Aktivhalterung mit verdecktem Einbau

  • Selbstbau-Navi-Halterung-aktiv
    Hallo,
    nachdem ich Weihnachten ein Navi "Medion 96080" (mittlerweile Software PE 3.0 installiert) geschenkt bekam, habe ich mich mit dem Gedanken befasst, eine Aktivhalterung zu bauen.
    Da ich weiterhin las, dass Navi-Diebe schon deshalb ein Auto aufbrechen, weil eine Navi-Halterung zu sehen ist, ging mein zweiter Gedanke dahin, die Navi-Halterung verdeckt zu installieren. Beides ist mir gelungen und so möchte ich die vielen Bastler unter euch darüber informieren, so dass Interessenten sich hier Anregungen holen können.
    Der verdeckte Einbau der Navi-Halterung bezieht sich hier auf mein Fahrzeug: C 200 CDI. Besitzer anderer Fahrzeuge müssen schon selbst die Möglichkeit suchen, wo sie die Halterung verdeckt installieren.
    Eine Möglichkeit-außer der nachfolgend dargestellten-ist, den Einbau links in die Verkleidung der A-Säule, falls dahinter noch genügend Platz ist.
    Ich schicke voraus, dass ich nur die Anschlüsse: Spannung und TMC-Antenne benötige.
    Angeregt durch unser Mitglied gf, der auch einen solchen Selbstbau vorgestellt hatte, nahm ich zunächst eine Hartpapier-Platine (Conrad 527629) und lötete verschiedene Kontaktfedern hierauf; da dieselben aber oft abbrachen oder die Federwirkung verloren ging, zumal die Navi-Kontaktleiste ziemlich tief liegt, habe ich eine andere Möglichkeit gefunden.
    Hinweis: Wer sämtliche Kontakte belegen will, nimmt am besten eine Hartpapier-Platte ohne Kupferbeschichtung (Kurzschluss).
    Anleitung:
    Ich nehme also vorgenannte Platine und schneide mit dem Dremel folgende Teilstücke:


    a) 1 Teil 18,4 x 30,5 mm
    b) 1 Teil 18,4 x 32,0 mm
    c) 2 Teile 18,4 x 14,5 mm


    Teilstück a) passe ich nun in den Halterausschnitt bündig ein. a) hat 11 Leiterbahnen. Die 1. Leiterbahn muss über dem 1. Kontakt (von dem TMC-Antennen-Anschluss gesehen) liegen. Die 9. Leiterbahn über dem 10. Kontakt und die 11. Leiterbahn über dem 12. Kontakt. Nun überklebe ich die Anschlussstellen von unten mit Tesafilm und verstreiche die Ritzen oben mit dem 2 Komponenten-Kleber: UHUplus endfest 300. (Wenn ich weiterhin von Kleber rede, so ist dieser hier gemeint). Nach jedem Klebevorgang muss man den Kleber ca. 24 Std.aushärten lassen. Nach dem Aushärten den Tesafilm entfernen. Sollte der Kleber nach unten nicht ausfüllend glatt verlaufen sein, so ist die Prozedur von unten zu wiederholen.
    Jetzt bohre ich in die Platine-von oben gesehen-in die 1., 9. und 11. Leiterbahn Löcher von 1,5mm Durchmesser mit einem Abstand vom vorderen Rand von 6,5 mm und spanne den Halter auf dem Kopf stehend in einen kleinen Tisch-Schraubstock; die Platine a) benutze ich nun als Schablone für die Platine b), d.h. ich lege die Platine b) auf die Platine a) mit gleichem Überstand auf beiden Seiten und bohre die 3 Löcher von oben durch a) und b), nachdem ich b) mit a) fixiert habe.
    Dann spanne ich den Halter wiederum auf dem Kopf stehend in den Schraubstock und stecke 3 Lötstifte (Conrad 526274 längere Ausführung) mit dem kurzen Ende in die vorgebohrten Löcher. Unbedingt darauf achten, dass die Lötstifte am längeren Ende verzinnt werden, damit man beim Anlöten der Kabel nicht zu lange erhitzen muss und vor allem, keine kalten Lötstellen entstehen. Auf die längeren Enden schiebe ich passende Druckfeder, der Durchmesser dieser Federn darf nicht so groß sein, dass sie auf die danebenliegende Leiterbahn zu liegen kommen (Kurzschluss) und die Federn müssen an der Verdickung der Lötstifte eng anliegen, damit sie bei Betrieb nicht darüber hinweg rutschen.
    Auf die so vorbereitete Platine a) lege ich Platine b) und drücke dieselbe, auf den Federn liegend,
    so tief, dass eine Federspannung entsteht und wichtig! die Lötstifte etwas herausragen, da hier die Verkabelung angelötet wird. Nun ermittle ich den Abstand der beiden Platinen-bei mir sind es 6,44 mm-und fertige mir 1-2 Abstandshalter mit diesem Mass an. Ich verwende hierfür 2 niederohmige Drahtwiderstände. Diese Abstandshalter lege ich zwischen die beiden zusammen-
    gebauten Platinen , richte Platine b) nach vorne bündig aus und fixiere das Ganze mit einer Federklammer.
    Nach dieser Arbeit überprüfe ich die Funktion der Lötstifte-sie müssen bei Druck von oben leichtgängig nach unten federn und zurück, anschließend verklebe ich das Ganze mit den Seiten-
    Teilen c) und lasse es härten.
    Sehr wichtig ist das Kleben, es darf unter keinen Umständen Kleber in die Führung der Federstifte gelangen, sonst ist die Arbei für die Katz.




