Wie funtkioniert Google-Suche

  • Hallo,


    ich hab mir heute mal die Zeit genommen, beim Elektronik-Discounter mit den beiden TomToms Go 1000 und 1005 rum zu spielen.


    Speziell zur Google-Suche der Live-Dienste habe ich noch Klärungsbedarf:


    Ich hatte eine fiktive Route von A nach B (Ortsmitte) eingegeben und wollte dann mittels Google-Suche am Zielort verschiedene Ziele suchen.
    "Öffentliche" Ziele wie Restaurants, Schwimmbäder, Geschäfte wurden gefunden.
    Suche nach Privat-Personen waren erfolglos.


    Welche Datenbasis nutzt die Google-Suche eigentlich?
    Verzeichnisse wie Telefonbuch.de oder dasörtliche.de sind es offensichtlich nicht, was ich schade finde.


    Nebenbei bemerkt finde ich die Möglichkeit, dass das Navi mit einem gekoppelten Handy ein Gespräch zum gefundenen Ziel aufbaut recht nett. Es stellt sich eigentlich die Frage, warum TomTom (und andere Hersteller) den Schritt nicht konsequent weiter gehen und das Navi zu einem vollwertigen Auto-Telefon freischalten. Hardware-seitig ist doch bereits alles an Bord: Mikro (für die Sprachsteuerung), Lautsprecher, und Mobilfunk.


    gruß anderl

  • und wollte dann mittels Google-Suche am Zielort verschiedene Ziele suchen.
    "Öffentliche" Ziele wie Restaurants, Schwimmbäder, Geschäfte wurden gefunden.
    Suche nach Privat-Personen waren erfolglos.


    Privatpersonen wirst du auch bei der Google-Suche auf dem PC (fast) nicht finden.
    Womit auch die Frage nach Herkunft der Daten geklärt wäre.
    Google weiß (fast) alles! ;)

    Gruß
    taxus






    "Wir essen jetzt Opa!" Satzzeichen retten Leben!

  • Das ist so pauschal nicht richtig.


    1. Ich kann auch mit Google meine Suchanfrage so formulieren, dass Telefonbuch-Einträge an vorderster Stelle gefunden werden, auch von Privat-Personen. Natürlich nicht unbedingt maschinell auswertbar, aber das bringt mich gleich zu meinem zweiten Punkt...


    2. Die normale Google-Suche bringt auch für öffentliche Einrichtungen keine Treffer, die sofort maschinell auswertbar wären. Google bietet aber mit Sicherheit für entsprechendes Entgelt auch passende APIs an, die dann entsprechend strukturierte Treffer mit Adress- und Telefoninformationen liefern.


    Somit ist dein Verweis auf die normale Google-Suche im Internet nicht wirklich passend und ich wiederhole meine Frage:


    Welche Datenquellen nutzt die TomTom'sche "Google Suche"?
    Gibt es einen Grund, warum Privat-Personen ausgenommen sind? Die Daten sind i.d.R. im Internet vorhanden (DasTelefonbuch.de, DasÖrtliche.de, ...).


    gruß anderl

  • Du meinst also es steht nur "Google"-Suche da
    und in Wirklichkeit sucht er bei Yahoo o.ä.?
    Das kann ich mir nicht vorstellen. ;(


    Das eine PC-identische Abfrage geschieht wollte ich auch nicht gesagt heben.
    Das war nur ein Hinweis.


    Da bin ich gespannt welche Lösung unsere TT-Cracks da parat haben. 8)

    Gruß
    taxus






    "Wir essen jetzt Opa!" Satzzeichen retten Leben!

  • Welche Datenquellen nutzt die TomTom'sche "Google Suche"?


    Gelbe Seiten Verlag


    Steht auch bei den Lizenzvereinbarungen drinnen wenn ich mich nicht täusche.


    cu Peter

  • Danke Peter!
    Warum firmiert das Ganze nun aber (incl. Markenzeichen ) unter Google???


    Meinst du dieses? Darauf wird von TomTom unter "Using Local Search" hin gewiesen.

    Gruß
    taxus






    "Wir essen jetzt Opa!" Satzzeichen retten Leben!

    Einmal editiert, zuletzt von taxus ()

  • Nö, ich meinte die Lizenzen auf dem TomTom-Gerät selbst (beim copyright) - da steht glaub ich drin, wer wo die Daten liefert.


