Erste Erfahrungen mit dem MobNavPDA

  • Meine ersten Erfahrungen nach dem ersten Tag mit MobNavPDA:


    Zu allererst war ich natürlich sehr überrascht, dass das Packet bereits am Freitag angekommen ist (wurde am Donnerstag losgeschickt...) - war natürlich nicht daheim, so dass ich es erst am nächsten Tag bei der Post abholen konnte. Das aber nur am Rande...


    Auspacken und Installieren:
    Die Verpackung und die Aufmachung machen schon einen ziemlichen professionellen Eindruck, auch in der Packung: Alles schön sortiert und vorbildlich verpackt.
    Zuerst habe ich die GPS-Maus mit der Stromversorgung im Auto installiert, um schnellstmöglich den ersten (meist bis zu 20 Min. andauernden) GPS-Fix zu bekommen: Sollte sich später als umsonst erweisen, da anscheinend der GPS-Fix erst in Verbindung mit einem angeschlossenen PPC und der Sofware erfolgt - zumindest war es so bei mir...


    Danach an den PC und den Rest des Packets ausgepackt: Neben der CD (Software + Maps) befindet sich noch die "Schwanenhals-Saugnapf-Halterung" plus einer "Schale", die auf der Unterseite mit einer Klebefolie versehen ist, so dass man die Halterung nicht nur an die Windschutzscheibe befestigen kann, sondern über die Schale direkt auf das Amaturenbrett.
    Fazit: Die Schale bzw. die Klebefolie hält bombenfest, eher der Saugnapf der Halterung scheint nicht ganz so toll gelungen zu sein und hat sich bei mir bereits 2x gelöst - trotz Reinigung per "Fensterklar" (hält aber jetzt!). Ansonsten ganz passabel...


    Die Software ließ sich problemlos installieren (habe einen Athlon 1100, 512 MB RAM und WinXP Prof.). Bei der Installation wird lediglich gefragt, ob eine Vollinstallation (inkl. Maps, ca. 650 MB) oder eine Minimalinstallation (nur Programme, knapp 20 MB) erfolgen soll. Auch die automatische, anschließende Installation auf meinem PPC (iPaq 3850) verlief anstandslos (hatte ca. 25 MB frei).


    Als nächstes rief ich MapExport auf, um meine erste Karte zu exportieren. Das Programm verlangt leider immer bei jedem Neustart zuerst die Karte zu öffnen - hätte man sicher auch automatisieren können.
    Das Programm selber lässt sich sehr einfach bedienen, etwaige Fragen beantwortet das Handbuch. Für mich war zuerst mal ein Ausschnitt um mein "Heimatörtchen" München interessant, also wählte ich eine Fläche von ca. 200x200 km mit Zentrum München aus: Die Karte wurde ca. 40 MB groß, dauerte knappe 15 Minuten zu erstellen und übertragen und fand erstmal auf meiner SD-Card ihren Platz. Der Gesamt-Export von D, A, CH, Nord-I und Süd-F sollte erst später erfolgen...


    Die erste Fahrt:
    Endlich war es soweit, alles installiert, alles angeschlossen, MobNav aufgerufen und... ...kein GPS-Signal... Wie oben schon beschrieben, erfolgte bei mir der erste GPS-Fix erst, nachdem das komplette System eingerichtet und angeschlossen war. Okay, hatte gestern sowieso einige Kilometer vor mir, früher oder später wird das GPS-Signal schon da sein...
    Inzwischen war ich bereits in München-Allach angekommen (Mutti zum Einkaufen abholen), und dort war es dann auch endlich soweit: GPS-Empfang! Als erstes Ziel wurde das Möbelhaus "Segmüller" (Adresse vorher im Internet notiert) in Parsdorf eingegeben - schnellste Route - nach wenigen Sekunden war die Route berechnet - und los ging's.
    Erste Eindruck: DER ABSOLTE WAHNSINN!! (Ich muss dazu sagen, dass ich zuvor nur TomTom/NavMan und 2 Festeinbaulösungen (Clarion und den neusten Pioneer mit DVD-Navigation) kenne und somit auch nur mit diesen vergleichen kann. interessieren wurde mich natürlich, wie der DESTINATOR im Vergleich dazu aussieht und abschneidet...)
    Was mich auf Anhieb faszinierte war das unverschämt schnelle ReRouting, die Masse und Aktualität der POI und der Autozoom (auch wenn manche es wünschenswert finden, dass man das abschalten kann, muss ich sagen, dass ich das absolut Klasse und sehr nützlich finde!!!). Was - wie im Vorfeld schon angesprochen wurde - weniger begeisternd ist, ist die Sprachausgabe: Bei einem iPaq mit größter Lautstärkeneinstellung ist kaum was zu verstehen, weil ein permanentes Knacksen und Rauschen stört. Bei leicht reduzierter Lautstärke ist das Ergebnis zwar immer noch ein gutes Stück von "klar und verständlich" entfernt, aber nach kurzer Gewöhnungszeit kann man doch das meiste verstehen... Da hier bereits Besserung (sprich ein Update) angekündigt wurde, bin ich da allerdings sehr guter Hoffnung...