    s.Bild



    Ein Tipp für eine hoffentlich nicht notwendige Reparatur an den Federstiften: muss ein Stift aus irgendeinem Grunde wieder herausgenommen werden, so bohrt man kurz hinter dem Stift ein Loch mit einem etwas größeren Durchmesser als die Feder oder Verdickung des Lötstiftes. Von diesem Loch aus fräst oder bohrt man einen Gang zum Federstift(1,5 mm) Jetzt zieht man den Federstift durch diesen Gang zum größeren Loch und zieht ihn heraus. Nach der Reparatur wird der Federstift wieder eingesetzt und der gefräste Gang mit einem kleinen Streifen-z.B. herausge-
    schnitten aus dem Kunststoffhalter eines Schnellhefters-überklebt. Achtung! Klebehinweis beachten.
    Am nächsten Tag löte ich die Verkabelung an die verzinnten Federstifte. Ich nehme flexible Kabel, entferne vorne die Isolierung, biege das abisolierte Ende zurück, halte es fest und bilde durch Drehen mittels einer Nadel oder spitzen Pinzette eine kleine Öse so, dass sie gerade auf die Spitze des jeweiligen Federstiftes passt und löte das Kabel fest. Hinweis: nicht zuviel Lötzinn nehmen, da die Gefahr besteht, dass Lötzinn entlang des Lötstiftes in das Führungsloch läuft und der Stift festbackt, deshalb der vorhin gegebene Hinweis, die Stifte am Ende zu verzinnen und kurz zu löten. Kabel beim Verlöten fixieren. Sollte Lötzinn dennoch in die Führung gelaufen sein, so muss das Zinnlot wieder mit einem Kupfergeflecht abgelötet werden, außerdem darauf achten, dass die Isolierung bis nahe an die Lötstelle reicht.
    Nun suche ich eine entsprechende Verkleidung, hierzu habe ich das Gehäuse eines ausrangierten Ladegerätes genommen und aus den Seitenteilen und dem Oberteil ein fast perfekt passendes Verkleidungsstück herausgesägt und anschließend eingeklebt. Ritzen wieder nach rückseitigem Abkleben mit Kleber ausfüllen, ggf. wiederholen, um eine saubere Ansicht zu erhalten. Vorsicht!
    Klebehinweis beachten, dass kann man nicht oft genug sagen. Nach dem Härten das Ganze noch sauber glätten,schleifen oder schmirgeln und nach Abdeckung der Stifte (ggf. mit Schrumpfschlauch) mit Kunststoffprimer kurz einsprühen sowie nach Trocknung mit schwarzem Sprühlack lackieren ( für den, der sich diese Mehrarbeit machen will). Wiederum! Kein Lack darf in die Führung gelangen.
    Mittels Kabelhalters-kann man auch leicht selbst herstellen-das Kabel auf die Platine festschrauben nachdem man vorher einen Schrumpfschlauch darübergezogen und erhitzt hat.
    Damit ist der erste Teil der Arbeit erledigt.


