Erfarungen mit Solarladegerät od Akkupack

  • Erfahrungen mit revolt Solarcharger (Pearl PX8535 19.90€):


    schnuckeliges Teil in repräsentativer Verpackung! Das Solarpanel ist aber, wie von silver schon vorgerechnet, mehr Kosmetik als echte Hilfe. Außerdem irritiert die Ladeleuchte, die bereits bei geringstem Restlicht leuchtet, aber eben nicht bedeutet, dass der Akku geladen wird. Bei den aktuellen Lichtverhältnissen (Winter, bedeckter Himmel) ist es mir nicht gelungen den Akku übers Solarpanel zu laden!


    Zum Glück kann man auch über USB laden, was ca 4-5h dauert.
    Bei vollem Akku des P5430 versorgt der Akku des Solarladers das P5430 ca 1-1.5h mit Strom. Bei leerem Akku nur ca 45 min, aber ohne dabei den Akku zu laden!


    Fazit: fürs P5430 (~ 500mA) und andere Großverbraucher zu schwach dimensioniert, für kleinere Geräte (~100mA) aber eine nette Alternative!


    Gruss, Bernd M aus F

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd M aus F ()

  • Erfahrungen mit VARTA DIGITAL USB CHARGER (conrad 34,95€ Art.-Nr.: 200198 - 62 )


    4-AA/AAA-Akkus können via 220V, 12 oder USB geladen werden. Dauert mit 2300mA-AA-Akkus bei 220V und 12V ca 2h, wobei die Akkus ordentlich warm werden. Über USB dauerts deutlich länger!


    Bei vollem NaviAkku versorgt das VARTA-Gerät das P5430 ca. 2.5h mit Strom, was eine Gesamtlaufzeit von ca. 5h ergibt. Das VARTA-Gerät schaltet automatisch ab, wenn es 5V am Ausgang nicht mehr halten kann, der Akku des Navis übernimmt unterbrechungsfrei. Will man den leeren Akku des Navis nachladen so geht das nur mit ausgeschalteten Navi oder im StandBy-Modus, da ansonsten der max Ausgangstrom (~550mA) überschritten wird. Das VARTA-Gerät ist klein und handlich, nicht größer als das P5430 und passt beim Wandern in eine 2.Gürteltasche. Unterwegs hat man das Ladegerät immer dabei, muß keine Akkus wechseln und ist man beim Nachladen (220V, 12v, USB) sehr flexibel!


    Fazit: Gelungene Kombination aus Akkulader für Einzelzellen und Akkupack! Der Schwerpunkt liegt aber auf dem Laden, das Akkupack ist mehr als "add on" zu sehen. Fürs P5430 und verwandte Großverbraucher erscheint mir die Laufzeiterweiterung etwas knapp.


    gruss, Bernd M aus F

    7 Mal editiert, zuletzt von Bernd M aus F ()

  • Ich nehme nen Marke-Eigenbau-Batterie-Pack.


    Von Conrad nen 4er Akku-Halter, USB-Kabel und 4 Zellen.
    USB-Kabel abgeschnitten, direkt an den Halter angelötet.


    Mit meiner PDA (Yakumo Delta X) kam ich bei 2500mAh-Akkus bis zu 20Std. aus.


    Bei längeren Touren mit dem Rad nehme ich auch nen 6V-Blei-Gel-Akku, daran nen 5V-Spannungsregler, und 2 Kabel.
    So konnte ich PDA und kleine Lautsprecher (für Musik) betreiben.


    Gruß


    Marc

    Systemfehler 4711:
    (A) Abbrechen, (W) Wiederholen, (K) Kaffeetrinken: _

  • Hi Marc


    weißt Du wieviel Strom der Yakumo delta X zieht ?


    Wie gesagt, bis jetzt ist die Bastellösung klarer Spitzenreiter. Welche Erfahrungen hast Du zum Thema Tiefenentladung der Akkus wenn sie direkt aufs Navi geschaltet werden?


    gruss, Bernd M aus F

  • Wozu der Bastelaufwand? Das 7€ USB Battery Pack funktioniert doch, oder? Ich konnte mit so einem Ding ganze Tagestouren mit einer 4xAA Akkuladung machen (keine Spezialakkus, sondern die billigen Aldi-NiMH-Zellen).


    Übrigens funktioniert mein PDA überhaupt nicht mit externer USB-Spannung, wenn der interne Akku herausgenommen wird. Das bedeutet wohl, daß die USB-Spannung gar nicht in die PDA-Logik wandert, sondern nur zur Ladung des internen Akkus benutzt wird. Diese ist sowieso geregelt. Also brauche ich mir auch keine große Gedanken über eine externe Spannungsreglung zu machen.