    Weitere Strecken:
    Zum weiteren Verlauf meines Autoexkurses am gestrigen Tages: Weitere Stationen waren wieder Allach, Moosach und Wolfratshausen. Interessant war die Fahrt von Allach nach Wolfratshausen: Zuerst durch die Stadt (wo eigentlich die kürzeste Route am günstigsten erschien) und weiter über die Autobahn (wo wiederum die schnellste Route von Vorteil war). Ich hab den Hinweg mit "schnellste" und den Rückweg mit "kürzeste Route" ausprobiert: Muss echt zugeben, dass ich mich beim Hinweg nicht wirklich an die vorgeschlagene Route gehalten habe, sondern doch lieber meine altbekannten Schleichwege bevorzugte... Auf dem Rückweg musste ich den MobNav eigentlich nur "zwingen", zuerst mal auf die Autobahn zu fahren (er wollte mich doch tatsächlich über die Landstraße nach Hause schicken... :skull1 ), danach leitete er mich aber tätsächlich exakt nach meinen Vorstellungen (inkl. meine Schleichwegen...!!!).


    Bugs:
    Einen nachvollziehbaren Bug habe ich leider auch entdecken müssen: Wenn man ein Ziel eingegeben hat, und speichert dieses als "Persönliches Ziel" ab, und versucht dann wieder anderes persönliches Ziel auszuwählen, hängt sich der MobNav auf...
    Schade auch allerdings, dass man keine Adressen aus Outlook direkt in den MobNav einfügen kann - funktioniert "nur" über den MapExport, und dann auch nur, wenn die Adresse erkannt wird...


    Die "große" Karte:
    Ich versuche gerade die Gesamt-Karte (D, A, CH, Nord-I und Süd-F) auf dem PPC zu übertragen. Ingesamt ist die Karte ca. 600 MB groß. Ich bekomme leider beim Übertragen auf den PPC immer einen Abruch (Verbindungstrennung). Ist natürlich eher ein lokales Problem auf meiner Kiste... Leider kann ich aber noch nix dazu sagen, ob das System nach wie vor die Geschwindigkeitprobleme in Verbindung mit der PCMCIA-Toshiba-Platte hat. Muss ich nachreichen (Notfalls kopiere ich die Map am Dienstag in der Arbeit über ein Notebook direkt auf die Toshiba-Platte... :skull3 ).


    Fazit:
    "Ein Profisystem, und das vom allerfeinsten!" Ich fasse diese Aussage im Vergleich zum neusten Pioneer-DVD-Navigationssystem (Festeinbau)!! Das Kartenmaterial (ist beim Pioneer anscheinend eine ältere NavTech-Version...) ist aktueller, es sind mehr POI's vorhanden, und das Routing (nach bisheriger Einschätzung) ist ziemlich gut! Gerade ReRouting und Autozoom haben es mir persönlich ziemlich angetan - einfach nur fein!
    Wenn jetzt noch ein paar kleine Bugs behoben werden (Sprachausgabe, etc.) und noch ein paar kleine Funktionen hinzukommen würden ("Suche nächste Tankstelle", Adresse aus Outlook), dann ist das System nahezu perfekt!