    Nun kommt die Verwirklichung der verdeckten Halterung.


    Den Fuss der Halterung zerlege ich in seine Einzelteile, d.h.
    1. Arm abschrauben und abnehmen.
    2. Die Kreuzschlitzschraube-oben seitlich-herausschrauben und den Saugfuss abnehmen.
    3. die beiden verschiebbaren Seitenteile durch Drücken nach unten herausnehmen.


    s.Bild




    An diesen beiden Seitenteilen entferne ich die seitlich abstehenden Nasen, die verhindern sollen, dass man die Seitenteile nach oben herausziehen kann. Die rechtwinkligen Spitzen runde ich mit einer Feile und glätte die Stellen mit feinem Schmirgel. Nun sind die Seitenteile von oben einführbar, wenn nicht, dann muss die Kunststoffnase am Halter, die in die Rasterung eingreift, vorsichtig leicht zurückgebogen werden.
    Was jetzt zu tun ist, muss jeder an seinem Fahrzeug ermitteln. Bei meinem Fahrzeug C 200 CDI bestehen die Möglichkeiten, die Halterung in die Verkleidung der A-Säule oder aber in das große Lüftungsdreieck in der Mitte des Armaturenbrettes einzubauen. Darauf achten, wo die Airbags eingebaut sind! Ich habe mich für den Einbau unter das große Lüftungsgitter entschieden.
    Mit einer breiten, verchromten Spachtel hebele ich das festsitzende Lüftungsgitter heraus und ermittele den Abstand des Kunststoffsteges, der sich in der Mitte zwischen den beiden Lüftungsklappen befindet, zum oberen Rand. Auf dieses Mass kürze ich die Halterung, unteres Teil absägen. Nun nehme ich eine kleine Steckereinheit, mindestens 3adrig oder auch vieradrig, die Steckereinheit sollte nicht zu groß aber auch nicht zu klein gewählt werden, damit der Stecker leicht in die Buchse hineingleiten kann. In die horizontale Ebene zwischen den einschiebbaren Haltern neben dem Loch für die Kreuzschlitzschraube bohre ich eine Öffnung passend für die fertig verdrahtete Buchse der Steckereinheit, füge die Buchse ein und klebe sie fest-oben abkleben und von unten Kleber hineingeben-.
    Nach Aushärtung drücke ich den verkabelten Stecker in die eingeklebte Buchse. Hier ist es besser, wenn man einen Stecker nimmt, der die Kabelführung seitlich hat. Buchse so einkleben, dass die seitliche Kabelführung des Steckers nach vorne gerichtet ist; nun führe ich die einschiebbaren Seitenteile in den Halter und fertige aus Kunststoff ein Zwischenstück, das die Seitenteile fest verbindet, den Stecker für die Spannungsversorgung aufnimmt und letztlich auch so griffig ist, dass man die ganze Konstruktion leicht und stabil aus dem Halter herausnehmen und wieder einführen kann.
    Ich habe in meinem Lagerbestand ein Kunststoffteil gefunden, aus dem ich ein quadratisches Teil heraussägte:


    Nach dieser Arbeit schiebe ich die Seitenteile in den Halter und dann vorgenanntes Zwischenteil über die Seitenteile.
    Nun muss darauf geachtet werden, dass:
    1. das Zwischenteil fest auf dem Stecker liegt und
    2. weiter unterhalb des später einzufügenden Haltearms liegt.
    3. die Seitenteile so tief eingeführt werden können, dass sie einen guten Halt ergeben.
    Diese Forderung hängt auch viel mit der Höhe der Steckereinheit ab und wie tief man die Buchse eingeklebt hat.
    Jetzt dichte ich das Zwischenstück von oben ab, spanne es auf dem Kopf stehend in den Schraubstock und verklebe das Zwischenteil mit den Seitenteilen und gleichzeitig mit dem Stecker.
    Nach Aushärtung müssen die Seitenteile mit dem Stecker herausziehbar sein. Nach etwas Feinarbeit füge ich nun den Navihalter mit dem Haltearm und der einschiebbaren Einheit zusammen und verbinde die Verkabelung. Kabelverbindung mit vorher aufgezogenem Schrumpfschlauch isolieren.
    Den Halterfuss baue ich jetzt in mein Fahrzeug und stelle die Kabelverbindung mit dem Fahrzeug her-Spannungsversorgung und TMC-Antenne an die Radioantenne-. Da das Navi 5 V Spannungsversorgung erfordert, schalte ich in die Verkabelung einen Spannungsregler ein: Spannungsregler 7805 (Conrad 175030) mit 2 Elkos 220 µF.


