tina und sie hat gerade das 3. Tor geschossen:
    Nun, das Spiel war entschieden, also machte ich mich auf in die große weite Welt.
    Mein erste Ziel sollte München sein. Also gab ich als Ziel München Hofbräuhaus ein und dann ging es los. Ich war begeistert von meiner Neuerwerbung, denn sie lotste mich unaufhaltsam und ohne Probleme dem Ziel entgegen. Unterwegs bekam ich ich Hunger und kehrte in einem Restaurant ein, das mir mein Navi vorschlug. Ich setzte mich und der Kellner kam und sagte: Guten Tag, ich bin der Karl, aber raten sie mal, wie mich alle hier nennen. Ich überlegte kurz und sagte: Kalli Richtig?
    Er freute sich sehr, dass ich es erraten hatte und sagte Damit haben sie eine Vorspeise ihrer Wahl frei, was darf es denn sein? Ich fragte ihn, was er denn empfehlen könnte und er sagte: Oh, wir haben heute eine richtige Spezialität: Hechtsuppe. Ich überlegte kurz und sagte dann: Gut, die hätte ich dann gerne, aber mit viel frischem Suppengrün!
    Nachdem ich dann gesättigt war, fuhr ich weiter. Am frühen Nachmittag erreichte ich dann München und das Hofbräuhaus. Hunger hatte ich noch keinen, deshalb bestellte ich erst einmal ein Loewenbräu. Da ich ganz alleine saß und es mir etwas langweilig war, nahm ich ein Kreuzworträtsel zur Hand. Ich hatte dann fast alles gelöst, aber einen Begriff konnte ich nicht finden, also fragte ich den Kellner: Sind sie intelligent? Können sie mir hier die Lösung sagen? Da antwortete er, gar nicht beleidigt, in seinem bayerischen Akzent: Hirn i? Ne, des hob ich ned. Do bin i net gescheit gnuag, dass i ihne do helfä kon.Dud mer leid.
    Ich beschloss, zwei Tage in München zu bleiben und suchte eine kleine Pension. Als ich eine fand, klingelte ich an der Tür. Ich fühlte mich gleich heimisch und es gefiel mir sehr gut. War alles so familiär. Ich unterhielt mich gerade mit der Pensionswirtin, da kam ihr Hund humpelnd heran. Sie sah meinen mitleidigen Blick und sagte: Das ist unser Hund, den haben wir nach dem Hund einer bekannten Zeichentrickserie benannt. Er ist schon recht alt und kann nicht mehr richtig gehen. Er schafft nur noch die 63 Stufen bis zum 5. Stock. Deswegen nennen wir ihn jetzt Snoopy63 Ich mußte lachen.
    Die zwei Tage vergingen wie im Flug und ich konnte viel erleben.
    Ich war im Naturkundemuseum und da gab es sogar eine Ausstellung über urzeitliche Erdenbewohner.
    Ich blieb vor der Rekonstruktion eine Bronto saurus Rex-Babies stehen und las die Geschichte auf dem Schild. Ich mußte unwillkürlich grinsen, denn wie man ein Dino Tina nennen konnte, blieb mir schleierhaft. Ich nahm mir vor, dies der Fußball-Tina zuhause zu erzählen.
    Nach zwei Tagen hieß es dann Abschied nehmen. Ich fühlte mich so wohl in der Pensionsfamilie mit ihren vielen Tieren, dass ich ein kleines Geschenk für sie gekauft hatte. Leider fuhr ich ganz früh los und konnte mich nicht persönlich verabschieden. Deswegen wollte ich kurz was schreiben Ich ging nochmals vor die Tür und sah auf das Klingelschild, ob ich den lustigen, wirklich passenden Familiennamen meiner Gastgeberfamilie auch richtig gelesen hatte. Dann schrieb ich schnell noch folgende Zeilen:
    Liebe Familie Vierfuss vielen Dank für die nette Aufnahme in Ihrem Haus. Es hat mir sehr gut gefallen. Für die freundliche Behandlung habe ich Ihnen einen Dosenöffner als kleines Symbol meiner Dankbarkeit hinterlassen.
    Ich wollte nun weiter Richtung Berlin fahren. Dabei wollte ich aber auch durch Sachsen fahren, da ich den Dialekt dieser Menschen so lustig finde. Zuhause nannten wir die immer nur Saxis.
    Unterwegs, ich weiß gar nicht genau wo, kam ich dann an einem Flughafen vorbei, neben dem ein großes hohes Gebäude stand und dachte: Aha, so sieht also ein Tower in Wirklichkeit aus. Den hatte bisher nur im Fernsehen gesehen.