  • Hallo,
    zu unterem Thema:


    Formatiere die Platte mal mit FAT 16, könnte wetten Du hast FAT 32 formatiert!!!
    Gab bei mir auch probleme mit FAT32, eben diese Verbindungstrennung.
    Auf FAT 16 formatiert und der kpl. Kartenexport funzte auf anhieb(hat mich Stunden gekostet, bis ich den fehler hatte:))


    Thomas




    Die "große" Karte:
    Ich versuche gerade die Gesamt-Karte (D, A, CH, Nord-I und Süd-F) auf dem PPC zu übertragen. Ingesamt ist die Karte ca. 600 MB groß. Ich bekomme leider beim Übertragen auf den PPC immer einen Abruch (Verbindungstrennung). Ist natürlich eher ein lokales Problem auf meiner Kiste... Leider kann ich aber noch nix dazu sagen, ob das System nach wie vor die Geschwindigkeitprobleme in Verbindung mit der PCMCIA-Toshiba-Platte hat. Muss ich nachreichen (Notfalls kopiere ich die Map am Dienstag in der Arbeit über ein Notebook direkt auf die Toshiba-Platte... ).

  • @ etp


    wie formatiert man ein Microdrive mit Fat 16 ?


    Gruß
    Reinhard

  • Ich habe das Storage Tool von softwinder benutzt!!


    Habe allerdings eine PCMCI Platte, müßte mit dem Microdrive aber trotzdem funzen!



    Thomas

  • Vielen Dank für die vielen Tips bezüglich meines Übertragungsproblems... Hab mir meine Toshiba-Platte mal gestern mit FLASHFORMAT angesehen und... FAT16...! Egal, war gestern noch bei einem Freund, und hab die zuvor auf CD gebrannte Gesamt-Karte einfach auf seinem Notebook direkt auf die PCMCIA-Platte kopiert - hat gerade mal 1-2 Minuten gedauert... :skull1


    Erste Tests also mit MobNavPDA und der Toshiba-Platte: Hab mal eine Strecke von München nach Ostfriesland berechnen lassen - Strecke ist ca. 825 km lang - und hat in etwa 2:00 zum Berechnen und weitere 25 Sek. bis zur Darstellung auf Karte gedauert - ein meiner Meinung nach annehmbarer Wert.


    Interessanter schon der Vergleich zwischen PCMCIA-Platte und SD-Card: Hier habe ich die Strecke München nach Salzburg (ca. 150 km) berechnen lassen:
    SD-Card: 11 Sek.
    PCMCIA-Platte: 13 Sek.
    Also nicht wirklich ein Unterschied... Wie sehen bei Euch da die Erfahrungen aus?!

  • Hallöle!
    Das freut mich aber, daß es Dir so gut gefällt. :bounce3


    Alles Gute und viel Spaß weiterhin!


    DrDiste

    • Offizieller Beitrag

    Freut mich auch, dass es Dir gefällt und sich mit meinen Ergebnissen deckt!
    Das mit den persönlichen Zielen ist aber kein Bug (sondern ein Feature???)! Es dauert nur oft bis zu 40 Sec. bis aus den persönlichen Zielen ausgewählt wird - warum auch immer! Oder ist bei Dir dann auch nach langem Warten ein Softreset nötig!?


    Was die Sprache betrifft, die "alte" .dll macht vieles besser und vielleicht bekommst Du die ja irgentwo her ;) !


    Ich hoffe auch wie Ihr auf die ersten kostenlosen "Bugfixes"! Aber ich denke das wird schon noch etwas dauern und wir müssen wohl erstmal mit der schlechten akustischen Qualität leben. Ich werde aber in den nächten Tagen eine Umfrage zu dem Thema starten. Ziel ist es herauszufinden, ob die User auf die Vorteile von Text-to-Speech (z.B in Zukunft auch Ortsnamen etc.) verzichten würden, un dafür wirder eine wav-Ausgaben mit guter aktustuischer Qualität vorziehen würden.
    Ich weiß, dass Distefora diese Umfrage mit größtem Interesse verfolgen wird.


    Gruß
    Tobi

  • Zitat

    Original von Tobias
    Aber ich denke das wird schon noch etwas dauern und wir müssen wohl erstmal mit der schlechten akustischen Qualität leben. Ich werde aber in den nächten Tagen eine Umfrage zu dem Thema starten. Ziel ist es herauszufinden, ob die User auf die Vorteile von Text-to-Speech (z.B in Zukunft auch Ortsnamen etc.) verzichten würden, un dafür wirder eine wav-Ausgaben mit guter aktustuischer Qualität vorziehen würden.


