Kaufberatung

  • Nach dem meine Postingpremiere im Anfängerforum hier keine nennenswerte Ressonanz erfahren hat nun nochmal hier meine Frage.
    Ich möchte eine kompaktes Gerät, womit ich Wandern aber auch Autofahren kann und womit ich Routen "aufzeichnen" kann um sie später am PC nachzubearbeiten sprich mit einem handelsüblichen Routenplanungsprogramm zu überlagern.
    Durch einige Artikel hier bin ich auf das geocaching gekommen und finde es im Prinzip super spannend.
    Ich habe für mich das Garmin GPS map 76 (cs) in die engere Wahl genommen gibt es da etwas zu beachten was sich mir auf Anhieb nicht erschließt? Oder ist dieses Gerät etwa für "meine Anwendungszwecke" nicht geeignet? Die nächste Frage wäre lohnt sich das CS nur für Flieger? Und zum Schluss welche Software (Karten, Tools) empfehlt ihr mir.
    [schild]Vielen Dank im voraus.[/schild]

  • Hallo digitaldigger,
    sorry, wahrscheinlich schauen die "Experten" :D hier eher in die speziellen Foren...


    Also dann... das 76cs eignet sich auf jeden Fall für alle deine Anwednungen. Nur beim Autofahren sollte man von dem Routen nicht allzuviel erwarten. Schau mal hier: http://www.kowoma.de/gps/gerae…yselect/cityselect_p1.htm Da sich die Software des 60cs mit der des 72cs nahezu deckst, dürften die Ergebnisse übertragbar sein.


    Das 72cs nur für Flieger? Warum sollte es nur für Flieger sein? Es gab mal von Garmin Pilot-Versionen vom 12er und IIIer, die hatten eine spezielle Database für Flieger drin. Aber für das 72er gibt es sowas m.w. nicht.


    Die Ausstattung des 72cs (v.a. auch der Speicher) ist schon top, für's Wandern wäre er mir aber etwas zu groß und unhandlich. Da würde ich mal den 60cs ("nur" 56MB Speicher) eher in Betracht ziehen oder mal ein bißchen warten, denn es mehren sich Gerüchte über ein Farb-eTrex.


    Software? Nun ja, wenn du direkt in den Garmin Karten laden willst (gehen NUR garmin-eigene MapSource-Karten), dann wirst du wohl nicht um die MapSource herumkommen. Für deine Bereiche wären dies wohl die MetroGuide (bzw. CitySelect) und Topographischen Karten. Schau mal unter www.garmin.de nach, da kannst du dir die jeweiligen Karten direkt anschauen.


    Ansonsten lohnt noch der Hinweis auf www.fugawi.de als Routenplanungsprogramm, wobei dies in geringerem Umfang auch die MapSource können.


    Hoffe, die Antworten, Links und Hinweise taugen dir für's erste ?( Wenn nicht - hier werden dir geholfen ;D

  • Hallo mr. boombasti
    vielen Dank für deine Antwort.
    Mit dem nur für Flieger meinte ich die Sensoren für Vertikalbeschleunigung etc.
    Bei der Fugawi-Software habe ich ein allgem. Verstndnisproblem wofür die eigentlich ist.

  • Zitat

    womit ich Routen "aufzeichnen" kann um sie später am PC nachzubearbeiten sprich mit einem handelsüblichen Routenplanungsprogramm zu überlagern.


    welches meinst du denn z.B. ? Ich kenne da gar keins das das kann. Fugawi, Ozi, TTQV wären da die typischen Vertreter, die sich dafür gut eignen. Allerdings sind da keine Karten dabei. Wenn du dir eine Mapsource kaufst, kannst auch damit deine Tracks/WP erstmal nachbearbeiten.


    Zitat

    Ich habe für mich das Garmin GPS map 76 (cs) in die engere Wahl genommen gib


    Für´s Auto ok, aber für wandern/Rad wäre mir das 76CS schon nicht mehr "kompakt" genug. Das kleinste Autoroutinggerät ist das GPSMap60CS.


    Rainer

    Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Zitat

    Original von digitaldigger
    Hallo mr. boombasti
    vielen Dank für deine Antwort.
    Mit dem nur für Flieger meinte ich die Sensoren für Vertikalbeschleunigung etc.
    Bei der Fugawi-Software habe ich ein allgem. Verstndnisproblem wofür die eigentlich ist.



    Sensoren für Vertikalbeschleunigung gibt es in diesem Sinne nicht - da wird das eingebaute Barometer hergenommen und die jeweiligen Größen rausgerechnet.