    Warum es sich google-Suche nennt? Imo weil der LIVE-Service auf die google-Datenbank zugreift und die hat google wiederum von eben den nationalen Anbietern. Am Anfang hab ich noch des öfteren Fehler gemeldet, aber nachdem TT sagte, dass sie die Datenbank net ändern können, da die Ergebnisse von google kommen, hab ich es aufgegeben...


    Bei der iPhone App steht auch dabei wer die Ergebnisse liefert.


    cu Peter

  • Das die Suche, die man bei Google-Maps machen kann. Dort kommen auch die gleichen Ergebnisse, wenn man sich auf einen Ort bezieht. Da Google dort u.a. auch die gelben Seiten als Datengrundlagfe nutzt, steht das so auch in den TTs drin.


    Franz

  • Zitat

    Es stellt sich eigentlich die Frage, warum TomTom (und andere Hersteller) den Schritt nicht konsequent weiter gehen und das Navi zu einem vollwertigen Auto-Telefon freischalten


    Man kann nicht aus allem, was einen Bildschirm hat, ein Telefon draus machen. Umgekehrt könntest du aber ein Eiphone oder Smartphone kaufen und dieses auch als superflexibles Navi (inklusive allem Komfort wie Einblendung von Wanderwegen etc.) nutzen. Das ist sowieso die Zukunft, und reine Navis werden deshalb aussterben.


    iphone

    Einmal editiert, zuletzt von GoPauli ()

  • und reine Navis werden deshalb aussterben.


    Niemals. :D


    Damals, als die reinen Navis raus kamen, prognostizierte man das Sterben der PDA-Navigation. Und es gab damals schon PDAs mit Telefonfunktion. Im Prinzip nichts anderes als die heutigen Smartphones.


    Und ich, der sich sehr lange geweigert hat, von PDA-Navigation auf reine Navigation umzusteigen, habe es dann irgendwann doch gemacht, und seit dem ist PDA-Navigation für mich nur noch im Notfall angesagt (ich weiß nicht weiter - im wahrsten Sinne des Wortes - und brauche dringendst Navi-Unterstützung, wenns Navi zuhause liegt).


    Wessen Augen im Alter nicht besser werden, wird niemals auf PNAs verzichten wollen. :thumbup:

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Zitat

    Wessen Augen im Alter nicht besser werden, wird niemals auf PNAs verzichten wollen


    Die aktuellen Smartphones bzw. die Programme mögen diesbezüglich noch(!) nicht optimal sein, allerdings sind die Screens von den Samsung Galaxy S beispielsweise schon fast genauso groß wie von einem herkömmlichen Navi.


    So Goodies wie zum Beispiel, dass man das Handy einfach in der Hand hält und das Ding sagt einem mit zwei oder drei kurzen Streicheleinheiten am Touchscreen auf die Minute genau, wann die nächsten Busse und U-Bahnen genau hier vorbeikommen, wird es auf PDAs und PNAs wohl nie spielen. Die Autonavigation wird zunehmend mit Öffi-Navigation verkoppelt werden müssen, bzw. die Verkoppelung von Straßenkarten und Landkarten für diverse Sportarten etc., das alles wird es nur auf Smartphones geben. Und letztlich werden die Diebe es den Autofahrern zunehmend vermiesen, Navis als Extrageräte zu benutzen, die man dann ohnedies wiederum wie das Handy aus dem Auto mitnehmen muss.


    Was haben wir als Kind im Italienurlaub gelacht, weil dort viele Leute mit dem Autoradio unterm Arm einkaufen gegangen sind. Heute sind wir selber so weit. Das Autoradio ist zwar unklaubar fix eingebaut, aber das Navi muss mitgenommen werden. Irgendwann ist man dafür zu faul und stellt fest, das Smartphone kann eigentlich eh alles viel besser.

  • allerdings sind die Screens von den Samsung Galaxy S beispielsweise schon fast genauso groß wie von einem herkömmlichen Navi.


    Wenn ein Smartphone den Screen und den Lautsprecher eines Navis hat, dann bist du bei den Dimensionen eines PND. Und sowas will ich nicht immer in der Hosentasche spazieren führen...


    Insofern ist IMHO die wahre Konkurrenz das eingebaute, preiswerte Navi, das schon fast in der Grundausstattung eines Autos enthalten ist. Z.B. wie bei Renault. Dort gibt es einen eingebauten TT mit Livediensten für irgendwas um die 400,-€. Wenn sich sowas durchsetzt und fast jedes Auto irgendwann mit sowas ausgestattet ist, dann wird der Markt extrem schrumpfen. Die Smartphones schnappen sich auch einen Teil des Marktes, aber sicher nicht in der Größenordnung, das die PNDs verschwinden. Auch wenn die Smartphones boomen... der grösste Anteil der Telefone sind einfache Feature-Handys.


