Wenn man sich mal hier http://www.u-blox.de/products/a4products.html auf der u-blox Webseite umsieht, dann fällt auf, dass die Antaris 4 Produkte in GPS Module und GPS-Chipsätze unterteilt werden.
Beim neuen u-Blox 5 ist es ähnlich.
Was ist nun der Unterschied zwischen Modul und Chipsatz?
Danke für eure Antworten.
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So wie ich das verstehen würde und wie es auch auf der von Dir verlinkten Site aussieht, ist ein Modul etwas "Fertiges", das irgendwo angeschlossen werden kann, wäkrend der Chipsatz etwas ist, das erst in einem Gehäuse untergebracht und angeschlossen werden muß.
Aber Charly und Alfred wissens sicherlich.

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Zitat
Original von HSVMichi
... ist ein Modul etwas "Fertiges", das irgendwo angeschlossen werden kann, wäkrend der Chipsatz etwas ist, das erst in einem Gehäuse untergebracht und angeschlossen werden muß.
Exakt! Ein Modul ist hier ein fertiger GPS-Empfänger. Chipsätze (Elektronikbauteile) muss man mit zusätzlichen SMD-Elektronik-Bauteilen, Platine, Stecker, Gehäuse und Kabel erst zu einem Modul machen.Achim
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Zitat
Original von Leckeressen
Wenn man sich mal hier http://www.u-blox.de/products/a4products.html auf der u-blox Webseite umsieht, dann fällt auf, dass die Antaris 4 Produkte in GPS Module und GPS-Chipsätze unterteilt werden.
Beim neuen u-Blox 5 ist es ähnlich.
Was ist nun der Unterschied zwischen Modul und Chipsatz?
Danke für eure Antworten.Ich würde als augenscheinlichen Vergleich einmal einen PC nehmen:
das Herz ist der Prozessor der mit dazu passenden Familienchips als Einzelchips auf dem Markt sind.
Durch weitere Bauteile, zu denen hier noch weitere Chips gehören, wie Kondensatoren, Widerstände, Quarze wird ein Modul, das Motherboard daraus.
Aber so, wie ein Motherboard noch keinen P'C ausmacht. ist ein GPS-Modul noch kein GPS-Receiver, weil z.B. noch die Antenne fehlt.
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Danke für eure Antworten. Das bringt schon etwas Licht in die Sache.
So ganz verstehe ich allerdings nicht, warum der Chipsatz aus 2 Chips besteht, wenn man sich mal http://www.u-blox.de/products/a4chipsets.html ansieht.Toll wäre es, wenn mir jemand sagen kann, was der Chipsatz an Daten liefert und was ein Modul für Daten liefert. Konkret meine ich den Grad der Verarbeitung von dem was die Chips liefern. Wie kommt man beim Modul an zur Position und wie beim Chipsatz (mit welchem zusätzlichen Aufwand / welcher zusätzlichen Hardware). Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt, was ich meine.
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Da kann ich jetzt nur sagen: schau Dir die Data Sheets an...
Als Anhaltspunkt für 2 aktuelle Geräte siehe die Artikel zu WBT201/300 und WSG1000. In beiden sind Bilder vom Innenleben, die Chipbezeichnungen sind lesbar.
Pieksig würde ich sagen, dass beide nix liefern, denn weder die Chipsätze noch die Module sind betriebsbereit. Ergänzt man sie mit den entsprechenden Bauteilen bis zur Funktionsfähigkeit liefern u-blox/ANTARIS-Receiver NMEA-und UBX-Daten wie man in der Antaris-Protocol-Spezifikation nachlesen kann. Für den u-blox5 gibt es was ähnliches.
Oder wie soll ich Deine Freae genau verstehen?
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In allen 3 aufgeführten Geräten kommt ein Chipsatz, der ATR0625 zum Einsatz (auf Wintec-Seite angegeben), also kein Modul.
ZitatPieksig würde ich sagen, dass beide nix liefern, denn weder die Chipsätze noch die Module sind betriebsbereit. Ergänzt man sie mit den entsprechenden Bauteilen bis zur Funktionsfähigkeit liefern u-blox/ANTARIS-Receiver NMEA-und UBX-Daten wie man in der Antaris-Protocol-Spezifikation nachlesen kann. Für den u-blox5 gibt es was ähnliches.
So hast du meine Frage schon richtig verstanden.Eine etwas andere Frage: Angenommen man baut jetzt irgendein Gerät, welches GPS benötigt, wann nimmt man das Modul, wann den Chipsatz. Wo liegen also die Unterschiede bzw. jeweils Vor- und Nachteile?