    Ich fuhr weiter und kam an einem Spielfeld vorbei. Da sah ich Männer auf einem Pferd reiten mit einem Schäger in der Hand, mit dem sie versuchten, einen kleinen Ball zu spielen. Ich kannte dieses Spiel nicht und hielt kurz an und fragte einen Mann auf seinem Pferd: Hallo, wie heißen sie? Was ist das für ein Spiel? Der Mann hatte wohl wenig Zeit, denn er beantwortete ganz kurz meine Fragen mit: Marco. Polo. Der gute mann hieß also Marco und das Spiel wie ein Modell von VW. Komsich, dachte ich.
    Nun ja, ich wollte ja pünktlich in Berlin sein, deswegen setzte ich meine Fahrt fort. Ich wollte nämlich noch ins Eishockeystadion, denn das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und, was glaubt ihr, mein liebes Navi brachte mich so pünktlich bis vor das Stadiontor, dass ich sogar noch beim Training zusehen konnte. Alle Spieler hatten Schlittschuhe an, nur der Trainer nicht,aber er fiel trotzdem nicht auf dem Eis um. Da ich ja ein gescheiter Bub war, hab ich mir gleich gedacht. Der hat sicher Spikes an. Und da fiel mir mein Englischunterricht ein, bei dem ich einmal schreiben mußte, wie man diese spitzen Dinger an den Schuhen im Englischen ausspricht: Speikis, hatte ich damals gesagt und dafür eine Eins bekommen. Warum mir das nun hier einfiel, keine Ahnung. Vermutlich einfach nur, um einen weiteren Namen unterzubringen.
    Ich sah weiter dem Training zu. Der Trainer war ein sehr böser Mann. Als nämlich ein Spieler wieder die schwarze Carbonscheibe in die Zuschauerränge schoß, sagte er: Wir hatten schon schon 303 von diesen Carbonscheiben in dieser Saison verloren. Das ist jetzt Pug304. Das ziehe ich Euch von Eurem Gehalt ab. Nun, mit so einem bösen Mann, wollte ich nichts zu tun haben und verlies das Stadion.
    Ich beschloss, 2 Tage in Berlin zu bleiben. Da ich keine Lust mehr zum Autofahren in einer so großen Stadt hatte, beschloss ich, mir ein Taxi zu nehmen. Da sah ich einen ganz kleinen schnuckeligen Wagen mit einem Taxischild. Der Wagen gefiel mir, den kannte ich aus der Werbung und ich dachte: Mit dem kleinen Auto als Taxi kommst Du überall hin.
    Der Fahrer war sehr freundlich und stellte sich kurz vor. Guten Tag, mein Name ist Ronald, wo solls denn hingehen?. Ich wusste das noch nicht so genau und sagte einfach Far Ron! Ronald war Amerikaner und so war ihm gar nicht aufgefallen, dass ich das Wort Fahr ohne h gesprochen hatte. Ron und ich haben uns sehr gut unterhalten. Mir war aufgefallen, dass der Nachname des Taxibesitzers auf dem Auto nur mit dem ersten Buchstaben abgekürzt war und ich fragte Ron, warum dies so sei, das mache doch keinen Sinn. Der Nachname sei doch so wichtig. Da antwortete Ron schmunzelnd: Naja, mein Chef heißt mit Nachnamen Halsabschneider und das macht sich als Werbung nicht so gut. Also hat er eben nur seinen kurzen Vornamen und den Anfangsbuchstaben des Nachnamens auf das kleine schnuckelige Auto geklebt. Nun wusste ich, warum auf dem Auto Uwe_H stand und ich beschloss, das kleine Wägelchen, in dem nur 2 Leute Platz hatten, liebevoll H_Smart zu nennen.
    Es war schon spät geworden und deshalb suchte ich eine Unterkunft. Ron empfahl mir ein Bed and Breakfast einer ganz lieben Gastfamilie.
    Auf Anhieb gefiel es mir dort. Der Mann kam aus dem Osten und hieß Johannes Borvomaloswkajaczek, aber er sagte gleich, ich solle ihn joborv nennen, denn keiner kann sich seinen Namen merken. Er stellte mich dann seiner Frau Erna vor. Die wiederum stellte mich den beiden Söhnen vor. Beide Söhne waren schon im mittleren Alter, aber die Mutter nannte sie immer noch nach den Namen, den sie ihnen liebevoll in ihrer Kindheit gegeben hatte. Sie stellte mich vor und sagte: Das ist der Willi, der wird bei uns übernachte. Willi, das sind meine beiden Söhne Wolfl und Norbertl.
    Ich fand das lustig, dass sie den Namen ihrer Söhne immer noch ein Kose- L. Die beiden verdrehten die Augen und ich war mir sicher, dass sie lieber Wolfgang und Norbert gerufen werden wollten.