  • Tiefentladung kann bei 4 Akkuzellen praktisch nicht passieren: der Lipo hat 3,7 V Nennspannung, im entladenen Zustand noch ca. 3 V, der Verlust durch die Ladeelektronik beträgt min. 0,2 V, somit ist eine Mindestspannung von min. 3,2 V zu erwarten = 0,8 V/Zelle und das ist ok. Zudem sind die Akkus wirklich nicht teuer.
    Meine Akkuempfehlung: Sanyo Eneloop NiMh => hohe Kapazität und fast keine Selbstentladung

  • Der USB-BatPack macht aus meiner Sicht nur bei Geräten mit geringem Stromverbrauch (~100mA) Sinn. Dann ist auch klar woher die guten Laufzeiten kommen. Beim P5430 mit ~550mA stören die Übergangsverluste an Diode, Schalter, Adapterstecker (~1V !!) schon gewaltig. Wie oben schon gesagt, kann das USB-BatPack das P5430 nicht alleine mit Strom versorgen.


    habt Ihr eine Idee wieviel Strom Eure PDAs ziehen ?


    Gruss, Bernd M aus F


    PS: das von Silver empfohlene Akkupack (revolt Universal PowerPack) schlägt sich (wie erwartet!) hervorragend. Im ersten Anlauf hat es das Navi ca 5h mit Strom versorgt, ohne dabei den NaviAkku anzuzuapfen. Details to come!

  • Hallo


    Zitat

    Wozu der Bastelaufwand? Das 7€ USB Battery Pack funktioniert doch, oder?



    ..ganz ums basteln komm ich da auch nicht rum. Bei meinem Asus A696 funktioniert kein "normales" USB Kabel. Da müssen die Datenleitungen (2,3) kurzgeschlossen werden.


    Zitat

    habt Ihr eine Idee wieviel Strom Eure PDAs ziehen ?


    ..wie oben schon erwähnt, werden diese "Dinger" nicht mit der externen Spannungsquelle betrieben. Das geht (glaube ich) immer auf die Ladeelektronik und das ist auch gut so. Beim Laden meines Asus sauge ich aus dem Akkupack bis zu 800 mA. Siehe obigen Link auf die Testbeschreibung.


    MfG
    Achim

  • Der USB-BatPack macht aus meiner Sicht nur bei Geräten mit geringem Stromverbrauch (~100mA) Sinn. Dann ist auch klar woher die guten Laufzeiten kommen. Beim P5430 mit ~550mA stören die Übergangsverluste an Diode, Schalter, Adapterstecker (~1V !!) schon gewaltig. Wie oben schon gesagt, kann das USB-BatPack das P5430 nicht alleine mit Strom versorgen.


    habt Ihr eine Idee wieviel Strom Eure PDAs ziehen ?

    Ich hab's nicht nachgemessen, aber besonders sparsam ist mein PDA bestimmt nicht (Medion, angeblich baugleich dem Yakumo Delta X). Nach 2h ist normalerweise der interne Akku leer. Der Ladestrom meiner Lidl-NiMH-Akkus wird mit max. 1150 mA angegeben, also wird das vermutlich auch unter Last abgegeben werden können (bei Serienschaltung mit 5V). Zumindest funktioniert mein Gerät damit, auch mit fast leerem internen Akku. Wie gesagt, wenn der interne Akku komplett leer ist oder rausgenommen wird geht gar nichts, weil der PDA nicht über die externe Leitung versorgt wird, egal wie stromfest die USB-Quelle ist (ich habe ein USB-"Netzteil"). Ich denke mal, die Gemüsehändler-Billigakkus von 2500 mAh sind schon recht gut, auch verglichen mit den Li-Ionenakkupacks. Mit der Kapazitätsmessung in den modernen Ladegeräten kann man feststellen, dass die Zellen auch tatsächlich >2000mAh fassen (1/2 Jahr alte Akkus). Gut, 100% stimmen die Angaben auf der Packung nicht. Aber was soll's, für die paar Euros. Markenzellen sind deutlich teurer. Und bei den Li-Ionenpacks sind die Zellen ungleich schwerer auszutauschen. Bei Minustemperaturen sterben Li-Ionen-Zellen schnell den Kältetod, vor allem unter Last. AA-Zellen sind schnell ausgetauscht oder bevorratet. Aus diesem Grunde bestehe ich auch bei Digitalkameras auf AA-Zellen. Ansonsten könnte man öfters mal keine Fotos schiessen, weil der einzige Akku gerade leer ist, altersschwach, vergessen aufzuladen, oder auf Urlaubsreisen ohne Saftquelle.


