Newskommentare: NAVIGON bringt eigene Navigationsgeräte

  • Zitat

    Original von Snoopy63
    Hallo,



    wieso, an Weihnachten ist doch Frühsommer. :Din Australien. :D


    Gruss, Snoopy


    nicht nur in Australien, dank Klimawandel haben wir das auch bald in Europa... vielleicht hilft das den Navigonmachern bei ihren "zukunftsweisenden" Versprechungen und Weissagungen... Kunden wirds wohl keine bringen, die sind noch satt vom derzeitigen Debakel..



    so long minkimanki

  • Hallo miteinander,


    ein Gerät dieser neuen Serie steht schon seit über einer Woche in der laufenden Nummer von "auto motor und sport" - Nummer 06/2007, S.126.


    Das Gerät heißt Navigon 3100, soll mit DACH 249 kosten und ist als Einstieg gedacht.


    Ein Gerät mit Europakarten wird für 329 zu haben sein und wird Navigon 3110 heißen.


    TMC ist in dieser Stufe noch nicht drin, wohl aber eine Blitzerdatenbank mit 14 500 europäischen Radarstandorten.


    Das Foto darf ich ich, glaube ich, hier nicht einstellen.


    Gruß
    artur

    2 Mal editiert, zuletzt von artur ()

  • auch wenn ich mich wiederhole, was ist daran:


    "technisch herausragende Hardware " , ich wusste doch, das die darunter etwas anderes als ich verstehen... :gap


    Ragt aus dem Bild vielleicht irgendwo eine GPS-Antenne heraus :-D)

  • @volkte


    Zitat

    Ragt aus dem Bild vielleicht irgendwo eine GPS-Antenne heraus




    Weder aus dem Bild noch aus dem abgebildeten Gerät.


    Über mögliche "technisch herausragende Hardware" kann ich erst etwas sagen, wenn ich mit einem Testexemplar unterwegs war.


    Gruß
    artur

  • Auf der Abbildung des relativ kleinen Displays (quer) kann man einen Spurasssistenten erkennen, eine Geschwindigkeitsvorgabe bei Nässe und einen großen Abbiegepfeil mit Fahrbahnmarkierung. Die Positionsmarkierung wirkt auf dem Foto ziemlich mächtig.


    Das Ganze im 3D-Modus.


    In der Entfernungsangabe "1500 km" sehe ich einen Hinweis auf grenzüberschreitende Navigation.


    Gruß
    artur

  • Artur was läst dich schliessen, daß es sich bei diesem Gerät um ein Gerät eben dieser angekündigten neuen, eigenen Baureihe handelt?
    Es ist schon seit einem Monat "draussen" und Navigon spricht aber auf der heutigen Pressekonferenz von "in Zukunft"?
    Für mich sieht es aus und liest es sich, wie ein abgemagerter TS7000.

    Gruß
    taxus






    "Wir essen jetzt Opa!" Satzzeichen retten Leben!

    3 Mal editiert, zuletzt von taxus ()

  • Also ich sehe der Sache bißchen optimistischer entgegen, denn nach paar kleineren Anpassungen läuft MN6 auf vielen PDAs fantastisch, d.h. Potenzial was die Performance angeht ist auf jeden Fall vorhanden. Das Routing, die Ansagen etc. sind seit der 6.15 sowieso hervorragend.
    Der Fehler bei der PDA-Version besteht hauptsächlich darin, dass man selber Hand ans Programm anlegen muss, damit MN6 optimal läuft. Ganz negativ ist natürlich, dass auf manchen PDAs gar nichts hilft, also MN6 auf diesen teilweise sehr modernen Geräten praktisch nicht verwendbar ist.
    Das wirft natürlich ein schlechtes Licht auf das Produkt, nur wie gesagt, Navigon hat da viel Potenzial verschenkt, da einige Programmteile unnötigerweise völlig überladen wurden und vom User abgespeckt werden müssen, um alles rauszuholen was die Software so hergibt.
    Aber wenn Navigon bei den neuen Geräten alles von vorneherein auf die eingesetzte Hardware optimiert, sollte wirklich ein TOP-Gerät dabei rauskommen.
    Mir fällt jedenfalls kein aktuell erhältlicher PNA ein, der einer optimierten PDA-Version von MN6 ernsthafte Konkurrenz machen könnte.