    Ernas Mann wurde plötzlich ganz unruhig und flüsterte seine Frau etwas zu. Trotz des Flüsterns verstand ich aber, dass er sagte: Ich muß dringend aufs Glo Erna.
    Als er weg war erzählte sie mir, dass ihr Mann heute Durchfall hatte. Ursache davon war ein Candida-Pilz. Ich wunderte mich und dachte: Tztztz, was es alles gibt in dieser großen weiten Welt.
    Am nächsten Tag bummelte ich noch etwas durch Berlin. Ich ging in einen Laden, wo es auch Zubehör für PDAs gab. Und ich dachte, es wäre jetzt an der Zeit, eine gute Hülle für meinen zu kaufen. Und das tat ich auch. Nun überlegte ich, wie ich diese Hülle nennen sollte, denn ich gab fast allen Produkten, die ich kaufte, einen Namen. Mir kam der Spruch My home is my castle in den Sinn und da beschloss ich, die Hülle meines geliebten PDAs liebevoll IPAQ-Casi zu nennen.
    Am Abend spielte ich mit meinen Gastgebern Karten. Immer wenn das Pig-As fiel, riefen beide immer den gleichen Männernamen und lachten. Ich fragte, warum sie das taten und sie erklärten es mir. Sie hatten mal einen Gast, der Tobi hieß. Mit dem spielten sie Karten und in 9 von 10 Spielen hatte er das Pig-As. Das fanden sie so lustig, dass sie diese Karte ab diesem Zeitpunkt nach dem Namen ihres Gastes benannt hatten. Jetzt wusste ich, warum diese Karte Tobi-As hieß.
    Am Morgen wollte ich dann noch etwas für meine Gesundheit tun und ging joggen. Ein anderer Gast schloß sich mir an. Der war wirklich sehr fit und ich konnte fast nicht mehr. Als wir dann wieder bei unseren Gastgebern ankamen, sagte ich zu ihm: Peter puh, das war heftig.
    Ich wollte in Berlin unbedingt noch das berüchtigte Gefängnis sehen und fragte deshalb meine Gastfamilie: Wie komme ich denn zu dem berühmten Knast in Berlin-Cohabit Da lachten sie und sagten: Sie meinen wohl Berlin-Moabit? Mist, da hatte ich mich ja wieder schön blamiert.
    Am nächsten Tag verabschiedete ich mich von den lieben netten Leuten und sogar von ihrem Kater. Den hatten sie Felix genannt und weil er schon dreimal fast überfahren worden wäre und dabei so viel Glück hatte, sagten sie nur noch Lucky-Felix zu ihm.
    Nun sollte es aber endlich losgehen und ich wollte nach Hamburg.
    Mein Navi lotste mich ohne Umwege dahin und ich streichelte es liebevoll dafür.
    Ich wollte in Hamburg endlich mal ein Fußballspiel der großen Mannschaft sehen, von der ich in meiner Kindheit mal gehört hatte,. Also fuhr ich zum Stadion. Ich mag es, solche Spiele am Liebsten mit einheimischen Fans anzusehen, denn die wissen so viel über die Spieler. Ich sah vor dem Stadion einen Mann mit einer großen Nase und einem T-Shirt mit der Aufschrift Michael stehen und fragte ihn, ob ich mit ihm zusammen das Spiel ansehen durfte. Er freute sich und sagte ja. Da freute ich mich ebenfalls und beschloss, ihn liebevoll HSV-Michi zu nennen.