    Mit Fugawi kannst du folgendes machen:
    - gescannte und digitale Karten zur Routenplanung verwenden (Topos, Satbilder, Seekarten, ...)
    - diese Karten auf einen PDA (Palm/PocketPC) übertragen - NICHT auf ein Garmin-Gerät!
    - komfortable Bearbeitung von Waypoints, Routen, Tracks
    - Darstellung der o.g. auf der jeweils geeignetsten Karte


    Das sind so die "groben" und allgemeinen Features, die Fugawi aufweisst. Ähnlich ist es mit TTQV, nur gibt es hier eine Exportfunktion (bislang) nur zum Palm.


    ---


    Gerätetechnisch kann ich RainerSurfer (wiedermal) nur zustimmen: für's Wandern ist der 76er eigentlich schon fast zu groß. Wenn du aber den doppelten Speicher im Gegensatz zum 60cs willst oder brauchst, dann kommst du um den 76 nicht herum.

  • RainerSurfers antwort verwirrt mich jetzt doch ein wenig.
    Es muss doch Möglich sein, das das Gerät eine Tour aufzeichnet und ich diese Daten dann nacher evtl. mit einem Konvertierungsaufwand in einem Routenplanungsprogrammes darstellen kann.
    Wie ich
    hier gelernt habe muß mein Gerät doch nur reichliche Trackpunkte haben. Woraus sich jetzt meine nächste Frage ableitet a) wie weit sind die Punkte in der Regel voneinander entfernt
    b) wäre dann nicht eher das Magellan Meridian Platinum laut Gegenüberstellung von Groenfeld.de die bessere Wahl anstatt des Garmin 76 GPSmap C(S)?

  • Zitat

    Original von digitaldigger
    Es muss doch Möglich sein, das das Gerät eine Tour aufzeichnet und ich diese Daten dann nacher evtl. mit einem Konvertierungsaufwand in einem Routenplanungsprogrammes darstellen kann.
    Wie ich
    hier gelernt habe muß mein Gerät doch nur reichliche Trackpunkte haben.


    Mir fehlt zwar die Erfahrung mit solchen Routenplanern, weiß also auch nicht, ob und wie man da Tracks aus dem GPS reinfüttern kann.


    Zitat


    Woraus sich jetzt meine nächste Frage ableitet a) wie weit sind die Punkte in der Regel voneinander entfernt
    b) wäre dann nicht eher das Magellan Meridian Platinum laut Gegenüberstellung von Groenfeld.de die bessere Wahl anstatt des Garmin 76 GPSmap C(S)?


    a) In der Regel nah genug :D Im Ernst, wenn ich meinen Geko im Automatikmodus laufen lasse (das eigentlich immer), dann liegen die Punkte recht nah beeinander. Nur bei höheren Autobahngeschwindigkeiten wachsen die Abstände auf etwa 100m. Trotzdem wird der Kurs aber sehr exakt nachgezeichnet.
    b) für den MeriPlat spricht natürlich die unbegrenzte Speicherfähigkeit (via Speicherkarte(n)). Dagegen spricht aber, daß die Trackaufzeichnung der Magellangeräte laut jemandem, dem ich gewöhnlich trauen kann, nicht ganz so exakt sei wie die der Garmins.


    Wenn ich mir dein Anforderungsprofil aus dem Ausgangsposting so ansehe, dann brauchst du allerdings die unendliche Speichermöglichkeit des Magellans nicht. Oder willst du wochenlange Touren machen, ohne an einen PC zu kommen?
    Hint: Mein Geko hat 10.000 Trackpunkte und kann, auf 250 Punkte komprimiert, bis zu zehn Tracks intern abspeichern. Hab ich mal testweise ein paar Tage lang gemacht und die komprimierten mit den unkomprimierten, täglich auf den PC gesicherten, Tracks verglichen. Ergebnis: Da, wo Abweichungen auftraten, waren sie unwesentlich und liessen den ursprünglichen Weg immer erkennen. Und dann sollte es auch mit einem Routenplaner funktionieren ...



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

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  • Zitat

    Original von digitaldigger
    RainerSurfers antwort verwirrt mich jetzt doch ein wenig.
    Es muss doch Möglich sein, das das Gerät eine Tour aufzeichnet und ich diese Daten dann nacher evtl. mit einem Konvertierungsaufwand in einem Routenplanungsprogrammes darstellen kann.
    Wie ich
    hier gelernt habe muß mein Gerät doch nur reichliche Trackpunkte haben. Woraus sich jetzt meine nächste Frage ableitet a) wie weit sind die Punkte in der Regel voneinander entfernt
    b) wäre dann nicht eher das Magellan Meridian Platinum laut Gegenüberstellung von Groenfeld.de die bessere Wahl anstatt des Garmin 76 GPSmap C(S)?