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Zitat
Original von Leckeressen
In allen 3 aufgeführten Geräten kommt ein Chipsatz, der ATR0625 zum Einsatz (auf Wintec-Seite angegeben), also kein Modul.
So hast du meine Frage schon richtig verstanden.Eine etwas andere Frage: Angenommen man baut jetzt irgendein Gerät, welches GPS benötigt, wann nimmt man das Modul, wann den Chipsatz. Wo liegen also die Unterschiede bzw. jeweils Vor- und Nachteile?
Oh Gott.
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Nein, da bin ich echt überfragt, denn dazu müsste man jetzt mehr Geräteentwickler sein.
Einmal aber dürfte es auch eine Art Platzfrage sein. Ein Modul ist schon mal eine kompakte Einheit mit definiertem Platz, den man sich bei Einzelchips sicher - gemäß einer Gehäusevorstellung - anders, evtl. sinnvoller einteilen kann.
Andererseits ist ein Modul schon mal eine getestete und lauffähige (mit Einschränkungen) Einheit, die nur noch durch wenige Bauteile ergänzt werden muss.
Vielleicht ist ja dies ein plausibler Grund. Wenn man weiß (wie ich) dass das Hauptgeschäft von u-blox immer noch im Automotive-Bereich liegt, sind Module vermutlich eine bessere Alternative, da es bei Navis im Auto weniger auf den Platz ankommt. Hier ist es sicher auch von der Kostenseite sinnvoller, nicht eine Platinenentwicklung auch noch machen zu müssen. In den Data Sheets - wie dies heute im Hochfrequenzbereich notwendig ist - ist teilweise auch eine empfohlene Leiterbahnführung angegeben, denke hierbei auch daran, dass wir es bei GPS ja damit zu tun haben, dass wir Nutzsignale praktisch aus dem Rauschen rauskitzeln müssen. Da kann man kein Übersprechen o.ä. auf der Platine brauchen, und das ist bei Modulen - davon gehe ich aus - aus-entwickelt.
Anders sieht dies wieder bei unseren Mäuse-Entwicklern aus. Hier haben wir doch in den letzten Jahren erlebt, dass der Trend zu immer kleineren Gehäusen - teilweise bis oft erkauft mit nicht mehr optimaler Antennengrundfläche - geht. Manchmal habe ich den Eindruck - und nicht nur hier - dass man die notwendigen Bauteile in eine Schachtel mit den gewünschten Außenabmessungen schüttet, so lange schüttelt bis das geringste Volumen erreicht wurde und dann zusammenlötet.... :gap
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..... und vielleicht sollte man hier auch mal wieder in die Runde blicken, auch wenn dieser Vergleich jetzt hinkt.
Ein PC-Entwickler wird ja kaum bei einzelnen Bauteilen anfangen sondern sich ein Motherboard von einem der in der vergleichbaren Anzahl weniger vertretenen Motherboard-Hersteller wählen.
Anders sieht es hier dann aus bei den Herstellern, die z.B. Leiterkarten-(Systeme-) PCs entwickeln (obwohl auch hier evtl., da der Platz rel. festliegt, "Module" schon vorhanden sein könnten).
Es gibt aber noch ein paar mehr Exoten von Sonder-PCs die dann doch vom Chip her - Platz/Größen-Frage - entwickelt werden müssen.
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Danke ihr habt mir schonmal sehr weitergeholfen.
Ich habe mal die technischen Dokumente von u-Blox überblicksartig durchgesehen.
Mit den Modulen kommt man sehr schnell zu einem Funktionsfähigen Empfänger. Es reicht aus Antenne, Strom und Ausgangsanschluss anzuschließen und schon bekommt man alle relevanten Daten.
Die Module enthalten die Chips und zahlreiche notwendige Bauteile, die man beim Chip erstmal anschließen müsste um ihn zum laufen zu bekommen.
Es gibt Module ohne Flash (hier wird die im Chip beim Bau eingebrannte Firmware verwendet) und welche mit. Bei letzteren kann man natürlich die Firmware updaten und auch Einstellungen dauerhaft vornehmen.