    Franz

  • Mein Sohn hat sich ja auch ein Galaxy 9000 geholt - ist schon ein feines Teilchen. ^^ Auch per Google StreetView zu navigieren, ist faszinierend (wenn man mit älterem Kartenmaterial vorlieb nimmt).


    Ich werde mir 2011 wohl auch eines holen, aber mein Navi ersetzen wird es keineswegs. Mein Mäxchen hat da dann doch beim reinen Navigieren mit Streckenaufzeichnung eine andere Qualität, die ich nicht missen möchte. Und ich möchte Navigieren und Telefonieren dann doch lieber getrennt voneinander, ohne mit dem Einen das Andere während des Betriebs einzuschränken.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

  • Was die Frage "PNA vs. Smartphone" betrifft, möchte ich folgendes einwerfen:


    Das klassische PNA ist i.d.R ein geschlossenes System. Die Hardware und Firmware sind zu 100% definiert. Somit ist es wesentlich leichter, diese optimal aufeinander abzustimmen.


    Mein erstes "Navi" war ein Toshiba PDA mit Navigon-Software. Gegenüber einem reinen PNA konnte das Ding zwar viel mehr, bloß das Navigieren halt nicht so optimal, wie ein echtes PNA. Das ging schon los, dass sich unter Umständen der Bildschirmschoner während des Navigierens aktiviert hat. Oder eine andere App (gut, die hießen damals noch nicht so) hat sich einfach in den Vordergrund geschoben.


    Bei den Smartphones habe ich heute das gleiche grundsätzliche Problem: die enorme Flexibilität erschwert natürliche die reibungslose Funktion einer bestimmten Anwendung. Mag die TomTom-App auf dem iPhone noch so toll funktionieren, wer garantiert mir denn, dass die neue Mega-App, die ich nächste Woche installiere, sich auch mit TomTom verträgt? Oder das nächste iOS-Update? Noch gravierender wird's aus meiner Sicht bei Android-Geräten. Da sind schon auf der Hardware-Seite enorm viele Varianten zu berücksichtigen, und das nochmal kombiniert mit den verschiedenen OS-Versionen.


    Außerdem ist die Haltbarkeit eines Handys/Smartphones begrenzt. Nach 2 Jahren ist der Akku hinüber und das Gerät auch entsprechend veraltet, dass es i.d.R. ersetzt wird. Was ist jetzt mit der installierten Navi-App? Läuft die auf dem Nachfolge-Gerät noch? Falls ja, läßt sie sich auch übertragen? Reine PNAs sind von der Hardware langlebiger. Der Akku hat bei weitem nicht so eine entscheidende Funktion wie bei einem Handy und die Hardware muss ja keine neuen, höheren Software-Anforderungen Herr werden, denn es läuft ja nix anderes als die Navi-Soft darauf. Das einzige was veraltet, sind die Karten. Dafür gibt's Lösungen, die aber Geld kosten. Hier wird interessant, ob TomTom bei seiner iPhone-App die Gratis-Kartenaktualisierungen beibehalten wird. Ich vermute: eher nicht.


    gruß anderl

  • Zitat

    Das einzige was veraltet, sind die Karten. Dafür gibt's Lösungen, die aber Geld kosten.


    Die Geräte selbst veralten gefühlsmäßig auch rapide. Wenn man mal einige Monate ein Smartphone gewohnt ist, fühlen sich die vergleichsweise altbackenen Displays von Autonavis bald recht archaisch an, und irgendwann hat man keine Freude mehr mit dem Ziegelstein mit 80er-Jahre-Technologie. Außerdem kosten die Kartenupdates teilweise so hohe Summen (z.B. 70 Euro pro Update), dass man sich fragt, ob es das alte Navi überhaupt noch wert ist (meist nämlich nicht). Zugegeben sind diese Faktoren eher für technikaffine Leute bemerkbar.


    Ein modernes Smartphone kostet (in Österreich) nichts, lediglich 7 Euro pro Monat "Miete" inklusive 2 Gigabyte Datenvolumen pro Monat, was sogar für Online-Navigation locker reicht (zumal das downloadsparende Offline Caching von Kartendaten ständig verbessert wird).