    Nun lege ich das Luftgitter auf den Haltefuss und zeichne den erforderlichen Ausschnitt. Nachdem ich das Gitter mit dem Dremel herausgeschnitten habe und nach dem Einbau dieses Gitters suche ich eine Abdeckung hierfür.
    Ich finde die Lösung, in dem ich einen flachen längeren Tachenspiegel meiner Tochter hierfür zurechtbastle. Hierzu entferne ich den Spiegel, kürze das Gehäuse, fräse die entsprechende Öffnung für den Haltefuss in den Boden des Spiegelgehäuses und klebe die Teile wieder zusammen. Diese Klappe klebe ich in das Lüftungsgitter direkt in die Öffnung zum Haltefuss und zwar so tief wie möglich, damit sie nicht hoch übersteht wegen der Optik.
    Damit ist die Arbeit erledigt und meine mir gestellte Aufgabe gelöst. Ich muss jetzt nur die Klappe über dem Haltefuss anheben und das Navi mit Halterung einstecken, das sofort betriebsbereit ist ohne jegliche sichtbare Verkabelung und meiner Meinung nach ansehnlich.


    S.Bilder


    Aber Hallo, soeben lese ich in einem Beitrag in unserem Forum, dass manche Bastler Ärger bekamen, wenn sie das Fahrzeug mit eingeschaltetem Navi starteten.Es heißt dort, dass Spannungsspitzen das Gerät zerstören könnten ???
    Hier gibt es die Möglichkeiten:
    1. man schließt das Navi nach dem Fahrzeugstart an, was mir persönlich zu umständlich ist.
    2. Man schaltet einen Protector parallel zur Batterie (Conrad 852010, GP12 Electronic Protector 10,20)


    Wer mit der Höhe, bei horizontalem Einbau, nicht zurechtkommt, kann auch statt des langen Haltearms das Kurzstück nehmen und hierauf nach entsprechender Bearbeitung den Schwanenhalshalter kleben und diese Halterung verwenden.
    Nun fröhliches Schaffen allen interessierten Bastlern.


    hablank

  • Hi hablank!


    Klasse, da bist Du sehr kreativ und professionell an die Umsetzung rangegangen! :respekt Vor allem, wenn man sich Dein Profil anschaut! :applaus
    Tolle Arbeit und auch eine sehr detaillierte Beschreibung Deiner Vorgehensweise. Das wird bestimmt einige Nachahmer finden, die es in ähnlicher Weise versuchen wollen/werden.

  • Zitat

    Original von hablank
    Hallo Ralf


    danke für Deine Anerkennung meiner Arbeit : drink
    Es macht mir Bastlerspass, wenn ich anderen Bastlern Anregungen geben kann.


    Gruss
    hablank


    super gamacht! kommt als bastelanleitung in meine einsteigeranleitung!



    mfg rohoel.

  • Hallo rohoel,
    komme eben zurück und lese, dass Du meine Einbau-Anleitung als Bastelanleitung in Deine Einsteigeranleitung hineinnehmen willst. Das ist für mich natürlich erfreulich und ich danke Dir hierfür.


    Gruss
    hablank

  • Hallo,



    schöne Sache die du gemacht hast. Aber eine Frage, hast du den Anschluss für das Active Cradle am PNA verwendet? Wenn ja, gibte s irgendwo die Belegung der Pins? Wenn ja, ist ja noch die Frage ist die überall gleich (wirst du vermutlich leider auch nicht wissen können) da das wohl kaum dokumentiert ist?!


    Oder benutzt du die "orginal" Anschlüsse für die TMC Antenne und die Spannung?


    Fände es interessant wenn du mal ein Foto von der "Draufansicht" auf die Anschlüsse posten könntest :)


    Danke
    Gruß
    Michael

  • Hi


    Wahnsinn !!