    Bei den Übergangsverlusten ist die Diode ausschlaggebend, weil dort pauschal um die 0.7 V abfallen. Aber vom Leistungsverlust her ist das mit etwa 14% (0.7V*I / 5V*I) noch unter den Verlusten von Spannungsreglern (teils > 20%), wo die Zuleitungsverluste ebenfalls noch hinzukommen.

  • Strombedarf des PDA/PNA:


    es ist zu unterscheiden zwischen dem Strombedarf zum Gerätebetrieb, der ergibt sich leicht näherungsweise aus dem Quotient zwischen Batteriekapazität (ist immer irgendwo in den techn. Daten beschrieben) und der mittleren Laufzeit: bei meinem guten alten Yak300 sind dies 1300 mAh und 3 h => ca. 400 mA Stromentnahme im Mittel.


    anders ist es beim Laden des interen Lipo-Akkus: der Ladestrom von Standard-Lipos beträgt max. 1 C, gegen Ende sinkt erstark ab, weil spannungsgeregelt. Es schadet aber nichts, wenn der ext. Akku weniger bringt, es dauert halt nur etwas länger zu laden. Übrigens bringen die serienmäßigen Netzteile auch bis zu 5,5 V Leerlaufspannung, aber die interne Laderegelelektronik gleich das locker aus, auch bei noch höheren Spannungen. 4 Akkus in Reihe stellen damit praktisch nie ein Problem dar und eine zusätzliche Spannungregelung ist damit überflüssig.

  • dauert halt nur etwas länger zu laden. Übrigens bringen die serienmäßigen Netzteile auch bis zu 5,5 V Leerlaufspannung, aber die interne Laderegelelektronik gleich das locker aus, auch bei noch höheren Spannungen. 4 Akkus in Reihe stellen damit praktisch nie ein Problem dar und eine zusätzliche Spannungregelung ist damit überflüssig.

    Sehe ich auch so. Ansonsten hätte man die Spannung doppelt geregelt, einmal für die Ladespannung am USB-Input und dann nochmal für die interne PDA/PNA-Spannung (3.3V Low Voltage?). Das wäre überflüssig und bedeutet jeweils um die 20% Leistungsverlust durch Regelung. Macht einen Wirkungsgrad von gerade mal 80% * 80% = 64%. Wenn man dann noch den 5-fachen Preis bedenkt und die Unflexibilität beim Akkuzellentausch ... Da bin ich doch mit der 7€-Lösung ganz zufrieden. Wenn die Aldizellen altersschwach werden, können sie noch in Spielzeug oder Uhren eine zeitlang weiterlaufen. Eine sehr ökonomische Lösung ... :-)

  • Danke für deinen Bericht! Ich hatte noch keine Möglichkeit gefunden, das Ding zertörungsfrei aufzumachen. Braucht deines wirklich 520mA zum Betrieb, nachgemessen oder geschätzt? Mein PNA schluckt sicher nicht so viel Strom (nach der Laufzeit zu urteilen), hat aber auch ein kleines Display. Etwas Sorge macht mir der Ladeschluß, wenn die Spannung abfällt. Ob man da vielleicht zu viel Restkapazität verschenkt? Da an der Diode Spannung abfällt wird sie wohl in Reihe geschaltet sein. Besser wäre es, eine Sicherung in Reihe zu schalten und in Gegenpolung damit kurzzuschliessen. Dann würde bei Verpolung nur die Sicherung durchbrennen, aber im Normalbetrieb hätte man 0.7V gewonnen.


    p.s.: der Stromabfall bei 4 V bedeuten wohl eher, daß die Ladeelektronik nicht mehr genügend versorgt wird. War das bei vollen ext. Akkus gemessen? Bei mir funktioniert das schon i.d.R., wenn der Naviakku nicht gerade eine Tiefentladung erleiden musste und Zeit zum regenerieren braucht.

