Wer hat denn zufällig "Akte" am Dienstag gesehen?
Das hat mich ganz schön wütend gemacht.
Ok, dass die Leute nicht schlauer geworden sind, die immer noch Bilder von Anbieter- und Herstellerseiten verwenden, ist die eine Seite.
Aber aktuell wurde der Fall eines Mannes gebracht, der seinen Keller entrümpelt und die Sachen bei EBay eingestellt hat. Darunter waren 5 Artikel eines Herstellers für Multimedia- und Computerzubehör; u.a. ein alter Drucker, der für 3,70 Euro ersteigert wurde.
Ein gewerblicher Händler sorgte für eine Klage, da er der Meinung ist, dass das Anbieten "so vieler" Artikel eines Herstellers bereits eine gewerbliche Aktivität ist und somit ein Auftritt als Gewerblicher mit allem Pipapo erforderlich wäre. Klage läuft. Abmahnungsbescheid kostete 755 Euro mit der Unterlassungsaufforderung, ein halbes Jahr keine Artikel bei EBay verkaufen zu dürfen; ansonsten 250.000 (!) Euro.
In einem anderen Fall wurde über Jemanden berichtet, wo sich alle Kosten (Klage und Gericht und Anwalt) für einen Privatmann auf 40.000 Euro summierten.
Und nun der Hammer: den "Testkäufer" seines Artikels bewertete dieser Mann nach Erhalt der Klage mit "negativ" - daraufhin erhielt er wieder eine Klage wegen "Diffamierung" - auch diese Klage gewann vor Gericht!
In einem anderen Fall verkaufte jemand ein Feuerzeug und schrieb im Titel, dass es sich um kein Feuerzeug einer bekannten Marke handele.
Ebenfalls gewann der Kläger - zu Recht, wie der Anwalt sagte! Markennamen dürfen nicht zum Vergleich herangezogen werden.