    Das sieht extrem gut aus und auch die Umsetzung ist beeindruckend :D
    Auch die genaue Anleitung ist sehr gut :)
    Vielen Dank


    Ich hab zum "Versenken" leider nicht genug Platz, aber deine "Kontaktleiste" interessiert mich sehr.


    Ich bin leider auch kein "geübter" Bastler und nachdem ich deine Anleitung 4 oder 5 mal gelesen habe, habe ich jetzt eine Ahnung wie Du das gemacht hast :D


    Im Moment macht mir aber noch die "passende Druckfeder" Probleme ;)
    Ich bin mir nicht sicher was eine Druckfeder ist.
    Eine einfache Feder so wie in einem Kugelschreiber ?
    Und wo kann man sowas bekommen ?


    Danke



    @ mic.r


    Meinst Du vll sowas ?
    http://www.wiki.gopal-navigato…x.php?title=Active_Cradle



    CYa
    Mackula

  • Jo sowas suche ich. Aber ist fraglich ob das auch für das P4425 passt. Da ist das nämlich leider auch ziemlich anders gelöst. Man benötigt eher nen Kontaktstecker und der ist nach innen versetzt.


    Edit: Habe mir das nun einmal eingehender angeschaut. Das scheint sogar richtig schlecht gelöst für Selbstbauversuche. Die Kontakte sind extrem schmal gehalten und richtig blöd zu erreichen. Ich denke eine Bastelei wird da sehr schwierig werden.

  • Hallo mic.r


    zu den Anschlüssen kann ich nur folgendes sagen: Nein, ich benutze nicht die Originalanschlüsse, wie auch aus der Bauanleitung ersichtlich, sondern die Kontaktleiste unten am Navi


    USB Anschluss Seite


    12 +5V Netzteil
    11 GND
    10 GND
    9
    8
    7
    Mitte
    6
    5
    4 Audio?
    3 Audio?
    2 GND (lt. b-hörnchen)
    1 TMC Antenne


    Kopfhöreranschluss


    mfG


    hablank


    Nachtrag
    s. hier : http://forum.pocketnavigation.de/tid1094932-sid.htm

  • Hallo Mackula,


    nein, Kugelschreiber-Federn sind zu groß im Durchmesser. Ich habe glücklicherweise die passenden Federn aus meinem "Lagerbestand", der von Ausschlachtungen elektrischer Geräte herstammt.


    mfG


    hablank


  • Hi


    Da werde ich mich mal auf die Suche nach passenden Federn machen.
    Vielen Dank
    Jetzt bin ich mir zu 90% sicher wie Du das gemacht hast :D
    Wenn ich das Richtig verstehe brauch ich keine "Hardpapier-Platinen", sondern könnte auch ne Plexiglasscheibe nehmen, oder ?


    CYa
    Mackula

  • Hallo mic.r


    ich kenne das 4425 nicht, um hier etwas dazu zu sagen. Ich nehme aus Deinen Äußerungen an, dass das Gerät eine Buchse hat, in die ein Stecker gesteckt werden soll/kann.
    Wenn dem so ist, dann kann man sich hier auch helfen, indem man sich zunächst passende Stifte besorgt oder herstellt und dieselben in eine dicke Schicht, ggf. zwei oder 3 Platten aufeinander geklebt, einklebt mit einem Überstand nach hinten, an den man die Verkabelung anlötet-.


    mfG
    hablank

  • Hallo Mackula,


    Du kannst auch etwas im Durchmesser größere Federn nehmen, wenn Du wie folgt verfährst. Du nimmst nichtleitendes Material statt Platinen mit Leiterbahnen und machst die Anschlüsse so, dass die geraden Kontakte in einer Ebene liegen und die ungeraden in einer zweiten Ebene darunter, so dass die Kontakte einen etwas größeren Abstand voneinander bekommen. In jedem Falle muss bei größeren Federn dann die erste Windung, die an der Verdickung des Lötstiftes anliegt, an diesen Stift mit einer Spitzzange eng anliegend zusammengedrückt werden. Zur Not könnte ich Dir auch 2 -3 Federn zusenden.


    Gruss


    hablank