    Jetzt verstehe ich dich nicht ganz - aufzeichnen kann fast jedes GPS-Gerät und eigentlich auch jede dazugehörige Software kann die Tracks runterladen und auswerten. Was willst du da noch konvertieren?


    Die Magellan-Geräte sind m.E. kaum eine Alternative - werden softwaremäßig zu wenig supported. Mit den Garmins kannst du sicher sein, dass die mit jeder funzt. Der SD-Slot mag ein Argument sein, aber nicht alleine.

  • Hallo Digitalgräber :D ,


    das 76cs ist zum geocachen sicher eine gute Wahl. Ich hab das 76s... zu groß finde ich es nicht, der Formfaktor ist zum Wandern und radeln besser als der des 60er.


    Software:
    Du brauchst auf jeden Fall einige Karten im Gerät- und die kommen mit einem Programm zur Datenverwaltung.
    Die Karten sind in der Regel CitySelect zum Autorouting im Gerät (schweineteuer) und die Topo (die es momentan nur für de süd gibt und dis auch teuer ist).


    Dann brauchst Du ein PC-Programm zur Vor- und Nachbereitung. Das KANN MapSource sein, das hast Du eh schon. Das kann aber keine "normalen" Karten anzeigen. Dazu gibt es dann TTQV (von www.ttqv.de). TTQV ist die wesentlich leistungsfähigere Software im Trio Ozi/Fugawi/TTQV. Das kann dann z.B. die .loc Dateien lesen und auf der Top 25 oder Top 50 anzeigen. Wenn Du Bilder machst mit der Digicam zeigt Dir QV wo Du die aufgenommen hast. Die Liste kann man endlos fortsetzen... aber das wichtigste ist, TTQV kann die Track/Routen etc vernünftig verwalten, das können die anderen beiden nicht.

  • Uih jetzt erstmal der Reihe nach.
    Mit konvertieren hatte ich mir vorgestellt, die Trackpunkte in einen Routenplaner einzulesen und so die Route nachzubilden (Straße). Der nächste Schritt wäre dann "Querfeld ein" wo, wie ich das verstehe, Fugawi, Ozzi und ttqv ansetzen.
    Nochmal zu den Trackpunkten. Wenn die "nur" 100m auseinanderliegen kann ich mikt dem Garmin nur 75km tracken oder nicht? (Trackspeicher: 10 a 750 Punkte).
    Für Wanderungen und Fahrradtouren (jedenfalls von mir) mehr als ausreichend, aber was ist mit dem Auto?
    Wird dann autom. ein neuer Track (Route) begonnen wenn die erst voll ist?

    Einmal editiert, zuletzt von digitaldigger ()

  • Hi,


    hier mal ein kleines Rechenbeispiel zu den Tracks. Als Hintergrund: Ich gehe mal von einem Garmin GPS12 aus mit max. 1024 Trackpunkten.


    Einstellung der Trackaufzeichnung auf manuell, d. h. z. B. alle 60 sec. einen Trackpunkt.


    1024 Trackpunkt * 60 sec gibt eine maximale Fahrzeit von 1024 min.
    Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h bedeutet das also ca. jeden Kilometer einen Trackpunkt.
    Wenn ich diesen Track über eine Karte im Maßstab von 1:250.000 leg, dann sind die Abstände zwischen den Punkten auf der Karte etwa 0,4cm!!!
    1024 Min = 17,07 Stunden.


    Fazit: ich kann 17 Stunden fahren und erhalte für den obigen Maßstab eine hinreichend genaue Trackdarstellung.


    Gruß


    Anderl

    **** ob Desti SP, TTN5 oder MN4.....angekommen bin ich fast immer ****
    !!!! Karte, Kompaß & Höhenmesser haben mich I M M E R ans Ziel gebracht !!!!


    www.eNavTools.de.vu
    Geodätische Koordinatentransformationen am Pocket PC
    Helmertparameter u. m.

  • Zitat

    Original von digitaldigger
    Mit konvertieren hatte ich mir vorgestellt, die Trackpunkte in einen Routenplaner einzulesen und so die Route nachzubilden (Straße). Der nächste Schritt wäre dann "Querfeld ein" wo, wie ich das verstehe, Fugawi, Ozzi und ttqv ansetzen.