    Einmal editiert, zuletzt von Zero511 ()


  • Danke Artur!


    Gut, deine postings zu lesen.


    ;) Kalli

    ;) bab

  • taxus


    Zitat

    Artur was läst dich schliessen, daß es sich bei diesem Gerät um ein Gerät eben dieser angekündigten neuen, eigenen Baureihe handelt?


    Sorry, konnte nicht gleich antworten, mußte nochmal weg.


    Die Zeitschrift berichtet über Neuheiten auf der CEBIT. Dort stünde das Thema Navigation im Vordergrund.


    Gruß
    artur

  • Hallo,


    Zitat

    Original von Zero511
    Also ich sehe der Sache bißchen optimistischer entgegen, denn nach paar kleineren Anpassungen läuft MN6 auf vielen PDAs fantastisch, d.h. Potenzial was die Performance angeht ist auf jeden Fall vorhanden. Das Routing, die Ansagen etc. sind seit der 6.15 sowieso hervorragend.
    Der Fehler bei der PDA-Version besteht hauptsächlich darin, dass man selber Hand ans Programm anlegen muss, damit MN6 optimal läuft. Ganz negativ ist natürlich, dass auf manchen PDAs gar nichts hilft, also MN6 auf diesen teilweise sehr modernen Geräten praktisch nicht verwendbar ist.


    die Fehler liegen hauptsächlich darin, dass Navigon unfähig ist, ein vernünftiges Programm herauszubringen, welches von sich aus gut (ich erwarte ja nicht mal hervorragend) läuft. Und nicht mal ein Update hat hier aus meiner Sicht entscheidend was geändert, das hat z.B. Desti besser hinbekommen. Und auch wenn es mit einigen "Handgriffen" dann doch einigermassen funktioniert, wieviele Leute, gemessen an der Gesamtkundenzahl, sind dazu in der Lage? Das Forum ist und kann hier nicht der Massstab sein.


    Und dass es mit modernen, hochwertigen PDAs, wie z.B. Loox 720 oder Dell X51v, inkompatibel ist und auf anderern VGA-PDAs nahezu unbrauchbar, wenn man ein wenig Wert auf POIs legt (Thema Grösse POI-Darstellung bei VGA) ist mehr als ein Armutszeugnis. Soll doch Navigon so ehrlich sein und sagen, dass es keine Lust mehr hat, vernünftige PDA-Versionen zu entwickeln. Aber der Mitnahmeeffekt hat ja funktioniert, viele zufriedene User der Vorversionen, wie auch ich, haben sich MN|6 gekauft.


    Und wenn man sich das Wirrwarr mit Bilddateien und so weiter ansieht, dann kann man sich denken, wie der Rest programmiert ist. Das hat mit vernüftiger Programmierung nicht mehr allzu viel zu tun, ein Wunder, dass das Programm überhaupt läuft.


    Da lässt eine eigene HW-Entwicklung auch nicht allzu viel Besseres erwarten.


    Sorry, für mich ist Navigon erledigt.


    Gruss, Snoopy

    4 Mal editiert, zuletzt von Snoopy63 ()

  • Naja, steinigt mich jetzt, aber ich finde die PNA-Geräte von Navigon bisher mal nicht sooo schlecht. Ob da jetzt künftig Transonic draufsteht oder sonst was, spielt für mich nicht die große Rolle.


    Ich befürchte nur, dass es dann künftig - verständlicher Weise aus Sicht von Navigon - eine Optimierung für die eigenen Geräte geben wird und die PDA-Version künftig ganz vernachlässigt wird von der Entwicklung.


    Wie die Geräte vom Markt aufgenommen werden, wird sich zeigen, ich denke mal, das ist wie bei vielen anderne Sachen auch in erster Linie eine Preisfrage.