    Wir gingen also ins Stadion und das war wirklich groß. Unten gab es viele Fans, die mit ihren Fahnen auf der Tartanbahn eine Ehrenrunde für ihren Verein drehten. Alle liefen dabei im Uhrzeigersinn um das Spielfeld, nur einer, der lief genau andersherum. Ich fragte Michi, warum alle so rum liefen und der andere nicht. Da sagte Michi: Der ist ein bißchen komisch, der will nicht mit dem Strom schwimmen. Wir nennen ihn nur Irrläufer.


    Dann ging es los und ich war ganz aufgeregt. In den ersten 20 Minuten passierte nicht viel. Die Fans feuerten ihre Mannschaft an, aber ich konnte nicht genau verstehen, was sie riefen. Deshalb fragte ich Michi. Er erklärte mir, dass die Fans einen bestimmten Spieler anfeuerten. Dieser hieß Ottfried Balthasar Krähenfuß. Da das aber zu lang war, wurde er von den Fans immer nur OBK gerufen.


    Irgendwie hatte ich diesen HSV ganz anders in Erinnerung. Zu meiner Jugend vor 20 Jahren war er noch recht gut. Aber heute ging gar nichts und das ausgerechnet gegen ein österreichische Mannschaft. Ja, wirklich. Salzburg gewann 5:0. Und bei jedem Tor schlug Michi die Hände vor den Kopf und schluchzte: Des Klaub i net, des Klaub i net. Ich wunderte mich: Komisch, das klingt gar nicht nach Hamburger Dialekt. Aber dann nahm ich einfach an, dass der Michi ein sehr freundlicher Mensch ist und deshalb immer die Sprache der Gastmannschaft lernt. Damit er mit dieser leichter kommunizieren kann.
    Ich hatte das Gefühl, dass er nun allein mit seinem Schmerz sein wollte und schlich mich deshalb aus dem Stadion.
    Dann rief ich zuhause an, damit sich mein Schatz kein Sorgen macht. Meine bessere Hälfte war richtig happy, als ich anrief und nachdem wir eine Weile gesprochen hatten, fragte sie in unserem Dialekt: Un, wie ischs Weddä? und ich antwortete ihr, N Sonices Weddä häwä mä die gonz Zeit kat.
    So langsam war die Woche Urlaub wieder um und ich machte mich deshalb auf den Heimweg. Ich war froh mein Navi zu haben, denn so konnte ich entspannt fahren und mußte keine Karten wälzen.


    In Frankfurt fuhr ich dann nochmals kurz ab und gelangte auf die A66, die von den Anwohnern liebevoll Route 66 genannt wurde.


    Ich kehrte in einem Biergarten ein um eine Kleinigkeit zu essen. Zwei Tisch weiter saß ein Mann mit einem dicken Pullover und das bei 33 Grad im Schatten. Ich wunderte mich und fragte den Kellner, ob er wüßte, warum dieser Mann denn so warm angezogen war, bei diesem warmen Wetter und er sagte mir: Dieser Mann war früher Oberschullehrer und ist jetzt Besitzer eine Pulloverfabrik. Seither zieht er immer einen Pullover aus seiner neuesten Kollektion an. Wir nennen ihn deshalb scherzhaft Pulli-Träger . Da mußte ich lachen.


    Nun hatte ich nur noch eine Stunde zu fahren und so spannend und aufregend es auch in dieser großen weiten unbekannten Welt war, so freute ich mich doch, wieder nach Hause zu kommen. Nach dem jagen von Stadt zu Stadt fühlte ich mich wie ein Cityhunter.


    Schade nur, dass ich unterwegs keinen von diesen netten Leuten aus dem Forum getroffen habe, aber das kann ich ja vielleicht beim nächsten Mal nachholen.