    Wie wärs mit ner Kombination von WAV und Text-to-Speech? WAV für die Standard-Ansagen und Straßen- oder Orts-Namen dann per Text-to-Speech einfach hintendran setzen...
    Braucht zwar doppelt Speicher und machts auch nicht unbedingt billiger, aber sicher besser :]


    Gruß
    Toowok

  • Ich habe jetzt auch meinen Mobile Navigator bekommen. Der ist ganz schön schlecht. Ich überlege schon ob ich das Ding wieder verkaufe und mir den destinator kaufe.


    Hier ein Teil meiner Fehlerliste: (ich benutzte den IPAQ 3630)


    1. Versucht doch mal als Ziel in München die Dachauer Straße anzuwählen. Der IPAQ stürzt sofort ab. Es hilf nur noch ein Softreset. (Dieser Fehler wurde mir schon von mehreren Usern bestätigt)


    2. Die Sprachausgabe ist gelinde gesagt beschissen. Mann versteht nichts oder nur einzelne Brocken. Aber die Umfrage hier auf der Homepage zeigt ja das eine schnellstmögliche Umstellung auf MP3/WAV gefordert wird.


    3. Wenn ich von meiner Arbeit nach Hause fahre navigiert mich der Mobile Nav. über unseren Hauptplatz. Ist auch weiter kein Problem, jedoch sagt er dann irgendwann "Sie befinden sich in einer Sackgasse bitte wenden" obwohl alles ok ist.


    4. Wenn man duch Tunnels fährt spielt das ganze System verrückt. Da kommen dann Ansagen wie "Jetzt links abbiegen" oder "Den Kreisverkehr an der zweiten Ausfahrt verlassen". Scheinbar setzt der Mobile Nav mich automatisch auf den Tunnel und wenn da auch Straßen sind gibts Chaos.


    5. Wieder auf den Weg zur Arbeit wollte mich der Mobile Nav. durch einen Torbogen führen, der schon seit ca. 25 Jahren für den Verkehr gesperrt ist. Dies spricht nicht gerade für qualitativ hochwertiges und aktuelles Kartenmaterial.


    6. Kurz darauf wollte er mich rechts abbiegen lassen. Hier gab es noch nie eine Straße. Zumindest die letzten ca. 500 Jahre nicht. Seitdem steht an dieser Stelle unsere Stadtmauer !!


    Wenn ich mal wieder Zeit habe werde ich hier noch mehr von dieser "tollen" Software berichten.

  • Als auserwählter Beta-Tester für den Mobile Navigator PDA möchte ich gerne auch meinen Senf dazugeben:


    1.) Installation und Inbetriebnahme:
    Alles hat auf Anhieb funktioniert, Software/Karteninstallation (Voll 650 MB) und über AS auf den 3870er installiert.


    2.) Export von "Gebieten" mit MapExport:
    Hier sehe ich derzeit noch ein großes Problem. Mein Notebook (600 MHz, 256 MB RAM) schafft den Export eines ca. 170x170km großen Gebietes nicht. Es bricht ab mit "Nicht genug Speicher" (trotz mehrer GB freiem Speicher und 1 GB Swap-Bereich). Die größtmögliche Karte ist ca. 50 x 50 km groß mit der vorgenannten Notebookkonfiguration. Daheim (1GHz, 512 MB RAM) dauert der Export von Gesamt-A im Rechteck, also mit Süd-D ca. 45 Minuten und benötigt ca. 117 MB.
    Zweites Problem: die Auswahl von Zielorten bei "Route" kann mit der Maus nicht ausgewählt werden, sondern nur über Tabulator.


    3.) Erster Live-Test:
    Eine kurze Streck im Süden Wiens ausgewählt (ca. 5 km), blitzartige Berechnung der Route und Abfahrt. Die Navigation erfolgt zeitgerecht, korrekt aber bekanntermaßen schlecht verständlich. Weiteres Manko, wie kann ich ohne große Umstände die Lautstärke verstellen? Im Gegensatz zu Mobile Navigator Notebook erfolgt hier das Hausnummernrouting korrekt, d.h. Ziel erst erreicht bei Erreichen der richtigen Hausnummer (und nicht bei Einfahrt in Zielstrasse). Die Umschaltung von Karten auf Pfeilnavigation genial einfach durch Antippen.