Es sind ein paar andere Pins vorhanden für ein paar zusätzliche Optionen (z.B. Backupbatterie, damit einige Einstellungen nicht verloren gehen, Hot- & Coldstarts durchführbar sind).Wenn man eine Schaltung vom Chip her vom Grunde her aufbaut, benötigt man viel mehr Teile, wie z.B. den Taktgenerator. Hat aber natürlich den Vorteil diesen Takt für weitere Anwendungen zu verwenden. Man kann auch selbst bezüglich des Flashroms entscheiden, ob man den Chip damit ausstattet. Grundsätzlich scheint er auch ohne zusätzlichen Speicher zu funktionieren.
Fazit: Wieder viel gelernt.
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ZitatAlles anzeigen
Original von Leckeressen
Danke ihr habt mir schonmal sehr weitergeholfen.
Ich habe mal die technischen Dokumente von u-Blox überblicksartig durchgesehen.
Mit den Modulen kommt man sehr schnell zu einem Funktionsfähigen Empfänger. Es reicht aus Antenne, Strom und Ausgangsanschluss anzuschließen und schon bekommt man alle relevanten Daten.
Die Module enthalten die Chips und zahlreiche notwendige Bauteile, die man beim Chip erstmal anschließen müsste um ihn zum laufen zu bekommen.
Es gibt Module ohne Flash (hier wird die im Chip beim Bau eingebrannte Firmware verwendet) und welche mit. Bei letzteren kann man natürlich die Firmware updaten und auch Einstellungen dauerhaft vornehmen.
Es sind ein paar andere Pins vorhanden für ein paar zusätzliche Optionen (z.B. Backupbatterie, damit einige Einstellungen nicht verloren gehen, Hot- & Coldstarts durchführbar sind).Wenn man eine Schaltung vom Chip her vom Grunde her aufbaut, benötigt man viel mehr Teile, wie z.B. den Taktgenerator. Hat aber natürlich den Vorteil diesen Takt für weitere Anwendungen zu verwenden. Man kann auch selbst bezüglich des Flashroms entscheiden, ob man den Chip damit ausstattet. Grundsätzlich scheint er auch ohne zusätzlichen Speicher zu funktionieren.
Fazit: Wieder viel gelernt.
M-hm, so isses.
Wobei eine Flashspeicher-Version es auich erlaubt, UBX-Befehle zu programmieren.
Alle Wintecs - WBT 300, 201, WSG1000, WGM301, WPL1000, alle Navilocks mit u-blox-Chip - auich die neue u-blox5-Serie - die CR4 von Conrad, sind Flash-Versionen.
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Zitat
Wobei eine Flashspeicher-Version es auich erlaubt, UBX-Befehle zu programmieren.
Auch ohne Flash kannst du UBX-Befehle programmieren.
Interessant ist übrigens, dass die Module einen PIN für den Fall eines fehlgeschlagenen Firmwareupdates bieten. Mit Hilfe dieses PINs lässt sich im Fehlerfall das Modul wiederherstellen ohne es wegwerfen zu müssen. -
Zitat
Original von Leckeressen
Auch ohne Flash kannst du UBX-Befehle programmieren.
Interessant ist übrigens, dass die Module einen PIN für den Fall eines fehlgeschlagenen Firmwareupdates bieten. Mit Hilfe dieses PINs lässt sich im Fehlerfall das Modul wiederherstellen ohne es wegwerfen zu müssen.Korrektur: permanent programmieren/speichern.
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Auch permanentes Speichern/Programmieren sollte ohne Flash möglich sein. Die Änderungen werden meines Wissens nach nämlich im SRAM gespeichert. Ich zitiere auch mal aus dem Antaris System Integration Manual, Kapitel 4.2.2
ZitatIn case failure on pin VCC, real-time clock and backup RAM are supplied through pin V_bat. This enables the ANTARIS®4 GPS receiver to recover from power failure with either a Hotstart or a Warmstart (depending on the duration of VCC outage) and to maintain the configuration settings. If no Backup Battery is connected, the receiver performs a Coldstart at power up.
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Da stimme ich nicht mit Dir überein.
Denn unter 2.1 steht:
Programmable receivers allow firmware upgrade and storage of customer configuration to non-volatile
memory (FLASH).Außerdem ist dies mir auch aus "gut informierter Quelle" so gesagt worden: UBX-Befehle permanent speichern: Flash- und nicht ROM-Version.
Ich kann es über das von Dir angezogene Manual leider nicht weiter beweisen, da mein engl. bei weitem nicht ausreicht Details richtig zu übersetzen und zu interpretieren. Meine Info stammt im übrigen primär von jemand der es mit Sicherheit weiß und bereits aus der Zeit der CR4.
Sorry, das müssen wir dann wohl so stehen lassen.