    Grundsätzlich begrüße ich es aber, wenn Hard- und Software aus einer Hand kommen.


    Only my 2 cents.
    Frank

  • Hallo miteinander,


    dass Navigon nun auch eine eigene PNA-Familie anbietet, ist für mich der vorläufige Schlusspunkt einer langen Geschichte, die in sich logisch verlaufen ist.


    Seit BMN hat sich Navigon mit seinem Perfektionsanspruch am Rande der Möglichkeiten bewegt, die PDAs anboten. Solange es hochwertige PDAs gab, war die Fehlerquote beherrschbar.


    Einen Umbruch gab es, als ein Premiumhersteller wie HP begann, auch das untere Preissegment zu bedienen. Zu dieser Zeit arbeitete Navigon noch mit HP eng zusammen. Ich erinnere mich noch, wie DrDiste ohne Vorwarnung von einem HP-Rechner überrascht wurde, der auf eine dynamische Speicherverwaltung verzichtete.


    Das hatte man nicht für möglich gehalten. Und auf einem solchen System konnte ein systemnah programmiertes Programm wie BMN nicht vernünftig laufen.


    In der Folge hatten Navigonprogramme mit zwei Störfaktoren zu kämpfen.


    Einmal das wachsende Angebot an mehr oder weniger gehackten Zusätzen, mit denen Navigon nicht harmonierte. Auf der anderen Seite die versteckten Änderungen der Hardware-Produzenten mitten in der Serie. In vielen Fällen handelte es sich um die Aufkündigung von Standards, an die Navigon sich hielt und auch darauf angewiesen war, dass alle sich daran halten.


    Diese Erscheinungen betrafen naturgemäß zuerst ein Navigations-Programm, das die vorhandenen Ressourcen der Rechner ausschöpfte.


    Zunehmend stellte sich auch heraus, dass im Test bewährte Geräte bereits verändert waren, als das gestestete Programm auf den Markt kam. Wenn das Programm angelaufen war, erschienenen zudem plötzlich inkompatible Geräte neu auf dem Markt ( das HP 47xxx Syndrom). Und weiterhin die Fülle an nicht standardgemäßen Zusätzen, die sich nun sogar gegenseitig störten.


    Die Entwicklung begann aus dem Ruder zu laufen.


    Wir, die wir uns näher mit diesen Erscheinungen befassten, konnten die Ursachen nicht mehr eindeutig zuordnen, ebenfalls nicht Navigon, die für einen Markt sich auflösender Standards produzierten. Wenn es zu beinah jedem Fehlverhalten auch eine Menge Rechner gibt, auf denen Navigon perfekt läuft, dann kann man nicht mehr wirksam beraten.


    Die Vorteile der PDA ihre universellen Einsatzmöglichkeiten und ihr leichter Zugang für beinah jedermann war für Navigon und einen Teil seiner User zu einem Fluch geworden, der ihr Verhältnis zunehmend belastete.


    Der PNA versprach dann einen Weg durch den Dschungel. Ein PNA konnte per definitionem nicht verändert werden, außer der vorgesehenen Anwendung ließen sich andere Programme nicht installieren. Ein Softwareproduzent fand im PNA eine (zunächst) unveränderliche Basis, die auch nach dem Werkstest im getesteten Zustand verblieb.


    Auf einer derart soliden Basis hoffte man, verbliebene Fehler rasch in den Griff zu bekommen.


    Leider war das Funktionieren der Navigation weiterhin vom Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardwarehersteller abhängig. Wenn der Hardwarehersteller wegen Lieferproblemen z.B. andere Chips einsetzen musste, war für den Softwarehersteller eine neue Testserie fällig sofern er überhaupt von den Veränderungen erfuhr.


    Dazu kam, dass man die User falsch eingeschätzt hatte. Viele begriffen die aufgebauten Schranken als Herausforderung, einen PNA dennoch wie einen PDA nutzen zu können. Es entstanden munter Spielwiesen der Systemknacker, die großen Zuspruch fanden.