    Einmal editiert, zuletzt von frank334 ()

  • Hallo ich klinke ich mal hier kurz ein.
    Vielleicht nützen euch ein par Grundlagen zur Entscheidungsfindung, Vorschläge von Wirr bis Gut liegen ja genug in den Foren aber bei den Grunlagen zwickt es manchml arg.
    Ich versuche es mal auf die Reihe zu bringen. Die meisten PDAs sind mit einem LiIon 3,7V Nennspannung ausgestattet. Die Ladeschlussspannung ist 4,2V, die Entladeschlussspannung ist 2,5V.
    Um diese Werte exakt einzuhalten bedarf es eines aufwendigen Lademanagement, das durch beschalten von R+C Bauteilen am Lade IC, deren Größe vom Entwickler festgelegt werden gesteuert wird. Unter anderem wird dabei auch die externe Ladespannung festgelegt, von der auch die Höhe des max. Ladestroms abhängig ist. Die Ladespannung wird in letzter Zeit an häufig an die USB Spannung von 5,..2V angelehnt um die Versorgung über die diversen Gerätschaften zu erleichtern, was aber nach wie vor bei jedem Gerät explizit zu überprüfen ist, den manche Hersteller verwenden eine bis zu 8V reichende Ladespannung und jeder kocht noch seine eigene Suppe. Mit diesen allgemeinen Werten bieten sich der Vorschlag mit zur Versorgung vier NiMH-Zellen als Kompromiss an, aber VORSICHT! Die
    Ladeschlussspannung von NiMH ist etwa 1,5V x 4 = 6.0V und kann sogar 6,4V erreichen. Das sind dann schon 1,4V über der USB Spannung von 5V. Macht Nichts? Bei einer 5V Spannung und einem angenommenen max. Ladestrom von 500mA stehen 2,5W an. Wird die Spannung auf 6,4V erhöht steigt der Strom dazu analog an, die verbratene Leistung steigt aber im Quadrat an = 6.4V / 640mA --> 4,1W, die muss die Ladeschaltung verkraften, ob sie das längerfristig durchsteht ( Hitzetod ) weiß nur der Entwickler. Ist die Versorgungsspannung höher als 6V ausgelegt entfällt die beschriebene Spannungsreduzierung. Hier ist auf jeden Fall ist schon zum Schutz des PDAs eine Diode angesagt, vorzugsweise eine 4001 die, im Gegensatz zu einer 4148 mit 0,7V/300mA, eine Durchbruchspannung von 1,2V hat und mit 1A belastbar ist. Damit kann die Versorgungsspannung unter 5,2 V gehalten werden. Der obig befürchtete Spannungsverlust ist von geringerer Bedeutung als die externe Akkukapazität - eventuell auf Baby zurückgreifen. @welcome99 hat das wichtige zur Spannung schon angeheftet nur, es findet keine parallele Spannungsversorgung statt, sondern immer ein Ladevorgang dessen fallende Stromhöhe von der immer geringer werdenden Versorgungsspannung abhängt, bis das Absinken der internen Akkuspannung die Abschaltschwelle erreicht hat. Also das Absinken der internen Akkuspannung wird von der eingeleiteten externen Ladung nur verzögert und somit eine längere Laufzeit erreicht. Weitreichendere Folgen sind da mit der Lebensdauer des internen Akku zu kalkulieren. Die LiIon Ladevorschrift beschreibt einen hohen Anfangsladestrom der erst zum Erreichen der Schlussspannung abgesenkt und bis zum endgültigen Abschalten der Ladung mit der Erhaltungsspannung beschickt wird. Mit der Billigheimer lösung ist man schon weit von dieser Forderung entfernt. Das lässt dann auch keine Zweifel mehr offen, dass mit dieser Betriebsart sofern sie zur dauernden Gewohnheit wird, die Lebensdauer des internen Akkus erheblich leidet. Schlussbemerkung, die externe Versorgung sollten sich, nur wenn den unbedingt gewollt die ausgebufften Bastler vornehmen, die auch die Anschaltung im Griff haben. Diverse Hersteller legen manch dickes Ei in eine vermeintlich normale Anschlussbelegung, die einige Billigkabelhersteller frech Ignorieren. Dem Umsatz sei es Gedankt.
    Auf ein gutes Gelingen!

  • wie vor bei jedem Gerät explizit zu überprüfen ist, den manche Hersteller verwenden eine bis zu 8V reichende Ladespannung und jeder kocht noch seine eigene Suppe. Mit diesen allgemeinen Werten

    8 Volt? Aber nicht am USB-Stecker. Sonst gibt es kein USB-Logo.

    Mit diesen allgemeinen Werten bieten sich der Vorschlag mit zur Versorgung vier NiMH-Zellen als Kompromiss an, aber VORSICHT! Die
    Ladeschlussspannung von NiMH ist etwa 1,5V x 4 = 6.0V und kann sogar 6,4V erreichen. Das sind dann schon 1,4V über der USB Spannung von 5V. Macht Nichts? Bei einer 5V Spannung und einem angenommenen max. Ladestrom von 500mA stehen 2,5W an. Wird die Spannung auf 6,4V erhöht steigt der Strom dazu analog an, die verbratene Leistung steigt aber im Quadrat an = 6.4V / 640mA --> 4,1W, die muss die Ladeschaltung verkraften, ob sie das längerfristig durchsteht ( Hitzetod ) weiß nur der Entwickler. Ist die Versorgungsspannung höher als 6V ausgelegt entfällt die beschriebene