    4.) Saugnapfhalterung:
    Hier habe ich gemischte Gefühle. Einerseits hält der Saugnapf sehr gut, andererseits schwingt die ganze Konstruktion (3870/PC-Card Jacket/Toshiba HDD 2GB) bei der Fahrt bedenklich. Weiters ist das ganze System konstruktionsbedingt (SEAT Alhambra Frontscheibe ist laaang) zu weit entfernt. Der Klettverschluss, der anzubringen ist, ist TATSÄCHLICH notwendig, damit der PDA nicht unten aus der Halterung kippt. Apropos Frontscheibenheizung: Der GPS-Empfänger hat sehr schnell sein Setup gemacht und offensichtlich eine ausreichende Anzahl Satelliten gefunden. Die bevorzugte Position ist rechts (beifahrerseitig) ganz vorne (dort gibt´s nämlich keine Scheibenheizung), trotzdem funktionierte es an allen Positionen vorne nach dem Setup.


    5.) Kabelset:
    Die konfektionierten Kablen sehen professionell aus und haben ausreichende Länge. Etwas verwundert war ich über den proprietären Stecker (RJ-11) für den GPS-Receiver, der in den Kabelstrang eingeschleift ist. Damit kann man Standard-GPS Empfänger vergessen (erst recht vom Signal)


    Quintessenz:
    Der erste Eindruck ist ein guter. Ich denke, wenn manche Bugs beseitigt sind, ist es ein sehr empfehlenswertes Produkt.


    LG
    Meden

  • Hallo an Alle,


    habe seit einer Woche den Mobile Navigator. Bin seitdem fast 1000 Kilometer damit unterwegs. Meine ersten Erfahrungen machte ich auf der Fahrt von Siegen nach Gernrode bei Quedlinburg über Kassel- Göttingen und durch den Harz.
    Die erste Stunde im Einsatz war ich von dem System dermaßen enttäuscht, dass ich es mit Worten kaum ausdrücken kann. Ständig riss in bewaldetem Gebiet der Satempfang ab und die Software hatte ständig Hänger. Ich hätte alles am liebsten aus dem Fenster geworfen. Die Qualität der Sprachanweisung, nur über den iPAQ laufend, ist ein erbärmliches Gequake. Habe mir extra ein altes Kasettenradio eingebaut, damit ich wenigstens mit einer Adapterkasette den Sound auf die Bordlautsprecher bekam. Damit muss ich sagen, kann man jedes Wort gut verstehen. Was man allerdings zu hören bekommt, ist oft eine falsche Sprachanweisung. Gut dass es eine Kartenansicht gibt. Dadurch hat man die Möglichkeit, Sprachanweisungen auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, denn die Kartenansicht ist wirklich supergenial und sucht an Übersichtlichkeit und Genauigkeit ihresgleichen. Die Folge ist --kann man sich nicht auf die Sprachanweisung verlassen, braucht man auch keine Pfeilansicht. Denn beide arbeiten miteinander. Empfehlenswert ist deshalb auf jedenfall die Anschaffung der Vollversion. Irgendwo in der Bedienungsanleitung steht, dass in der Maus eine Batterie sein soll, die ca. 2 Stunden lang geladen werden muss. Nachdem ich befürchten musste, dass bei der Fahrt durch den Harz der Satempfang vollends den Geist aufgibt, wurde ich angenehm überrascht. Zwei Stunden war ich jetzt unterwegsund selbst bei Fahrten durch Waldgebiete die auch noch in tiefen Tälern lagen, riss der Empfang nicht mehr ab. Wahrscheinlich war jetzt diese ominöse Batterie geladen und die Maus zeigte jetzt ihre volle Leistung.
    Die zweite Teststrecke von Halle nach Siegen hat mich mehr oder weniger überzeugt (eher mehr). Falsche Sprachanweisungen gibt es immer mal wieder, aber die richtigen Anweisungen sind wirklich sehr präzise und vom Inhalt her oft sehr ausführlich. Wenn man sich nicht gerade in einem kleinen Ort verfährt oder auf noch nicht eingezeichneten Wegen unterwegs ist, kommt das ganze System sehr selten ins Wanken. Man muss bei MobNav halt mal ab und zu ein Auge zudrücken, denn perfekt ist es (noch) nicht . Wer das Perfekte will, muss sich woanders umschauen. Ab dem Moment an dem positive Erfahrungen mit MobNav überwiegen, kann man sich auch an dem Sytem erfreuen.