    Dennoch, die Fehlfunktionen nahmen ab und schienen möglicherweise beherrschbar zu werden. Für den PDA traf man eine Auswahl, indem man für problematische PDA-Serien keine Haftung mehr übernahm.


    Ein letzter Schritt war schließlich, auch die Hardware unter Navigonkontrolle zu nehmen, indem man eigene PNA entwickelt. Das ist jetzt die Gegenwart.


    Diese ganze Entwicklung habe ich vor allem als Beobachter verfolgen können, weil ich von den beanstandeten Fehlern kaum betroffen war. Da ging es mir wie so vielen Nutzern, auf deren Rechnern das Programm perfekt lief.


    Logisch im Zug einer solchen Entwicklung ist auch, dass der PDA damit zur Randerscheinung wird. Eine Firma braucht ein weiteres Standbein, wenn die Entwicklung so kritisch wird, dass ihr Bestehen in Frage steht.


    Man kann sich jetzt mehr Zeit lassen für den PDA. Wenn genügend Erfahrungen auf dem PNA vorliegen, kann man sich unbekümmerter auf das Minenfeld PDA begeben. Wie weit man sich das überhaupt noch antut, wird wohl von der weiteren Entwicklung abhängen. Vielleicht spielt ja auch das langjährige Engagement als Pionier für den PDA eine Rolle, das mit dem Namen Navigon verbunden ist.


    Gruß
    artur

  • Hallo artur,


    das mag zwar alles so sein, wie Du es schilderst. Wenn man sich allerdings nur die offenliegenden Teile der SW-Struktur ansieht und sich mal ein wenig mit professionellem Programmieren und professioneller SW beschäftigt hat (ich meine nicht, das, was man so mal zu Hause macht), dann wundert man sich bei den SW-Produkten von Navigon doch schon etwas.


    Und: Einige Fehler, ich komme wieder auf die VGA-Darstellung, haben mit den von Dir genannten Punkten absolut nichts zu tun. Da wurde schlicht und einfach vergessen - bewusst oder unbewusst, das zu programmieren und richtig einzubinden. Und wenn man die heute üblichen Prozesse bei der SW-Entwicklung betrachtet, dann darf so etwas eigentlich nicht passieren.


    Zu den HW-Anforderungen der PDAs frage ich mich auch noch, warum das andere SW-Hersteller hinkriegen, der "Premium"-Hersteller jedoch nicht...


    Gruss, Snoopy

  • Zitat

    Original von Snoopy63


    Zu den HW-Anforderungen der PDAs frage ich mich auch noch, warum das andere SW-Hersteller hinkriegen, der "Premium"-Hersteller jedoch nicht...


    Gruss, Snoopy


    Außer iGO bieten aber alle anderen Produkte nur mittelmäßige bis schlechte Optik, also kein Wunder, dass sie mit den HW-Anforderungen zurechtkommen.
    Soweit ich weiß, ist sogar bei iGO VGA ziemlich schlecht gelöst.


    Dass MN6 unbedingt schlecht programmiert ist würde ich nicht sagen, es ist halt nur überladen wegen den vielen Auflösungen und diesen Länder-IDs, das hätte man auch weglassen können, gerade die Länder-Optionen sind nur nette Spielereien, der Programmkern läuft allerdings sauber und bedarf eigentlich keiner Optimierung, denn auf 624 MHz-QVGA-Geräten läufts auch im Originalzustand sehr gut, es gibt genug Äußerungen dazu im Forum.

  • Zitat

    Original von Zero511



    Dass MN6 unbedingt schlecht programmiert ist würde ich nicht sagen,


    Dann lies mal Dali's Erfahrungen zum Skinaufbau. Da programmiert jeder Bürohengst, der von Programmierung nur Basics kennt, effektiver.

    Navigation mit Google Maps über Android Auto und AAWireless im Nissan Qashqai Akari Automatik. Zusätzlich ist POIbase NAVI ein treuer Beegleiter meiner Fahrten  ;)

    Einmal editiert, zuletzt von HSVMichi ()