    Du versuchst, das Ohmsche Gesetz auf den Laderegler anzuwenden. Das geht aber nicht, weil der Strom geregelt wird und der Eingangswiderstand alles andere als ohmsch ist. Bernd M hat ja bereits gemessen, dass der Ladestrom eher etwas niedrig ist (350mA). Natürlich ist der Laderegler nicht unendlich belastbar was die Spannungsfestigkeit angeht - aber eine gewisse Toleranz wird man schon einbauen. Sonst hätte man statistisch auch schon bei oberer Normspannung Defekte zu erwarten. Das will man als kostenbewusster Entwickler nicht (Garantiefälle kosten).


    Was die Ladeschlußspannung bei NiMH angeht: das ist die Spannung im Ladegerät bei der Abschaltung. Sobald die Zelle irgendwo eingelegt und belastet werden, liegen dann keine 1.5V mehr an. Bei mir sind es etwa 1.3-1.4V bei vollen Zellen im Gerät. Dazu kommen noch eventuelle Zuleitungsverluste und der Abfall an der Diode. Da habe ich keine Angst mehr, daß die Ladeelektronik das nicht verkraften würde. Wie schon festgestellt geht diese Spannung nicht direkt auf die eigentliche PDA-Logik sondern erstmal in die Ladebeschaltung. Solche Versorgungsteile sind üblicherweise deutlich robuster ausgelegt als die feinen Logikschaltungen. Einer 3.3V CPU würde ich beispielsweise keine 4V zumuten.

    Der obig befürchtete Spannungsverlust ist von geringerer Bedeutung als die externe Akkukapazität - eventuell auf Baby zurückgreifen.

    Baby wäre unpraktisch groß im 4er Pack auf dem Lenkrad. Ich bin mit den Mignon-Zellen sehr zufrieden was die Laufzeit bzw. Kapazität angeht .. und der späteren Weiternutzung schwacher Zellen in weniger stromhungrigen Spielzeugen.

    Also das Absinken der internen Akkuspannung wird von der eingeleiteten externen Ladung nur verzögert und somit eine längere Laufzeit erreicht. Weitreichendere Folgen sind da mit der Lebensdauer des internen Akku zu kalkulieren. Die LiIon Ladevorschrift beschreibt einen hohen Anfangsladestrom der erst zum Erreichen der Schlussspannung abgesenkt und bis zum endgültigen Abschalten der Ladung mit der Erhaltungsspannung beschickt wird. Mit der Billigheimer lösung ist man schon weit von dieser Forderung entfernt. Das lässt dann auch keine Zweifel mehr offen, dass mit dieser Betriebsart sofern sie zur dauernden Gewohnheit wird, die Lebensdauer des internen Akkus erheblich leidet.

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Gerade LiIonenzellen sind weniger kritisch beim Ladestrom, solange er nicht zu groß ist. Sie lieben gar die flachen Ladezyklen im Gegensatz zu NiMH und NiCd. Große Ströme will man vor allem erreichen, um die Ladezeit zu verkürzen.
    http://www.batteryuniversity.com/partone-12-german.htm
    Was sie gar nicht mögen sind zu hohe Ladeströme, extreme Temperaturen und Tiefentladung. Das lässt sie schnell altern. Übrigens auch bei den winterlichen Minustemperaturen draußen.

    Schlussbemerkung, die externe Versorgung sollten sich, nur wenn den unbedingt gewollt die ausgebufften Bastler vornehmen, die auch die Anschaltung im Griff haben. Diverse Hersteller legen manch dickes Ei in eine vermeintlich normale Anschlussbelegung, die einige Billigkabelhersteller frech Ignorieren. Dem Umsatz sei es Gedankt.

    Mit den Battery Packs ist das ganz einfach, ohne Löterei ... und billig. Das muss ja nicht gleich schlechter sein als die tollen Mega Power Akkusuperlader. Bei USB-Steckern sollte eigentlich nichts passieren. Die sind gut durchnormiert und bekommen das USB-Logo nur bei Einhaltung der Spezifikation (sonst werden sie verklagt). Abweichungen, z.B. wenn mehr Strom am USB-Netzteil geliefert wird als nach Norm nötig wäre, sind so weit ich das kenne unkritisch beim Zusammenstecken von Geräten. Zumindest so, daß keine Schäden auftreten sollten.

    Einmal editiert, zuletzt von frank334 ()