    OK. Aber der normale Weg wäre doch umgekehrt ... egal. Wie schon gesagt, ich habe keine Erfahrung mit Routenplanern und weiß daher auch nicht, ob sie überhaupt Tracks importieren können. Mapping-Programme (Ozi, Fugawi, Mapsource(?)) können auf jeden fall Tracks einlesen. Und dort kann man dann natürlich auch eine Route erzeugen.


    Zitat


    Nochmal zu den Trackpunkten. Wenn die "nur" 100m auseinanderliegen kann ich mikt dem Garmin nur 75km tracken oder nicht? (Trackspeicher: 10 a 750 Punkte).
    Für Wanderungen und Fahrradtouren (jedenfalls von mir) mehr als ausreichend, aber was ist mit dem Auto?


    Diese 100m sind ja nicht fest, es sei denn, man stellt das so ein. Im Automatik-Modus dagegen entscheidet das GPS abhängig von Geschwindigkeit und Änderungen der Richtung, ob und wann es Trackpunkte setzt. Also sollte man den auch eingeschaltet lassen.


    Die von dir angesprochenen 10 Trackspeicher sind zwar zusammengenommen 7500 Punkte, dort kommen aber nur die Tracks rein, die du händisch dorthin kopierst. Und beim umkopieren wird der 'Aktive Track' in der Punktanzahl reduziert(!), die Punktdichte wird also verringert. Normalerweise (tägliche Touren ...) brauchst du diese interne Speicherfunktion nicht, da reicht das umkopieren auf den PC.


    Zitat


    Wird dann autom. ein neuer Track (Route) begonnen wenn die erst voll ist?


    Nein. Je nach Einstellung im GPS stoppt die Aufzeichnung oder es wird der Anfang überschrieben (Wrap-around).


    Nur so ein Beispiel: Im Automatikmodus hat mein Geko auf einer Autofahrt über 440km (1/3 Autobahn, 2/3 Landstraße) 4300 Punkte aufgezeichnet.



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

  • Zitat

    RainerSurfers antwort verwirrt mich jetzt doch ein wenig. Es muss doch Möglich sein, das das Gerät eine Tour aufzeichnet und ich diese Daten dann nacher evtl. mit einem Konvertierungsaufwand in einem Routenplanungsprogrammes darstellen kann.


    Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. In Programmen wie z.B. Marco Polo Reiseplaner geht das nicht. Da bekommt man keine Daten rein. Die GPS-Verbindung dient nur um die aktuelle Position anzuzeigen.
    Für die Nachbearbeitung gehen eben die hier schon mehrfach erwähnten Fugawi, TTQV, Ozi oder eben Mapsource von Garmin.


    Trackpunkte:
    Die Trackpunkte werden erstmal im ACTIVE LOG gespeichert und das sind bei den aktuellen Garmin-Geräten 10000 Punkte. Das reicht schon ein weilchen. Aber selbst bei zigzag Wanderungen reicht das einen ganzen Tag und es wird jede Kurve aufgezeichnet.


    Wenn der Speicher voll ist gibt´s mehrere Möglichkeiten:
    - aufzeichnung beenden (automatisch)
    - ältester wird überschrieben (automatisch)
    - Track speichern. Dabei erfolgt eine Reduzierung der Trackpunkte auf max. 750 und entfernen einiger Daten, wie Datum, Uhrzeit, Geschwindigkeit. Das geht eben 10 oder 20x je nach Geräte
    - Die eleganteste Lösung, den Active Log extern speichern auf Palm oder PPC mit seriellen Kabel und entsprechender Software(Freeware)


    Rainer

    Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Zitat

    Original von RainerSurfer


    Trackpunkte:


    Wenn der Speicher voll ist gibt´s mehrere Möglichkeiten:
    - Track speichern. Dabei erfolgt eine Reduzierung der Trackpunkte auf max. 750 und entfernen einiger Daten, wie Datum, Uhrzeit, Geschwindigkeit. Das geht eben 10 oder 20x je nach Geräte


    Den Verlust von Datum/Uhrzeit/Höhe hat man aber nur bei älteren Garmins. Der Geko zB erhält diese Daten.



    Wastl

    Das schöne an Bienchen ist, man hat immer was worauf man sich freuen kann :love2

  • Wastl,


    bist Du ABSOLUT sicher, daß der Geko Datum&Uhrzeit bei der Trackreduktion Active --> Saved behält?


    Die Geschwindigkeit speichert übrigens KEIN Garmin, nur Koordinaten, Datum und Zeit. Daraus kann man die Geschwindigkeit berechnen. Das geht bei saved tracks dann nimmer, denn da fehlt Datum&Uhrzeit der einzelnen Punkte im Track.