Hallo Leute,
ich möchte mal eure Meinung zu folgender Problematik hören:
Ich habe "in der Bucht" einen Händler gefunden, der das Navigationsgerät, das ich suchte, zu einem Preis anbot, der am unteren Rand des marktüblichen Preises lag, den aber auch der große Händler, der früher nur Bücher anbot, für dieses Gerät verlangt - also nicht etwa "verdächtig billig".
Die Dinger waren als "neu" ausgelobt - also habe ich dort angerufen und telefonisch mit Bezug auf das Angebot "in der Bucht" - zum Glück auf Rechnung - bestellt.
Als ich das Gerät auspackte, musste ich feststellen, dass der Umkarton (der übrigens gleichzeitig die Versandverpackung darstellte (mutig), mit 2 Aufklebern verschlossen war, die da verlauten ließen: "Inhalt kontrolliert ..." und die DVD mit den Karten war bereits geöffnet und hatte offensichtlich schon einige Runden über einen Schreibtisch hinter sich. Ebenfalls geöffnet war die versiegelte Schachtel mit der SD-Karte. Das Gerät selbst hat auf der Front am Rahmen eine - allerdings kaum sichtbare - Gebrauchsspur.
Ich habe mich natürlich beschwert und angeboten den vereinbarten Preis minus 10% zu überweisen. Der Händler äußerte sich so: Es handle sich um ein vom Hersteller runderneurtes Gerät, man habe es als "neu" angeboten, um 24 Monate Gewährleistung anbieten zu können. 5% Abzug würde er akzeptieren, ansonsten solle ich das Gerät jedoch zurückschicken. Überhaupt sei die Nachfrage größer als das Angebot.
Ich gebe es zu, der Spruch mit der Nachfrage und dem Angebot hat mich geärgert - ne, genervt, weil ihn alle verwenden und weil er so armselig damit spielt, Druck auf einen Kunden ... aber egal. Wie seht ihr das mit "refurbishden Geräten"? Für mich ist "refurbished" im Prinzip okay, wenn ich es vor dem Verkauf weiß, aber "refurbished" als "neu" zu verkaufen - würdet ihr das akzeptieren? Mit gebrauchtem Kartenmaterial (auch wenn das im digitalen Zeitalter so eine Sache mit dem "gebraucht" ist), mit entsiegelter SD-Karte? Würdet ihr auch den Preis reduzieren - um wieviel?
Grüße
Meerbuscher