    Gruß
    Reinhard

  • Bringe es nur kurz auf den Punkt:



    Landkarte auf den PDA laden dauert ehlendslange.


    Die unverständlichen Sprachanweisungen sollten ein Rückgabegrund sein! Da muss sich rasch etwas ändern.


    Keine Movingmap!! Das kann sogar Destinator (Positionsanzeige ohne definierte Route/Ziel)!


    Die Farbenzusammenstellung der Bedienungsoberfläche gefällt mir gar nicht. Meist kann ich die anwählbaren Optionen am iPAQ nicht lesen. Unmögliche Farbkombinationen!


    Beim Aussuchen von Start/Ziel/Zieleingabe popt jedesmal die Tastatur auf. Sollte einstellbar sein, denn oft will ich ein vordefiniertes Ziel aussuchen.


    Die Unterscheidung zwischen "vordefinierte Ziele" und "persönliche Ziele" gefällt mir auch nicht. Wie soll ich in 3 Wochen noch wissen wo ich etwas gespeichert haben.


    Wenn am PPC irrtümlich noch ActiveSync läuft, startet MobiNav nicht? Oder dauert zumindes so lange, dass ich vorher einen Reset mache.



    Na, Frust etwas abgeladen, es ist doch länger geworden als ich dachte.


    mfG Karl

    -------
    LG Karl

    • Offizieller Beitrag

    Hi !


    MobNavPDA wird meiner Meinung nach gerade etwas zu sehr runtergemacht, deswegen möchte ich auch mal von meinen eher positiven Erfahrungen berichten.


    Habe MobNavPDA (mit Casio E125G, 512MB CompactFlash) jetzt schon ein Weilchen testen können und muss sagen, daß es mir einmal abgesehen von ein paar Schwächen, sehr gut gefällt.


    In kurzen Sätzen, was mir sehr gut gefallen hat:


    P1. Präzise und genaue Ansagen
    P2. Super-sexy Kartendarstellung :]
    P3. Sehr schnelle Routenberechnung
    P4. Sehr schnelles Rerouting (man merkt es eigentlich gar nicht, wenn man sich verfahren hat, so schnell wie die neue Strecke berechnet wird)
    P5. Bereitschaft und Mühe von distefora (s. DrDiste im Forum), auf die Kunden einzugehen (hat zwar nur indirekt was mit dem Produkt zu tun, kann man aber bei einem Produkt der ersten Version nicht hoch genug schätzen..)


    Was mir weniger gut gefallen hat:
    N1. damit man die ansonsten sehr verzerrte Sprachausgabe verstehen kann, muss man den Lautsprecher so leise stellen, daß man bei starken Nebengeräuschen (>100 km/h oder Regen usw.) die Sprachausgabe nicht mehr hören kann.
    N2. Keine Aktivhalterungen mehr ;(
    N3. Keine Moving Map
    N4. Fehlende Features, wie Eingabe über Plz, grösserer und besserer Zielspeicher (z.B. benennbare Einträge)
    N5. Die Desktop-Anwendung MapExport macht einen eher rustikalen Eindruck und ist auch von der Geschwindigkeit kein Überflieger (dauerte 3 Stunden um eine Karte mit 481 MB zu erzeugen..)
    N6. Kartendaten sind hier in meiner Gegend (Stuttgart) nicht mehr die aktuellsten.
    N7. Zieleingabe läuft nicht flüssig genug (Combo-Box öffnet sich ständig; Combo-Box selbst lässt sich nicht gut bedienen)
    N8. In meinem Ort (immerhin >100.000 Einwohner) gibt es kein einziges Restaurant als POI. Ich hätte von den POIs mehr erwartet !


    Ok, es sieht jetzt wieder so aus, als wäre das Produkt nicht gut, weil ich 8 Kritikpunkte gegen 5 Positivpunkte stehen habe. Um das zu relativieren:
    - N4 und N5 sind eher Verbesserungsvorschläge als Kritikpunkte, da man damit wirklich auch gut leben kann.
    - An N1 scheint distefora momentan zu arbeiten (hoffentlich nicht zu Lasten von P1)
    - N6 und N8 ist Sache vom Kartenlieferanten und scheinbar auch bei den Festeinbauten nicht besser


    Es bleiben also als 'echte' noch unbearbeitete Kritikpunkte nur N2, N3 und N7, wo ich vor allem der Aktivhalterung sehr nachtrauere, da es in der alten Version wohl schon Aktivhalterungen gab, die man jetzt leider abgeschafft hat... MovingMap wäre ein wirklich sehr nützliches Feature, an dem distefora hoffentlich noch arbeiten wird !