    Lieben Gruß


    Willi

    Einmal editiert, zuletzt von Willi2 ()

  • :applaus :applaus :applaus


    :respekt


    Dafür hast Du Dir : drink oder : drink : drink verdient!


    Toll geschrieben! Danke!


    VlG
    Norbert

  • und das ohne dass Hilfe von willi_help ;D



    :rofl :rofl :rofl :rofl



    Ich krieg mich nicht mehr ein - das muss man ein paar mal lesen und sich auf der Zunge zergehen lassen


    Und dass es für so eine Meisterleistung keinen Punkt gibt
    Bitte Tobi, hab ein Herz und gib Willi2 dafür einen - es kann ja auch ein ganz winzig kleiner sein


    Ingo

  • Drei Worte:
    UN - GLAUB - LICH :D :D


    Klasse gemacht! Ich fühle mich geehrte als "sonniges Wetter" benutzt worden zu sein :D


    nSonic(es Weddä):sonne

  • Super!!!


    Und ein Danke für diese schöne Geschichte! :] :] :]

    Katzen landen auf ihren Füßen.
    Toast landet auf der Marmeladenseite.
    Eine Katze mit einem Toast auf ihrem Rücken schwebt über dem Boden in einem Zustand von Quantenunentschlossenheit.

  • Hallo Leute,


    danke recht herzlich, für die Blumen.


    Da seht ihr mal, auf was für einen "Blödsinn" man kommen kann, wenn man täglich 2 Stunden Zug fährt.


    Ich hoffe und wünsche es mir sehr, daß diese kleine Geschichte vielleicht zur Beruhigung aller Gemüter etwas beiträgt und wir vielleicht das Sommerloch hiermit endlich zu Grabe tragen können.


    Bei allen, die sich mit meinem Beitrag nicht "identifizieren" können, möchte ich mich schon mal entschuldigen, vielleicht finden sie sich in einem evtl. Teil 2 (z.B. Will(i)y-Help Astor :] ) wieder.


    Lieben Gruß


    Willi

  • Und ich wieder als Gelackmeierter :-D) :-D)



    Einmalig, Willi! :D :D :D : drink : drink

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Zitat

    Original von Willi2
    Ich hoffe und wünsche es mir sehr, daß diese kleine Geschichte vielleicht zur Beruhigung aller Gemüter etwas beiträgt und wir vielleicht das Sommerloch hiermit endlich zu Grabe tragen können.


    Bei mir hat es wirklich geholfen, Du hast damit den Funken bei mir wieder rübergebracht! :] :] :]


    :] :] :] Danke! :] :] :]

    Katzen landen auf ihren Füßen.
    Toast landet auf der Marmeladenseite.
    Eine Katze mit einem Toast auf ihrem Rücken schwebt über dem Boden in einem Zustand von Quantenunentschlossenheit.

    2 Mal editiert, zuletzt von Familievierfuss ()

  • :rofl


    Also Willi, soviele : drink kannst Du übers Wochenende gar nicht trinken, als Du Dir dafür verdient hast.


    :applaus


    Grüße
    hecht

  • Zitat

    Original von HSVMichi
    Und ich wieder als Gelackmeierter :-D) :-D)



    Einmalig, Willi! :D :D :D : drink : drink


    Hallo Michi, dass ich dich manchmal mit dem HSV-Fussball aufziehe, na gut das ist nicht immer die feine Art, ich gebs reuevoll zu :gap


    Aber den HSV ausgerechnet gegen eine Salzburger Mannschaft verlieren zu lassen, soviel Fantasie hätte ich Willi niemals zugetraut.:rofl


    Mit einem ;D aus Salzburg
    Ingo


  • Hallo Ingo,


    hat das denn wirklich so viel mit Fantasie zu tun ? :D :D


    Ich mußte ja irgendwie den Übergang zu Dir finden und da ich dem Michi ja fast einen ganzen Absatz gewittmet hatte, mußte ich ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, bevor er dem Himmel entgegengeschwebt wäre. :]


    Übrigens ich vergaß?


    Dies ist eine frei erfundene Geschichte. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig aber beabsichtigt. ;D



    Gruß


    Willi

  • ROFL! :respekt


    Aber dass es für solche literarischen Perlen keine Points gibt *nurmalsostichel*


    Erloeser