    Übrigens habe ich auch noch einen sehr lästigen wiederholbaren Bug gefunden, den ich aber in einem eigenen Thread noch beschreiben werde.


    Die Positivpunkte P1. bis P4. können meiner Ansicht nach die Kritikpunkte leicht ausbügeln. Deswegen kann ich das Produkt eigentlich nur weiterempfehlen (vorausgesetzt die Probleme der Sprachausgabe und die gefundenen Bugs lassen sich ohne Nachteile und Kosten beseitigen) !


    Grüße
    Markus

  • Nachdem ich den neuen Mobile Navigator nun bereits 3 Wochen besitze und schon einige größere und kleinere Strecken zurückgelegt habe, erlaube ich mir nun auch einmal eine erste Meinungsäußerung.


    :) Als überaus positiv empfinde ich die schnelle Routenberechnung auch bei längeren Strecken.
    :) Auch das Re-Routing funktioniert in den meisten Fällen sehr gut und schnell.
    :) Die Kartendarstellung finde ich sehr gut.
    :) Die Darstellung der Kreuzungs-Topologie im Pfeilmodus ist Spitze.
    :)


    X( Die Sprachausgabe ist von der Qualität her leider ungenießbar.
    X( Die Farbzusammenstellung insbesondere in den Menüs "Routenplanung" und "Navigation" ist sehr schlecht. Der Kontrast der auswählbaren Felder zum umgebenden Feld ist sehr schwach, so daß bei geringster Sonneneinstrahlung nichts mehr zu erkennen ist.
    X( Die Kartendaten sind, zumindest in meiner Gegend (74076 Heilbronn), teilweise sehr veraltet.
    So ist z. B. ein Wohn- und Gewerbegebiet vor den Toren von Heilbronn nicht eingetragen (freies Feld auf der Karte), obwohl es schon seit über 3 Jahren existiert.
    X( Der Logik-Modus bei der Entscheidung für die schnellste Route scheint mir nicht unbedingt immer logisch. Autobahn mit 8 km Umweg ist nicht unbedingt schneller als eine kleine Kreisstrasse.


    ?( Die fehlende Moving-Map wäre ein schönes zusätzliches Feature.
    ?( Die Eingabe über Postleitzahl wäre sicherlich nicht schlecht. Allerdings ist mir nicht klar wie dies zu realisieren ist, da z. B. Hamburg mit seinen xerlei Postleitzahlen derzeit nur über die Auswahl Hamburg zu finden ist.

    Insgesamt bin ich mit meinem MN eigentlich zufrieden.
    Das mag aber daran liegen, daß ich die Vorversion nicht kannte und somit event. Rückschritte nicht bemerke.


    Klar ist, daß die angeführten Kritikpunkte, die sich ja so oder ähnlich bei vielen der Beiträge wiederfinden, unbedingt korrigiert werden müssen. Wenn dann nach und nach noch das eine oder andere zusätzlich Feature mit eingebaut wird, dann ist das System wirklich TOP!


    Was die Kartendaten angeht, bin ich nicht der Meinung von Dr. Diste, daß das nicht das Problem von Distefora ist. Distefora bietet ein Navigationssystem an, daß nur auf diesen Kartendaten basiert. Somit muß es auch das ureigene Interesse von Distefora sein, aktuelle Daten zu bekommen. Oder um es anders zu sagen, ich habe keinen Vertrag mit dem Kartenhersteller, sondern nur mit Distefora über das ganze Produkt. Es ist also an Distefora ihren Zulieferer in die Verantwortung zu nehmen.


    Den Einsatz von Dr. Diste finde ich ansonsten aber sehr gut. Distefora hat erkannt, daß der Kunde König ist und versucht dem, im Rahmen seiner natürlich im Vordergrund stehenden Gewinnerzielungsabsichten, Rechnung zu tragen. Das ist mehr, als man von den meisten anderen Unternehmen, gleich welcher Branche, geboten bekommt. Großes Lob!!! :]


    Gruß
    Kai